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Donnerstag, 26. Juni 2025

Any Time a Day is Tea Time

Es kam mal wieder die Jahresstatistik raus, wieviel Tee in Deutschland getrunken wurde. Eindeutig vorne dabei sind die Ostfriesen, die pro Kopf rund 300 Liter Schwarztee trinken (und Grüntee - das wird in der Statistik anscheinend nicht unterschieden). 
 
Was sich jetzt nach schrecklich viel anhört, ist es gar nicht, wenn man es sich etwas detailierter vor Augen führt. 
Mein bevorzugter Becher fasst etwa 0,3 Liter. 
Trinke ich einen Becher bei der Arbeit und einen zum Abendessen, 
zähle ich das Wochenende dazu, denn auf meinen Morgentee möchte ich nicht verzichten. 
So komme ich auf 2 Tassen Tee mit zusammen 0,6 Liter, das auf 365 Tage hochgerechnet, ergibt schon über 200 Liter. 
Wenn ich jetzt meinen Extra-Tee dazuzähle, denn dann und wann trinke ich auch noch einen weiteren Becher, liege ich schon bei 250 Litern. 
Bis jetzt sind noch keine Feierlichkeiten mitgezählt oder Anfälle von "heute ist Grünteetag", wenn ich eine ganze Kanne Tee koche. 
Das ist dann schon für sich ein ganzer Liter. Dazu muss ich beichten, wie ungerne ich auf meinen Morgen- und meinen Abendtee verzichtee. 
An diesen Tagen komme ich dann auf annährend 2 Liter Tee. 
 
So lebe ich zwar nicht in Ostfriesland - was ein bisschen schade ist, denn die Landschaft an der See ist schön - aber ich trage dennoch meinen Anteil zur Statistik bei und ziehe den Schnitt sicherlich etwas nach oben. 

Dienstag, 18. Januar 2022

Das Glück des Einfachen

 Das Einfache ist oft das Schwerste, denn es ist nicht einfach, es auszuhalten. 

Das Angebot an Tees im Supermarkt ist unüberschaubar. Inflationär zugenommen hat in den letzten Jahren die Fülle an Schickimicki-Tees. 
Die Fa. Teepott hat so eine Harmonie-Serie mit Kalendersprüchen auf den Pappdingern, an denen man den Teebeutel rausziehen soll, dafür sind die Tees oft zum Hände und Füße wärmen: Harmonie, Magengut, Schlafeschön, Warmesherz, Klarerkopf, Sonnenschein...
So oder so ähnlich heißen die und es sind Teemischungen. 
Auch bei anderen Firmen gibt es vor allem "kreative" Variationen. 

Was aber weniger wird, sind einfache Tees. 
Ja, es gibt noch immer die Klassiker Kamille und Pfefferminze.
Aber nach Brennnessel ohne Beimischung muss man ebenso suchen, wie nach Salbei. 

Teilweise sind es die teuren Firmen, die "einfache" Tees haben, z.T. sind es die Eigenmarken, bei denen man zugreifen muss. 
Aber bei "Brennnessel und die 7 Kräuter" bleibt die Brennnessel auf der Strecke. "Salbei mit Eukalyptus" schmeckt wie Knüppel auf den Kopf und die wohltuende Wirkung, die der normale Salbeitee hat, ist auch nicht festzustellen. 

Liebe Leute, warum muss immer alles verschlimmbessert werden? Lasst doch die Sachen einfach und rein - und wenn das nicht geht, weil das Marketing meint, Schickimicki müsse sein, dann lasst doch bitte den Menschen mit Geschmack und Verstand Tees ohne billige Zusatzstoffe. 

Es könnte so einfach sein.

Montag, 17. Februar 2020

Was ist in dem Tee?

Frau Stöhr trinkt Tee.
An sich nichts schlimmes.
Auch dass es Kräutertee ist, stört mich wenig.

Manchmal ist es auch eher erheiternd.
Seit neuestem hat sie einen Tee von M@ssm@r namens "Kräuter pur".

Was, so fragte ich sie und so frage ich Euch, ist dann in Kamillentee oder Magentee.

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Oktober

Mit dem Oktober setzt irgendwie auch schlagartig der Herbst ein.
Am Dienstag (dem Vorabend zum Tag der deutschen Einheit) habe ich tatsächlich den Ofen angemacht. Die Wärme hält sich dann etwa einen Tag, also heißt es heute abend wieder:
Ofen an.
Denn es ist kalt, es regnet und stürmt.
Wenn der Regen zur gleichen Zeit an alle Fenster im Haus trommelt - egal ob Norden, Süden, Osten oder Westen, dann ist es gleich klar: Der Sommer ist unwiederruflich vorbei!

Donnerstag, 14. September 2017

Lost Generation

Nach Yolandes Party hatten wir bis Mittag des Folgetages noch Besuch im Haus.
Es scheint dort so üblich zu sein, noch den Tag miteinander zu verbringen.

Beim Frühstück fiel mir etwas auf.
Abgesehen davon, dass es tatsächlich keine Raucher gibt, hat auch niemand einen Kaffee getrunken.
Auch Tee als Alternative wurde nur von Yolande verlangt.

Ansonsten ging morgens vor allem Wasser und Orangensaft.

Anscheinend wächst hier eine Generation an, die nicht nur auf Fleisch, Tabak, harte Drogen verzichtet, sondern auch Kaffee nicht mehr trinkt.

Wo soll es mit dieser Gesellschaft nur hingehen...

Freitag, 8. September 2017

Taritara - der Herbst ist da!

Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.

Habe mir grünen Tee gemacht und wünschte, ich wäre zuhause. 

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Ist das Tee??

In einem Tee-Ratgeber der 70er Jahre las ich, man möge Omas Tee-Ei doch bitte aus dem Fenster werfen und wenn es in 1000 Stücke zerspränge, solle man sich erleichtert und frei fühlen.
Denn Tee benötige Raum, um sich entfalten zu können.
In einem Tee-Ei sei aber dieser Raum nicht gegeben und so käme das Aroma nicht zur Geltung.

Nun, wir sind jetzt in einem neuen Jahrtausend.
Das Tee-Ei ist passé!

Jetzt gibt es Tea-Sticks!








Etwas Tee in einem Plastikröhrchen mit Löchern.
Wohlgemerkt ist es BIO-Tee.
Wieviel Bio noch übrig ist, wenn man den armen Tee in ein Plasteröhrchen stopft, möchte ich gar nicht wissen.

Eines ist mir aber klar: Der Tee hat keinen Raum um sich zu entfalten.
Ob das Plastik evtl. Gifte an das Teewasser abgibt, kann ich nicht sehen oder schmecken. Die Befürchtung ist aber doch da.
Eine Verwertung im Kompostwerk ist auch nicht möglich - das ist Restmüll, der verbrannt wird.
Total Bio!

Da wäre mir ein Tee-Ei wirklich lieber - so wie damals, in den 70ern...

PS: Diesen unseligen Kram habe ich geschenkt bekommen. Kein Gedanke daran, dass ich es mir selber kaufte!

Freitag, 3. Oktober 2014

Alle Tassen sind nur halb leer...

Wer erinnert sich noch an die Werbung von *beliebige Kaffeesorte in grüner Packung mit Krone als Emblem*.
Anscheinend konnte eine mondäne junge Frau im Vorwege nicht erkennen, dass der Kaffee, den sie täglich trank nur bitterer Muckefuck war.
Wie überrascht sie war, als keiner ihrer Gäste dieses Gesöff trinken mochte.

Aber jetzt mal unter uns:
Es gibt Unterschiede. Bei Kaffee kenne ich mich ja nicht so aus, aber bei Tee auf jeden Fall.
Zum Beispiel gibt dieser Teestaub, der als "Ostfriesenmischung" in Teebeuteln verkauft wird einen völlig anderen Geschmack, als die "Ostfriesenmischung", die lose zu kaufen ist.
Tendenziell ist der Ostfriesentee eher stärker, aber eine gut gebrühte Tasse mit losem Tee schmeckt deutlich anders, als die aus dem Teebeutel.
Es mag jedem freigestellt sein, was besser oder was schlechter schmeckt - von der Qualität soll der Tee in Beuteln dem losen Tee in nichts nachstehen.

Ich empfinde nach Beuteltee immer, eine Neigung zu kaltem Schwitzen - sehr unangenehm und eine Art Belag auf den Zähnen, ebenfalls nicht sehr angenehm.
Also bleibe ich bei meinem losen Tee und der etwas aufwendigeren Zubereitung.
Prost!

Freitag, 14. Februar 2014

Der graue Graf

Schwarztee und Grüntee.

Bleibt mir weg mit den aromatisierten Tees.
Wenige Ausnahmen finden Gnade vor meinem Gaumen.

So zum Beispiel "Earl Grey" - ein Schwarztee mit Bergamottöl.

Den Unterschied zwischen einem guten Tee und einem schlechten Tee schmeckt man sofort.

So habe ich mir einen Teebeutel geschnorrt - und der Tee hat einen Beigeschmack wie Schmierseife.

Kein Vergleich zu dem losen Tee, den ich normalerweise trinke.

Freitag, 10. Januar 2014

neuer Teesalat

Am Wochenende habe ich mir ein wenig Tee gekauft.
Nur zwei kleine Tütchen:
50gr. englischen Morgentee und
50gr. englischen Abendtee.

Anstelle es zu twittern sage ich es hier:
Der Tee schmeckt gut.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Adventstee

Wer sich als Teetrinker "geoutet" hat, bekommt Tee geschenkt.
Vor allem zu Weihnachten und dann diesen als "Adventstee" oder "Weihnachtstee" deklarierten Abfall. Doch das habe ich bereits vor ein paar Jahren abgestellt.
Nun gibt es Tee nur noch nach Ansage.

Jetzt wurde uns aber doch mal etwas außer der Reihe geschenkt:
Ein Tee Adventskalender.
Für jeden Tag gibt es ein Tütchen Tee mit aufgedrucktem Spruch.

Durchaus, damit kann ich leben, immerhin gibt es nur Grüntee und Schwarztee im Kalender, was meinen Vorlieben sehr nahe kommt.

Doch letztendlich muss ich zwei Dinge feststellen:
Zum einen fehlt die Zeit, den Tee richtig zu genießen, zum anderen schmeckt der Bröselkram nicht ordentlich!
Es ist immer wieder zu merken, wie empfindlich ich auf die Teequalität reagiere.
Eine Kollegin hat losen Earl Grey mitgenommen. Der ist bestimmt besser, als die Fannings aus dem Beutel, aber gut schmecken tut er trotzdem nicht.
Es ist ein fertig abgepackter Tee von einem Großhändler.
Nichts gegen Großhändler, aber der Tee sieht nicht lecker aus, er riecht nicht sonderlich gut und überhaupt.

Weiterhin bevorzuge ich Tee, an dem ich riechen und den ich ansehen kann, bevor ich ihn kaufe.
Also der klassische Teeladen, wo man von jemandem bedient wird, der guten Tee zu schätzen weiß.
Doch ich schweife ab.

Donnerstag, 26. September 2013

Teesalat

Ein schöner Besuch in einem Teeladen.

Eigentlich sind nur die Sachen schön, die ich gekauft habe, nicht der Teeladen als solcher.
Doch hatte ich einen Gutschein und den wollte ich nicht verfallen lassen.

1x Grüntee "Ingwer-Grapefruit" - natürlich aromatisiert und schmeckt wirklich gut.
1x russischen Samowar-Tee - ein starkes Zeug. Nichts für schwache Herzen.
1x Assam - eine Mischung für eine dunkle Tasse, aber dennoch von einer ganz eigenen Leichtigkeit.
1x englischer Frühstückstee - für meinen Geschmack schon fast zu stark - ich muss die Mengen noch etwas austesten.
1x Earl Grey - in Bio-Qualität - die zweitbeste Mischung, die ich seit langem getrunken habe.

Tees für jede Gemütslage. Sehr schön.

Kostenpunkt: rund 15 EUR

Mittwoch, 18. September 2013

neuer Tee

Unlängst musste ich eine Stunde Wartezeit in der Kleinstadt um die Ecke zubringen.
Dabei hatte ich die nicht eingeplant.
Um die Zeit sinnvoll zu nutzen, habe ich dem örtlichen, alteingesessenen Teehandel einen Besuch abgestattet. Früher habe ich dort immer "russisch Rauch" gekauft, da ich aber nicht mehr rauche...

Im Fenster wurde das "Gute halbe Pfund" angeboten.
Das gibt es als Darjeeling, als Assam-Blend und auch als Rotbusch (was für mich kein Tee ist).

Ich betrat den Laden, wurde begrüßt und antwortete, dass ich Tee kaufen wollte.
Der Besitzer schmunzelte leicht, ich schmunzelte mit.
Dann erkundigte ich mich nach dem "Guten halben Pfund" und zog anschließend von dannen.
Nicht ohne mit dem Besitzer übereingekommen zu sein, wieviel mehr Tee schwarzer Tee im Gegensatz zu Rotbusch-"Tee" ist.

Nun genieße ich wieder einen schönen Assam-Blend, der tatsächlich morgens leicht und blumig schmecken kann, während er abends auch kräftig gekocht werden kann.

Prädikat: Empfehlenswert.

Montag, 19. März 2012

Lecker!

Jemand, der mich lieb hat, hat mir eine Tüte Earl Grey geschenkt.
Das fand ich sehr, sehr nett.

Montag, 12. Dezember 2011

Genusstrinken

Guter Sonntag gewesen:
morgens eine Kanne grüner Tee,
nachmittags zwei Kannen schwarzer Tee
abends nochmal zwei Becher grüner Tee.

Lecker, lecker!