Montag, 26. Mai 2014

erste Zwischenbilanz

Zähle ich mal zusammen, habe ich die letzten zwei Wochen fleißig KLarinette geübt.
Was ist dabei herausgekommen? Sage ich es positiv, oder negativ?

Fangen wir mal mit der negativen Sicht an und motivieren mich anschließend mit den positiven Seiten:

Keinerlei Ansatzverbesserung beim Saxophon. Am Wochenende habe ich auf meinem Alt gespielt und es hat sich nicht anders, besser oder gar trainierter angefühlt, als sonst.

Die "Girlande" von A-G geht noch immer nicht flüssig, ich kämpfe mit den Griffen zum einen und zum anderen mit der unergonomischen Anordnung der Tonlöcher.

Der Übergang vom mittleren A aufs H (mittels Überblasklappe) funktioniert noch nicht sonderlich.

Die Griffe sind noch nicht sicher. Ganz echt nicht, besonders bei den Halbtönen und E/F vertue ich mich oft.

So, sehen wir es positiv:

Innerhalb von zwei Wochen habe ich es geschaft, alle Töne vom tiefen E bis zum hohen H zu spielen.

Ich kann die Girlande von A-G, wenn auch nicht flüssig, so doch langsam und mit viel Konzentration auch fehlerfrei.

Tiefe und hohe Töne kommen jetzt auch zum Ende meiner Übungs-1/4-Stunde - es baut sich also langsam ein Ansatz auf.

Die meisten Griffe treffe ich auf anhieb, wenn auch nicht immer sauber ob der blöden Lage der Tonlöcher.

Die ersten Liedchen aus der Klarinettenschule kann ich spielen, wenn ich auch gerne mal bei den Griffen und Wechseln von D-E-F scheitere - das schiebe ich jetzt mal auf mein Alter und die deutsche Griffweise.

Ich habe zwei Wochen regelmäßig geübt. Zwar nur jeweils ein Viertelstündchen, aber das ist mehr, als ich sonst schaffe.

Fazit:
Ich könnte mir eine eigene Klarinette vorstellen, allerdings wohl eher eine "Boehm".
Ich könnte mir auch ein Sopran vorstellen. Wobei ich Zweifel habe, ob es mir hilft, meine Muskeln für den Ansatz auch für die anderen Saxophone zu stärken.
Ich könnte mir vorstellen, das gleiche Programm auch mal mit meinem Alto auszuprobieren - das wäre die kostengünstigste Variante, allerdings weiß ich nicht, ob der Platz im Auto dafür wirklich ausreicht.
Zu guter Letzt: Mein 15-Minuten-Übungsplan ist gar nicht ganz schlecht, stellt aber auch die unterste Grenze dessen da, was man tun muss, um zumindest ein wenig voranzukommen.

Mein Ziel ist jetzt, weitere zwei Wochen zu üben und dann erneut zurückzublicken.
Wobei mir da einige Urlaubstage in die Quere kommen, aber vielleicht spiele ich dann einfach etwas Saxophon...

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