Freitag, 30. August 2013

Her geht der Steampunk ab!

Letztens las ich einen Bericht über "Steampunk" in der Zeitung.
Grob beschrieben handelt es sich um eine Strömung, die sich ausmalt, wie diese Welt aussähe, wenn die Energieversorgung bei Dampf und Kohle stehengeblieben und nicht auf Atomkram umgestellt wäre. Wo heute Plastik ist, würde Messing, Holz oder andere schöne Materialien eingesetzt werden.
Dies alles vor der Kulisse des viktorianischen Zeitalters.

Man mag sie für Spinner halten, vielleicht auch für Ewiggestrige, aber damit tut man ihnen unrecht.
Die Idee, "was wäre wenn..." hat seit Jahrtausenden Erfinder, Autoren, Philosophen und Kinder beschäftigt. Die Idee des Steampunks sollte als Bereicherung und Ergänzung gesehen werden.
Als ein Spiel mit ernsthaftem Hintergrund.

Daher habe ich nun auch einen Link in meinem Blog gesetzt - ohne um Erlaubnis zu fragen. Ich hoffe, es ist in Ordnung. Ansonsten findet sich unter dem Suchbegriff "Steampunk" viel im Internet.
Vor allem auch eine Menge kommerzieller Seiten, die anscheinend reichlich Geld damit verdienen.

Dienstag, 27. August 2013

Endlich mal ein Problem, das ich nicht habe!

Im Moment geht bei uns das Thema "lesen durch schreiben" durch die Presse.
Kurz gefasst heißt es, Kinder schreiben so, wie sie meinen und ab der 2. Klasse kümmert man sich dann um die Rechtschreibung. "Otto Pol fült sich wol amm Nootpol one Atomstrom."
Könnte dabei rauskommen.
Aber auch schlimmeres ist möglich.

Ein Glück, dass zumindest bei uns schreibenlernen und Rechtschreibung Hand in Hand gelehrt werden. Wenn der Unterricht auch sonst nicht sonderlich elitär ist, so wird zumindest an diesem Punkt kein Experiment gemacht.

Immerhin.

Wer es noch nicht verstanden hat:
Ich finde "lesen durch schreiben" für ausgemachten Blödsinn!

Warum ich auch mal sauer bin

Folgender Tag:
Victor ist schon um 5.50 wach  - wohlgemerkt an einem Tag, an dem wir alle hätten gemütlich ausschlafen können.
Der Tag ist dann mit Terminen voll.
Abends ist eigentlich gemütlich fernsehen angesagt.
Doch um 20.50 steht Yolande auf der Matte und meint, sie könne nicht einschlafen. Mit guten Wünschen und Ermahnungen wieder ins Bett gebracht. Jetzt war ich schon halbwegs genervt.
10 Minuten später war sie wieder da. Schon halb in Tränen gelöst.
Also in mein Bett gepackt. Jetzt war ich genervt.
Ich schlafe liebe in meinem Bett, als anderswo, außerdem halte ich es für keine besondere Leistung, im Bett zu bleiben, auch wenn ich mal nicht stantepe einschlafen kann.
Dann klingelte um 21.45 der Pizzamann an der Tür.
Der wollte nicht zu mir, der wollte zum Nachbarn.
Nun befürchte ich, dass der sich nie wieder in die Nähe unseres Hauses traut. Ich war dermaßen sauer. Haben die jungen Leute nicht alle in Navi und Smartphone und könnten sogar anrufen, wenn sich nicht wissen, ob sie richtig  sind? Da steht immerhin auch ein NAME an der Tür.
Als dann noch der aufgezeichnete Film kurz vor Ende abbrach, weil die Sendezeit überzogen war und der blöde Festplattenrecorder die Aufnahme selbständig beendet hat, war der Abend entgültig gelaufen.

Es fiel eigentlich fast gar nicht mehr ins Gewicht, dass mir nachts noch mein Wecker runtergefallen ist und ich um halb drei unter Yolandes Bett danach suchen musste.

Tage wie dieser sind echt nur zum Abhaken.

Montag, 26. August 2013

Da packt es einen!

Sonnabend morgen suchten wir etwas im Badezimmer.
Dabei merkte Françoise wie voll unser Regal stand.
Es folgten Stunden an sortieren und aufräumen.
Der Erfolg war zum Schluss eine große Mülltüte voll mit Sachen, die wir gar nicht brauchten, die abgelaufen oder schlichtweg alt waren.
Dafür ist das Regal und die Kommode wieder ordentlich und sauber.

Dann ging es in der Küche weiter.
Wir haben zuviele Becher (die bei uns übrigens als "Tassen" bezeichnet werden).
Ein Regalbrett ist mit Tassen voll, die wir gar nicht benötigten.
Jetzt haben wir auch dort durchsortiert.
Kindertassen (also diese Becher, die ihnen gehören, weil sie die geschenkt bekommen haben oder die zu einem Kindergeschirr gehören) wurden auf "Flohmarkt" oder "Aussteuerkiste" aufgeteilt.
Unsere Tassen wurden durchforstet und alles was alt war (alt, aber noch zu benutzen), wurde aussortiert. Einiges ging auch zum Flohmarkt, einiges direkt in die Tonne.
Das Ergebnis ist nun ein deutlich weniger voller Schrank und ausreichend Platz.

In meiner Werkstatt habe ich auch einiges geordnet, sortiert und weggeworfen.
Stück für Stück trenne ich mich von Sachen, die ich eigentlich gar nicht brauche. Der Rest wird sinnvoll zusammengefasst und wird so weggepackt, dass gleiches bei gleichem liegt und man die Sachen zuverlässig wiederfindet.

Unterm Strich bleibt wieder die Erkenntnis, wie gut es tu, sich von dem Ballast des Habens zu befreien. Nicht alles, was man hat, braucht man auch.
Und nicht alles was man wegwirft, vermisst man schmerzlich.

Es wird weitergehen.

Mittwoch, 21. August 2013

Zahnfee II

Heute morgen kurz vor sieben.
Tapp tapp tapp.
Victor steht vor mir und nuschelt: "Du musst mir den Zahn ziehen!"

Wieder ein Zahn lose.
Ein Ruck - der Zahn ist draußen.

Françoics hat schnell weggeguckt, Victor war blass.

Irgendwie ging das sonst besser.

Dienstag, 20. August 2013

tanken kurz vor 10



Es gibt Dinge, die man besser nicht machen sollte.
Kurz vor 22.00 noch zur Tankstelle zu fahren.

Zwar habe ich da nur einen kurzen Weg, aber das alleine garantiert noch nicht, wenig Zeit zu brauchen.
Ich fuhr also flugs los und hatte prompt einen Lahma***h vor mir.
45km/h durch die Ortschaft und überholen ging gerade nicht.

Im Ort liegen drei Tankstellen in einer Reihe und an einer Straße, jeweils rund 1km voneinander entfernt. Die erste Tanke war proppevoll und daher wollte ich die zweite nehmen.
Natürlich wollte auch der Schleicher dahin und schnappte mir die letzte freie Tanksäule vor der Nase weg.

Eine andere Tanksäule war von einem Spezialisten blockiert, der wohl im Imbiss nebenan war.
Darum musste ich mich durch Autos und Säulen an eine gerade freigewordene Säule schlängeln.
Tankte und wollte - es war 21.59 - schnell zahlen.

Da tobte die Tante, die eben noch vor mir über die Straße kroch, in den Laden.

Zuerst wusste sie ihre Zapfsäulennummer nicht. Da konnte der Publikumsjoker aushelfen.
Dann musste sie noch "schnell" quer durch die Tanke und einige Dosen einpacken - die Schlange hinter ihr war schon auf 6 Leute angewachsen. Plötzlich fiel ihr auf, dass sie doch was anderes haben wollte und musste nochmal was tauschen - schließlich hatte sie es gschafft, alles zusammen zu haben und zu bezahlen.

Es war jetzt schon deutlich nach zehn und der Kassierer war sehr genervt.

Muss das sein, wenn es auf Ladenschluss zugeht und wirklich viele Leute hinter einem stehen, noch Zeit für nix zu verdaddeln, anstatt an alle zu denken und das nötige schnell zu tun?

Ich für meinen Teil werde zukünftig früher zum Tanken fahren...


Montag, 19. August 2013

Zahnfee

Habe einen Zahn bei Victor gezogen.
Wenn er weiter so frech ist, können wir uns bald den Zahnarzt bei ihm sparen.

Samstag, 17. August 2013

Ungesund

Wenn man registriert, wie stark der Urin nach dem Genuss von Kaffee riecht - im Gegensatz zu Tee - stelle ich mir die Frage, wie gesund das Zeug ist, wenn die Körperausscheidungen derart stinken.

Ähnlich ist es mit Würstchen aus dem Glas.
Auch ein Lebensmittel (?), das man meiden sollte.

Freitag, 16. August 2013

Warum es unmöglich ist, wenig zu haben!

Warum stehen meine Schränke so voll?
Einer der Gründe ist mein Zwang, haben zu wollen.
Ein anderer Grund sind "give-aways"!

Es gibt überall etwas gratis dazu.
Jetzt gibt es bei McDoof Cola-Gläser - in bunt! Letztes Jahr (oder war es das Jahr davor?) gab es die in fast farblos (sah irgendwie nach den bläulich-grünlichen DDR-Einmachgläsern aus).

Aber ich trinke keine Cola (eigentlich esse ich auch nicht bei McDoof, aber manchmal kommt es ja so), schwupps hat man neue Gläser!
Dabei habe ich einen Schrank, der voll mit Gläsern ist und ich habe einen weiteren Schrank voll mit Gläsern geerbt.
Was soll ich mit noch mehr von diesen Dingern?
Immerhin gehöre ich nicht zu denen, die ständig ihr Geschirr zerdeppern.

Dann wollte ich Wein bestellen - tolles Angebot - vier Weingläser umsonst draufzu.
Abgesehen davon, dass "umsonst" gelogen ist, die bezahlt man mit und wenn es keine Gläser draufzu gibt, bezahlt man die Gläser für die nächste Aktion schon im voraus mit - aber darum geht es nicht.
Ich habe Weingläser - wenn ich jedes davon füllte und austränke, wäre ich dicht am Koma.
Aber bestellen und keine Weingläser bekommen funktioniert nicht - es sei denn, ich warte, bis die Aktion vorbei ist. Vielleicht will ich den blöden Wein dann aber gar nicht mehr.

Bei einer Flasche Jägermeister bekommt man auch Gläser dazu, die sind nicht nur hässlich, sondern abgrundtief dämlich.
Auch bei Paulaner oder Ducksteiner oder sonst was, gibt es Biergläser.
Wenn ich aber mein Bier stets aus Flaschen trinke oder auch hier ausreichend Biergläser im Schrank habe - was soll ich dann mit mehr und noch mehr?

Das war die gläserne Seite.

Es gibt noch weitere Aktionen: Grillzangen, Grillhandschuhe, eine Packung gratis-dies, eine Packung gratis-das. Kauf drei, zahl zwei.
Doppelpacks, Monstertüten, Vorratsdosen.
Ich will wenig!
Gibt es aber nicht.
Oder nur als Ausweichprodukt - wobei die Qualität oder der Geschmack in desem Falle nicht unbedingt überzeugt.

Als Kunde habe ja kaum noch eine Wahl. Friss oder stirb, scheint es zu heißen.

Wird jetzt klar, warum so viel Müll produziert wird und warum so viele Lebensmittel weggeworfen werden?
Es gibt überall diese give-aways, die eigentlich throw-aways heißen sollten, weil 2/3 nur zum Wegwerfen taugen und das restliche Drittel ist in der Regel unnötig.

Die Packungen werden immer größer, denn groß=billig und billig = gut, denn Geiz ist geil und geil wollen wir ja anscheinend alle sein. Da wird der Rest schlecht, bevor die Packung auch nur annährend leer ist. Wobei ich hier auch noch anmerken möchte, dass große Packungen auf den Preis/kg (oder Preis/100gr) bezogen, tatsächlich auch mal teurer als als kleinere Packungen sein können. Denn die Hersteller kennen die Gewohnheiten der Kunden.

Wann begehren endlich wir Verbraucher auf?
Da wir in Deutschland sind, wohl erst, wenn Zaghaftigkeit besteuert wird.

Dienstag, 13. August 2013

Smartphones

Welchen Nutzen haben Smartphones?
 
Sie fressen Zeit und Geld, fördert die Vereinsamung und dienen nicht dem Fortschritt und der
Bildung einer selbständigen Gesellschaft.
 
Somit nutzen sie nur denen, die damit das Geld der Benutzer abgreifen.
 
"Wissen heißt wissen, wo es steht." so hieß es früher und es wurde vorausgesetzt, dass ein jeder weiß, wo er nachgucken kann, wenn eine Information fehlt. 
Heute wird nur noch "gegooglet" und auf die Leistung einer Suchmaschine zurückgegriffen.
Selbst völlig Ahnungslose können so alle möglichen Informationen zusammentragen, lediglich nützliches von unsinnigem zu unterscheiden, ist nötig.
 
Wenn ich nun bedenke, dass ein neus iPhone angekündigt ist und vor gut einem Jahr (oder waren es schon zwei??) Apple verkündete, das iPhone 5 (oder war es schon das iPhone 6??) sei das Beste, was es je gegeben hätte - dann frage ich mich wie lange die Halbwertzeit vom besten Gerät der Welt ist, wenn es nach wenigen Monaten schon wieder veraltet ist.
Oder es sollten die Unternehmen etwas vorsichtiger mit ihren Superlativen umgehen.
Denn irgendwann lässt sich eine Steigerung auch nicht mehr steigern.
 

Montag, 12. August 2013

Nie wieder Alkohol

In der letzten Zeit habe ich zuviel getrunken.
Es ist nicht so, dass ich mir jeden Tag die Birne dichtgekippt habe, sondern es gab jeden Abend ein wenig.
Etwas Wein, etwas Wodka mit Bitter Lemon, ein "Caipi" hier, ein Bier da...
Nie viel, aber stetig.
Auch das ist auf die Dauer gefährlich.

Daher habe ich jetzt trockene Tage eingelegt.
Mal ein oder zwei Wochen keinen Alkohol trinken.
Einfach sichergehen, dass man nicht in eine Abhängigkeit gerät.

Samstag, 10. August 2013

Suchbegriffe

Wie schön!
Jemand hat mich mit dem Suchbegriff "Odoretta Stinkmaus" gefunden.

Odoretta die Stinkmaus und Pelerine die Glitzerkatze sind zwei Figuren aus einem Kinderbuch von Andreas Steinhöfel.
Leider ist es vergriffen und meines Wissens nach nicht wieder aufgelegt worden.

Wer ein Exemplar ergattern kann, bekommt unglaublich witzige Kindergeschichten serviert, bei denen man gemeinsam herrlich lachen kann.

Vanillegut - sozusagen.

Freitag, 9. August 2013

Vegetarier

Solange Mücken und Bremsen gezielt Jagd auf Menschen machen,
werde ich kein Vegetarier!