Dienstag, 30. September 2014

Doppelgänger

Wie wenig wird getan, um niveauvolle Unterhaltung zu bieten.
GMX hat ein total witzige und kreative Doppelgänger-Galerie erstellt,
wo es mehr oder wenige treffende Bildvergleiche zwischen "Prominenten" und Tieren gibt.
Beim Thema Frosch ist GMX wohl nur "Kermit" eingefallen und entsprechend lautet auch die Bildunterschrift.
Leider ist eindeutig "Contstantine", der böse Doppelgänger von Kermit zu sehen - erkennbar an einem Muttermal im Gesicht und dem "Kragen" mit deutlich kleineren "Zacken".

Aber anscheinend fällt nur mir soetwas auf, oder GMX reagiert nicht auf wohlmeinende Hinweise.
Doch das ist wohl den meisten großen web sites gemein.

Montag, 29. September 2014

Freitag, 26. September 2014

Plötzlich Veggie

Valerie hat sich stets dadurch hervorgetan, dass sie zum Abendessen und Frühstück je eine halbe Packung eines speziellen Hähnchenaufschnitts gegessen hat.
Mit einem Male ist sie überzeugte Vegetarierin.
Nein - nicht vegan, nur vegetarisch.
Auf Françoise' Frage, ob das alle Mädchen einmal durchmachen müssten, gab es einen längeren Vortrag...

Yolande hat in dieser Hinsicht keine Ambitionen.
Sie besteht auf totes Tier und eine Ente zu Weihnachten.
Dafür gibt es über sie bei Gelegenheit anderes zu berichten.

Donnerstag, 25. September 2014

Mittwoch, 24. September 2014

Das Feuer war erloschen...

Unlängst hatte ich die Gelegenheit, auf einem Yamaha-Alto zu spielen.
Erwartungsgemäß lief die Mechanik gut, die Intonation war gut - ein Selbstgänger, der Audi 80 unter den Saxophonen.
Unaufgeregt, zuverlässig und unauffällig.

Vor allem aber auch langweilig.
Wenn ich auf anderen Saxophonen spiele, dann mag ich die, oder mag ich die auch nicht. Es macht Spaß, oder ich habe zu kämpfen - und hier war es einfach bloß langweilig.
Ein Yamaha entfacht in mir keine Leidenschaft.
Entgegen aller Werbung, die die machen.

Dienstag, 23. September 2014

Spontanbesuch

Am Freitag um 8 klingelte das Telefon.
Valerie, Yolandes Freunding, rief an und bat um Asyl.
Sie habe sich mit ihrem Vater gezofft und dürfte nun keine fernsehen, kein Internet und sie wolle mal raus.
Klar durfte sie kommen, aber es gab auch bei uns kein fernsehen und kein "whatsappen" - soweit kommt es noch.
Aber Valerie war einfach froh, etwas Abstand zu haben.

Ob das bei uns auch noch einmal zu sowas kommen wird?

Montag, 22. September 2014

Eine neue Anna - oder auch: die ungeschminkte Wahrheit

Unlängst war ich bei einem Bekannten, der ein Saxophon ausgeliehen bekommen hat und nun gerne eine kleine Einführung haben wollte, um zu sehen, ob das Instrument überhaupt etwas für ihn ist.

Natürlich ist er damit noch lange keine neue Anna.
Aber ich wollte diese Überschrift schon so lange mal schreiben.

Also saßen wir gemütlich zusammen und mir ging einmal wieder mehr auf, dass so ein Saxophon recht komplex ist.
Bevor man den ersten Ton rausbekommt, müssen die Finger auf den Klappen verteilt werden. Der Gurt muss eingestellt und die Frage geklärt werden, wie und wo man das Instrument anfassen kann und darf, wenn man damit herumhantiert. Wie spannt man das Blättchen, wozu steckt man die Schutzkappe auf oder nicht, worauf ist zu achten, wenn das Horn in den Ständer gestellt wird. Wofür benötigt man die Korkschmiere und wo sollten die Finger jetzt noch hin?
Wenn das alles für den Moment klar ist, kommt der Moment, wo der erste Ton herausgekitzelt werden soll. Wieweit kommt das Mundstück in den Mund, was machen Lippen - wie werden Töne angestoßen. "Stütze?" bekommen das nicht Sozialhilfeempfänger?
Es sei hier noch erwähnt, dass besagter Bekannter tatsächlich schon andere Blasinstrumente spielt und ich bei vielen Dingen gar nicht viel erklären musste.
Doch ein Selbstgänger war der Abend dann doch nicht.

Er selber schätzt sich auch realistisch ein und bemerkte treffen, dass er wohl viel üben müsse...

Mir wurde an dem Abend klar, dass ich zum einen derartige Einführungen noch klarer strukturieren muss, damit es nicht ständig heißt: "Ach ja, du musst auch noch..."
Zum anderen hatte ich immer den Wunschtraum vielleicht jemanden zu finden, der gerne Saxophon lernen möchte und wir dann auch in einem Trio/Quartett/Quintett spielen könnten.
Doch bevor ein Einsteiger so weit ist, muss er viel üben.

Soviel zu den vielen Wahrheiten, die an diesem Abend ans Licht gekommen sind.

Freitag, 19. September 2014

Blitzermarathon

Irgendwie habe ich den Verdacht, dass der Blitzermarathon nur ein Scherz war.
Groß angekündigt - viele fahren übervorsichtig und extra langsam - dabei stehen nur ganz, ganz wenige Blitzer rum.
Also ein großer "Erfolg" mit minimalem Personaleinsatz.

Für meinen Teil habe ich keinen einzigen Knipskasten gesehen, nichtmal an den Stellen, die sonst gerne besetzt werden.

Mittwoch, 17. September 2014

Das Auge spielt mit...

Wenn ich darüber nachdenke, wie schön es wäre, auch noch ein Tenor-Saxophon zu haben, dann beschäftige ich mich gleichzeitig auch mit der Frage, was für eines ich denn spielen möchte.
Habe ich bevorzugte Marken?
Gibt es ein besonderes Design?
Soll es neu oder gebraucht sein?
Vielleicht nur alt (älter als 5 Jahre) oder doch besser gleich "vintage" (also älter als ca. 1960?
Stark verziert und graviert oder besser schlicht und ohne Schmuck?
Ist es gar nur der Klang, der entscheiden soll?
Eine Wertanlage kann ich mir nicht leisten - z.B. ein Selmer MK6-Tenor kann schnell mal 4-6000 EUR kosten - Tendenz steigend.
Lieber billig und Geld für eine Generalüberholung in die Hand nehmen, oder teurer und ein Instrument kaufen, das (vermeintlich) in Ordnung ist.
Kann entscheidend sein, was andere über ein Saxophon denken - "Wie, Du spielst Amati-Schrott/eine China-Tröten/ ein Vintage-Horn?" Will man sein Gesicht "wahren" oder ist es einem ziemlich egal?

Gründe und Pros und Contras für und gegen alles gibt es zur Genüge.
Was ist entscheidend für mich?

Vor allem bedenke man, dass sich der Geschmack über die Jahre hinweg ändern kann. So fand ich als Jugendlicher schwarze Saxophone mit "goldenen" Klappen fantastisch -so eines wollte ich auch gerne haben.
In der Zwischenzeit empfinde ich dies Design als ziemlich schwülstig. 
Ebenso fand ich kurzzeitig das "Vintage-Design" ganz toll. Jetzt finde ich es doof.
Was ich noch immer nicht mag - und das schon seit 3 Dekaden - ist das sogenannte Bicolour-Design, sprich Korpus in Messing/Goldlack und vernickelte Klappen.
Somit ist schon stark eingegrenzt, was ich mir vom Anblick her kaufen möchte.

Wenn nun noch das Geld in ausreichender Menge vorhanden wäre...


Samstag, 13. September 2014

Müllermilch

Vor zwei Wochen war ich einkaufen und hörte Werbung:
Finde die letzte muhende M*llermlich und gewinne *abstrus hohe Summe*!

Jetzt war ich wieder einkaufen und die gleiche Werbung lief!
Ergo ist besagte letztende muhende Milch noch nicht gefunden worden.
Somit haben Millionen Deutsche Millionen an Euro ausgegeben, um eine Flasche M*llermilch zu finden, die irgendwo steht.
Hätte ich etwas davon gekauft - was täte ich mich ärgern! Rausgeworfenes Geld!
Für nix - außer einer gefärbten Chemiebrühe!

Was lernt man daraus (frage ich bei solchen Gelegenheiten Yolande & Victor)?
Wiedereinmal wird klar, dass wir von der Werbeindustrie vera**cht werden!

Freitag, 12. September 2014

Die Scharia-Polizei...

... oder: Wie man den deutschen Staat vor den Karren spannt!

Da habe sich einige intelligente Hintermänner einen perfiden Plan ausgedacht:
Eine "Scharia-Polizei" zieht los und man erwartet gespannt die Reaktionen.
Passiert nichts, wird die Sache ausgeweitet, Ernst gemacht und Tatsachen geschafft, die schwer rückgängig gemacht werden können.

Aber es kamen Reaktionen - sogar sehr heftige. Prompt melden sich islamische Verbände, man unterstützte dies nicht und "diese Halbstarken" würden nicht im Sinne der Muslime handeln. Selbst vom initiierenden Verein kommen "selbstkritische" Töne.
Doch nun sind die Rechten auf den Plan getreten und haben eine eigene "Miliz" ins Leben gerufen.
Wie hoch wird sich das nun schaukeln?
Spätestens, wenn Muslime bedroht werden, oder Moscheen ins Visier geraten oder gar brennen, wird der Ruf laut, der deutsche Staat müsse doch die Religionsfreiheit und damit auch die Muslime beschützen.
Tut der Staat oder die Polizei nichts oder nur verzögert, wird die Geschichte vom Nationalsozialistischen Untergrund hervorgeholt und Vorwürfe laut, auf dem rechten Auge weiterhin blind zu sein.
Eine Zwickmühle für den Rechtsstaa - ein perfider Plan.

Mittwoch, 3. September 2014

Ice Bucket Challenge

Wie immer vorweg:
Tolle Sache; auf etwas aufmerksam machen, was sonst nicht beachtet wird.
Kompliment, ist gelungen.

Weiterhin: Warum plappern heutzutage alle immer fleißig "Challenge" nach?
Vor allem, wissen die Nachplapperer eigentlich, was eine "Challenge" ist?
Es wird für "Aufgabe", "Herausforderung", "Kampf" oder eben auch eine Mode-Aktion, wie Eiswasser- oder Kaltwasser-Güsse benutzt.
Hier gilt es wie so oft:
Besser einmal verständlich auf Deutsch, auch wenn es mal ein paar Silben länger ist, als einen englischen Sprachbrei zu panschen, bei dem unreflektiert drauflosgeredet wird und es genügend Leute gibt, denen erstmal erklärt werden muss, was einzelne Wörter bedeutet!
Wieviel Lebenszeit der Menschheit geht flöten, weil einige wenige meinen sich mit "Fachbegriffen" hervortun zu müssen.


Zweiter Gedanke:
Bei den Jugendlichen um mich herum ist der ursprüngliche Gedanke schon in weite Ferne gerückt - hier heißt es: sehen und gesehen werden!
Wer wurde schon "nominiert", wer hat wen "nominiert".
Bin ich wichtig? Wurde ich schon nominiert?
Wer mag mich, wer hat mich nominiert?

Dritter Gedanke:
Wer mich nominieren wollte, hätte kein Chance, mich zu erreichen - kein Smartphone, kein Facebook, kein WhatsApp...

Damit komme ich um die Eiswasserdusche herum - spenden kann und darf ich wohl trotzdem - ohne mich ins Rampenlicht zu stellen.
Vielleicht spende ich auch für etwas, was nicht von jedem bedient wird, einfach weil derzeit keine Lobby dafür wirbt.