Mittwoch, 30. Oktober 2013

Überlebenstraining

Überleben während des und nach dem Sturm und/oder Stromausfall
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Im Haus zu bevorraten:
a) Tischkerzen, Stumpenkerzen, Teelichter, Streichhölzer und/oder Feuerzeuge
a²) Petroleumlampen
b) Taschenlampen, Batterien und/oder "Kurbel-Taschenlampen", die einen Akku haben.
Die Taschenlampen sind regelmäßig auf Funktion zu prüfen, die Batterien darauf, ob sie nicht brauchbar sind, hier muss gelten: die ältesten Batterien sind zuerst zu verbrauchen, bei mehreren Taschenlampen möglichst auf gleichen Batterietyp achten. Das erleichtert Einkauf und Bevorratung.
c) Wolldecken, bei einem Stromausfall ist in der Regel auch die Heizung aus.
d) Tütensuppen, Mineralwasser, Fleisch in Dosen, Brot in Dosen, Knäckbrot, Obstkonserven, genauere Listen zu Lebensmitteln findet man im Internet, ganz ohne Hand und Fuß sind die nicht.
e) Campingkocher, aber Achtung, in geschlossenen Räumen darf man die nicht verwenden.
f) ein altes analoges Telefon, das man (so man noch hat) einfach in die Festnetzdose stöpseln kann, denn das alte Kupferkabelnetz ist vom Stromnetz unabhängig und weniger anfällig als Handynetze.
h) Kurbelradio oder Radio mit Batterien (siehe auch unter b)
i) Bei Baumbestand auf dem eigenen Grundstück sollte auch eine benzinbetriebene Kettensäge stets einsatzbereit sein.
k) Notstromaggregat  - sofern genügend Stauraum und Möglichkeit für den Betrieb vorhanden sind.

Verhaltensregeln bei Sturm und/oder Stromausfall:
1) Das Haus/die Wohnung nach Möglichkeit nicht verlassen, weil draußen Gegenstände durch die Luft fliegen können. (Ausnahme bei Gefahr durch Bäume oä, die auf's Haus stürzen können).
2) Kühlschrank und Gefrierschrank/truhe nur öffnen, wenn es unbedingt nötig ist. Die halten ihre Temperaturen ums so länger, je weniger sie "gestört" werden. Alle halbe Stunde nachsehen, wie die Temperatur im Gefrierschrank ist, bewirkt nur, dass selbige schneller steigt.
3) Warmwasserverbrauch einschränken: Wer einen "Boiler" oder Warmwasserspeicher hat, kann ggfls. auch am zweiten Tag noch mäßig warmes Wasser zum Duschen oder Trinken zapfen, wenn auf (hände-)waschen mit warmem Wasser verzichtet wird. Gibt es nur einen Durchlauferhitzer, dann bleibt halt nur noch kaltes Wasser.
Wenn möglich frühzeitig Thermoskannen mit Tee oder heißem Wasser füllen. Dann kann auch eine Tasse Brühe angerührt werden, wenn es Not tut.
4) Auf Telefonate/SMS mit dem Handy verzichten; nur das Nötigste mitteilen und dann die Kapazitäten für die lassen, die tatsächlich in Not oder Lebensgefahr sind.
5) Kerzen beaufsichtigen ;-) die Feuerwehr hat schon genug zu tun!
6) Ruhe bewahren

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