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Freitag, 6. April 2018

Willst Du das spielen?

Yolande überlegt ein wenig Klarinette zu spielen.
Sie hat auch gleich probiert, auf der Musikzug-Klari Töne zu produzieren - ging im ersten Wurf ganz gut, aber das Instrument ist nicht mehr das Beste.

Ein neues Mundstück für eine Klari mit deutschem (Klappen-)System (aus als Oehler bekannt) könnte etwas Abhilfe schaffen, ist aber sehr teuer.
Alternativ könnte man bei Th0mann auch gleich ein neues Instrument mit Boehm-System kaufen, da ist man  nicht viel teurer dabei.

Wenn man nach gebrauchten Klarinetten Ausschau hält, dann findet man die guten = teuren von Uebel, Buffet, Yamaha und Schreiber oder Noname = risikoreich und auch oft nicht billig.

Guter Rat ist da schwer zu geben, vor allem ist der Kauf über E-Bay auch immer die Katze im Sack, denn egal, wie gut oder schlecht die Bilder sind, wenn die Klarinette anschließend undicht oder defekt ist, hat man sie an der Backe.

Doch das Glück ist mit die Doofen und wir sind über ein Einsteigermodell von Buffet gestolpert.
Natürlich komplett aus Plaste, was den Klang etwas schmälert, aber ansonsten spricht Buffet für Qualität. Das Ganze für einen Preis, für den man bei Th0mann zwar ein neues Modell, aber eben eines der Startone-Reihe hätte bekommen können.
Zugeschlagen und wirklich Glück gehabt.
Alle Polster dicht, die Mechanik gängig, keine Risse und Brüche...
Nach Auskunft meines Instrumentenmachers, hat er dieses Modell als Leihinstrument im Programm und weiß von keinen Problemen.

Demnach - viel Spaß beim Klarinette spielen, Yolande!


Donnerstag, 10. Juli 2014

Die Jazzmethode Klarinette

Es gibt die "Jazzmethode" für Saxophon, Trompete, Klarinette, Flöte, Posaune und evtl. auch noch für weitere Instrumente. 
Kennen tue ich die Ausgabe für "Alto/Bari" und "Karinette".
 
In beiden Büchern sind (bis auf wenige Ausnahmen) die gleichen Stücke zu finden, wobei die Reihenfolge anders ist, weil je nach Instrument mit anderen Tönen angefangen wird.
Auffällig ist, dass die Band auf beiden Begleit-CDs das Gleiche spielt, oder anders gesagt, für beide CDs wurden die gleichen Bänder genutzt, nur wird das eine Mal Saxophon und das andere Mal Klarinette dazugemischt.
 
Das hat zur Folge, dass sich die Stücke für die Klari manchmal etwas seltsam anhören - vielleicht auch nur, weil ich die Stücke mit dem Saxophon schon länger kenne und sie mir daher im Ohr sind. 
 
Aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass hier mit Minimalaufwand ein weiteres Lehrbuch auf den Markt gebracht werden sollte. 

Freitag, 20. Juni 2014

Eine Insel...

Wer hat dieses Lied mit den zwei Bergen aus der Augsburger Puppenkiste nicht im Ohr.
Im Original von einer Art Dixiland-Dickebacken-Band eingespielt, wird die Hauptstimme von einer Klarinette gespielt.
Nun, wo ich doch auch schon ein wenig auf der Klari tröten kann, habe ich einfach mal probiert, es aus dem Kopf nachzuspielen.
Siehe da (oder besser "höre da"), es klappt. Ob es die richtige Tonart ist, weiß ich nicht aber es klingt schon ganz ordentlich.

Tatsächlich ist mir mein Üben im Auto in der Mittagspause schon etwas wichtig geworden, mit dem Instrument am Mund kann ich wirklich mal abschalten und befinde mich für eine kurze Zeit in einer ganz anderen Wirklichkeit.
Das tut gut.

Zudem merke ich, wieviel das (annährend) täglich üben - ist es auch nur kurz wirklich bringt.
Von "einige Töne tröten" bis hin zu "etwas mit der Amoll-Pentatonik improvisieren" waren es für mich nur sechs Wochen, wobei ich über Pfingsten fast eine Woche abziehen müsste.
Aber immerhin.

Wenn doch nur Anna auch mal ein wenig üben würde...

Montag, 16. Juni 2014

Im Fachgeschäft

Es ist soweit; Yolande und ich betreten ein Fachgeschäft.
Der Inhaber sieht uns und sagt: "Ah - Ihr kommt bestimmt wegen des Mundstücks."

Ist es nicht schön, so begrüßt zu werden. Es ist Wochen her, dass ich mit ihm über die anstehende Mundstücksuche sprach.

Wir werden mit einer Reihe Mundstücke beglückt und in den Probenraum gebracht - hier können wir uns austoben. Eine Beratung findet nicht statt - hier hätte ich mir etwas mehr Betreuung gewünscht, aber Mundstücke für Saxophone sind nunmal wirklich speziell.
Für einen vollen Ton hätte er uns JodyJazz empfohlen - ein Mundstück, was sofort auf die Ausschussseite kam, weil es nicht klang und nicht gefiel.
Ebenso erging es den Klassikern von Meyer.
In die engere Auswahl kamen letztlich das Selmer Concept, das Selmer Soloist, das Otto Link und das Vandoren V16 -
Vandoren war zwischendurch der Favorit, klang aber nicht so schön, ebenso überzeugte Otto Link nicht völlig. Das Concept klang sehr ausgewogen, war aber sehr leise (das ist relativ zu den anderen Mundstücken zu sehen!).
Übrig blieb letztendlich das Soloist, dass den Klassikern aus den 40ern und 50ern nachempfunden ist.
Wobei die Kammer etwas kleiner gemacht wurde, denn heutzutage soll der Klang obertonreicher sein, als er es früher war.
Was sich hier so problemlos anhört, war tatsächlich das Ergebnis von rund 2 Stunden testen, spielen, abwägen und erneut anspielen und anhören.

Nebenbei habe ich mir mal die ausgestellten Klarinetten gegriffen.
Dabei stellte ich fest, dass meine alte Klarinette doch sehr unkomfortabel und sperrig ist.
die (gebrauchten) Yamahas und Schreibers ließen sich deutlich geschmeidiger greifen.
Allerdings sind 500-800 EUR für gebrauchte Klaris doch deutlich zuviel, da es sich ja nur um einen Selbstversuch von begrenzter Dauer handelt.
Da würde ich mein Geld schon lieber für ein gebrauchtes (älteres) Tenor investieren.
Aber das steht noch alles gar nicht zur Debatte.

Erstmal wird sich Yolande mit ihrem neuen Mundstück auseinandersetzen dürfen.

Für mich wäre übrigens das Vandoren die erste Wahl gewesen.
Mal sehen. Wenn ich mal ein bisschen Geld überhabe, dann lege ich mir das vielleicht tatsächlich mal zu...

Nachsatz:
Das Selmer-Mundstück hat im Fachgeschäft übrigens genausoviel wie bei Th*mann gekostet.
Also mal wieder ein Argument für den qualifizierten Fachhandel vor Ort!

Montag, 2. Juni 2014

Fast beste Freunde

Ob die Klarinette und ich jemals beste Freunde werden?
Ich glaube es kaum.
Die Griffe gehen langsam - nun muss ich üben, damit sie auch vertraut werden.
Speziell das tiefe B, Cis und Dis machen mir Kummer. Zudem der Wechsel vom mittleren A aufs mittlere H - also von "fast gar keine Klappe" zu "alle Klappen geschlossen".

Immerhin kann ich jetzt besser nachvollziehen, wie es Anna gehen mag, wenn sie auf dem Saxophon noch nicht recht klarkommt.

Ob es dieses Mal wohl klappt, dass sie zum Üben erscheint...

Montag, 26. Mai 2014

erste Zwischenbilanz

Zähle ich mal zusammen, habe ich die letzten zwei Wochen fleißig KLarinette geübt.
Was ist dabei herausgekommen? Sage ich es positiv, oder negativ?

Fangen wir mal mit der negativen Sicht an und motivieren mich anschließend mit den positiven Seiten:

Keinerlei Ansatzverbesserung beim Saxophon. Am Wochenende habe ich auf meinem Alt gespielt und es hat sich nicht anders, besser oder gar trainierter angefühlt, als sonst.

Die "Girlande" von A-G geht noch immer nicht flüssig, ich kämpfe mit den Griffen zum einen und zum anderen mit der unergonomischen Anordnung der Tonlöcher.

Der Übergang vom mittleren A aufs H (mittels Überblasklappe) funktioniert noch nicht sonderlich.

Die Griffe sind noch nicht sicher. Ganz echt nicht, besonders bei den Halbtönen und E/F vertue ich mich oft.

So, sehen wir es positiv:

Innerhalb von zwei Wochen habe ich es geschaft, alle Töne vom tiefen E bis zum hohen H zu spielen.

Ich kann die Girlande von A-G, wenn auch nicht flüssig, so doch langsam und mit viel Konzentration auch fehlerfrei.

Tiefe und hohe Töne kommen jetzt auch zum Ende meiner Übungs-1/4-Stunde - es baut sich also langsam ein Ansatz auf.

Die meisten Griffe treffe ich auf anhieb, wenn auch nicht immer sauber ob der blöden Lage der Tonlöcher.

Die ersten Liedchen aus der Klarinettenschule kann ich spielen, wenn ich auch gerne mal bei den Griffen und Wechseln von D-E-F scheitere - das schiebe ich jetzt mal auf mein Alter und die deutsche Griffweise.

Ich habe zwei Wochen regelmäßig geübt. Zwar nur jeweils ein Viertelstündchen, aber das ist mehr, als ich sonst schaffe.

Fazit:
Ich könnte mir eine eigene Klarinette vorstellen, allerdings wohl eher eine "Boehm".
Ich könnte mir auch ein Sopran vorstellen. Wobei ich Zweifel habe, ob es mir hilft, meine Muskeln für den Ansatz auch für die anderen Saxophone zu stärken.
Ich könnte mir vorstellen, das gleiche Programm auch mal mit meinem Alto auszuprobieren - das wäre die kostengünstigste Variante, allerdings weiß ich nicht, ob der Platz im Auto dafür wirklich ausreicht.
Zu guter Letzt: Mein 15-Minuten-Übungsplan ist gar nicht ganz schlecht, stellt aber auch die unterste Grenze dessen da, was man tun muss, um zumindest ein wenig voranzukommen.

Mein Ziel ist jetzt, weitere zwei Wochen zu üben und dann erneut zurückzublicken.
Wobei mir da einige Urlaubstage in die Quere kommen, aber vielleicht spiele ich dann einfach etwas Saxophon...

Dienstag, 20. Mai 2014

Tiefe Tiefen

Zu realistischen Zielen gehören auch realistische Erwartungen oder auch das Bewusstsein, nicht alles sofort können zu müssen.
So wird zum Soprillo (eine Oktave höher als das Sopransax) von Eppelsheim gleich dazugesagt, dass es mehrere Monate des Übens bedarf, um letztendlich auch die höchsten Töne zu erreichen.

Daher habe ich mich ganz sachte an die tiefen Töne der Klarinette herangewagt. Gingen zuerst nur H und A - darunter war nichts möglich, wurde nach einigen Tagen auch das tiefe G möglich.
Heute habe ich erstmalig (gebunden) F und E erreicht. Weiter runter geht es nicht.
Aber es hat auch eine ganze Zeit gedauert und funktioniert vorerst nur, wenn ich noch guten Ansatz habe - nach einer Viertelstunde spielen geht maximal noch das G.

Auf der gegenüberliegenden Seite komme ich zwar zum mittleren A, aber höher geht es noch nicht.
Zumindest noch nicht chromatisch und kontrolliert. Einige der Töne in der Duodezime kann ich schon klingen lassen, aber wissen, was ich da spiel, tue ich noch nicht.

Dafür geht die "Girlande" schon von A-G und das ist doch auch schon etwas.

Es geht also stetig voran.

Montag, 19. Mai 2014

Von Yetis und Zielen

Nochmal zu meinem Beitrag vom Freitag:
Bitte versteht mich richtig!
Es geht mir nicht darum, mir derart tiefe Ziele zu stecken, dass es kein Problem ist, diese zu erreichen.
Vielmehr geht es mir darum, realistische Erwartungen zu haben und diese mit erreichenbaren Zielen abzustecken.
Ich weiß, dass ich mit einer Viertelstunde üben am Tag nicht bis zur Sommersonnenwende den Wild Cat Blues spielen können werde.
Mir das als Ziel zu setzen, wäre unsinnig!
Aber ich kann anhand meines Fortschritts, den ich laufend reflektiere stets meinen nächsten Schritt planen und mir in diesem Zuge kleiner Ziele stecken, die ich anschließend auch abhaken kann, sobald sie erreicht wurden.

Freitag, 16. Mai 2014

The Difference Between Men And Boys...

...is only the price of their toys!
So gab es in den 80ern mal charmante Poster.

Unlängst las ich im "Musik(ver)führer", dass Kinder zufrieden und begeistert sind, wenn sie "alle meine Entchen" und/oder den "Flohwalzer" auf dem Klavier spielen können und das dann auch stundenlang tun.
Nicht umsonst galt auf unserem Schulflügel ein "Flohwalzer-Verbot"!
Erwachsene dagegen, die ein Instrument lernen, murren schon nach kurzer Zeit, dass sie doch gerne den "Türkischen Marsch" spielen und wie Thelonius Monk improvisieren können wollen.

Vor diesem Hintergrund und auch vor dem Wissen, dass Herr Irion für sein Jazz-, Rock- und Pop-Saxophon-Buch für jede Einheit 1-2 Wochen als Lernzeitraum vorschlägt, backe ich kleine Brötchen.
Meinen Tonraum habe ich auf A-A erweitert, wobei ich noch kaum # und b (auswendig) spielen kann.
Ich konzentriere mich auf lange Töne und die ersten Tonfolgen aus der Jazzmethode. Was fast das Gleiche ist.
Zusätzlich habe ich heute angefangen, die "Girlande" zu spielen, das ist eine Tonfolge von Grundton, oberer Tonleiternachbar, Grundton, unterer chromatischer Nachbar und wieder der Grundton.
Hört sich komplizierter an, als es ist und man bekommt dabei wirklich alle Töne und Tasten mit, die es auf dem Instrument so gibt.
Schönen Dank an Andreas Burckardt, von dem ich das gelernt habe.

Stecke ich mir also das Ziel, bis Ende nächster Woche die Girlande sauber und ohne Griffespicken hinzubekommen, sowie die ersten Liedchen zu trällern und am Besten auch schon mit dem Play-Along-CD mitzuspielen.
Am 23. Mai sehen wir dann weiter.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Ein weiterer Selbstversuch

Zum Üben daheim fehlt mir die Zeit.
Immerhin muss ich noch arbeiten und bin in der Woche nur dann zuhause, wenn der Großteil der Familie schlafen will und/oder muss.
Am Wochenende liegen oft div. Aktivitäten an, daher schaffe ich es auch da eher selten.
Ganz zu schweigen davon, dass es durchaus Leute im Haus gibt, denen sich die Schönheit von "longtones" und Obertonreihen nicht recht erschließt.

Das Ergebnis lautet einfach: Ich kann keinen ordentlichen Ansatz aufbauen und auch technisch trete ich auf der Stelle.

Die Lösung stelle ich mir in der Zwischenzeit so vor, dass ich meine Mittagspause, die ich ja sowieso im Auto verbringe, weil ich da von Telefonen und E-Mails unbehelligt bleibe, nutze, um Saxophon zu spielen.
Für mein Bari ist das natürlich viel zu eng, auch für das Alto ist das nichts.
Ein Sopran müsste her!
Leider kostet das Sopi, was mir vorschwebt schon rund 800 EUR - aufgrund der nicht ganz einfachen Intonation sollte man von den Billigst-Instrumenten absehen.
Lange Rede, kurzer Sinn - nur für "mal eben" ist kein Geld da - immerhin habe ich Familie, Haus, Hof, Tiere...

Aber da liegt noch die alte Klarinette in der Ecke.
Zwar keine Schreiber, Amati oder Buffet, aber immerhin brauchbar, spielbar, dicht und zudem handlich.

Somit sitze ich jetzt also und mache mittags meinen Selbstversuch:
1. Ich lerne anhand der "Jazzmethode für Klarinette" autodidaktisch Klarinette zu spielen
2. Ich verwirkliche meinen "15-Minuten-am-Tag"-Übeplan - am eigenen Leib.
Anschließend kann ich sagen - der Plan ist praxiserprobt und erfüllt seinen Zweck.
3. Werde ich sehen, ob der nun antrainierte Ansatz auch auf dem Bari hilft.

Am ersten Tag habe ich die Töne C-A spielen können, gut, das konnte ich vorher auch schon, aber jetzt kann ich die Griffe sicher. Auch die ersten paar Stücke, die sich im Bereich von C-F bewegen konnte ich damit bewältigen.
Am Ende der 1/4-Stunde bekam ich keinen Ton mehr raus.
Weder von C-A, noch Töne, die darunter lagen - ich schiebe das meinen schlechten Ansatz und auch etwas auf das 1 1/2er Blättchen, was vielleicht doch zu weich ist, wenn es nassgespielt ist.
Am zweiten Tag gingen C-A noch etwas besser und auch die tieferen Töne H-B-A gingen jetzt.
Damit konnte ich ein weiteres Stückchen spielen.
Einige kleine Fingerübungen, der Kampf mit den ungewohnten Griffen, einige lange Töne - schon sind 15 Minuten dahin.

Wenn ich dabeibleibe, könnte ich Ende des Monats vielleicht schon einigermaßen spielen.
Zudem rückt mein Sopi dann näher, wenn ich merke, dass ich tatsächlich meinen Schweinehund an der Leine habe und regelmäßig spiele. Denn dann würde ich gerne aufrüsten...

Mittwoch, 22. Januar 2014

Kofferhoffer



Letztendlich kam das ersehnte Paket.
Es war ein hübsches Alt-Saxophon von Yamaha abgebildet - doch es war etwas anderes drin.

Endlich ein Koffer für mein altes Alto.
Denn der originale Koffer war wirklich nicht mehr schön.

Hier haben wir eine nur 2150gr. schweren Koffer von Hiscox aus England.
Yolande, Victor und ich haben uns draufgestellt.
Er hat es klaglos weggesteckt.
Damit wird übrigens bei Hiscox geworben.
Der Koffer macht einen hochwertigen, stabilen Eindruck, auch mein Sax älterer Bauart passt ohne Probleme hinein. In die Koffer, die hauptsächlich für die Selmerklone  hergestellt werden, passt es nicht rein...

Auch innen macht der Koffer viel her, der blau Stoff sieht edel aus und es ist trotz der kompakten Bauweise ausreichend Platz für die Sachen, die ich braucht. 

Nicht auf dem Bild ist der breite und bequeme Schultergurt, der mit zwei zuschraubbaren Verschlüssen an den Ösen (Bild vergrößern, dann ist es zu sehen) befestigt wird.
Am liebsten würde ich den ganzen Tag mit Koffer und Sax rumlaufen, und es jedem zeigen!
Aber ich bin ja nicht mehr fünf...
Einziges Manko an dem Schmuckstück sind die drei Verschlüsse, die mir etwas flötig erscheinen.
Der mittlere Verschluss ist abschließbar, allerdings nur mit viel Gefühl, weil es praktisch keine Führung für den Schlüssel gibt - vielleicht wird das mit etwas Übung besser.
Zum Schließen muss man schon drauf achten, dass die Verschlüsse richtig in die dafür vorgesehenen Öffnungen greifen, mitunter geht das nicht, ohne zweite Hand, die den Schnapper führt und in der Position fixiert. Hier wäre es mir einige Euro wert gewesen, bessere Verschlüsse zu bekommen.
Aber das Verschließen ist auch der einzige Minuspunkt, sind die Schlösser dann zu, dann sind sie auch zu. Kein wackeln, kein schlackern, simpel und gut.

Ebenfalls im Paket war ein neuer Saxophonständer. Der war sehr günstig und für zwei Euro mehr gab es die angeschweißte Muffe und den Klarinettenkegel drauf zu.
Da Anna meinen einen und Yolande meinen zweiten Saxophonständer haben, brauchte ich ja dringend einen dritten. Der Klarinettenkegel ist ein nettes Nebenbei, vielleicht werde ich ihn dann und wann brauchen.
Das wirkt alles etwas schief, aber dafür war es wie gesagt... günstig!





So - ganz wichtig!
Vielen Dank an Mike Duchstein/Saxophon-Service in Berlin für die online-Beratung. Denn wer einen größeren Schein für einen Koffer hinlegt, hat keine Lust, zwei oder drei zu kaufen, nur um alle auszuprobieren und anschließend einige wieder zurückzuschicken.
Hier passte alles auf Anhieb!


Donnerstag, 28. November 2013

Geblarr

Mit meiner Klarinette war ich zum Holzblasinstrumentenmacher meines Vertrauens, weil eine Klappe nicht mehr richtig schloss und Blättchen brauchte ich auch.

Dafür muss ich in die Stadt und kann sowohl zu Fuß laufen, als auch mit dem Auto fahren - beides dauert etwa gleich lange.
Doch gehe ich zu Fuß, verbrenne ich ein paar Kalorien und solange ich dabei mein Baritonsax nicht schleppen muss, ziehe ich diese Art der Fortbewegung vor - zudem spare ich mir dann die Suche nach einem Parkplatz.

Auf dem Weg durch die Stadt muss ich nun den Weihnachtsmarkt passieren und in der Flaniermeile ein wenig Slalom laufen. Alle paar Meter stehen nun Akkordeonspieler, osteuropäsche Bass/Gitarre/Klarinette/Saxophon/Flöten-Gruppen und besonders häufig die Südamerikaner.

Ich bin ganz gewiss ausländerfeindlich, aber deren Gejaule kann ich den ganzen Tag nicht hören.
Weder das Panflötengedudel, noch die pseudofolklore Sänger, die "Strangers in the Night" und "Dreaming of a White Christmas" mit Gitarre und Rumbarassel zum Besten geben.
Ich möchte es einfach nicht hören!
Vor allem, was wollt ihr hier im Winter, wenn es den ganzen Tag nieselt, nachts friert und ab übermorgen Schnee fällt, der bis April nicht wegtaut.
Geht hin, wo es warm ist, aber belästigt mich nicht mit diesem Lärm!