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Montag, 15. September 2025

Herbstgebäck

... und Zack ist es über Nacht Herbst geworden. 
War das Wochenende noch sonnig und schön, erwartet uns der Montagmorgen mit Sturmböen und Regen. Gefühlt ist die Temperatur 10 Grad nach unten gegangen. 
 
Passend dazu sind es heute noch genau 100 Tage bis Weihnachten.  

Montag, 2. Dezember 2024

Plätzchen Idylle

Was war es früher ein für ein Ereignis, mit den Kindern zu backen. 
Es wurden Rezepter rausgesucht - also die Blagen haben gesagt, was sie backen wollen und die Rezepte mussten von den Erwachsenen rausgesucht werden, dann wurde geplant und endlich kam das Wochenende. Bei Musik und Tee, Kerzenschein und Keksduft wurde gerührt, ausgerollt und ausgestochen. Verziert, geformt und gebacken. 

Jetzt hat es sich natürlich geändert, die Kinder sind groß, man steht alleine davor. 
Keine Musik, kein fröhliches Geplapper, die Kekse werden im nach industriellen Maßstäben geformt und gebacken, die Reihenfolge sinnvoll abgestimmt und der Platz auf den Blechen wird bestmöglich ausgenutzt. 

Ob ich noch einmal einen anderen Zugang zum Plätzchen backen bekomme?

Freitag, 29. November 2024

So schnell!

Es ist noch nicht einmal der erste Advent, aber die ersten zwei Dosen mit selbstgebackenen Weihnachtskeksen sind schon leer. 
 
Wo soll das bloß noch enden?

Dienstag, 12. Januar 2021

Weihnachten und Silvester

Das neue Jahr ist schon halb rum und ich habe noch immer nichts geschrieben. 
Dabei gäbe es so viel. 
Fangen wir mal damit an, dass wir Weihnachten hatten. 
2020 war alles anders. 
Tatsächlich sollte 2019 das letzte Jahr sein, in dem Estelle für den Weihnachts-Familiengottesdienst verantwortlich war. Also hatten Yolande und ich auch das letzte Mal einen Auftritt als Saxophon-Duett. 
Soweit war die Planung. Dann kam Corona und es gab nicht einmal einen richtigen Gottedienst. 
Sehr schade, aber was half alles lamentieren. Unser Herr Pasteur ist, von der Feuerwehr begleitet, durch die Dörfer gefahren und hat Straßenandachten gehalten. Einfälle muss man haben. 
Ansonsten hatten wir es ruhig, so wie auch Silvester. Gemütlich essen, Dinner For One, etwas spielen und dann gemeinsam nach draußen, um das neue Jahr zu begrüßen. 
Es war stiller als sonst, aber auch andere hatten noch Batterien und Raketen gehortet, also gab es immerhin etwas an Feuerwerk. Knaller, Kanonenschläge und dergleichen waren aber sehr selten zu hören. 
Am nächsten Tag waren also auch kaum Reste auf der Straße zu beseitigen. 
Es war das letzte Mal, dass wir als Familie zusammen gefeiert haben. 
2021 wird Yolande mit ihren Freunden und Victor mit seinen Freunden feiern. Wir Alten müssen dann selber ein Fass aufmachen. 
Sofern wir die zweite, dritte und vierte Welle überleben. 
Im Moment wütet das Virus schlimmer als zuvor und niemand weiß so recht, was noch passieren wird. 
Tatsächlich finde ich, die sollten einige Anti-Corona-Demos steigen lassen, mit verbindlicher, namentlicher Anmeldung und einem damit verbundenen Verzicht auf ärztliche Hilfe, bzw. Sauerstoffgabe/Beatmung im Falle einer Erkrankung. 
Einige Probleme ließen sich so einfach lösen. 

Meine treuen Leser merken, auch dieses Jahr spare ich nicht mit zynischen Bemerkungen, Sarkasmus und abfälligen Bemerkungen über alle anderen. 

Frohes neues Jahr.

Montag, 23. Dezember 2019

Es weihnachtet sehr, sagt Vater Bär.

Es wird Weihnachten.
Das möchte vorbereitet sein.
Ist alles eingekauft?
Ist an alles gedacht?

Bei uns wird auch gern geguckt, ob altes aus Kühlschrank oder Truhe noch verbraucht werden kann.
Offene Packungen werden geleert, angefangenes aufgebraucht, Rest sinnvoll verwertet.
Die Tage vor dem Fest leben wir fast nur von Resten.
Platz für neues, altes hinter sich lassen.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten.

Montag, 2. September 2019

Hohoho!!!

Ja, es ist September, in den Läden stapeln sich Aachener Printen, Dresdner Christstollen und Lübecker Marzipan.
Dazu Schwarzweißgebäck, Kringel, Baumbehang, Dominosteine und Lebkuchen.
Schließlich giert der Kunde nach...
Genau - nach HERBSTGEBÄCK!!!!
Das stimmt uns im Spätsommer so richtig auf den Herbst ein.
Ist ganz klar.

Was noch fehlt, um des Kunden Glück perfekt zu machen sind: Herbstmänner!!!

Gebt uns Herbstmänner! In grün und braun, laubfarbend mit Sonnenbrille gegen die Spätsommersonne und vielleicht einem netten Begleiter, der auch gleich beworben und verkauft werden kann.
Besser noch eine Begleiterin - also ein weiblicher Herbstmann! Da Sex bekanntlich sells, mit langem Haar, figurbetont und entsprechend bekleidet - oder entkleidet.
Gefüllt mir Eierlikör oder Wodka.

Das ist noch Luft nach oben, was den Umsatz angeht.

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Misanthropische Gedanken an Weinachten

Echt jetzt. Sind wir als Familie so seltsam?
Wir finden Dinge gemeinsam merkwürdig.
Freunde haben uns Weihnachtssocken geschenkt.
Tatsächlich hat das Tragen von spezifischer Weihnachtsbekleidung bislang keine Priorität bei uns gehabt. Um ehrlich zu sein, finden wir es alle ziemlich albern.
Es gibt bei uns keine (ugly) Weihnachtspullover, kein Weihnachtgeschirr, keine Weihnachtssofakissen, kein Weihnachtsbettzeug und so.
Wir sind normal...
Mrs. Bombastic macht jedes Jahr gebrannte Mandeln und verschenkt die.
Ja, die sind lecker. Aber wie Victor feststellte: Die sind bestimmt schon zwei Wochen alt.

Denn knusprig sind die nicht. Würde ich die verschenken? Wohl kaum.

Ander Freunde verschicken gerne Sprachnachrichten.
Darin werden alle begrüßt, jeder sagt seine  Namen, Dinge wie "Herzlichen Glückwunsch" oder "Frohe Weihnachten" werden im Chor gesagt.
Tatsächlich ist das jedes Mal eher eine Sache zum Fremdschämen.

Das ist doch merkwürdig. Sind wir jetzt die Seltsamen oder sind die anderen so merkwürdig?

Dienstag, 25. Dezember 2018

Weihnachten

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich frohe und gesegnete Weihnachten.
Habt einige schöne Tage und vor allem Frieden miteinander und mit Euch selbst.

Für alle, die hier mehr erwarten:
Gestern Vormittag ging es los.
Über Whatsapp kamen im Minutentakt Bilder von geschmückten und/oder halb geschmückten Weihnachtsbäumen. Es ergänzte sich dann mit Gabentischen und Geschenken bis es abends dan die ersten Bilder von Ente, Gans oder Kartoffelsalat gab.
Weihnachten im Zeichen von Selbstdarstellung und Narzissmus. Ich kann, ich habe, icv nerve alle andere.
Unser Baum bleibt privat, unser Essen verschwand, bevor es abgelichtet wurde und wir genossen einen Abend, an dem wir nicht Menschen und Geschenke  durchs Handydisplay gesehen haben
Denn was wirklich zählt, lässt sich nicht auf die Photographische Platte bannen.

In diesem Sinne:
Frohe Weihnachten.

Freitag, 7. Dezember 2018

Geschenkideen für alle Ahnungslosen

GMX und WEB haben immer die besten Ideen.
Wer meint, es ging nicht platter oder dümmer, wird jeden Tag eines besseren belehrt.

Heute fand ich einen "Artikel", in dem Geschenkvorschläge für Oma und Opa gemacht werden.
Das sah in etwa so aus:
Dümmlicher Text
Bild von einem Geschenk, das keiner braucht
Link zu einem Online-Versender.

Nach diesem Muster waren etwa zwei Millionen Vorschläge für Oma und Opa aufgeführt.

Den "Artikel" namens "Diese Geschenke lassen Mädchenherzen höher schlagen" habe ich gar nicht mehr angeklickt - ich war bestens bedient.

In unserem Teil der Welt, wo es seit Jahrzehnten keinen Krieg mehr gegeben hat, und bei allen die Schränke überquellen, was sollen da noch Geschenke für die Großeltern.

Ich werde mir später nur eines wünschen: Spendet für den Regenwald, für die Kinderhilfe, für Flüchtlingshilfe oder Wiederaufbau wo auch immer.
Mein letztes Hemd hat keine Taschen, es liegt schon im Schrank und wartet auf den Tag, wann ich es endlich anziehen kann.
Daher möchte ich keine weltlichen Dinge mehr um mich herum anhäufen, die nach meinem Ableben in der Tonne landen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Leserichen einen heiteren und fröhlichen zweiten Advent.

Dienstag, 4. Dezember 2018

Alle Jahre wieder...

Ein jedes Jahr zum Advent wird in Dresden ein XXXL-Stollen gebacken und medienwirksam zerlegt.
"Warum?" frage ich mich!
Solche Aktionen sind natürlich Aushängeschilder, das zieht Menschen in die Innenstadt und damit auch Kunden in die Geschäfte.
Aber könnte das Geld, das für Tonnen von Rosinen, Mehl und Zucker nicht auch anders adventlich eingesetzt werden?
Klar wird kein Kind in der dritten Welt dadurch satt, wenn dieser Stollen nicht gebacken wird.
Doch könnte das Geld verwendet werden, um die Hilfe zur Selbsthilfe zu unterstützen.
Es wäre auch denkbar, Arme und Kranke durch eine Zuwendung zu bedenken.
Eine Anlaufpraxis für Obdachlose, eine Geldspritze für marode Turnhallen...

Ideen und Beispiele gibt es mehr, als Geld da ist.

Vielleicht bekommt der Stollen dadurch doch noch einen Sinn  - er kann uns anregen, über unser Unverständnis hinaus zu überlegen, wo wir, Du, ich, jeder einzelne vielleicht etwas für andere tun kann.
Sei es finanziell oder handfest.
Springen wir über unseren Schatten und bedenken statt uns und unserer Lieben auch mal andere.

Montag, 3. Dezember 2018

Advent, Advent

Der Advent begann novemberlich.
Es war nass und windig, dadurch fühlte sich alles kalt und klamm an - und deutlich kälter, als es war.
Wer das Kinderbuch "Armer Petterson" kennt, hat einen Eindruck, wie grau und trübe Novembertage sein können.
So ein Tag war am 1. Advent, auch wenn es "schon" der zweite Dezember war.

Dennoch haben auch solche Tage schöne Seiten - die Nachbarn haben zu einem gemütlichen Beisammensein bei Gebäck und Glühwein geladen.
Das Gebäck brachte ein jeder für die Allgemeinheit mit, der Glühwein, bzw. Kakao wurde gestellt.
So kommt man dann doch dazu, sich an den kurzen Tagen mal zu sehen und auszutauschen, die Kinder toben durch die Dunkelheit oder backen Stockbrot am Lagerfeuer.
Der Regen hatte aufgehört, unterm Carport war es sowieso trocken und so konnten wir ganz gemütlich einige Stunden verbringen.


... und Ihr so?

Dienstag, 27. November 2018

Das Ende einer Tradition

Es gab zu Weihnachten Ente.
Etwa seit 7 Jahren.
Ein Rezept von Tim Mälzer, das gleichzeitig lecker und unkompliziert zu kochen ist.

Nun fragte ich alle zu Weihnachten anwesend seienden, was denn zu Essen gewünscht werde.
"Ente", "Rotkohl", "Kroketten", "Ente", "viel Soße", "Bohnen", "Ente", "Erbsen"

"Was ist mit Rouladen?", fragte ich.

Kurzer Disput.
Es gibt Rouladen mit Rotkohl, Bohnen, Erbsen, Kroketten, viel Soße und Salzkartoffeln.
Rouladen auf Wunsch auch ohne Gewürzgurke und/oder mit Käse.

Die Sache nimmt Gestalt an.
Das Essen steht, der Baum ist ausgesucht, die Feiertage liegen günstig, erste Kekse sind gebacken.
Alles Dinge, die mich erfreuen.

Mittwoch, 21. November 2018

Stille Tage oder: Das Weihnachtsparadox

Es weiß kaum noch jemand, aber die Woche zwischen Volkstrauertag und Totensonntag wurde (und wird) als "Stille Woche" oder auch "Die stillen Tage" bezeichnet.
Eine Zeit zur Einkehr und Besinnung.
Am Totensonntag wird in der Kirche noch einmal jedem Verstorbenen der letzten 12 Monate gedacht, jeder Name wird vorgelesen und die Totenglocke schlägt für jeden Menschen, der genannt wird.
Damit endet das Kirchenjahr und die Vorbreitung auf den Advent beginnt.
Der erste Adventssonntag ist der erst Sonntag im Kirchenjahr.

Jetzt fängt die Zeit an, auf die alle hinfiebern - endlich weihnachtlich schmücken (sofern man es so lange hat aushalten können), endlich Weihnachtsgebäck backen - denn kaufen kann man es schon seit drei Monaten und eigentlich hängt einem die ewig gleiche Industrieware schon zum Halse raus.

Am 27.12. fliegt der ganze Plunder dann wieder in die Kiste - ein Monat Kitsch und Blink-LEDs reicht!

Ist es nicht paradox, dass monatelang darauf gewartet wird, das Haus für die schönste Zeit des Jahres zu schmücken nur um dann nach Ende des Fests alles wieder zu verstecken?
In Kisten und Kartons häufen sich Deko-Artikel, die über Jahre angesammelt werden, gerade noch der letzte Schrei und "in", sind sie eine Saison später wieder "out".
Aber ist auch irgendwie egal, denn (ebenso paradox) man kauft billigen China-Schrott im Baumarkt oder teuren China-Schrott bei einschlägigen Fachhändlern und Kaffeeröstern.
Schnell gekauft, vier Woche gebraucht, 11 Monate in der Kiste und dann liegt der Kram jahrhunderte lang auf dem Müll.

Dabei gibt es doch regionale Schmücktraditionen, geboren aus den verfügbaren Materialien, der Mentalität und (der mehr oder weniger vorhandenen) Frömmigkeit.
Tatsächlich waren diese Dinge oft nachhaltig, wiederverwendbar, wertvoll und wurden von Generation zu Generation weitergegeben.
Ein gewaltiger Unterschied zu dem ewiggleichen  Plastiktand mit Blinkelämpchen und Glitzer.

Vielleicht kann dieser Beitrag dazu anregen, die eigene Weihnachtsdeko mal zu durchforsten - finden sich liebgewonnene Teile an? Können Sachen aussortiert werden? Dann am besten in gute Hände abzugeben, nicht einfach in den Müll werfen.
Oder ist es möglich, generell etwas abzurüsten und alles etwas weniger bunt, etwas weniger blinkend, leuchtend und laut zu machen?

Bei uns wird es wieder echte Kerzen geben.
Echtes Tannengrün und echte Kekse. Alles in Maßen - nicht in Massen.


Dienstag, 9. Januar 2018

Eine Liebe, die ich nicht erwidern kann...

Letztes Jahr zu Weihnachten bekam Yoland eine Dose "Bilou"-Duschschaum geschenkt.
Geschmacksrichtung "Tasty Donut".
Dieses Jahr was es eine Dose mit "Plum-irgendwas" und eine Dose "Handschaum".

Yolandes Kommentar: "Wieso bekomme ich nur noch Shampoo und Duschgel geschenkt?"

Wer es noch nicht erraten hat; wir haben dieses Zeug nicht geschenkt. Von uns gibt es Stiefel mit Stahlkappen, schwarze Klamotten und Messer geschenkt 😇

Nun sitzt sie also wieder mit Kram da, den sie nicht braucht.

Nachdem "Tasty Donut" ein halbes Jahr herumgestanden hat, habe ich mich dem gräußlich riechenden Zeug erbarmt und habe mir damit regelmäßig die Füße gewaschen, es war ja Sommer (oder es hätte Sommer sein sollen) und da gehe ich immer viel barfuß.
Fazit: Der Duschschaum ist super! die Füße werden sauber, sie fühlen sich gepflegt an und weil die Füße relativ weit von der Nase weg sind, ist der süßlich Geruch des Schaums auch halbwegs zu ertragen.
Von der ökologischen Seite halte ich die komplette Serie für völlig daneben.
Dosen aus Aluminium, Treibmittel, Kunststoffkopf und an eine restlose Entleerung ist gar nicht zu denken. Alles gute Gründe, den Duschschaum stehen zu lassen.
Aber wir haben ihn nicht gekauft, aufbrauchen tun wir ihn trotzdem, denn eine volle Flasche wegwerfen, ist ökologisch noch unsinniger.

Tut mir leid, liebe Bibi - Du magst uns ja lieben - aber wir lieben Dich nicht.

Donnerstag, 4. Januar 2018

Klopapier mit Geruch

Anfang Dezember war ich einkaufen und auch Toilettenpapier stand auf der Liste.
Ausnahmsweise war ich bei Lidl und weil ich zur Abwechslung mal gute Laune hatte 😂, griffe ich zu einem Saisonartikel: Klopapier mit aufgedruckten Schneemännern, Elchen, Schneeflocken.

Wenige Tage später kam Victor und rieb mit eines der Blätter unter die Nase:
Die stinken! Hast du nicht auf die Verpackung geguckt?? Die haben "Weihnachtsdurft"!!
Beim nächsten Einkauf bitte den Kopf mitnehmen und so einen Mist stehenlassen!!

Tatsächlich hatte ich das völlig übersehen - und auch nicht erwartet.
Wer denkt sich schon sowas, wie Toilettenpapier mit Duft aus.
Schließlich wischt man sich damit den Hintern ab und gut.
Ganz zu schweigen davon, dass man seine intimsten Schleimhäute mit Duftstoffen zweifelhafter Herkunft bestreicht.

Nächstes Mal also: Augen auf und genauer gucken!

Freitag, 24. November 2017

Donnerstag, 31. August 2017

Jetzt wird's stressig!

Leute, nur noch 115 Tage bis Weihnachten!
Wann kommen denn endlich die Spekulatius in den Supermarkt??

Montag, 19. Dezember 2016

Dienstag, 13. Dezember 2016

Der Weihnachtsbäcker

Hier meldet sich wieder der Richter über der Kollegen Weihnachtsgebäck.
Scharfe Zunge, wenn es um die Beurteilung von Geschmack und Konsistenz geht.

Nun habe ich selber gebacken.
Zur Planung habe ich eine Extra-Zutaten-Einkaufslisten-Tabelle geschrieben (und dann die Mengen der einzelnen Spalten aufaddiert), denn ein großer Einkauf ist praktischer, als mehrere kleine.

Genau diese Einkaufsliste habe ich auch zu Rate gezogen, als ich den Austechplätzchenteig anrühren wollte.
Doch hatte ich einen kleinen Übertragungsfehler gemacht - statt 200gr Zucker habe ich 500gr. Zucker aufgeführt.
Das fiel mir natürlich erst auf, als ich auch schon andere Zutaten zugemischt hatte. Was blieb mir anderes übrig, als etwas zu "schlumpen" und Mehl, Eier und noch das und dies an die viel zu große Zuckermenge anzupassen.

Mir schwante schon böses und ich dachte, was ich hier über die Kekse meiner Kollegin geschrieben zu haben, müsse ich nun bitter bereuen.
Doch (weit) gefehlt - die Kekse sind noch ganz vernünftig geworden.
Manches Gebäck verzeiht wohl doch ein paar Fehler bei den Zutaten.

Butterig, zart, knusprig aber drinnen verführerisch weich...

Montag, 21. November 2016

Weihnachstbäckerei

Frau Stöhr hat mir ihrem Jüngsten gebacken.
Zu ihrer Verteidigung sei gesagt, dass sie stets betont, keine gute Bäckerin zu sein.
Tatsächlich gehen bei sogar Ausstechplätzchen bei ihr nicht so gut.
Vielleicht hat ihr auch jemand ein falsches Rezept untergeschoben...

Die Plätzchen erinnerten eher an Dekokekse, oder Schmuckkekse, wie sie im norddeutschen Raum im vorletzten Jahrhundert üblich waren:
Sehr dick, sehr pappig, sehr geschmacksneutral und sehr hell.

Ausstechplätzchen müssen, dünn, zart, butterig und knusprig sein. Leicht gebräunt, eigentlich eher goldgelb mit einem verführerischen Duft.
Knackig im Anbiss und knusprig im Mund, nicht krümelig aber doch trocken genug, dass sie in Tee, Kaffee oder Kakoa gestippt werden wollen, sich vollsaugen und ihre Form behalten, bis sie im Mund landen, auch wenn man noch eine Strophe "Fröhliche Weihnachten" zuende singen möchte.

Zugegeben, mein Anspruch an Weihnachtsgebäck ist hoch.
Doch halte ich ihn für erfüllbar und angemessen.

Es dauert nicht mehr lange, dann werde ich mich an diesem Post selber messen lassen müssen...