Freitag, 7. Juni 2013

Abzüge in der B-Note

Dies ist kein Mecker-Beitrag, ich stelle einfach nur fest, dass es Unterschiede gibt.

Im Normalfalle fahre ich einen älteren Mercedes (Diesel) in Buchhalterausstattung.
Der ist günstig in Unterhalt und Verbrauch, bietet ausreichend Platz für vier bis fünf Leute nebst Gepäck für einen längeren Urlaub, sofern man nicht meint, dass Fahrräder und Surfbrett in den Kofferaum passen müssen.
Zudem sind auch längere Strecken zu bewältigen, ohne dass man sich gestresst fühlt.

Aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen muss auch ein Mercedes alle zwei Jahre zum TÜV.
Für die Zeit, wo der Wagen ein wenig aufgehübscht und überprüft wurde, bekam ich einen ebenfalls älteren Golf (II), ebenfalls Diesel ausgeliehen.

Nun nutze ich die Gelegenheit und vergleiche Äpfel mit Birnen.
Der Golf ist innen deutlich lauter.
Das Fahren auf gleicher Strecke, bei gleicher Geschwindigkeit und bei gleichem Wetter ist deutlich nerviger - nix mit entspannt dahingleiten. Es ist eher ein "Weg verbingen auf unterstem Standard".
Der Motor läuft ruppig und unkultiviert, selbst wenn er warmgefahren ist.
Die Sitze verusachen mir Rückenschmerzen (man ist ja keine 35 mehr!).
Der Motor hat gefühlte 27PS - der Mercedes ist ja schon sparsam bestückt, aber der Motor ist so elastisch, dass ich im fünften Gang von 50 auf 90 beschleunigen kann - sofern ich etwas Muße mitbringe. Der Golf schafft das nur, wenn man in den 3. Gang zurückschaltet und es bergab geht.

Alles in allem - ich war froh, als ich meinen Bauernbenz mit eingebauter Vorfahrt wieder in Empfang nehmen konnte.
Seitdem bin ich wieder viel entspannter unterwegs.

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