Samstag, 30. März 2013

Moderne Technik

Was mich an modernen "Unterhaltungsmedien" so stört, ist dass die so ziemlich alle schrecklich lahmar*chig sind!

Meine gute alte Canon Spiegelreflex - anstellen fertig.
Heutzutage: Anstellen, warten, bis die Software hochgefahren wurden und dann erst, geht es los.
Früher: Mein Walkman - Kassette rein, auf "abspielen" gedrückt und die Musik lief.
Heute: MP3-Plärrer anstellen - dann dauert es ein wenig. Dann erscheint "Phi**ips", anschließend Wellenlinien, die sich irgendwann zum Produktnamen verdichten. Dann endlich kann man anfangen, sich die Musik auszusuchen. Ist es eigentlich normal, dass die Lieder in alphabetischer Reihenfolge abgespielt werden und nicht in der Reihenfolge, in der sie auf der CD waren? Nervig! Ganz zu schweigen davon, dass man nach jedem Tastendruck eine Gedenksekunde einlegen muss, weil der Apparat einen Moment braucht, bevor er reagiert.
Die (Microsoft)Computer von heute brauchen immer noch eine Ewigkeit zum Hochfahren - länger als die alten Dinger, die zwar nur einen 286er Prozessor hatten, aber dafür schneller betriebsbereit waren.
Bei Handys ist das auch so. Mein erstes Nokia mag ein ein Backstein gewesen sein, aber es war direkt nach dem Einschalten brauchbar. Heutzutage kommen erst Werbefilme, dann eine Vorschau, dann der Vorspann und schließlich ist das Gerät irgendwann auch mal betriebsbereit.
In dieser Zeit könnten 2-3 Notfallopfer am Unfallort sterben. Nur weil die "moderne" Technik so verspielt und langsam ist.
Die Zeit, wo die Technik dem Menschen dienen sollte, ist anscheinend vorbei.
Heute zeigt die Technik dem Menschen, was für verspielte und technikverliebte Programierer an den Schalthebeln der Zukunft sitzen.
...und es hat gerade erst angefangen!

Mittwoch, 27. März 2013

Kinder, Kinder

Am Wochenende habe ich meine alte HO von Märklin rausgeholt.
Nach einigen Anlaufschwierigkeiten waren auch die Loks wieder zur Mitarbeit zu überreden.
Victor ist begeistert!
Obwohl es nur ein Oval mit zwei Weichen und einigen Extra-Schienen ist, schwebt er im siebenten Himmel.

Montag, 25. März 2013

Unheimlich

Irgendwie finde ich es unheimlich.
Jeder Beitrag hat 2 Ansichten.

Warum auch immer meine Beiträge jeweils 2 Ansichten haben. Ich habe nicht das Gefühl, dass sie tatsächlich gelesen werden, denn eigentlich alle Einträge in der Statistik sind Suchmaschinen aus den USA und Osteuropa, sowie so seltsam klingende Seiten, dass ich mich nicht traue, diese aufzurufen.
Aber tatsächlich zeigt der Zähler rund 150 "Hits" pro Monat an.

Demnach müsste ich wohl 75 Beiträge schreiben, also rund zwei am Tag und manchmal ein paar mehr.

Das stimmt doch hinten und vorne nicht.
Aber Statistiken soll man ja keinen Glauben schenken.

Freitag, 22. März 2013

Wir müssen kommunizieren!

Einer der unseligsten Anglizismen der letzten Jahre ist "kommunizieren"!
Nicht das Wort an sich ist schlecht, nur die Art und Weise, wie es verwendet wird!
"Das müssen wir gegenüber den Kunden kommunizieren!"
"Das habe ich so kommuniziert!"

Der Rufer in der Wüste steht auf verlorenem Posten. Nach der neudeutschen Art zu sprechen kann er auf seinem Sandhügel stehen und kommuniziert.
Egal ob ihm jemand zuhört oder nicht.
Denn kommunizieren tut man miteinander.
Wobei es kürzer ist, wenn man miteinander "spricht".
Silbenvergleich: "kommunizieren" hat fünf - "spricht" hat eine.
Ein Beitrag zu gutem Deutsch ist die Verwendung von kurzen und treffenen Wörtern.

Auslöser dieses Beitrags war diese Seite von GMX (Ich hoffe, der Link funktioniert!)
Falls nicht, wiederhole ich, was dort verbrochen wurde:
"Tina Turner lernt jetzt Deutsch
Die Wahl-Schweizerin will sich mit den Einheimischen kommunizieren"

Ich lass das jetzt unkommentiert stehen - dieser Schwachsinn kommuniziert für sich.

Musik wie früher!!

Seit einiger Zeit hat Victor Musik für sich entdeckt.
Gerne schnell, fetzig, Schlagzeug.
Der Stil ist egal - Hautpsache, es geht ins Blut.

Weil es gerade passte und wir in der Bücherei waren, haben wir die "Bravo Hits 73" (2011) eingepackt.
Die war aber anscheinend von außen nicht ansprechend, so hat Victor sie einfach links liegen lassen.
Damit die CD nicht traurig zurgegeben wird, habe ich nun doch einmal reingehört.

Erste CD: Bumm-Bumm-Musik; Lady Gaga, Usher, Kate Perry, Die Atzen und Nena...
Alles was sich gleich anhört, Plastikgedödel at it's best! Uninteressant, Mainstream, langweilig.
Für mich hört sich das genauso an, wie der Mist, der Mitte der 90er lief.
Sowas wie DJ Bobo, oder das Lied "Seven Seconds" - also dieser Mischmasch aus Gesang, Gerappe und einem Beat aus der Dose, dazu einige Synti-Klänge.
Da hat sich seit fast 20 Jahren also nichts getan.
Bemerkenswert ist nur "Strobo-Pop" von den Atzen und Nena - da hat selbst Volker Rosin mehr Niveau!
Ob Nena in akuter Geldnot war, als die das produzieren musste?

Zweite CD: Die "softe" Seite des Pop; Bruno Mars und sowas.
Dazwischen findet sich noch P!nk, die früher mal kraftvoll und fetzig geklungen hat.
Auch hier reiht sich ein langweiliges und gesichtsloses Stück an das nächste.
Den Schluss bilden vier Lieder aus der Gattung "deutscher Betroffenheitspop" - Söhne Mannheims, Jupiter irgendewer und dergleichen: Inhaltsschwere Balladen mit leidender Stimme vorgetragen.
Schon nach den ersten Takten verfallen labile Gemüter in schwerster Depression.
Die einzigen zwei songs, die etwas hervorstachen, waren von Caro Emerald " A Night Like This" - in einer der schlechteren Abmischungen - da gibt es deutlich bessere Aufnahmen und Lenas "Taken by a Stranger", was auch einen etwas düsteren Klang hat, dabei aber immerhin noch noch originell und unverbraucht klingt.

Alles in allem bekam man 2011 für EUR 19.99 eine Zusammenstellung von langweiligem 08/15 Mainstream-Pop.

Donnerstag, 21. März 2013

Generationswechsel

Geschichte wiederholt sich!
Waren es früher die Comics, die als niveaulos galten und die Eltern nicht verstanden, warum die Kinder keine "richtigen" Bücher las, so stelle ich fest, dass die Kinder heutzutage keinen Zugang zu den "klassischen" Comics finden.
Mit "Lucky Luke", "Gaston", "Tim&Struppi", "Asterix" bin ich aufgewachsen. Ferner noch "Superman", "Batman" und Co. sowie "Mickey Maus" und "Disneys lustige Taschenbücher".
Das gilt heute alles nichts mehr.
In meine Alben wird mal reingeblättert und dann ist auch gut.
Dagegen sind die billig gemachten Lego-, Playmobil-, Sharky-, Ritter-Trenk-Hefte usw. hoch im Kurs.
Die Geschichten bei Lego und Playmobil sind derart hahnebüchen, dass es mir beim lesen wehtut.
Dafür sind dort richtige Figuren beigelegt.
Die Geschichten der anderen Heft sind teilweise!! etwas besser, dafür liegt dort aber Plastikmüll bei, der nach kurzer Zeit kaputtgeht oder einen Spielwert von null hat.

Wie wird es sein, wenn meine Kinder Eltern geworden sind - wie werden sie die Lektüre ihrer Kinder wahrnehmen und im Rückblick ihren Lesestoff einschätzen?

Mittwoch, 20. März 2013

Wahlempfehlung

Wer verheiratet ist, sollte aufmerken:
Die SPD, die Grünen und die Linken wollen das Ehegattensplitting abschaffen.
Das heißt auf deutsch, dass Ehepaare mehr Steuern zahlen müssen.
Je größer der Unterschied zwischen beiden Gehältern ist, desto größer auch die Steuererhöhung.
Je höher das Gehalt an sich ist, desto geringer fällt die Steuererhöhung aus.

Zusammengefasst: Alleinverdienern der unteren und mittleren Enkommensstufe stehen sozialverträgliche Steuererhöhungen von bis zu 23% ins Haus.

Die CDU und die FDP wollen das Ehegattensplitting "weiterentwickeln" - was auch immer das heißt.

Wie "Werner" schon vor dreißig Jahren auf die Frage antwortete, wen er wählen würde:
"Stellt euch vor, ihr bekommt drei Haufen Scheiße vorgesetzt - welchen würdet ihr essen?"



Quelle: shz.de

Dienstag, 19. März 2013

Wetterlage

Das, was hier gerade vom Himmel kommt, kann vielleicht als "Schneenieseln" beschrieben werden.
"Schneien" kann man es nicht nennen und auch "fisseln" wäre deutlich übertrieben.
Grönländer könnten es vielleicht vernünftig benennen.
Aber "schön", ist was anderes.

Briefmacke

Es ist immer wieder ein Erlebnis.
Vor mir ein Blatt Papier.
Dann fange ich zu schreiben an und ein Blatt Papier füllt sich mit blauer Tinte.
Die blaue Tinte wiederum fängt meine Gedanken ein. Sorgen, Ängste, Schönes, Träume, Erinnerungen.
Auf einer Ansammlung von Fasern entsteht ein Abbild meiner Gefühlswelt - unvollständig zwar, oftmals auch etwas unstrukturiert und begrenzt - denn auch im Brief teile ich nicht alles mit und viele Nuancen lassen sich gar nicht beschreiben.
Ein Brief von mir kann schon mal zwei Blätter, doppelseitig und eng beschrieben. Schließlich geht es nicht nur um mich. Ich erkundige mich nach Befindlichkeiten, wie die aktuelle Lager beim Gegenüber aussieht, frage nach Plänen und Gelesenem, Gedanken und Gefühlen.
Zwiesprache über Kilometer und Zeiten hinweg.
Nicht das schnelle Telefonat, nicht die knappe SMS - nein, der überbordene Brief.
Relikt und Luxus in einer Zeit, die keine Zeit mehr hat.
Das ist auch an meinen Briefen zu sehen.
Eng beschrieben, oftmals etwas hastig dahingeworfen, denn der Raum, der für einen Brief nötig ist, auch der ist leider knapp. So schreiben ich bevorzugt zwischen 10.00 Uhr abends und 1.00 Uhr morgens - viel zu lange Briefe.

War es Storm, der einstmals sagte: Ich schreiben Dir einen langen Brief, weil ich keine Zeit für einen kurzen hatte!
Um zu kürzen, zu straffen, seine Gedanken zu ordnen, jedes überflüssige Wort hinwegzunehmen - dafür fehlt auch mir die Zeit, selbst wenn ich den Brief im Vorwege schon gedanklich strukturiert und durchdacht habe.
Es wäre noch Luft, es besser zu tun.

Und doch fängt alles mit dem ersten Federstrich an.
Ein Erlebnis, das viele nicht mehr schätzen.

Montag, 18. März 2013

Schnee

Es schneit, es weht, es ist März und irgendwie kann man das mit dem Klimawandel gerade nur schwer glauben.
Morgens klingelt mehrfach das Telefon und besorgte Mütter teilen mit, dass ihr Kind zuhause bleibt.
Wie kommentiert Yolande das alles: "Das Leben ist hart an der Küste!", schultert ihre Schultasche und macht sich auf den Weg zum Bus!

Françoise und eine andere Mutter fragen zu Recht, was den Kindern eigentlich vermittelt wird, wenn die wegen jeder Kleinigkeit zuhause gelassen werden.

Andererseits wäre es für uns nicht schlimm gewesen, wäre die Schule tatsächlich ausgefallen.
Tat sie aber nicht, darum wird nach Plan vorgegangen.
Victor hat sich auch beschwert, aber es hilft nunmal nichts und schließlich muss ich auch zur Arbeit, da kann ich auch nicht einfach wegbleiben, nur weil die Straßen mit meterhohen Schneewehen vollstehen.

Dieser Sommer!

"Wenn der Frühling jetzt nochmal richtig kalt wird - vielleicht gibt es dann ja einen warmen Winter!"
Da ist Kind 1 einmal mit den Jahreszeiten durcheinandergekommen.
:-)

Samstag, 16. März 2013

Freitag, 15. März 2013

Opa Psy!!

In der Grundschule sind immer mal wieder spezielle Lieder "voll in"!!
Jetzt läuft Mr. HipHop immer tänzelnd herum und singt "Opa Gangnam Style" vor sich hin.
Irgendwie muss sich diese Textzeile falsch bei ihm festgesetzt haben.

Donnerstag, 14. März 2013

Den Teufel mit dem Beelzebub autreiben!

Angst und Bange wird einem!
Da planen die bösen Salafisten einen Anschlag auf die bösen ProNRWs.

Der Anschlag jedoch wird aufgedeckt und vereitelt.

Wie verhalte ich mich jetzt als getreuer Staatsbürger?
Freue ich mich, dass unser Geheimdienst gut arbeitet und böse Taten im Vorwege verhindert?
Muss ich enttäuscht sein, dass der braunen Rotte kein empfindlicher Schlag verpasst wurde?
Hätte ich mich freuen müssen, wenn den Salafisten der Anschlag geglückt wäre und die ProNRWs kräftig zurückgeschlagen hätten? Für die Salafisten habe ich ja auch keine Sympathien übrig.

Wie kompliziert die Welt doch geworden ist? Das früher alles einfacher, als es
ein Grenze von Nord nach Süd gab.
Heute sitzen die Bösen überall und man weiß gar nicht mehr, wo die Front ist.

Mittwoch, 13. März 2013

Schnee

Schnee, Schnee, Schnee!
Nichts als Schnee!
Ich mag es nicht mehr sehen.
Dabei sind wir in dieser Ecke der Republik noch vergleichsweise glimpflich davongekommen.
Trotzdem, finde ich, dass endlich Schluss mit Schneegestöber (ein viel zu schönes Wort), eisigem Ostwind und Minusgraden sein soll!

Kraftlos

An manchen Tagen reicht die Kraft nur zum Atmen.

Dienstag, 12. März 2013

Die Nadel im Heuhaufen

Wie schwierig ist es eigentlich, interessante Blogs zu finden.
Suche ich nach Schreibern mit ähnlichen Interessen, lande ich immer und immer wieder auf fantastischen Seiten.
Der letzte Eintrag war dann oftmals schon vor 2011 - zu deutsch: Die Seite ist tot.
Oder es sind Leute, die anderswo leben: Korea, China, Vietnam, Indien, Japan...
Nichts gegen Menschen aus anderen Ländern - aber die schreiben dort entweder in ihren traditionellen Schriftzeichen oder so ein verstümmeltes Englisch.
Es bringt auch da nichts, zu lesen.

Der Knopf "Nächstes Blog" lässt mich irgendwie immer bei den Handarbeitstanten landen: Strickhäschen, Häkelkissen, Bastelbilder, Handtaschen und Wadenwämer.Warum kann das nicht meine Welt sein? Ich hätte ein Blogrolle bis zum Boden und noch eine Etage tiefer.

Da hilft es nur, weiterzusuchen.

Montag, 11. März 2013

Was die einen können...

Großeltern sind immer bass erstaunt, was ihre Enkel (egal ob 3, 5 oder 8 Jahre alt) alles schon können:
Mit einem I-Pod umgehen, ein Smartphone bedienen, die Fernbedienung vom Fernseher einfach benutzen, ohne, dass Opa es ihnen erklärt hat.
Oma und Opa sind mit solchen Sachen natürlich heillos überfordert (nicht zuletzt deshalb, weil die jugenlichen Designer winzige Zahlen auf filigranen Knöpfen platziert haben, und jede Taste mit zig Funktionen belegt haben).

Es ist natürlich schon toll, wenn die Kinder sich von modernen Geräten intuitiv führen lassen und ohne anerzogene Angst vor Fehlern einfach drauflos"spielen".

Doch sollten sich die Großeltern ruhig mal fragen, ob ihre Enkel denn das, was die Großeltern im Kindesalter konnten, auch (noch) können:
-Kartoffeln auf einem Gasherd (oder Kohleofen) kochen
-selber Brot aufschneiden und schmieren
-phantasievoll mit wenig Spielzeug spielen
-barfuß über einen steinigen Weg laufen
-mit Messer und Gabel essen, ohne, dass man Angst haben muss, gleich den Notarzt alamieren zu müssen
-sich Erwachsenen gegenüber höflich benehmen
-eine lesbare Schreibschrift auf's Papier zu bringen
-eine kleine Auswahl von Gedichten von bedeutenden Dichtern auswendig zu können
-15 Baumarten alleine an der Wuchsform zu unterscheiden

Ganz zu schweigen von Dingen, die die Enkel niemals können werden:
Ohne Navi den Weg zum Bäcker an der Ecke finden.
Sich an eine mündliche Verabredung zu erinnern, die länger als 20 min zurückliegt.
Einkaufen gehen, ohne mehrmals fernmündlich nachzufragen, welche Sorte Kekse die richtige waren.
...

Alles Dinge, die gelernt und trainiert werden mussten. Kulturleistung, die man sich selber aneignen musste.
Ist die intuitive Bedienung von Elektrospielzeug da nicht eine, eher mindere Qualität an Können?

Samstag, 9. März 2013

Diebesbanden plündern Solar-Parks

Ganz sicher: Kriminelle Machenschaften werden von mir nicht gutgeheißen oder unterstützt, aber journalistische Fehlgriffe auch auch nicht!

Klar zu erkennen, es ist keine Schlagzeile aus der B*ld - "Diebesbande" ist ein viel zu langes Wort.
"Solar-Park" hätte allerdings dort stehen können, ebenso "plünderen".

Fassen wir es also zusammen:
"Diebe plündern Solarparks"

Das es keine Gelegenheitsdiebe sind, kann sich jeder denken, denn dann wären es Einzelfälle und kaum eine Schlagzeile wert, also muss man die Diebe nicht nicht noch mit "Bande" in einen unnötigen Bandwurm verlängern. Warum eigentlich muss der bekannte "Solarpark" in zwei Stücke gerissen werden, wenn die Diebesbande noch eine Silbe und zwei Buchstaben mehr aufweist, dafür aber zusammengeschrieben wird?

Kein schönes Thema, keine schöne Überschrift.
Zumindest auf eines von beiden hat die Zeitung Einfluss.

Mittwoch, 6. März 2013

Dienstag, 5. März 2013

Ortschaften

Wenn es Niederaula gibt - gibt es dann auch Oberaula?
Ostfildern gibt es - warum kein Westfildern?
Zu Oberursel gibt es kein Unterursel.
Auch Erfurt wird kein(e) Siefurt finden.

Aber für Mannheim gibt es in Östereich zumindest ein Frauheim.

Montag, 4. März 2013

Noch kurz nachgetragen

Ohne nachtragend sein zu wollen, aber heute las ich etwas, das zum Saxophon im Wandel der Zeit passt:
Auf David Bowies neuer LP (oder wie Ihr das auch immer nennen wollt, vielleicht mit einem Hauch exotischer Erotik: "Tonträger"! Pffft!!) wir er bei einem Lied von einem Baritonsaxophon begleitet.
Nach über einem Jahrhundert als Lieferant für Klangteppich oder Hintergrundgeräusch, öffnen sich nun langsam die zarten Knospen seiner wahren Fähigkeiten.

Vielleicht sollte ich mir den song erstmal anhören., bevor ich hier anfange hier Loblieder zu säuseln.

Hübsche Frage

Am Wochenende gab es einen Treffer via Suchbegriff:
"weibliche Form von Yeti"

Da kann ich helfen:
Die weibliche Form von "Yeti" ist "Yette".

;-)

Vom Tod geträumt

Das war ein wirklich schräger Traum.
Er "spielte" in der Firma - Der Tod ging durch die Gänge. Ich wusste gleich, dass er Kollege M. holen wollte. Außer mir sah ihn nur noch Kollege F. - alle anderen nahmen ihn gar nicht wahr.
Irgendwann ging ich den langen Gang entlang, der zu meinem Büro führt.
Der Tod kam mir entgegen - Kollegen M. zog er hinter sich her, Kollegen F. schob er vor sich her.
Ich sagt noch "alles Gute" (oder ähnliches) zu F. und ging weiter, wissend dass ich nichts tun konnt.
Als der Tod die beiden stehen ließ, sich umdrehte und hinter mir herging.
Es war noch Zeit zu denken, dass ich noch gar nicht bereit sei und was wohl aus Frau und Kindern werden sollte - da bin ich aufgewacht.
Gücklicherweise sehr lebendig.
Das Bild des Traumes verblasst langsam, aber schön war das alles nicht.

Freitag, 1. März 2013

Ansichten eines Clowns

Da hat "uns Peer" doch tatsächlich Herrn Grillo und Herrn Berlusconi als "Clowns" bezeichnet.
Abgesehen davon, dass
a) er sich hätte dipomatischer äußern können
b) er irgendwie auch Recht hat
c) viele gerne wesentlich deutlichere Wörter nutzen würden

halten wir mal fest, dass
a) Herr Berlusconi div. verbale Ausrutscher über Frau Merkel gebracht hat, die nie derart hochgespielt wurden.
b) Politiker selten geworden sind, die tatsächlich eine deutliche, greifbare Sprache gebrauchen.
c) "uns Peer" mal wieder Mut zur Ehrlichkeit bewiesen hat.

Schließlich hat er auch gegenüber dem Clown Herrn Raab klargestellt, dass Politik keine Show sonderen harte Arbeit ist. Solange bis ihm sein Beraterstab (angeblich nicht von Pro7 gesponsort) nahegelegt hat, dass auch unter Raab-Fans potentielle Wähler versteckt sind, die sich ggfls. für die sympathische Frau Merkel entscheiden könnten - die bezeichnet immerhin niemanden als Clown und wenn jemand gute Ideen hat und sie als Clown(in) dastehen lassen könnte, wird der Clown umgehend demontiert und endgelagert.

Übermorgen spricht keiner mehr davon.
Nicht mal mehr der Bundesverband deutscher Clowns - die einzigen, die sich tatsächlich verunglimpft fühlen dürften.
Immerhin ist die Clownerie harte Arbeit!

Das Saxophon im Wandel der Zeit

Der Titel ist etwas pathetisch.
Aber halten wir uns da mal nicht so sehr auf.
In den 70ern war das Tenorsax populär und in vielen Stücken zu finden.
Der Pop der 80er hatte das Altosax für sich entdeckt. Egal ob Alan Parson, oder der Mainstream-Pop.
Das Alto hat viele große Auftritte.
In den 90ern wurde es sehr elektronisch - aber jetzt in den "10ern" des knospenden Jahrhunderts tritt plötzlich das etwas sperrige Baritonsax ins Licht der musikalischen Welt.
Bei Amy Winehouse war es oft zu finden, und auch Caro Emerald hat es im Bläsersatz.

Jahrzehnte nach Gerry Mulligan kommt auch dieses wunderbare Instrument endlich wieder mehr zur Geltung.
Seht es Euch an und genießt!