Mittwoch, 23. Oktober 2013

Twitter und Facebook

Zwei große Blasen.
Wenn man sich früher überlegen musste, was man seinen Freunden, Kumpels, Kollegen, Familie erzählen wollte, hatte man oft etwas Zeit.
Im Auto, in der Bahn, im Zug oder gar zu Fuß.

Dann war es soweit und es wurde nur das weitergegeben, was wichtig war.
Oder auch was lustig war. Vielleicht auch traurig.

Doch es wurde nicht jeder Kleinsch**ß breitgetreten. Der Weg und die persönliche Begegnung ließen Prioritäten hervortreten, unwichtiges ging einfach unter.

Glückliche Zeit.

Heutzutage wird jeder Unsinn über Twitter oder Facebook verbreitet:
"Heute gab es Pizza"
"Tolle Schuhe bei Zal*ndo bestellt"
"Gerade gehört, dass Tom Cruise..."
Dabei interessiert es doch eigentlich niemanden.

Es wird ein "Informations"-Wust fabriziert, der Speicherplatz und damit auch Energie (=Strom=Umweltbelastung) kostet.

Sokrates soll von den den drei Sieben gesprochen haben:
Ist es etwas gutes, ist es nützlich und ist es absolut notwendig.
Wenn das, was Du zu erzählen hast, weder gut, noch nützlich, noch notwendig ist - dann schweige und behalte es für Dich. (hier nur sinngemäß und stark verkürzt wiedergegeben).
Hielte sich ein jeder nur annährend daran, wäre unsere Welt nicht ärmer (außer Twitter), dafür aber echter und weniger mit verbalem Müll zugeschüttet.

Die sogenannten "sozialen Medien" fressen Zeit und sind nichts weiter, als Instrumente, um Menschen zu Werbezwecken und zum Ausspionieren an sich zu binden.

Wann erhebt sich das Hirn eigentlich und bläst zum Kampf gegen die, die uns gängeln und binden wollen?

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