Samstag, 15. Juni 2013

Das Leben ist kein Kindergeburtstag

Wer Kinder hat, kommt nicht an ihnen vorbei:
Kindergeburtstage!
Geliebt, gefürchtet, gehasst und absehbar.

Mal ehrlich, es sind maximal 10 Kindergeburtstage, die man mit seinem Kind erlebt.
Bevor sie drei sind, ist auf dem Geburtstag noch nicht so ein Focus und wenn sie dreizehn werden, ist für viele eine Feier zusammen mit Mama und Papa und (noch schlimmer) kleineren Geschwistern passé!
Daher sollte man diese wenigen Male wirklich genießen.
Mit ein wenig Planung und Kreativität (hier ein extra großes Dankeschön und ein noch größeres Lob an Françoise - die hier ein bewundernswertes Geschick hat!) lässt sich ein schöner Tag vorbereiten.
Es dürfen nicht zuviele Kinder sein.
Victor rief und alle kamen!!
Sieben Jungs plus Victor - das ging noch.
Gutes Wetter - etwas, für das man einfach nur dankbar sein kann und muss, denn das Wetter ist nicht zu planen, aber unglaublich erleichternd, wenn es so gut ist, dass der Garten genutzt werden kann.
Ein wenig Kuchen, einige Spiele - fertig!

Es gab Muffins in den Richtungen Zitrone und Schokolade.
Einige Kekse, Salzgebäck und Drachenbrause.
Danach gab es eine Schnitzeljagd (Verfolgungsjagd) durch den Ort - immer schön den Pfeilen nach. Hier wunderte man sich doch, dass die Kinder nicht unbedingt so belastbar sind, wie man meint. 20 Minuten laufen sollten siebenjährige doch wohl noch schaffen, oder?
An einem festgelegten Punkt wurde sich versteckt, es gab nach erfolgreichem Auffinden der ersten Gruppe eine Erfrischung und dann wurden die Verfolger zu Gejagten.

Wieder daheim konnten alle, die wollten (und nicht alle wollten) eine Wasserschlacht machen. Wobei man wirklich sagen muss, dass die Gören keine Gnade kennen.
Aber jeder hatte seinen Spaß und es gab keine Tränen, nur Lachen und Gejohle - gibt es etwas schöneres?

Anschließend konnten alle getrockneten Kinder etwas basteln, dann war noch Zeit für ein weiteres Spiel (seltsam, dass die Kinder der heutigen Zeit so ein Poblem haben, sich nach den Anweisungen "heiß" und "kalt" zu bewegen).
Schon war Abendbrotszeit und die Blagen wurden wieder abgeholt.
4 Stunden, die wie im Fluge verstrichen.
Bis auf einige Schürfwunden und einen geprellten Arm ging auch alles ganz glimpflich aus.
Nicht nur Victor, auch alle anderen Kinder waren zufrieden und waren einhellig der Meinung, viel zu früh abgeholt zu werden.

Für uns stand dann noch eine Runde aufräumen an, bevor wir für wenige Wochen Ruhe haben - dann wird eine Horde Mädchen bei uns einfallen...

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