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Montag, 2. Februar 2026

Immer wieder schade

... und an manchen Tagen tut es besonders weh, das Kind am Bahnhof abzusetzen. 
"Brauchst nicht mit rüberkommen, ist ganz schön kalt. Fahr mal nach Hause!"
Steigt aus, winkt noch einmal und ist dann wieder für ein oder zwei Wochen abgetaucht. 
 
Das man schon schrecklich an seinen Blagen hängt, ist schon merkwürdig.  

Mittwoch, 15. August 2018

schönere, neuere Welt

Smartphones und Computer sollen das Leben besser, schöner und schneller machen.
Heute morgen habe ich versucht, gleichzeitig (elektrisch) Zähne zu putzen und die neuesten Blog-Einträge zu lesen.
Es wäre schneller und gründlicher geworden, wenn ich nur die Zähne geputzt und anschließend gelesen hätte.
Auch essen geht ohne phone in der Hand besser.

Die Bedienung eines Wischhandys mit nur einer Hand lässt auch zu wünschen übrig.

Also folgere ich daraus: Mission verfehlt, Menschen belogen.
Aber alle machen mit.

Mittwoch, 11. Februar 2015

An manchen Tagen...

An manchen Tagen denkt man zurück, wie ungeduldig, unverständig oder auch genervt man mit jemanden umgegangen ist.
Wenn man dann bedenkt, dass dieser Jemand kurz darauf gestorben ist und man nie mehr die Möglichkeit hat, diese letzten Momente auszulöschen, dann tut es noch immer weh.

Freitag, 7. November 2014

Zeitumstellung

Wie jedes Jahr möchte ich mal über die doofe Zeitumstellung meckern.
Ich mag sie nicht.
Mein Biorhythmus kommt immer völlig aus dem Takt.
Ganz zu schweigen davon, dass es nach zwei Wochen morgens wieder dunkel ist und abends schon dunkel ist, wenn man dann wieder nach Hause kommt.
Also wo bleibt denn da die Einsparung.

*kopfschüttel*

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Dunkel war's, der Mond schien helle...

Dunkel ja, aber kein Mond.
Tatsächlich ist es draußen stockdunkel, wenn der Wecker klingelt.
Dazu ist es derzeit den ganzen Tag verhangen, fast schon neblig und es fällt immer wieder Regen.
Manchmal in bösen Schauern, manchmal mit einem nervigen Dauergetropfe.

Die Herbstdepression kommt dieses Jahr früh!

Donnerstag, 25. September 2014

Donnerstag, 15. Mai 2014

Morgens, vor der ersten Straßenbahn...

Ich hätte diesen Beitrag auch "Aufgewacht und nachgedacht" nennen können.

Heute morgen gegen viertel nach vier bin ich wachgeworden und konnte eine ganze Zeit nicht mehr einschlafen.
Sowas mag ich irgendwie gar nicht.

Freitag, 22. November 2013

Sinnloser Tod

In der Zeitung wurde von einem Imker berichtet, dessen Bienenstöcke (im Winterlager stehend) beschädigt wurden, somit waren die Bienen tagelang schutzlos Wind und Regen ausgesetzt, was letztlich bedeutet, dass das Volk stirbt.

Wer tut sowas und vor allem - warum!!
Geht es denen um persönliche Rache am Imker, sind es militante Veganer oder einfach nur welche, die nicht wissen wohin mit ihrer Kraft?

Für mich steht der elende und unnötige Tod von Bienen im Vordergrund, in zweiter Linie dann der finanzieller Verlust - jedes Bienenvolk ist schließlich auch "geldwert".
Zu guter Letzt  - aber nicht am unwichtigsten - die Angst, dass weitere Völker angegriffen und getötet werden.

Wirklich - ich begreife es nicht!

Dienstag, 12. November 2013

Mein langer Kampf

Vor vier Wochen habe ich beim Renovieren viele staubige Sachen gemacht.
Mit dem Erfolg, dass an meinen Händen wieder die alten Hautstellen aufgebrochen sind, mit denen ich seit 20 Jahren zu kämpfen habe. Es sind - so widerlich es sich auch anhört - Exzeme, die sich auch gerne noch entzünden können.
Da ich aber gleich reagiert habe, blieb es bei einigen roten Stellen, die sich etwa fünfmarkstückgroß zwischen Daumen- und Zeigefingerwurzel aufspannten.
Mit viel und regelmäßigem Cremen kommen ich dem langsam bei.
Die Rötung geht nun (nach rund vier Wochen) langsam zurück und es sieht aus, als wenn ich die Haut wieder in den Griff bekomme.
Doch die nächste Belastungsprobe kommt bestimmt.

Dienstag, 27. August 2013

Warum ich auch mal sauer bin

Folgender Tag:
Victor ist schon um 5.50 wach  - wohlgemerkt an einem Tag, an dem wir alle hätten gemütlich ausschlafen können.
Der Tag ist dann mit Terminen voll.
Abends ist eigentlich gemütlich fernsehen angesagt.
Doch um 20.50 steht Yolande auf der Matte und meint, sie könne nicht einschlafen. Mit guten Wünschen und Ermahnungen wieder ins Bett gebracht. Jetzt war ich schon halbwegs genervt.
10 Minuten später war sie wieder da. Schon halb in Tränen gelöst.
Also in mein Bett gepackt. Jetzt war ich genervt.
Ich schlafe liebe in meinem Bett, als anderswo, außerdem halte ich es für keine besondere Leistung, im Bett zu bleiben, auch wenn ich mal nicht stantepe einschlafen kann.
Dann klingelte um 21.45 der Pizzamann an der Tür.
Der wollte nicht zu mir, der wollte zum Nachbarn.
Nun befürchte ich, dass der sich nie wieder in die Nähe unseres Hauses traut. Ich war dermaßen sauer. Haben die jungen Leute nicht alle in Navi und Smartphone und könnten sogar anrufen, wenn sich nicht wissen, ob sie richtig  sind? Da steht immerhin auch ein NAME an der Tür.
Als dann noch der aufgezeichnete Film kurz vor Ende abbrach, weil die Sendezeit überzogen war und der blöde Festplattenrecorder die Aufnahme selbständig beendet hat, war der Abend entgültig gelaufen.

Es fiel eigentlich fast gar nicht mehr ins Gewicht, dass mir nachts noch mein Wecker runtergefallen ist und ich um halb drei unter Yolandes Bett danach suchen musste.

Tage wie dieser sind echt nur zum Abhaken.

Mittwoch, 14. August 2013

Montag, 12. August 2013

Nie wieder Alkohol

In der letzten Zeit habe ich zuviel getrunken.
Es ist nicht so, dass ich mir jeden Tag die Birne dichtgekippt habe, sondern es gab jeden Abend ein wenig.
Etwas Wein, etwas Wodka mit Bitter Lemon, ein "Caipi" hier, ein Bier da...
Nie viel, aber stetig.
Auch das ist auf die Dauer gefährlich.

Daher habe ich jetzt trockene Tage eingelegt.
Mal ein oder zwei Wochen keinen Alkohol trinken.
Einfach sichergehen, dass man nicht in eine Abhängigkeit gerät.

Samstag, 18. Mai 2013

Wodka und Stress

Bei der Arbeit Stress, auf der Straße ist die Hölle los und daheim geht es turbulent weiter.
Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich denke, dass ein kleiner Schluck die ganze Sache entschärfen könnte.
Nur ein oder zwei "Kurze" - schon sieht die Welt etwas sonniger aus, schon ist man etwas lockerer und vielleicht noch ein Wein vorm Schlafengehen und man sinkt rasch ins Reich der Träume.

Das kann der Anfang einer Karriere als Alkoholiker sein.
Daher hüte ich mich davor, dem Stress mit Alkohol zu begegnen. Kenne ich doch einige, die nicht auf der Hut waren.
Aber aus diesem Grunde kann ich auch keinen Alki verurteilen.
Denn ich weiß, dass es auch mir passieren könnte.

Manchmal trinke ich ein Bier, damit ich etwas lockerer und freier Saxophon spielen kann.
Es klappt auch wirklich - ich bin lockerer und mache sogar weniger Fehler.
Nur darf es keine Gewohnheit werden!

Freitag, 3. Mai 2013

Heute traurig

Heute morgen war eines der beiden Meerschweinchen tot.
Das ist wirklich traurig.
Auch wenn die beiden schon ziemlich alt sind und sie ein geruhsames und stressfreies Leben hatten.
Nun ist noch eine nach.
Was sollen wir jetzt tun?

Mittwoch, 24. April 2013

Die Jugend verschwindet

Am Wochenende wurde mein altes Jugendzimmer (vormals Kinderzimmer) gemalt.
Da verschwand die Tapete, die ich vor 25 Jahren selbst geklebt habe, hinter einer Schicht von weiß.
Ebenso verschwanden alle Unterschriften, die Freunde und Bekannte auf der Tapete hinterlassen haben. Alle Ränder, die Bilder und Poster hinterlassen haben.
Kurz: meine Vergangenheit war nach 30 Minuten entschwunden.

Dennoch mache ich drei große rote Kreuze, wenn das Haus verkauft ist.
Es liegt mir wie ein Mühlstein um den Hals. Jeden Monat diese Kosten, immer die Verantwortung, dass nichts passiert, niemand zu Schaden kommt, keine Jugendlichen meinen, das Haus als Objekt der Gewaltausübung zu nutzen.
Schön wäre es, wenn eine Familie einzieht, wenn die alten Wände wieder vor Leben erzittern und beben, wenn fröhliches Kindergeschrei durch Flure und Garten hallt.
Das machte mir den Abschied ein leichtes!

Ein Pfund Blech und ein Pfund Lack...

...fertig ist der Hanomag!
So wurde im letzen Jahrhundert gelästert.

Was das Pfund Lack anbelangt (für die jüngeren Leser: ein Pfund sind 500gr - als Hausaufgabe bitte mal ausrechnen, wieviel ein 3/8 Pfund Hack wiegt), muss ich sagen, dass ein Zimmer ganz anders wirkt, wenn es anders gestrichen oder tapeziert wurde.
Im Hause meines Vaters waren Flur und Wohnzimmer mit dunklem Teppich und dunkler Textiltapete bestückt - das ganze mit 30 Jahren Nikotin überzogen.
Nun haben mein Bruder und ich in einigen Nachtschichten die Tapete mühsam von der Wand gekratzt (schuld ist wohl der Textiltapetenkleber, der ganz böse haftet) und den Teppich rausgeworfen.
Anschließend wurde die Wand einfach weiß gestrichen und ein günstiger Teppich verlegt.
Das Ergebnis ist umwerfend.
Aus einem düsteren, trostlosen Loch wurde ein heller freundlicher Raum, der zum Bleiben und Einziehen einläd.

Bei all den Arbeiten denke ich immer wieder - hätten wir nicht schon viel früher anfangen sollen, bei ihm etwas zu machen - damit er es ein wenig hübscher und netter in seinem Haus hätte.
Nun interessiert es ihn nicht mehr und wir machen es auch bloß, um die Verkaufsaussichten zu steigern...

Etwas seltsam ist mir dabei schon.

Freitag, 19. April 2013

Befremdlich

Das Haus, in dem ich fast 20 Jahre lang gwohnt habe, wird mir immer fremder.
Es klingt nicht mehr vertraut, es riecht hier und da noch vertraut und doch ist es anders als früher.
Ich träume davon und es ist mir eine Last.
Denke ich daran, schnürt es mir den Magen ein und ich könnte spucken.

Drei große, rote Kreuze, wenn es verkauft ist - doch bis dahin ist noch einiges an Arbeit reinzustecken.
Noch reicht die Kraft, noch ist Willen da, noch habe ich Motivation.
Aber jetzt muss es schnell gehen - noch ein Jahr kann ich nicht aushalten.

Mittwoch, 17. April 2013

Suchbegriffe

Mein vierter Suchbegriff, mit dem anscheinend jemand auf meiner Seite gelandet ist lautet:
Minimalprinzip in der Liebe 

Habe ich je etwas darüber geschrieben?
Mir fällt dazu nur eines ein:
Wer einseitig das Minimalprinzip in der Liebe fährt, wird über kurz oder lang seine Beziehung zerstören.
Denn Liebe lebt vom Geben, weniger vom Nehmen.
Es wird nie und bei niemandem eine stetig gleiche Verteilung von 50:50 geben. Völlig unmöglich.
Aber dauerhaft darauf zu setzen, dass man mit minimalem Aufwand eine Beziehung führen kann - das geht an der Realität vorbei.

Es wird immer mal Zeiten geben, wo der eine oder der andere nicht viel geben kann.
Doch diese Zeiten müssen durch entsprechendes Engagement zu anderen Zeiten wieder aufgewogen werden. Das bedeutet natürlich Arbeit.

Ich muss auch ganz dringend wieder arbeiten, an mir arbeiten und an meiner Beziehung.
Denn das Haus frisst in mir und raubt viel Kraft.
Zuviel bleibt im Moment liegen, bleibt auf der Strecke und zuwenig gebe ich derzeit.

Montag, 15. April 2013

Irgendwie skurril

Da sitze ich des Nachts im Hause meines Vaters und kratze Tapeten von den Wänden.
Beim Sinnieren über das Bild, das seit Jahrzehnten im Wohnzimmer hängt, geht mir durch den Kopf, dass mein Onkel sagt, meine Mutter hätte es gekauft, während meine Mutter sagt, ihre Eltern hätten es meinem Vater geschenkt.
Dann kam mir der Gedanke, ich könne meinen Vater ja demnächst mal fragen.
Wobei ich dann gleich darauf kam, dass ich ihn ja gar nicht mehr fragen kann...

Samstag, 16. März 2013