Dienstag, 19. Mai 2015

Benimm dich mal!

"Benimmunterricht"
Viele Deutsche fänden es gut, wenn es diesen Unterricht an der Schule gäbe.

Was schließe ich daraus?

Die meisten Eltern sind unfähig ihren Kindern Benimm bezubringen - denn sonst wäre diese Idee nie auf offene Ohren gestoßen.

Montag, 18. Mai 2015

Merkwürdiger Ausschlag

Nein, hier geht es nicht um Krankheitsbilder der Haut.
Aber am 19.04. hatte ich plötzlich 180 zusätzliche Aufrufe und am 16.05. schon wieder 180.
Das fällt sehr auf, weil ich normalerweise zwischen 5 und 15 Aufrufe am Tag habe. Da sind diese "Zacken" deutlich zusehen.

Checkt Google da ab, ob ich verbotenes oder unanständiges schreibe, zur Gewalt aufrufe oder radikale Parolen ausbringe?

Merkwürdig.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Wer will so etwas sehen?

Unlängst telefonierte ich mit einer Bekannten und tatsächlich gab sie zu, jede Staffel des "Dschungelcamps" gesehen zu haben.

Man mag darüber denken, wie man möchte; gäbe es keine Zuschauer, die das gucken, gäbe es diese Sendungen auch nicht.
Meine Bekannte ist also nicht alleine auf dieser Welt und hat wohl als eine der wenigen den Mut, zuzugeben, was sie sieht.

Man mag ja meinen, es wäre die Neugierde, die viele Zuschauer vor die Bildschirme lockt.
Aber die 10. Staffel GNTM, noch ein Aufguss von BigBrother (der jetzt Newtopia heißt, aber letztendlich nichts anderes ist), mal wieder die jährliche Staffel von DSDS (Dumme sagen dumme Sachen) mit einem gezähmten Dieter Bohlen - wieviel Neugier ist denn da noch übrig?

Vielmehr werden diese Sendungen vom jeweiligen Sender umworben, "gehypet", und omnipräsent angepriesen.
Aber auch andere machen mit - oder lassen sich sogar dafür bezahlen?
Auf z.B. GMX/web.de/freenet und so weiter liest man vor jeder Sendung, was man wissen muss und nach der Sendung, wie was gewesen ist. Dabei wird eigentlich jedes Mal nur abgeläster, niedergemacht und schlechtgeredet.

Anscheinend haben die nichts sinnvolles mehr zu schreiben.

Manchmal frage ich mich wirklich mehr als sonst, was aus den Bestrebungen, Medien zur Volksbildung zu nutzen geworden ist...

Dienstag, 12. Mai 2015

Wer ist schuld? Der Dollar!

Rein aus Interesse und weil ich gerne mal ein bisschen vor mich hinträume, gucke ich mir gerne mal die vielen Saxophone an, die online zu kaufen sind.
Instrumente online kaufen halte ich für nicht optimal, aber mal gucken ist doch ganz nett.
Da fällt mir jetzt auf, dass ein Saxophon bei Thomann, dass letztens noch EUR 998,00 kostete plötzlich 1198,00 kostet.
Zeitgleich hat ein Instrumentbauer eine Info rumgeschickt, dass er noch Jupiter-Saxophone zum alten Preis abverkauft, die neue Lieferung wird eine Erhöhung im dreistelligen Bereich erfahren.
Auch einige Elektroartikel sind bereits gestiegen und die große Lawine kommt erst noch.

Nach Jahren mit einem ausgewogenen EUR-USD-Verhältnis, großer Konkurrenz und einem heftigen Wachstum in Chinesien waren günstige, günstigste und billigste Preise die Regel.
Jetzt ist der Dollar stark und der Euro schwach.
Die Wirtschaft jubelt, weil sie billigbillig exportieren kann, die Wirtschaft boomt mit 1,6 Prozent!

Die Kehrseite - vielleicht auch die Normalisierung der Verhältnisse ist für uns aber auch das Ende von billiger Chinaware.
Preissteigerungen von 20% und mehr sind die Regel.
Das werden Handel und Fachgeschäfte nicht mehr einfach auffangen können, also landet es beim Verbraucher, der sich dann ärgert, dass alles teurer wird und gewaltig auf den Teuro schimpft.
Dabei kann der jetzt gar nicht so viel dazu.

Aber ob jetzt ein Sinneswandel eintritt?
Weniger konsumieren, Geräte länger nutzen, später neu kaufen...

Ich glaube es ganz ehrlich nicht.

Montag, 11. Mai 2015

Das ist doch alles Schrott!

Vor einigen Jahren habe ich bei Firma Knöterich einen Dachgepäckträger im Schrott gefunden. So einen, der für Autos mit Regenrinne gemacht wurde.
So wie für unseren alten Kombi.

Gut, es fehlte ein Schutzgummi, um Dach und Regenrinne vor Kratzern zu schützen und es waren auch keine Endkappen an den Rohren mehr dran.

Aber ansonsten schien er mir funktionstüchtig.

Die Endkappen und ein Gummi habe ich dann beim Aufräumen im Keller meines Vaters entdeckt - fantastisch.

Nicht, dass wir den ständig brauchen, meistens hängt der Träger in der Garage.
Aber dann und wann bin ich wirklich froh, den zu haben.

Wir haben damit schon ein großes Kanu transportiert, Rigips-Platten und Holz für den Trockenbau im Haus, Möbel, Stahldrahtmatten zur Holzlagerung.

Alle möglichen Sachen, die nicht geklappt hätten, wäre da nicht irgendwann mal dieser Gepäckträger übrig gewesen.

Manchmal muss man einfach ein bisschen Glück im Schrott finden.

:-)

Freitag, 8. Mai 2015

Pralinen am Fließband

Nachdem wir vom "Frosting" für "Cap-Cakes" noch einen großen Rest übrig hatten, habe ich diese Masse einfach in Schokoladen-Hohlkugeln von Lidl gefüllt, die wir ebefalls noch über hatten. 
Dann wurden Reste von der billigen Osterschokolade eingeschmolzen - anschließend wieder abgekühlt, um dann noch einmal auf Temperatur gebracht zu werden (um einen Grauschleier auf der Schokolade zu vermeiden - so geht das eben), darin wurden dann die Parlinenkugeln gewälzt. 
Das geht so, dass man sich Schokolade auf die Hand tut und dann die Kugeln rollt - dabei erhalten die einen gleichmäßigen Schoki-Überzug und können dann mit Kakao oder so bestäubt werden. 

Da ich den Schmierkram alleine gemacht habe, bin ich folgendemaßen vorgeganen:
Eine Schüssel mit Kakao, eine mit Zimt und eine mit gemahlenem Ingwer bereithalten.
4-6 Kugeln mit Schokolade versehen (bei dieser Menge braucht man keine flüssige Schokolade nachzunehmen, was in der Hand ist, reicht für einige Pralinen), diese in den Schälchen ablegen und dann an den Schalen etwas "rumwackeln" - tatsächlich rollen die Pralinenkugeln "automatisch" so durch das Pulver, dass sie anschließend gleichmäßig bestäubt sind. 

Anschließend können die Dingerchen in gut verschließbaren Kisten gelagert werden. 
Ein Tipp von mir: die Kugeln mit Ingwer sollten separat liegen. :-)

Donnerstag, 7. Mai 2015

Scorpion

Eine neue Serie, die nun angelaufen ist.
Das gleiche Strickmuster, wie viele andere Serien auch - gutes Team bekämpft die Bösen und hat dabei trozt aller Schwierigkeiten letztendlich Erfolg.

Nur haben wir es hier nicht mit einem gut eingespielten Team von Polizisten, Agents oder sonstigen Ordnungshütern zu tun - hier sind es egozentrische Genies, deren IQ weit über dem vom Durschnittsbürger liegt, aber aus diesem Grunde haben sie genügend Probleme mit ihrer Umwelt, weil sie zwischenmenschliche Schwächen haben, von denen wir kaum wussten, dass es sie gibt.

Dieses Verhaltensmuster wurde in den ersten Folgen sehr herausgearbeitet.
Je weiter die Sache voranschritt, dest mehr verflachte diese Idee.
Bis letztendlich nur noch "normale" Experten mit einigen besonderen Fähigkeiten übrigblieben.

Diese Inkonsequenz ist bei so mancher US-Serie zu beobachten.
Nachdem erst mit einigem Aufwand und Tamtam eine besondere Person oder Serie eingeführt wurde, verschwinden die Besonderheiten immer mehr, bis nur noch allgemeiner Mainstream übrig ist.

Mittwoch, 6. Mai 2015

VERA

Mal wirklich gute Nachrichten:
Victor hat je eine VERA in Mathe und Deutsch geschrieben.

Beide mal hat er wirklich gute Ergebnisse hingelegt.
Damit ist diesmal ein Vergleich mit seinen Klassenkameraden gemeint und nicht nur Victor-sonst und Victor-diesmal.

In der Mathe-VERA hat er 82% und in Deutsch lag er dicht an den 90%.

Dafür, dass er nach wie vor für Schule nicht viel über hat und sich immer wieder fragt, warum die Zeit zwischen den Pausen überhaupt gefüllt werden muss, sind das wirklich gute und mutmachende Ergebnisse.

Montag, 4. Mai 2015

Bienenschwärmerei

Jetzt war es also soweit.

Mein Bekannter Dr. Bienlein rief an und fragte, ob ich mitwolle, um mal in ein Bienenvolk "reinzugucken".
Er hätte derzeit vier Völker und müsse derzeit regelmäßig prüfen, ob die schwärmen wollten.
Also sind wir Sonntagnachmittag losgezogen, Imkerbluse, Handschuhe, Smoker ("Räuchergerät", um die Bienen zu beruhigen), einige Rähmchen, eine leere Zarge und noch das und dies.

Drei Völker standen bei einem Bekannten und waren, obwohl sie nebeneinander stehen doch ganz unterschiedlich. Zwei waren recht zahm und noch nicht so weit entwickelt, das dritte jedoch war weiter, es liefen schon reichlich Drohnen herum und auch eine Königinnenzelle war schon vorhanden.

Kurzerhand wurden zwei oder drei Rähmchen mit Bienen (nebst besagter Königinnenzelle) in die leere Zarge umgesiedelt und mit zum vierten Volk genommen. Das stand an anderer Stelle, leider durch das Wetter, das im Moment herrscht, nicht ganz optimal.

Hier wird nun ein fünftes Volk aufgebaut - je früher im Jahr desto besser. Wobei es auch nicht zu früh sein darf...

Das vierte Volk dagegen ist etwas schwach und hat seltsamerweise nur auf der linken Seite Waben gebaut, dafür ignoriert es die rechte Seite und den Honigraum völlig.

Wie Dr. Bienlein bemerkte, sei jedes Volk anders, jedes Jahr berge neue Überraschungen und imkern hieße einfach Erfahrung zu sammeln. Viel könne man in Kursen lernen aber anschließend begänne das Lernen am Leben.

Tja, und ich?
Immen zu haben, fände ich wirklich interessant.
Doch wo lasse ich die Beuten? Ist mein Garten groß genug? Wieviele Völker brauche ich, um dauerhaft Bienen haben zu können - schließlich sterben winters ja oft Völker aus. Ist genug Zeit in der Woche? Wieviel Geld muss ich aufwenden, bis ich plus/minus null bin? Nicht, dass ich mich damit sanieren möchte, aber ein Hobby zum Draufzahlen kann ich mir nicht leisten. Soll ich mich im lokalen Imkerverein mal um einen Paten bemühen? Oder lieber doch frei Schnauze loslegen? Macht jemand aus meiner Familie mit? Warum habe ich die vielen Honiggläser aus dem Keller meines Vaters so bedenkenlos entsorgt?
Fragen über Fragen.

Nächstes Jahr...

Freitag, 1. Mai 2015

verkappte Linkshänder

Tatsächlich - vor rund einem Jahr wies meine Mutter noch von sich, dass es bei Ihr Hinweise auf Linkshändigkeit geben würden.
Wir hatten ob der linkshändigen Kinder über die Vererbarkeit, Umerziehung und dergleichen gesprochen.

Nun offenbarte sie mir, dass sie manche Dinge besser mit links könne und manches ganz unbewusst auch mit links erledige.

AHA!
Da haben wir es.
Wenn die These stimmt, dass Linkshändigkeit genetisch festgelegt ist und entsprechend auch dominant vererbt wird, erscheint die Tatsache, dass mein Geschwisterlein nebst leiblichem Kind linkshändig ist als zwingend.

Da jetzt meine Kinder "links" sind, muss ich auch linkshändig sein, um es weitergeben zu können.

Die Sache bleibt spannend.