Freitag, 28. Juni 2013

Friends

Die Serie "Friends" wurde von 1994 bis 2004 gedreht und ausgestrahlt - in D natürlich mit etwas Verzögerung.
In einer Folge, die etwa 95 oder 96 gelaufen ist, hat Joey eine Rolle als Arzt in "Zeit der Sehnsucht" ergattert und dadurch einigen Erfolg.
So verwundert es nicht, dass eine Folge sich mit der Schattenseite der Berühmtheit befasst; Joey wird von einem "Fan" verfolgt. Der Fan in der Serie ist eine Frau und meint, Joey sei wirklich Arzt.
Die Schauspielerin spielt ihre Rolle als Fan, als sei sie nicht ganz zurechnungsfähig oder vielleicht auch von ihrer Verehrung für den "Arzt" Joey "besessen".

Im englischen Original wird von "Joey's personal stalker" gesprochen, die deutsche Übersetzung macht daraus "Joeys persönlichen Fan".
Das tut der ganzen Handlung keinen Abbruch, doch zeigt es ganz deutlich, dass "Stalker" Mitte der 90er in D noch kein Thema waren.

Zumindest keines, dass mit diesem Namen benannt wurde.
Es weiß nur heute niemand mehr, was man damals dazu sagte.

Donnerstag, 27. Juni 2013

Odoretta die Stinkmaus

Mein Nacken macht Probleme und ich habe Krankengymnastik verschrieben bekommen.
 
Soweit so gut. Fahre ich also zu nachtschlafender Zeit zur Therapeutin, damit ich anschließend pünktlich bei der Arbeit auftauchen kann.
 
Nun fiel mir nach dem ersten Termin auf, dass ich aus der Praxis einen anderen Geruch mitgenommen habe. 
 
Ich rieche nach einer anderer Frau.
 
Etwas, dass einem Mann besser nicht passiert.
Gehe ich also erstmal Händewaschen und einmal durch die Werkstatt und hoffe, dass ich den Geruch dann einigermaßen los bin...

Mittwoch, 26. Juni 2013

The Cloud

Daten irgendwo speichern.
Von überall Zugriff haben.
Vertrauen in die neue Technik.
Mit Passwörtern gesichert.

Das ist ja tatsächlich schon Wirklichkeit.
Es gibt Vorteile.
Meine Daten sind nicht an eine anfällige Festplatte daheim gebunden, die abstürzen, den Hitze- oder Wassertod sterben oder gar gestohlen werden kann.
Egal wo ich auf der Welt bin - solange es dort ein genügend schnelles Internet gibt - kann ich meine Daten abrufen. Ich bin sozusagen überall zuhause.

Doch es gibt auch Nachteile.
Wer weiß denn, wo meine Daten liegen?
Wer kontrolliert, ob diese nicht von dritter Seite eingesehen werden. Werden die vielleicht zu Werbezwecken ausgewertet? Oder gar überprüft, ob terroristische Inhalte zu finden sind?
Wie sicher ist die "Wolke"?
Man mag bei dem Begriff "cloud" an "cloud 9" denken, die englische Entsprechung für unseren "siebten Himmel".
Mir drängt sich eher der Begriff "Wolkenkuckucksheim" auf.
Denn ganz ehrlich: Warum wird sowas angeboten, z.T. sogar kostenlos: Da will und wird jemand dran verdienen. Womit wird verdient? Mit Werbung und mit Daten. Die Daten liefer der Nutzer schon halbwegs freiwillig und willig sowieso.

Wenn jetzt ein Aufschrei durch die Netz-Benutzer geht, wenn herauskommt, dass Passwörter der Polizei zugänglich gemacht werden, dass Daten gescannt werden und eigentlich nichts mehr geheim ist.
Dann frage ich: Habt ihr das wirklich geglaubt?
In einer Zeit, da Gläubige verhöhnt werden und man ihnen "Glauben heißt nicht wissen" an den Kopf wirft, glauben Millionen von Nutzern an die Freiheit im Internet und dass ihre Renten - pardon - ihre Daten sicher sind.

Tatsächlich stelle ich noch eine Frage in den Raum:
Wer hat euch Nutzer eigentlich dazu veranlasst, vertrauliche Sachen online, im Netz, in der Wolke zu speichern, zu verwalten, zu verwahren?

Jetzt bitte ich um eine sinnvolle Antwort!

Dienstag, 25. Juni 2013

Sparen duch neue Duschgarnitur?

Die alte Duscharmatur war hin.
Der Mischerhebel ließ sich auch nur mit einem festen Griff bewegen ud sie tropfte stetig vor sich hin.
 
Also musste eine neue Armatur her. Den nächsten Baumarkt angefahren, die Duscharmatur aus dem Sonderangebot gekauft und daheim gleich montiert.
Dazu gab es auch gleich einen neuen Duschkopf, denn der alte war schon nicht mehr schön. 
 
Beide Artikel waren mit dem Vermerk "wassersparend" vermerkt. 
So kann man bei der Duscharmatur bis zu einem Widerstand öffnen und dann - wenn einem der glasharte Strahl noch nicht reicht - noch drüber hinweg drücken.
Das soll wohl zum Sparen anhalten, weil das Ventil nicht so weit geöffnet wird.
 
Nun ist der Yeti Fuchs.
Monat für Monat wird notiert, was an Wasser und Strom verbraucht wird.
So kann man ablesen, ob sich der Verbrauch in etwa hält, oder ob eine Wasserleitung leck ist und in der Wand versteckt vor sich hin tropft oder ob ein Stromverbraucher plötzlich mehr Strom zieht, als üblich.
Das zeigt zwar nur auf, dass etwas faul ist, aber nicht wo der Fehler liegt.
Doch immerhin kann man dann mit der Suche loslegen.
 
Nun kenne ich den Wasserverbauch über die letzten Jahre genau. 
Was fällt mir auf: Unveränderte Anzahl an Nutzern, unverändertes Duschverhalten und unveränderter Wasserverbrauch.
Da wird nix gespart.
Kein Pfennig, kein Liter.
 
Da es sowieso nötig war, sich ein neues Ventil anzuschaffen, ist es kein Geldverlust.
Wer aber meint, er könne seine Nebenkosten durch eine andere Armatur oder einen neuen Duschkopf reduzieren, wird übel enttäuscht.
 

Montag, 24. Juni 2013

Die Welt in der wir arbeiten

Nieten in Nadelstreifen
Sesselpuper
Theoretiker
Uni-Absolventen ohne Arbeitserfahrung

DAS ist die Realität.
DAS sind sind "Manager", die die Geschicke von großen und kleinen Firmen lenken.

Früher (ja ja, früher war alles besser!!) waren Chefs und oft auch Geschäftsführer Menschen, die sich hochgearbeitet haben.
Mit 15 in die Lehre, dann gearbeitet, Meister gemacht und/oder im Anschluss studiert.
Firma gegründet oder übernommen.
Im Ergebnis stand jemand an der Spitze, der selber wusste, wie eine Schraube festgezogen wird, wie Öl riecht, warum es eine gewisse Zeit braucht um Gerät XY zusammenzubauen und welche Probleme auftauchen, wenn etwas ganz neues gebaut wird.

Heute ist es so, dass Gymnasiaten aus besserem Hause nach der Schule direkt ins Studium wechseln und anschließend aufgrund ihrer "hohen" Geburt gleich in die Firma eines Geschäftsfreundes von Papa oä wechseln und dort auch nicht unten anfangen, sondern gleich auf Leitungsebene einsteigen.
Ohne Kenntnisse über Produkte, Fertigung, Terminplanung oder die Problem, die der tägliche Wahnsinn so aufwirft.

Das Ergebnis sehen wir allenthalben:
Bankenmanager verspekulieren ohne Sinn und Verstand das Tafelsilber ihrer Kunden.

Großprojekte wie Stuttgart21, Flughafen Berlin, Elbphilhamrmonie werden ein Vielfaches teurer und dauern auch viel länger, als es vorher blumig verkündigt wurde.

Im Kleinen sieht es dann so aus: Projekte werden angefragt, liegen dann auf dem Papier fertig 2 oder 3 Jahre in der Schublade und müssen dann plötzlich in einer Woche fertig sein.

Oder: Der Geschäftsführer wird rechtzeitg über lange Lieferzeiten informiert, eine Entscheidung wird nicht getroffen und nach Wochen heißt es von ihm: "Es ist doch wohl alles vorbereitet, damit wir umgehend liefern können!"

Diese Liste kann beliebig verlängert werden.
Es geht mir nicht darum, sich über "sportliche", engagierte oder hohe Ziele zu beschweren.
Als vielmehr aufzuzeigen, wie sehr sich die "Führungselite" von der Basis entfernt und gar keinen Bezug zur Arbeitswirklichkeit des "Fußvolks" mehr hat.

Freitag, 21. Juni 2013

Kopfhörer online registrieren

Schöne neue Welt.

Heutzutage liegt jedem elektrischen Gerät eine Anleitung in fast allen Sprachen der Welt bei.
Mit zwei dieser grotesk großen Lappen kann man problemlos ein modernes Kinderzimmer tapezieren.

Zudem ist in aller Regel ein Zettelchen dabei, das einen auffordert, das neuerworbene "Produkt" online zu registrieren.
Man könne so "support" erhalten, es gäbe "software updates" und "news".

Den "support" also Unterstützung und/oder Erklärung benötigt man, wenn man versucht, eines dieser Geräte nach der mitgelieferten Anleitung zu benutzen.

"Software updates" können sinnvoll sein, um Geräte, die tatsächlich Software benötigen, um zu funktionieren, auf einen neuen und hoffentlich besseren Stand zu bringen.
Im Umkehrschluss heißt es für mich, dass diese Geräte letztlich noch nicht ausgereift sind.
Was machen dann die, die nicht über die Technik verfügen, ihre Sachen "upzudaten"?

Zum Schluss noch etwas zu den "news" - gerne auch "interessante Neuigkeiten über unsere Produkte" genannt.
Auf gut deutsch hieße es: Wir möchten gerne Werbung zuschicken. Im schlimmsten Falle wird man anschließend mit E-Mails "zugespamt", die für einen keinen Nutzen haben und auch keine weiteren Vorteile durch Information bringen.

Vor allem - welchen Support benötigen Kopfhörer, haben die wirklich Software aufgespielt und was kann es dazu schrecklich neues geben?

Ganz deutlich: Fasst mich an die Füße!

Donnerstag, 20. Juni 2013

Widerliches Wetter

Seit gestern morgen hängt ein Gewitter über uns.
Wir hatten Starkregen, Sturmböen, Gewitter und alles bei tropischen Temperaturen.

Ja ja, immer noch besser als das Wohnzimmer einen halben Meter unter Wasser zu haben.
Mögen muss man das Wetter trotzdem nicht.

Nun ist es zwar gerade von oben trocken, aber die Luftfeuchtigkeit ist immens.
Meine Klamotten waren heute morgen regelrecht klamm.
In der Firma schwitzen die alten Steinfußböden. Es entsteht der Eindruck, als hätten die Reinigungsfachkräftinnen etwas sehr nass gefeudelt.
Vielleicht haben die das sogar, aber für den Boden besteht keine Chance zu trocknen.
Die Luft kann keine Feuchtigkeit mehr auf nehmen.

Der ideale Nährboden für Schimmelbildung.
Also Obacht und nachts lüften, wenn es draußen kühler ist.

das leere Gefäß

Es gibt diese Tage, an denen ich es kann.
Ohne Naschen durch den Tag zu gehen.
Selbst wenn etwas offen neben mir stünde, nähme ich nichts.

Das sind wirklich gute Tage.
Da fühle ich mich, frei und befreit.

Natürlich gehört da auch Selbstbeherrschung zu.
Etwas, dass mir wirklich oft genug fehlt.
Doch an solchen Tagen geht es plötzlich.

Widerstehen ist leichter als aufhören.

Einmal ist einmal und genau einmal zuviel (etwas genommen und gegessen)!

Solche Tage sind es, an denen ich "das leere Gefäß" schätze und liebe.
Die Unantastbarkeit seiner selbst, die Leichtigkeit des Seins.
Großartig.

Einschränkend muss ich sagen, dass ich das dringend wieder üben muss.

Den Begriff, "das leere Gefäß zu schätzen" habe ich aus dem Roman "Die Romanleserin" aufgeschnappt. Die Geschichte einer jungen jüdischen Frau in den USA, die verheiratet wurde, aber deren Ehe scheiterte.
Zu Jom Kipur (hoffe, ich habe es richtig geschrieben!!) wollte sie fasten (es war ihr erstes Fest, wo sie mitfasten durfte/konnte/wollte), hatte es aber nicht geschafft und lehnte darum weitere (und zugelassene) Speise ab. Woraufhin ihre Mutter davon sprach, dass man während des Fastens "das leere Gefäß zu schätzen" lerne - was nun ja gerade nicht das war, was die junge Frau empfunden hat.

Das hört sich so geschrieben etwas wirr an, ist leider auch ziemlich aus dem Zusammhang gerissen und aus meiner vagen Erinnerung erzählt, doch dieses Gefühl kann ich sowieso nur schlecht beschreiben.
Es lässt sich für mich schwer fassen, obgleich es eine starke, kraftgebende Empfindung ist.
Nun möge ein jeder selber probieren, zu verzichten, entsagen, sich einzuschränken.
In einem freiwilligen und positiven Einverständnis mit sich und seinem Leben.
Dann hat man die Chance, es zu erfahren.

Mittwoch, 19. Juni 2013

mit links!

Linkshändigkeit wurde früher als Ausnahme betrachtet. Eine Art Defekt oder Fehler, der behoben werden musste.
Aus diesem Grunde wurden Linkshänder auf rechts umgeschult.
Schließlich war rechts ja auch das "gute Händchen".
Außerdem hätten es die Linkshänder ja "leichter" in einer Welt, die auf Rechtshänder ausgelegt ist.
Dies Art zu Denken war bis vor 30 Jahren noch normal und allgemein gültig.
Seitdem hat sich viel getan.
Linkshänder werden nun toleriert, es gibt einen Mark (!) für Linkshändergeräte, von der Schreibunterlage überSparschäler, Brotmesser bis hin zu Luxusfüllern.

Dennoch lernen viele Eltern ihre Kinder unbewusst um, indem sie ihnen alles in die rechte Hand geben, anstatt zu beobachten, mit welcher Hand die Kinder lieber arbeiten.

Einige Forscher sagen, es gäbe Linkshänder und Rechtshänder, das sei genetisch festgelegt; Beidhänder gäbe es gar nicht.
Wird ein Linkshänder auf rechts umerzogen, so bereitet es ihm ein Lebenlang Probleme.
Der umgekehrte Fall kommt ja eher selten vor, aber es wäre bestimmt genauso.

Und noch eines obendrauf: Theoretisch sei die Hälfte der Bevölkerung gentisch gesehen "links".

Dienstag, 18. Juni 2013

Üben gefährdet Dilettantismus

Seit gut einem Jahr leite ich Anna im Saxophonspiel an.
Anna ist mittlerweile 13 oder so und hatte letztes Jahr gut vorgelegt.
Da hat sie innerhalb kurzer Zeit gute Fortschritte gemacht und es fing sogar schon an, nach Saxophon zu klingen.
Leider setzte gegen Ende des Jahres eine Flaute ein und seitdem geht es nicht mehr voran.

Gestern hat sie  - wie fast jeden Übungsmontag - gebeichtet, dass sie nicht geübt hat. Alternativ dazu hat sie manchmal auch "ein Mal" geübt.
Alles in allem ist es so eine Frage, ob man vorankommt, wenn man denn nicht übt.

Mich selber höre ich gebetsmühlenartig sagen, sie solle alle zwei Tage für 5-10 Minuten lange Töne spielen. Damit wäre ich schon völlig zufrieden. Dann wenn wir anfangen, klingt sie, als bliese sie auf einem Stück Toilettenpapier. Zum Ende der Stunde klingt es dann schon wieder.
Nur hält es sich leider nicht bis zum nächsten Mal.
Auch die Noten sind nach einem Jahr noch immer unsicher, bei den Griffen klappt es ganz gut.
Einfache Liedchen klappen so leidlich, aber die Melodie ist nicht immer zu erkennen.
Es klingt zusammengestückelt und unsicher.
Viel Staat ist damit aber nicht zu machen.


Für mich ist es frustrierend, weil ich wirklich Stress habe, um pünktlich beim Üben zu sein und dann zu merken, es geht nicht voran. Wofür mache ich mir dann den Stress?
Oder erwarte ich zuviel?
Es ist mir auch klar, dass ein Teenie-Mädchen neben der Schule noch andere Sachen vorhat, als Saxophon zu üben. Andererseits wollte sie es lernen. Also müsste doch ein Grundintresse da sein.
Trotzdem wird es irgendwie nichts rechtes.

Auch für sie ist es doch doof. Sie kommt nicht voran und bekommt ständig zu hören, sie solle mal üben.

Wie ist hier ein guter Ausweg aus dem Dilemma?

Montag, 17. Juni 2013

Frühstück bei Stefanie

Aus is'!
Kein Frühstück mehr bei Stefanie.
Keine Mettbrötchen und keine Kreuzworträtsel.

Ganz ehrlich: Ich werde es nicht vermissen.
Hier und jetzt oute ich mich als Nicht-Fan von FbS.
Dann und wann habe ich das mal gehört. Es hat mich nicht begeistern können auch "Summerfeeling pur" finde ich ziemlich dürftig.

Für die beiden Macher war ein Grund rechtzeitig aufzuhören, bevor die Fans sagen: Ihr ward auch schon einmal besser.
Finde ich gut und konsequent.
Baumann und Clausen laufen noch immer und haben ihre besten Zeiten schon lange hinter sich gebracht.

Nun also keine Frühstück mehr.
Meiner Meinung nach wird das Frühstück sowieso überbewertet.

Diese ganzen Serien, nach denen einige anscheinend regelrecht süchtig sind, fallen für mich in die Rubrik "sinnfreier Tand". Wahrscheinlich wird es tausend entäuschte Briefe geben und Ministerpräsident Albig wird bei Stefanie anrufen müssen, und sie bitten, wieder ihre Fressbude aufzumachen.

Derweil stirbt der Regenwald, die globale Themeratur steigt und vor unserer Haustür beginnt der türkische Bürgerkrieg.

Samstag, 15. Juni 2013

Das Leben ist kein Kindergeburtstag

Wer Kinder hat, kommt nicht an ihnen vorbei:
Kindergeburtstage!
Geliebt, gefürchtet, gehasst und absehbar.

Mal ehrlich, es sind maximal 10 Kindergeburtstage, die man mit seinem Kind erlebt.
Bevor sie drei sind, ist auf dem Geburtstag noch nicht so ein Focus und wenn sie dreizehn werden, ist für viele eine Feier zusammen mit Mama und Papa und (noch schlimmer) kleineren Geschwistern passé!
Daher sollte man diese wenigen Male wirklich genießen.
Mit ein wenig Planung und Kreativität (hier ein extra großes Dankeschön und ein noch größeres Lob an Françoise - die hier ein bewundernswertes Geschick hat!) lässt sich ein schöner Tag vorbereiten.
Es dürfen nicht zuviele Kinder sein.
Victor rief und alle kamen!!
Sieben Jungs plus Victor - das ging noch.
Gutes Wetter - etwas, für das man einfach nur dankbar sein kann und muss, denn das Wetter ist nicht zu planen, aber unglaublich erleichternd, wenn es so gut ist, dass der Garten genutzt werden kann.
Ein wenig Kuchen, einige Spiele - fertig!

Es gab Muffins in den Richtungen Zitrone und Schokolade.
Einige Kekse, Salzgebäck und Drachenbrause.
Danach gab es eine Schnitzeljagd (Verfolgungsjagd) durch den Ort - immer schön den Pfeilen nach. Hier wunderte man sich doch, dass die Kinder nicht unbedingt so belastbar sind, wie man meint. 20 Minuten laufen sollten siebenjährige doch wohl noch schaffen, oder?
An einem festgelegten Punkt wurde sich versteckt, es gab nach erfolgreichem Auffinden der ersten Gruppe eine Erfrischung und dann wurden die Verfolger zu Gejagten.

Wieder daheim konnten alle, die wollten (und nicht alle wollten) eine Wasserschlacht machen. Wobei man wirklich sagen muss, dass die Gören keine Gnade kennen.
Aber jeder hatte seinen Spaß und es gab keine Tränen, nur Lachen und Gejohle - gibt es etwas schöneres?

Anschließend konnten alle getrockneten Kinder etwas basteln, dann war noch Zeit für ein weiteres Spiel (seltsam, dass die Kinder der heutigen Zeit so ein Poblem haben, sich nach den Anweisungen "heiß" und "kalt" zu bewegen).
Schon war Abendbrotszeit und die Blagen wurden wieder abgeholt.
4 Stunden, die wie im Fluge verstrichen.
Bis auf einige Schürfwunden und einen geprellten Arm ging auch alles ganz glimpflich aus.
Nicht nur Victor, auch alle anderen Kinder waren zufrieden und waren einhellig der Meinung, viel zu früh abgeholt zu werden.

Für uns stand dann noch eine Runde aufräumen an, bevor wir für wenige Wochen Ruhe haben - dann wird eine Horde Mädchen bei uns einfallen...

Freitag, 14. Juni 2013

Die liebe Statistik

Witzig.
Es verirren sich wirklich nur wenige hierher.
Aber bei den Suchbegriffen liegt
"deryeti.blogspot.com"
ganz vorne.

Irgendwer liest hier kommt immer über die Googlesuche hierher.
Bitte.
Aber man darf mich auch als "Startseite" speichern.
;-)

Mr iP-ee

 Englisch und Denglisch sind zwei Sachen.
Aber manchmal schlägt es dem Fass den Boden aus.
 
Ein Irgendwas-Unternehmen hier vor Ort hat auf den Firmenfahrzeugen große Aufkleber mit "iP-ee".
Ob das der Firmenname sein soll, eine Abkürzung für irgendetwas, vielleicht auch an iPhone, iPad oder iPott angelehnt. Keine Ahnung.
 
Auf jeden Fall bedeutet die deutsche Übersetzung von "I pee" "ich pinkle" - oder es ist der städtische Toilettenspezialist und er weiß, was er da tut...

Donnerstag, 13. Juni 2013

Victor et du jazz

 Victor und ich waren im Auto unterwegs.
Ihm war langweilig und wollte Musik hören. Nun hatte ich nur eine Casette dabei:
Gerry Mulligan Quartett with Chet Baker.
Also ein wenig Jazz, der schon "erhört" werden will und nicht so einfach als Plätschermusik dahinrieseln kann.
Nach einige Zeit fragte ich Victor, ob ich lieber ausmachen solle.
Nein, sagte, er, dass gefiele ihm recht gut.
 
Manchmal fällt sogar mir nichts mehr ein.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Schreckensbilder

Das mit dem Hochwasser bleibt schlimm und Hilfe kann es gar nicht genug geben.
 
Was mir bei der Berichterstattung allerdings immer wieder aufstößt ist nicht nur das Überstrapazieren des „Jahrhunderthochwassers“
(gerne auch als „Jahrhundert“-Hochwasser bezeichnet, weil zum einen der Superlativ „Jahrhundert“ alle paar Jahre wieder übertroffen wurde und zum anderen, weil der moderne Leser – vielleicht auch der moderne Schreiberling – keine langen Wörter mehr erfassen kann), sondern auch die bedenkenlose Verwendung von „evakuieren“ und allen Formen drum herum.
Es mag noch angehen, dass ein Stadtteil, ein Gebäude, eine Straße „evakuiert“ wird – im übertragenen Sinne, denn „evakuieren“ heißt „einen luftleeren Raum erzeugen“ oder auch „ein Vakuum ziehen“.
Wird ein Gebiet „evakuiert“, wird es schlichtweg „geräumt“. Die Räumung liest sich nicht nur besser, es ist kürzer, verständlicher und vor allem trifft es den Kern der Sache, wahrscheinlich wird das Wort darum auch nicht benutzt.
Lieber werden Fremdworte benutzt, damit der Leser denkt, die Schreiberlinge hätten richtig Ahnung und benutzten Ausdrücke, die der Situation angemessen wären.
Da auch die Schmierfinken in den Reaktionen nicht recht wissen, was „evakuieren“ bedeutet, werden nun auch gerne Menschen „evakuiert“. Auf Deutsch bedeutet es, dass den Menschen mittels eine Pumpe die Luft aus dem Körper gesaugt wird.
Eine Vorstellung, die eigentlich FSK16 für Nachrichten bedeutete.
Probiert man das auf Deutsch, hört man gleich, wie unsinnig diese Formulierung ist: „Die Menschen wurden geräumt.“
Was nun? Aufgeräumt, weggeräumt, aus dem Weg geräumt?
Richtig wären Sätze wie: Die Altstadt wurde geräumt. Die Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Die Räumung wurde angeordnet. usw.
 
Eine Anmerkung noch zum Schluss:
Ein unsinniges Wort wird nicht richtiger oder sinnvoller, wenn es nur genügend oft wiederholt wird.
 

Dienstag, 11. Juni 2013

Rotterdam ist schuld!

Klar, die Spritpreise werden vom Rohölpreis diktiert.
Wer will das bestreiten?

So war letztens der Preis für Diesel abends bei 1,309 - um 10.00 Uhr schloss die Tankstelle, der Preis wurde vorsorglich auf 1,439 hochgesetzt. Ein Differenz von satten 13 Cent (oder rund 25 Pfennig in richtigem Geld!!).
Das hätte sich doch vor dem Euro keiner getraut, den Preis von heute auf morgen um 25 Pfennig hochzusetzen!
Doch nicht nur das. Warum steigt der Preis von abends zu morgens um 13 Cent, gegen neun Uhr wird schon wieder reduziert und abends ist in etwa das Preisniveau des Vorabends erreicht.

Schwanken die Rohölpreise auch tageszeitlich?
Oder werden wir hier für dumm verkauft?

Montag, 10. Juni 2013

Englisch und wie wir es verstehen

Am Superbilligmarkt prangte unlängst eine Zigarettenwerbung.
Die Marke ist jetzt egal, wahrscheinlich wird der geneigte Raucher es wissen.
Nicht zu übersehen war der "Slogan":
JUST FREE

Soll wohl so was heißen wie, "einfach frei sein" oder "keine Grenzen/Begrenzung".

Nun heißt im Deutschen "just" aber auch "gerade eben" oder "fast" - eine nicht mehr sehr gebräuchliches, aber starkes Wort, dass vor allem die Eingrenzung oder Beschränkung ausdrückt.

Somit wird "just free" zu "fast frei" oder (als positivere Variante) "gerade eben noch frei".

Sehr passend für eine Werbung, die ein Mittel anpreist, dass in Sucht und Abhängigkeit führt - also das genaue Gegenteil von "Freiheit".

Samstag, 8. Juni 2013

Sterbende Stadt

Ich fahre oft durch das Viertel, das vor dem gebaut wurde, in dem ich aufgewachsen bin.
Tatsächlich sind die Bewohner dort zwischen 70 und 90 Jahren alt, die Häuser sind aus den
60ern und die Gärten sehen auch so aus.
Tatsächlich macht es auf mich den Eindruck, dass dort in den nächsten paar Jahren 100 Häuser frei werden. Wobei ich mir wiederum nicht vorstellen kann, dass Leute nachkommen, um die Gegend neu zu bevölkern. 
 
Zu spröde der Charme der 60er-Jahre Bebauung, zu alt die Substanz, und auch das Städtchen
am Rande der Welt. Wird dieses Viertel in wenigen Jahren eine Art Geisterstadt sein?
Wird man dort leere Häuser abreißen und Grünflächen anlegen?
 
Oder werden finanzstarke Neureiche die alten Häuser abreißen und moderne Mehrfamilienhäuser
auf alten Siedlungsgrund stellen?
 
Mich macht es auf eine traurige Art sentimental, wenn ich durch die Straßen fahre, die mir
meine Jugend waren.
 

Freitag, 7. Juni 2013

Abzüge in der B-Note

Dies ist kein Mecker-Beitrag, ich stelle einfach nur fest, dass es Unterschiede gibt.

Im Normalfalle fahre ich einen älteren Mercedes (Diesel) in Buchhalterausstattung.
Der ist günstig in Unterhalt und Verbrauch, bietet ausreichend Platz für vier bis fünf Leute nebst Gepäck für einen längeren Urlaub, sofern man nicht meint, dass Fahrräder und Surfbrett in den Kofferaum passen müssen.
Zudem sind auch längere Strecken zu bewältigen, ohne dass man sich gestresst fühlt.

Aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen muss auch ein Mercedes alle zwei Jahre zum TÜV.
Für die Zeit, wo der Wagen ein wenig aufgehübscht und überprüft wurde, bekam ich einen ebenfalls älteren Golf (II), ebenfalls Diesel ausgeliehen.

Nun nutze ich die Gelegenheit und vergleiche Äpfel mit Birnen.
Der Golf ist innen deutlich lauter.
Das Fahren auf gleicher Strecke, bei gleicher Geschwindigkeit und bei gleichem Wetter ist deutlich nerviger - nix mit entspannt dahingleiten. Es ist eher ein "Weg verbingen auf unterstem Standard".
Der Motor läuft ruppig und unkultiviert, selbst wenn er warmgefahren ist.
Die Sitze verusachen mir Rückenschmerzen (man ist ja keine 35 mehr!).
Der Motor hat gefühlte 27PS - der Mercedes ist ja schon sparsam bestückt, aber der Motor ist so elastisch, dass ich im fünften Gang von 50 auf 90 beschleunigen kann - sofern ich etwas Muße mitbringe. Der Golf schafft das nur, wenn man in den 3. Gang zurückschaltet und es bergab geht.

Alles in allem - ich war froh, als ich meinen Bauernbenz mit eingebauter Vorfahrt wieder in Empfang nehmen konnte.
Seitdem bin ich wieder viel entspannter unterwegs.

Donnerstag, 6. Juni 2013

Dinge, die die Welt nicht braucht

Herr Raab hat einen Duschkopf "erfunden", bei dem Gesicht und Haare noch nass werden sollen.
Hier geht es zur entsprechenden Seite, Nutzung des Links auf eigene Gefahr:
http://doosh.eu.com/

Jetzt frage ich mich wieder mal. Warum schaffen es manche Menschen nicht, mit einem normalen Duschkopf so zu duschen, dass Gesicht und Haare trocken bleiben?
Mein Tipp hierzu - und der ist - im Gegensatz zu dem Raab sein Duschkopf - kostenlos:
Zuerst die Haare hochstecken.
Den Duschkopf abnehmen und so halten, dass er leicht abwärts strahlt.
Dann selbigen nicht über Schulterhöhe halten.
Wie gewohnt duschen - vielleicht nicht zu sehr aufdrehen, damit möglichst wenig Wasser nach oben gespritzt wird.
Fertig - Gesicht und Haare sind trockengeblieben.

Eines noch zum Abschluss: Wäre Hinz oder Kunz mit dieser Idee zu einem Duschkopfhersteller gekommen und hätte es als Weltsensation angepriesen - er wäre achtkantig rausgeworfen worden!

Mittwoch, 5. Juni 2013

Erfrischungsstäbchen

Gibt es bei Erfrischungsstäbchen eigentlich wirklich zwei Geschmacksrichtungen, nämlich Orange und Zitrone?
Oder ist das alles eine Füllung?
 
Dann hat mir meine Schwester jahrelang Unsinn erzählt.
 
 

Dienstag, 4. Juni 2013

Du würdest kotzen!

Kinder sind wunderbar direkt.
Victor war mit seiner Klasse zum Abschluss des Schuljahres auf einem "Erlebnishof".
Tiere, klettern, toben...
Daran angeschlossen ist eine Kletterhalle, die tatsächlich auch für geübte Kletterer einiges bereithält.
Victor hatte nun tatsächlich schon hier und da an Kletterwänden geklettert.
In der Schule gibt es eine 2m hohe Wand für Schüler, in einem Spaß- und Tobezentren gab es eine vier oder fünf Meter-Wand, an der Kinder mit entsprechendem Geschirr auch schon mal Erfahrung sammeln können.
Yolande hat letztes Jahr in Holland eine 15m-Wand bezwungen.
Nun scheint Victor in ihre Fußstapfen zu treten, denn auf dem besagten Erlebnishof hat er an der "freien" Wand (die ist nicht kostenpflichtig :-) die möglichen acht oder zehn Meter Höhe geschafft.

Sein Kommentar mir gegenüber war: Du würdest da oben bestimmt kotzen - denn du bist nicht schwindelfrei.

Sind sie nicht herzig, die Kleinen!?!

Die Jahrhundertfluten

Vorweg: Mein Mitgefühl allen Betroffenen, deren Hab, Gut und Leben durch das Hochwasser gefährdet, bedroht und in Mitleidenschaft gezogen sind.
Meine Hochachtung allen, die unermüdlich darum kämpfen, die Folgen und Schäden zu begrenzen.

Keinerlei Hochachtung jedoch habe ich vor den Journalisten, die uns in seit Beginn des Jahrhunderts schon drei oder vier Jahrhundertfluten vorgekaut haben.
Spätestens nach dem zweiten "Jahrhunderthochwasser" hätte denen klar sein müssen, dass sie sich zu weit aus dem Fenster lehnen, wenn sie schon zu Beginn der nächsten 100 Jahre mit den Superlativen um sich schmeißen.

Gestern habe ich dann tatsächlich etwas von der "Jahrtausendflut" gelesen. Dabei haben wir noch 987 Jahre vor uns. Was kann da noch alles passieren?

Ihr lieben Journalisten - Superlative lassen sich gut verkaufen, aber nur dann, wenn sie nicht jedes Jahr wieder aufgewärmt werden - und seien sie noch so griffig und wohlklingend.
Denn den Superlativen ist nunmal inne, dass sie nicht gesteigert werden können. Besser, als "am besten", höher als "am höchsten" und schlimmer als "am schlimmsten" kann es nicht sein.
Oder aber, diejenigen, die vorher "am besten, am höchsten, am schlimmsten" verkündet haben, haben gelogen.

Die Frage, ob wir von Journalisten belogen werden, wird übrigens zu selten und nicht laut genug gestellt.

Montag, 3. Juni 2013

Wochenende

Freitag waren wir zum Grillen bei Freunden.
In großer Runde haben wir bis halb elf draußen gesessen und geredet, gegessen und es gut gehabt.
Die Kinder haben gespielt, Lagerfeuer gemacht und sich blaue Flecken und Brandblasen geholt.
Es war ein rundrum schöner Abend.

Sonnabend und Sonntag war das Wetter stürmischer und kälter. Trotzdem haben wir Zeit im Garten verbracht, Victor und ich haben die letzten Sachen aus meines Vaters Haus geholt. Ich hätte heulen können. Am Sonntag kam Yolande von ihrer Helferschulung zurück und hatte nicht mal eine Zecke mitgebracht. Sonst braucht sie nur an einem Büschel Gras vorbeigehen und hat eine.

Nächste Woche stehen zwei Geburtstagsfeiern an. Es bleibt aufregend.

Außerdem muss ich nun wirklich mal die Steuererklärung fertig machen. Der Termin ist ja schon deutlich drüber...

Sonntag, 2. Juni 2013

Statistik

Letzten Monat hatte ich 303 Zugriffe - das ist schon wieder eine Steigerung gegenüber April.
Dabei liest hier doch eigentlich niemand. Irgendwie landen hier nur seltsame Suchmaschinen, zwielichtige Portale und dergleichen bei mir.

Aber immerhin geht die Statistik nach oben.
:-)

Samstag, 1. Juni 2013

Früher war wirklich alles besser!

Heute: Haltbarkeit von Batterien

Kaum zu glauben, aber vor wenigen Tagen habe ich bei einer Uhr aus dem Hause meines Vaters die Batterie rausgenommen.
Die Uhr hing an einer schlecht zugänglichen Stelle und hat bestimmt schon 15 Jahre gestanden.
Doch die Batterie sah noch frisch und gut aus.
Wenn man bedenkt, wie schnell Batterien heutzutage auslaufen, wird einem erst bewusst, wie sehr Kostenreduzierung, Produktionsumstellung und auch die "Geiz ist geil"-Mentialität die Qualtät von täglich benutzten Waren verschlechtert hat.