Dienstag, 30. April 2013

Wer hier so liest!

Mein Blog ist ja sowas ähnliches, wie die Bildzeitung.
Keiner liest, aber irre Umsatzzahlen.

Mit dem Unterschied, dass hier wirklich niemand liest.
Aber es gibt Zugriffe ohne Ende.
Waren es zu Anfang nur 50 Zugriffe im Monat, waren es im März schon 150.
Im April habe ich die 250 bereits geknackt, obwohl der Monat noch nichtmal vorbei war.

Dabei kann es sich wirklich nur um Zugriffe von Suchmaschinen handeln, diese drei hier führen die Statistik an und vielleicht kennt die jemand:
www.filmhill.com
http://domar.ru/
http://www.vampirestat.com

Ansonsten gibt die Statistik Treffer aus Amerika, Arabien und Russland an.
Manchmal sogar aus Deutschland.
:-)
Vielleicht sollte ich mal gängige Begriffe verwenden, die Besucher anlocken:
Nebenjob
lukrativ
Geldverdienen
Krankenversicherung
Bikini
Urlaub
Rasenmäher

Montag, 29. April 2013

Schmuddelseiten

Françoise war am Rechner und recherchierte etwas. Plötzlich hieß sie mich zu sich kommen.
Eine Seite bei der man sich zu "Sextreffen" anmelden könne, war aufgegangen.

Ob ich da etwas zu wüsste.

Das ist ein bisschen so, als wenn die Polizei plötzlich hinter einem fährt - eigentlich hat man sich nichts vorzuwerfen, aber das schlechte Gewissen ist trotzdem da.

"Die Seite ist einfach aufgegangen!", sagte sie.

Kurze Analyse meinerseits: "Bist Du auf ein Werbungsfeld gekommen?"
"Nein, ich habe Wikipedia aufrufen wollen und schon ist diese Seite aufgegangen!"
Françoise demonstriert, was sie eingetippt hat.
Da klingelt es in meinen Augen.
"Du, Wikipedia schreibt sich mit "ki" und nicht mit "ke" - das könnte der Fehler sein!"

Gleich noch einmal probiert und siehe da - wer Wikipedia nicht so schreibt, wie es sein sollte, wird zu Seiten geleitet, wo er etwas anderes findet, als er eigentlich suchte.

Und ich war rehabilitiert!

Freitag, 26. April 2013

Vom richtigen Zeitpunkt

Gestern habe ich den richtigen Zeitpunkt gefühlt - und ihn verstreichen lassen.
Die Quittung bekam ich umgehend.
Wäre ich zu Bett gegangen, als ich wirklich am müden Punkt war, wäre ich sofort eingeschlafen und heute morgen fit wieder aufgewacht.
Jedoch habe ich zu lange gewartet und bin erst gegangen, als ich über den Punkt rüber war.
Schon war das nix mehr mit schnell einschlafen.

Mittwoch, 24. April 2013

Alle Jahre wieder!

Für alle, die es gerade nicht auf dem Zettel hatten - in nur acht Monaten ist schon wieder Weihnachten.

Das ist noch lange hin!???

Wo lebt Ihr denn?
Wir haben jetzt das erste Drittel des Jahres rum!
Es sind nur noch zwei Drittel und schon klingen wieder die Glöckchen!

Was soll ich bloß schenken...

Die Jugend verschwindet

Am Wochenende wurde mein altes Jugendzimmer (vormals Kinderzimmer) gemalt.
Da verschwand die Tapete, die ich vor 25 Jahren selbst geklebt habe, hinter einer Schicht von weiß.
Ebenso verschwanden alle Unterschriften, die Freunde und Bekannte auf der Tapete hinterlassen haben. Alle Ränder, die Bilder und Poster hinterlassen haben.
Kurz: meine Vergangenheit war nach 30 Minuten entschwunden.

Dennoch mache ich drei große rote Kreuze, wenn das Haus verkauft ist.
Es liegt mir wie ein Mühlstein um den Hals. Jeden Monat diese Kosten, immer die Verantwortung, dass nichts passiert, niemand zu Schaden kommt, keine Jugendlichen meinen, das Haus als Objekt der Gewaltausübung zu nutzen.
Schön wäre es, wenn eine Familie einzieht, wenn die alten Wände wieder vor Leben erzittern und beben, wenn fröhliches Kindergeschrei durch Flure und Garten hallt.
Das machte mir den Abschied ein leichtes!

Ein Pfund Blech und ein Pfund Lack...

...fertig ist der Hanomag!
So wurde im letzen Jahrhundert gelästert.

Was das Pfund Lack anbelangt (für die jüngeren Leser: ein Pfund sind 500gr - als Hausaufgabe bitte mal ausrechnen, wieviel ein 3/8 Pfund Hack wiegt), muss ich sagen, dass ein Zimmer ganz anders wirkt, wenn es anders gestrichen oder tapeziert wurde.
Im Hause meines Vaters waren Flur und Wohnzimmer mit dunklem Teppich und dunkler Textiltapete bestückt - das ganze mit 30 Jahren Nikotin überzogen.
Nun haben mein Bruder und ich in einigen Nachtschichten die Tapete mühsam von der Wand gekratzt (schuld ist wohl der Textiltapetenkleber, der ganz böse haftet) und den Teppich rausgeworfen.
Anschließend wurde die Wand einfach weiß gestrichen und ein günstiger Teppich verlegt.
Das Ergebnis ist umwerfend.
Aus einem düsteren, trostlosen Loch wurde ein heller freundlicher Raum, der zum Bleiben und Einziehen einläd.

Bei all den Arbeiten denke ich immer wieder - hätten wir nicht schon viel früher anfangen sollen, bei ihm etwas zu machen - damit er es ein wenig hübscher und netter in seinem Haus hätte.
Nun interessiert es ihn nicht mehr und wir machen es auch bloß, um die Verkaufsaussichten zu steigern...

Etwas seltsam ist mir dabei schon.

Montag, 22. April 2013

Back in 1983

Yolande war am Wochenende einkaufen und hat mir heute morgen ihr neues "outfit" vorgestellt:
Ein Pullover in hellem lila, fast schon ins rosa herüberspielend, vorne mit einer aufgedruckten England-Fahne (farblich nicht original, aber die Form ist eindeutig), und eine Leggins in Jeans-Optik.

Das sah ja derart nach 80er-Jahr aus, dass eigentlich nur noch eine Kim-Wild-Frisur gefehlt hätte...

Ich fand die 80er-Jahre Mode gar nicht so schlimm. Auch die Musik war gut, teilweise bahnbrechend- manchmal aber auch einfach nur doof. *ggg* In fast jedem Falle besser als heute!

Freitag, 19. April 2013

Befremdlich

Das Haus, in dem ich fast 20 Jahre lang gwohnt habe, wird mir immer fremder.
Es klingt nicht mehr vertraut, es riecht hier und da noch vertraut und doch ist es anders als früher.
Ich träume davon und es ist mir eine Last.
Denke ich daran, schnürt es mir den Magen ein und ich könnte spucken.

Drei große, rote Kreuze, wenn es verkauft ist - doch bis dahin ist noch einiges an Arbeit reinzustecken.
Noch reicht die Kraft, noch ist Willen da, noch habe ich Motivation.
Aber jetzt muss es schnell gehen - noch ein Jahr kann ich nicht aushalten.

Mittwoch, 17. April 2013

Suchbegriffe

Mein vierter Suchbegriff, mit dem anscheinend jemand auf meiner Seite gelandet ist lautet:
Minimalprinzip in der Liebe 

Habe ich je etwas darüber geschrieben?
Mir fällt dazu nur eines ein:
Wer einseitig das Minimalprinzip in der Liebe fährt, wird über kurz oder lang seine Beziehung zerstören.
Denn Liebe lebt vom Geben, weniger vom Nehmen.
Es wird nie und bei niemandem eine stetig gleiche Verteilung von 50:50 geben. Völlig unmöglich.
Aber dauerhaft darauf zu setzen, dass man mit minimalem Aufwand eine Beziehung führen kann - das geht an der Realität vorbei.

Es wird immer mal Zeiten geben, wo der eine oder der andere nicht viel geben kann.
Doch diese Zeiten müssen durch entsprechendes Engagement zu anderen Zeiten wieder aufgewogen werden. Das bedeutet natürlich Arbeit.

Ich muss auch ganz dringend wieder arbeiten, an mir arbeiten und an meiner Beziehung.
Denn das Haus frisst in mir und raubt viel Kraft.
Zuviel bleibt im Moment liegen, bleibt auf der Strecke und zuwenig gebe ich derzeit.

Montag, 15. April 2013

Irgendwie skurril

Da sitze ich des Nachts im Hause meines Vaters und kratze Tapeten von den Wänden.
Beim Sinnieren über das Bild, das seit Jahrzehnten im Wohnzimmer hängt, geht mir durch den Kopf, dass mein Onkel sagt, meine Mutter hätte es gekauft, während meine Mutter sagt, ihre Eltern hätten es meinem Vater geschenkt.
Dann kam mir der Gedanke, ich könne meinen Vater ja demnächst mal fragen.
Wobei ich dann gleich darauf kam, dass ich ihn ja gar nicht mehr fragen kann...

Sonntag, 14. April 2013

Wir bekommen Breitband!!!

*freu*
*freu*
*freu*
*freu*
*freu*
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*freu*
*freu*
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*freu*
*freu*
*freu*
*freu*

Samstag, 13. April 2013

Niemals zweimal!

Hätte ich doch nie geschrieben, dass jeder Post zweimal aufgerufen wird!

Seit Tagen ist die Zahl der Zugriffe auf nur einen gesunken.

Vielleicht schreibe ich zuviel Unsinn.
Es geht noch mehr!
;-)

Freitag, 12. April 2013

Das Getüm

Der Oettinger-Verlag hat im vorauseilenden Gehorsam die "Neger" aus Pippi Langstrumf verbannt.
Auch der Räuber Hotzenplotz wurde anscheinend politisch geglättet.

Was wäre da wohl beim "Getüm" von Dietlind Neven-DuMont los? 
Da gibt es nicht nur einen "schwarzen Neger" der der russischen Zarin ans Schienbein gestoßen wird - nein, dort werden auch alle naselang über "Kindergartentanten"gesprochen!
Nun ist ja "Kindergarten" schon politisch völlig überholt - Kinder dürfen nicht mehr in den Garten - da beschweren sich die Nachbarn über den Lärm, und sehen, wie und was im Garten wächst, dürfen sie auch nicht mehr, damit sie den Lügen der Werbewirtschaft  nichts entgegenzusetzen haben. 

Nein, auch die "Tanten", sind längst "Erzieherinnen" geworden. 

Nun werden die Kinder in "Kindertagesstätten" von den "Erzieherinnen" systemkonform großgezogen. 
Anstatt dass sie sich in der Obhut von einer Tante im Garten entfalten und entwickeln können. 

Natürlich ist heute alles besser als damals. 
Nur, dass Getüme nicht von Ungetümen zu unterscheiden sind. 
Irgendwie schade...

Donnerstag, 11. April 2013

Der ehrenwerte Herr Wulff

Ja, er hat Fehler gemacht.
Der ehemalige Bundespräsident C. Wulff.
Ungeschickt geäußert, Anrufbeantworter vollgetextet, versucht, Aussagen nicht in die Öffentlichkeit gelangen zu lassen und zudem einige Vorzüge genossen und nicht offengelegt, die im Zusammenhang mit Fürsprachen für Projekte von Freunden Schlüsse nahelegten, die dem Amt des Präsidenten geschadet haben.
Die Latte der Anschuldigungen war lang, die Welle der Empörung hoch, die guten Ratschläge waren zahlreich - nur Freunde und Politker (ein Widerspruch in sich!) waren rar!

Herr Wulff trat zurück, Ermittlungen wurden in Gang gesetzt und die Berge kreisten.

Nachdem vom großen Klumpen Dreck nur noch ein wenig Fliegendreck übrigblieb, versuchte man Herrn Wulff dazu zu drängen, eine vergleichsweise geringe Strafe zu zahlen und er wäre aus der Nummer raus.

Diesmal war Herr Wulff anscheinend besser beraten worden: Er zahlt nicht, sondern erwartet Anklage und Verfahren.
Die Chancen stehen gut, dass im letzten verbliebenen Punkt keine Bestechlickeit nachzuweisen ist und er als frei und unbescholten aus der Sache herausgeht. Zahlte er nun, käme es einem Schuldbekenntnis gleich.

Was ist von alle dem, was ihm vorgeworfen wurde, nun nachgeblieben?

Mittwoch, 10. April 2013

Rundfunkgebühren - I like

Mal ehrlich - ich zahle meine Rundfunkgebühren gerne.
Im Gegensatz zu den Fernsehgebühren - bei dem Dreck, den ARD und ZDF da senden, sollte man noch Schmerzensgeld bekommen.
Aber darum geht es ja gar nicht.
Ich höre gerne den Deutschlandfunk.
Der ist informativ, bringt gute Sendungen, interessante Musik, abwechslungsreiche Inhalte.
Da zahlt man auch gerne.
Trotzdem ist da eine Sache, die ich nicht verstehe - bei Interviews wird immer erst der Originalton eingeblendet, egal, ob englisch, chinesisch, französisch oder kisuahelisch.
Dann folgt die Übersetzung, die in aller Regel kürzer als das Original ausfällt und dann wird wieder der O-Ton hochgeregelt, der vorher im Hintergrund war.
Vielleicht soll das ja ganz toll authentisch klingen, aber welcher tiefere Sinn steckt wohl dahinter?
Ein Interview auf englisch könnte ich noch verfolgen, aber nach 5 1/2 Wörtern wird ausgeblendet - das bringt mir also nichts. Alle anderen Sprachen sind mir sowieso fremd, also brauche ich auch den O-Ton nicht.
Der wird aber immer hübsch im Hintergrund laufen gelassen - als gewolltes Störgeräusch, sozusagen.
Irgendwie erschließt sich mir kein Mehrwert gegenüber einer direkten deutschen Übertragung ohne "Hintergrundgeräusch".

Dienstag, 9. April 2013

Alle Wetter!

Erst Frost, dann wieder kein Frost, dann doch nochmal Frost und heute wieder frostfrei.

Immerhin ist Yolande gestern gut und sicher gelandet. Sie musste zwar einen recht späten Zug nehmen, aber wir haben sie wieder sicher zuhause.
Mit digitalen Fotos kann man auch gleich erzählen, was wo und wer und hier und da.
Irgendwann leiste ich mir nochmal Batterien für die olle Spiegelreflex und dann werden analoge Fotos im Urlaub gemacht. *lol*

Was noch fehlt!

Es gibt Asterix auf Korsika,
in Ägypten, in der Schweiz, in Griechenland, bei den Briten...

Aber Asterix auf Mallorca gibt es nicht!

Montag, 8. April 2013

Wetterlage

Gestern abend hat es geregnet und heute morgen sank die Temperatur auf -4°.
Schöne Aussichten - gibt es jetzt weitere sechs Monate Frost?

Yolande wird sich freuen, wenn sie von Mallorca wiederkommt.
Das ist ein Temperaturunterschied von rund 15-20°

Der Drahtesel

In meinen Augen ist das Fahrrad eine der genialsten Erfindungen.
Vielleicht das Beste seit dem Buchdruck!

Fahrräder haben eine simple Technik, zwei Räder, zwei Pedale, eine Kette, ein Lenker.
Bremsen und Sattel sind optional :-)
Außer bei der Produktion fällt eigentlich kein weiterer Energieverbrauch an - sehen wir mal von etwas Öl und Fett zum Schmieren und dann und wann etwas warmes Wasser zum Reinigen ab.

Trotz des einfachen Aufbaus lässt sich die Reisegeschwindigkeit gegenüber der normalen Schrittgeschwindigkeit von 6 km/h verdoppeln, teils sogar verdreifachen.
Ohne dass es einen stark erhöhten Aufwand bedarf.
Gleichzeitig ist die Geschwindigkeit über eine lange Strecke und einen langen Zeitraum durchzuhalten.
Der Aktionsradius des Menschen hat sich mit dem Rad also erheblich vergrößert.

Ebenso lässt sich mit dem Fahrrad einiges mehr an Gepäck transportieren.
Sehen wir von speziellen Transportfahrrädern ab, die entsprechende Ladeflächen aufweise, hat das Standardrad die Möglichkeit, neben dem fast serienmäßigen Gepäckträger noch problemlos mit folgenden Erweiterungen aufgerüstet zu werden:
Gepäcktaschen hinten, Korb hinten, Korb vorne, Tasche im Rahmen (nur bei Herrenrädern/Diamantrahmen möglich). Damit lässt sich ein Wocheneinkauf, eine Campingausrüstung oder sonstiges Sperrgut schon sehr zuverlässig und sicher transportieren.
Auch Anhänger sind einfach anzuhängen, die das Transportvolumen noch einmal drastisch erhöhen.

Alles in allem eine Einrichtung, die bei geringem Energieaufwand zuverlässig Hilfe im Alltag bietet.

Einschränkend muss ich sagen, dass ich mich auf die "Brot und Butter-Räder" beziehe.
Sporträder, Mountainbikes, BMX-Räder und dergleichen sind aufgrund ihres speziellen Gebrauchs und/oder der anfälligeren Technik nur eingeschränkt für die o.g. Dinge zu gebrauchen.
Ideal sind die (bei uns sogenannten) "schwarzen Fahhräder" aus den 40/50/60er.
Ein stabiler Rahmen, dicke Reifen, keine Ganschaltung, einfache Bremsen.
Da geht fast nichts dran kaputt, alles ist mit geringem Pflegeaufwand gängig zu halten und auch eine Reifenpanne ist schnell behoben.
Dafür sind Nachteile im Komfort in Kauf zu nehmen.
Trotzdem sind die Räder flott zu bewegen, denn es wurde Wert auf eine ideale Übersetzung gelegt, die sowohl für die zügige Fahrt im Flachland, als auch für ein nicht zu anstrengendes Vorankommen an Steigungen ausgelegt war.
Wirklich schade, dass diese Räder fast parallel zum "Volks-Auto" entstanden.

Vielleicht  sähe unsere Kultur heute anders aus, wenn das Fahrrad mehr Raum und Nutzen hätte einnehmen können.

Sonntag, 7. April 2013

A Place to Play

Heute war seit ungefähr einem halben Jahr die erste Nacht ohne Frost.
Zumindest fühlt es sich so an.
Yolande wird sich freuen, letzte Woche ist sie bei -5° nach Mallorca geflogen, morgen kommt sie wieder und dann ist es hier zumindest etwas frühlingshaft.

Françoise, Victor und ich waren gestern in einem Indoorspielplatz.
Victor hat es sehr genossen, uns zwei mal für sich zu haben. Wir waren pünktlich los und hatten den ganzen Spielplatz zunächst für uns allein. Aber es füllte sich dann doch schnell. Wobei es erst ab 2 unangehem laut wurde - das war kurz bevor wir gehen wollten.
Bis dahin haben wir kräftig getobt, geklettert, sind mit den Winther Gefährten gefahren.
Es war sogar ein Hochrad dabei. Sehr lustig! Victor ist aufgestiegen und losgefahren.
Wer nun denkt, das sei kein Problem, wird bald merken, dass ein Hochrad etwas ganz anderes als ein normales Fahrrad ist.
Victor hat uns ordentlich gescheucht und wir hatten einges an Durst. Etwas unverschämt finde ich, dass eine Karaffe Wasser (1L) 3 EUR kostet. Bei Cola, Fanta, Saft und Co. mag das in Ordnung sein, aber  Wasser ohne Kohlensäure kann man bei vergleichbaren Einrichtungen kostenlos bekommen.
Immerhin kostet der Eintritt schon fast 25 EUR - alle, die noch echtes Geld kennen, wundern sich, dass man bereit ist, 50 Mark für einen Spielplatz auszugeben.
Das Essen war auch nicht billig, dafür gab es aber vernünftige Portionen - von 2 Gerichten werden 3 satt - das ist i.O. Wobei es Papa ist, der zurücksteckt und die lauwarmen Reste vertilgt. Wie schmeckt Essen eigentlich, wenn es heiß ist?

Als ich innerhalb von wenigen Sekunden das selbe Kind an mir vorbeiklettern sah, musste ich erstmal schalten, bis ich merkte, dass es Zwillinge waren.
Ob wir unsere Zwillinge (die wir nicht haben) auch immer uniform anzögen? Oder gerade extra nicht?
Wie dem auch sei, Victor ist dreimal die Kletterwand hoch - für jemanden, der sein Debut beim Klettern gibt, war das nicht schlecht.

Gegen drei sind wir dann los - immerhin haben wir 5 Stunden getobt. Nebenan ist noch ein großes Einkaufszentrum mit einem ähnlich dämlichen Slogan, wie in der Überschrift.
Da gibt es viel und extragroß und eigentlich nichts, was wir brauchten.
Also nach Hause und den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Heute war es auch ruhig - wie gesagt, es gab keinen Frost und nun regnet es leise.
Damit hat wohl des Schnees letztes Stündlein geschlagen.
Good buy - vor November wollen wir nicht wiedersehen!

Samstag, 6. April 2013

Viel Geschrei

Es brannte die Wohnung von türkischen Mitbürgern.
Schon hieß es, die bösen Nazis hätten die armen Türken angezündet.

Nun stellt sich raus, dass der Unfall selbstverschuldet war.
Es verbietet sich aus Respekt vor den Opfern, die Vorurteilslage umzudrehen.

Was ich aber anmerke ist, wie schnell sich das Geschrei abnutzen wird, wenn jedesmal der Nazi-Ruf ertönt.
Irgendwann wird es unglaubwürdig und es wird auch keiner mehr hören wollen.

Freitag, 5. April 2013

Ostern!

... dann ist Ostern.
Nach einem stillen Karfreitag und einem normalen Sonnabend ist es dann soweit:
Die Uhren werden vorgestellt!
Völliger Blödsinn zum einen und zum anderen hätte man um 4.30 aufstehen müssen, wenn man um 5.00 Uhr beim Frühgottesdienst hätte sein wollen - auch wenn auf der Uhr dann 6.00 angezeigt wird.
Also habe ich mir das nicht angetan, obwohl der Gottesdienst immer sehr schön ist.

Dafür habe ich dann am Sonntagmorgen gegen 7.30 (Sommerzeit) im Garten Eier versteckt und leider ein Vogelpaar beim Vögeln (?) aufgeschreckt - die hatten wohl nicht mitbekommen, dass wir Sommerzeit haben...
Wichtig war, möglichst wenig Spuren zu hinterlassen, denn sonst wäre der ganze Suchspaß dahin.
Einer von zwei "Schneehasen" wurde sofort gefunden, der andere bekam mehrmals Besuch, wurde aber nicht entdeckt. Da mussten einige Tipps helfen.
Alles in allem hatten wir trotz 3° minus unseren Spaß und konnten uns anschließend im Wohnzimmer schön aufwärmen, weil die Sonne durch die Fenster schien.
Yolande und Françoise waren im 10.00 Uhr Gottesdienst. Nachmittags waren wir noch fahrradfahren.
Das Wetter war sonnig und schon ein wenig warm.
Alles in allem hatten wir einen wirklich schönen Tag.

Donnerstag, 4. April 2013

Nehm' se 'n Alten!

Ältere Arbeitnehmer sind wieder begehrter.
Das heißt nicht, dass sie schneller wieder einen neuen Job finden, aber sie behalten ihre Arbeit eher, als noch vor eine paar Jahren.

Woran das wohl liegt?

Vielleicht daran, dass Ältere über einiges an Erfahrung verfügen. Mehr, als junge Leute heutzutage jemals machen machen werden - denn denen wird zum großen Teil der Arsch hinterhergetragen.
Ältere haben aufgrund ihres langen Arbeitslebens gute Kontakte nach hier und da - ganz ohne Facebook und Twitter.
Sie können auch große Projekte besser ein- und abschätzen, als Grünschnäbel.

Ganz langsam macht sich vielleicht die Erkenntnis breit, dass der Jungendwahn der letzten Jahre und die Probleme bereitet, die wir jetzt lösen müssen!

Mittwoch, 3. April 2013

Schon wieder irreführend geschrieben!

GMX ist immer wieder ein Lacher.
Berlin: Bombe am Bahnhof
Sprengsatz aus Zweitem Weltkrieg - Sperrungen drohen

Erstmal ein schöner Stabreim am Anfang und wenn man sich darüber genug gefreut hat, dann beginnt man sich zu fragen, was uns Sprerrungen androhen.

Dienstag, 2. April 2013

Karfreitag - ein Rückblick

Nun ist Ostern schon wieder vorbei.
Ich hatte wirklich keine Zeit, um am Rechner zu sitzen und belanglosen Kram zu tippen.
Also muss ich jetzt noch ein wenig nachholen.

Die Woche vor Ostern kann man wunderbar nutzen, um mit Kindern einen Osterweg zu gestalten.
Benötigt wird eine Kinderbibel mit großformatigen Bildern und Playmobil- oder Lego-Figuren oder was sonst brauchbar erscheint und natürlich einige variable Dekomittel aus Natur und Garten.
Es geht am Palmsonntag los, wenn Jesus in Jerusalem einzieht.
Ein Esel, ein Stadttor, "Palmwedel", eine jubelnde Menge.
Die Woche über kann Jesus dann predigend hier oder da stehen oder die Szene wird einfach stehengelassen.
Am Gründonnerstag wird das letzte Abendmahl aufgebaut. Auch da ist der Phantasie kaum eine Grenze gesetzt.
Schließlich kommt Karfreitag und Soldaten, das Kreuz und vielleicht sogar schon das Steingrab beherrschen die Szene.

Hier noch eine kleine Zäsur - der Karfreitag ist vielen ein Ärgernis.
Da hat man schon mal den FREItag FREI und dann ist das ein "stiller" Feiertag!
Kein Shoppen, keine Party, dafür Tanzverbot und Stille!
Total unmodern, Frechheit, wie die Kirche in das Privatvergnügen des Einzelnen eingreift.

Aber Moment mal:
Diesen Tag gäbe es ohne Kirche gar nicht.
Was ist falsch daran, einen Tag mal in Ruhe zu verbringen?
Warum nicht einen Tag im Frühling mal damit verbringen, nach dem Sinn seines Lebens zu fragen?
Vielleicht mal an liebe Verstorbene zu denken? Oder gar an den eigenen Tod?!
Feiertage haben nicht unbedingt den Sinn, zu feiern im Sinne von Party, sondern mitunter auch den Sinn, zu reiben, den Finger in Wunden zu legen und mal einen anderen Blick zu vermitteln.
Ist natürlich ein total idiotischer Gedanke für eine Spaßgesellschaft.

Aber spätestens, wenn der Tag kein Feiertag mehr ist, weil die Kirchen leerbleiben, und allerallerspätestens, wenn uns der Ramadan aufgezwungen wird, werden wir uns nach diesem einen Tag zurücksehnen.
Denn danach folgt Oster und damit das Fest Jesu Auferstehung.
Selbst wer nicht dran glaubt, wird nicht abstreiten, dass jetzt zwei wirklich fröhliche Feiertage anstehen, die jedermann in vollen Zügen genießen darf.

In diesem Sinne: Nutzt den Karfreitag, nutzt die Karwoche!