Montag, 25. September 2017

Deutschland hat gewählt

Das war sie also, die Wahl in Deutschland.
Das Ergebnis war erwartet worden, aber es hätte auch schlimmer kommen können.
Die Rechte hatte ich schon bei 20% vermutet - gleichauf mit den Sozis.
Aber auch die erreichten 13% sind schon schlimm genug.

Ziehen wir mal einen Strich unter die Werte.
Was kommt heraus?
Wir sind einen Schritt näher an der Weimarer Republik.
Noch eine Fraktion mehr im Bundestag, die Regierungsbildung wird nicht einfacher und die zukünftige Koalition wird nicht sehr stabil sein.

Wie lange geben wir dem ganzen?
Zwei Jahre oder gar drei?



 Was macht der Deutsche am Sonntag?
...

Dienstag, 19. September 2017

Das Erwachen des Emperiums

Tjajajaja.
Sagen alte Leute halt so.
Damit meinen sie: Es ist wie es ist und es gibt nichts neues auf der Welt.

Victor und ein Freund haben bei uns "Das Erwachen der Macht" gesehen.
Sporadisch habe ich mitgeguckt, weil ich noch verschiedene Sachen auf dem Zettel hatte und nicht zwei Stunden wertvoller Lebenszeit für einen halbgaren Disney-Streifen vergeuden wollte.

Jetzt kommt ein ganz schonungsloses Outing:
Ich bin kein Starwars-Fan.
Die Sage beginnt für mich beim heute "vierten Teil" genannten Film und endet mit dem "sechsten Teil".
In diesen drei Filmen ist die ganze Sache einigermaßen rund und ein Kultstatus ist durchaus anzuerkennen.
Alles andere ist nur Geldschneiderei und der Versuch, dem Herrn der Ringe das Wasser zu reichen.
Überflüssig.

Jetzt zum Film.
Alleine der Titel ist schon merkwürdig. "Das Erwachen der Macht"
Hat die Macht geschlafen? War Werbepause? Gab es Funkstille? Haben Luke, Leia und andere Yedis keinen Kontakt mehr zur ominösen "force" gehabt?
Aber jetzt erwacht sie.
Schönen guten Morgen.

Der restliche Film wirkt wie ein Sammelsurium von den Teilen 4-6.
Wir hätten da einen Darth Vader-Verschnitt mit Maske und rotem Schwert.
Leider weder noch ernsthaft, noch selbstironisch. Auch die Selbstzweifel bleiben halbgar.

Eine Dame, in der die Macht stark ist, aber die nicht ausgebildet wurde und das alles eigentlich gar nicht will.

Was vorher das Imperium war, heißt jetzt erste Ordnung und erinnert (sicher ganz unbewusst an die Nazis).

Der Todesstern kehrte zurück - nur größer und besser, aber auch der kann nicht mehr, als Sterne zu zerstören.

Dann haben wir den Widerstand, der wie David gegen Goliath...

Der Milleniumsfalke tauch auch wieder auf. Han Solo ähnelt immer mehr Indiana Jones und dann gibt es noch den unbedarften Stormtrooper, der desertiert und ungewollt in dieses ganze Schlamassel reingezogen wird.

Geht es nur mir so?

Donnerstag, 14. September 2017

Lost Generation

Nach Yolandes Party hatten wir bis Mittag des Folgetages noch Besuch im Haus.
Es scheint dort so üblich zu sein, noch den Tag miteinander zu verbringen.

Beim Frühstück fiel mir etwas auf.
Abgesehen davon, dass es tatsächlich keine Raucher gibt, hat auch niemand einen Kaffee getrunken.
Auch Tee als Alternative wurde nur von Yolande verlangt.

Ansonsten ging morgens vor allem Wasser und Orangensaft.

Anscheinend wächst hier eine Generation an, die nicht nur auf Fleisch, Tabak, harte Drogen verzichtet, sondern auch Kaffee nicht mehr trinkt.

Wo soll es mit dieser Gesellschaft nur hingehen...

Montag, 11. September 2017

Chancengleichheit

Die Chancengleichheit in der Bildung in der Gemeinschaftsschule sieht in meinen Augen so aus:

Schlechte Schüler werden nur mitgeschleppt.
Gute Schüler werden ausgebremst.

Unterm Strich heißt das: Schlechter Abschluss mit mangelhaftem Wissen für alle!

Freitag, 8. September 2017

Taritara - der Herbst ist da!

Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.

Habe mir grünen Tee gemacht und wünschte, ich wäre zuhause. 

Donnerstag, 7. September 2017

Selbstversuch

Bei der Vorbereitung von Yolandes Fete haben wir auch noch einige Flaschen Cola entdeckt, die ein sicher tödlich ab Mindesthaltbarkeitsdatum Juli2017 aufgedruckt hatten.
Klar, dass bei einer Fete sowas nix zu suchen hat, aber ich bin da völlig schmerzlos und habe den Selbstversuch gewagt.
1L Cola an einem Tag trinken.

Es war nicht schön - soviel vorab.
Normalerweise trinke ich nur Wasser und 2-3 Becher schwarzen Tee (morgens, mittags, abends).

Bei der Arbeit habe ich nach dem Frühstück um 9.00 Uhr angefangen, um 15.00 Uhr war die Flasche leer. Nach den ersten zwei Gläsern habe ich das Coffein und den Zucker (?) gemerkt. Ich war deutlich unruhiger als sonst und das Coffein trieb einen ständig zum Pinkeln.
Der Mund war stets leicht klebrig und auf der Zunge hatte ich (gefühlt) einen seltsamem Belag.
Zwischendurch Wasser oder Tee zu trinken war wirklich erleichternd und wohltuend.

Nein, abends habe ich mich nicht besser oder schlechter gefühlt, als ohne "Cola-Genuss", auch mein Nachtschlaf war nicht weiter beeinträchtigt.
Warum manche aber so sehr auf Cola "stehen" und davon literweise trinken, verstehe ich nicht recht.

Donnerstag, 31. August 2017

Jetzt wird's stressig!

Leute, nur noch 115 Tage bis Weihnachten!
Wann kommen denn endlich die Spekulatius in den Supermarkt??

Mittwoch, 30. August 2017

Nackig im Netz

Wiedereinmal war es soweit.
Dieses Mal traf es Selena Gomez und Justin Bieber.
Schnell ein paar Nackidei-Bilder gemacht und zum gegenseitig angucken auf *beliebigen Onlinedienst* gestellt.
Klar verleitet die digitale Fotografie zu solchen Späßen - wo man nicht mehr Negativ an Dritte weitergeben muss, auf die Gefahr hin, dass andere Schindluder damit treiben.

Aber wieviele Accounts wurden in der Zwischenzeit gehackt? Wie oft kam schon die Schlagzeile: "XYZ nackt im Netz"? Das ist zum einen schon lange kein Aufreger mehr, aber trotzdem frage ich mich (sicherlich nicht als Einziger), warum Stars und Sternchen nicht schlau werden?
Macht einfach keine pikanten Bilder oder bewahrt sie offline auf oder macht sie nur schwarz-weiß mit einem analogen Gerät und entwickelt sie selber.
Dann klaut auch keiner was.

Aber vielleicht ist es ja auch nur PR - wenn man es sonst schon nicht schafft, intererssant zu bleiben...

Freitag, 25. August 2017

Endlich wieder NCIS - oder?

Da kommen jetzt endlich neue Folgen vom NCIS mit Gibbs & CO. !!

Und was muss ich feststellen - die Story wird immer dünner; Spannung kommt gar nicht mehr recht auf und es wird viel Zeit für albernes Geplänkel vertan.

In der Folge, die am Montag ausgestrahlt wurde, tauchten Elly Bishops drei großen (?) Brüder auf, die plötzlich meinten, ihre Schwester beschützen und gängeln zu müssen.
Nicht nur, dass die drei wie beschränkte Hinterwäldler wirkten und handelten, keiner von den Agents hat die drei mal in ihre Schranken verwiesen.

Gibbs war nur noch Randfigur.
Kein Gibbs-Blick, kein Instinkt, keine markigen Sprüche.
Langweilig.
Abby war auch nur kurz zu sehen und sie schien fast lustlos
ob ihrer stark eingeschränkten Rolle in dieser Folge zu sein.

Das Motiv, die näheren Umstände, eine spannende Verfolgung, etwas Psychokitzel - alle vier abwesend.

Einzig Ellys Anmerkung, wie problematisch Guantanamo ist und wie viele dort wohl unschuldig hinter Stacheldraht sitzen, hat ansatzweise zu etwas Tiefe verholfen - vielleicht für 10 Sekunden oder so.

Was mich außerdem noch ärgert, ist der dämliche PBB!

Da ich NCIS und Scorpion nachts aufzeichne, muss ich mich auf die angegebenen Zeiten verlassen können.
Jetzt ist aber aufgrund der anscheinend um eine Stunde oder mehr überzogenen PBB-Übertragung zum zweiten Mal Scorpion gar nicht aufgezeichnet worden.

Wobei auch die dritte (oder ist es schon die vierte) Staffel von Scorpion den Reiz der ersten (und teilweise auch zweiten) Staffel völlig verloren hat.
Es ist nur noch eine weiter Actionserie unter vielen anderen, die weder durch besondere Qualität, besondere Inhalte oder interessante, tiefgehende Charaktere heraussticht.
Eigentlich sehen wir die nur, weil sie harmlose Unterhaltung ist und irgendwie sonst auch nichts besseres läuft.

Hinsichtlich PBB sagte Yolande ganz treffend:
"Was kommt eigentlich nach Z-Promi?!"

Donnerstag, 24. August 2017

Sanierungsstau

Nachdem ich doch recht lange ohne neue Einträge war, hat mich das Rad der Geschichte schon ganz heftig überholt.
Trotzdem ist der eine oder andere Gedanke vielleicht auch über den aktuellen Anlass hinaus noch sinnvoll...

Als Herr Anthony Scaramucci als Kommunikationschef berufen wurde, eilte ihm ja ein gewisser Ruf voraus.
Nach Äußerungen, die nicht ganz freundliche waren, musste er schnell wieder abtreten - er war nicht der erste und wird auch nicht der letzte sein. Andere "Dampfplauderer" sind ja noch immer im Amt, wir alle wunder uns darüber.

Was ich mich jetzt frage:
Herr Trump hat Herrn Scaramucci nicht auf der Straße aufgesammelt. Auch dessen Anzug ist nicht von der Resterampe - Herr S. wird also schon Karriere gemacht haben und wohl auch bezahlt worden sein. 
Wer aber stellt jemanden ein, der solcherart unflätig und unbeherrscht über andere herzieht und das vor einem Vertreter der Presse, die ja bekannt dafür sind, alles zu schreiben, was Geld und Quote bringt. Spräche ich in diese Weise über Kollegen - mir wäre postwendend gekündigt worden.
Mit einem Eintrag ins Arbeitszeugnis, dass ich selbst bei der Müllabfuhr kaum noch einen Job kriegen könnte.
Doch irgendwie steigen solche Leute dann doch bis in höchste Kreise auf.
Hat er sich die letzten 10 oder 20 Jahre so verstellt und sich diplomatisch nach oben gearbeitet?
Plötzlich auf einem Höhepunkt seiner Karriere lässt er seine Maske fallen und prügelt verbal auf andere ein in dem Glauben, das bliebe unter vier Augen?
Das wird wohl so gewesen sein.

Wessen gesunder Menschenverstand funktioniert da nicht?
Wahrscheinlich meiner...

Mittwoch, 23. August 2017

Der Donnerschlag und Schluss

Da wäre ich also wieder.
Ja, ich war im Urlaub und auch sonst habe ich reichlich um die Finger - wenig Zeit für meinen Blog.

Aber eines habe ich geschafft: Der Zauberberg ist durchgelesen.
Im Gegensatz zu allen anderen Menschen, die ich kenne, halte ich den Z. für gut lesbar - vielleicht weil ich einige Passagen nur überspringe und mir das Gelaber der Herren Settembrini nd Naphta einfach nicht antue.

Wie dem auch sei.
Nach dem Tode Peperkorns geht das Buch rasch dem Ende entgegen.
Nicht nur, weil die Seitenzahl abnimmt, auch weil es inhaltlich schnell dahinfließt.
Es gibt noch eine kurze Sequenz des Paranomalen mit dem Medium Elli Brandt, aber das ist nach wenigen Seiten vorbei und wird nicht mehr aufgegriffen.
Auch die Gereiztheit und die Langeweile der Patienten im Zauberberg dient nur noch dem Zweck schnell dem "Donnerschlag", also dem Ausbruch des ersten Weltkrieges, entgegenzueilen.
Wobei der erste Weltkrieg auch nur die Funktion hat, das Buch beenden zu können.
Im Krieg "verlieren wir unseren Helden aus den Augen". Ob er das "Stahlgewitter" überstehen wird, wird angezweifelt, bleibt aber dennoch offen.
Ja, und nach der allgemeingängigen Interpretation negiert der Krieg das Ergebnis dieses "Bildungsromans" - ob Mann hier einen Bildungsroman schreiben wollte, kann ich nicht sagen.

Es war ein langes, aber kurzweiliges Lesevergnügen, etwas schade, das es vorbei ist. Nun muss ich mir etwas anderes suche, das ich häppchenweise lesen kann, ohne dass mir der rote Faden verloren geht.