Tatsächlich! Der Verzicht auf Naschkram, Chips und Softdrinks hilft, Gewicht zu verlieren.
Nicht, dass ich mich bei Softdrinks oder Chips angesprochen fühle, aber alles, was mit Schokolade, Lakritz oder beidem zu tun hat, da kann ich schlecht widerstehen.
Weingummi geht auch mal, fällt aber primär nicht in mein Beuteschema.
Weingummi geht auch mal, fällt aber primär nicht in mein Beuteschema.
Seit Weihnachten, vielleicht auch schon etwas vorher entsage ich der Versuchung. An Weihnachten selber nicht, aber sonst versuche ich weder meiner Lust am Süßen zu fröhnen, noch mir den Bauch so vollzuschlagen, wie ich es früher gerne mal gemacht habe. Weniger kochen, weniger auftun, weniger essen.
Nach dem Essen kein "Stückchen" Schokolade als Nachtisch, abends keine Kleinigekeit zum Feierabend, kein Bonbon für zwischendurch.
Denn nicht anfangen ist leichter als aufzuhören.
In der Zwischenzeit habe ich (vom Weihnachtsgewicht gerechnet) rund 4 kg abgenommen. Das mag nicht viel sein, aber ich bin damit nur noch 2 kg von der Grenze erreicht, die ich gerne halten würde. Ein Kilo hin, ein Kilo her - das sehe ich nicht so eng. Aber meinen dicken Bauch mag ich nicht leiden.
Kommen wir zur Kehrseite: Mir wird von vielen gesagt:
"Wo willst Du denn noch abnehmen?"
"Nimm noch etwas, Du kannst es vertragen."
Aber ich sehe es halt anders.
Langsam beginne ich zuverstehen, wie Essstörungen entstehen und wo die Motivation liegt, noch mehr abzunehmen.
Ich wiege mich morgens nach dem Aufstehen und versuche abzuschätzen, wie mein Gewicht wohl sein wird, nachdem ich auf der Toilette war. Abends wiege ich mich vor dem Schlafengehen und freue mich, wenn es nicht zuviel mehr als am Morgen war.
Dazu kommt wieder meine Abschätzung, wieviel Gramm ich über Nacht verliere (meistens zwischen 300 und 500 gr) und wieviel Wasser ausgeschieden wird. Dann vergleiche ich es mit dem, was ich am Morgen gewogen habe.
Dazu kommt wieder meine Abschätzung, wieviel Gramm ich über Nacht verliere (meistens zwischen 300 und 500 gr) und wieviel Wasser ausgeschieden wird. Dann vergleiche ich es mit dem, was ich am Morgen gewogen habe.
Kann es sein, dass es schon etwas krankhaft bei mir wird? Vor allem geht das Gewicht immer weiter runter. Nicht schnell, aber stetig. Meinem Wunschgewicht nährere ich mich in 100 gr-Schritten an. Was passiert, wenn ich es erreicht habe. Denn ich esse nicht schlecht, auch mag ich es zu essen. Wir kochen gut, keine Fertiggerichte, keine Diät, Süßstoff, fancy Austauschstoffe oder sonstige Sachen.
Wie kann ich die Spirale irgendwann stoppen?
Meinen Gürtel habe ich um ein weiteres Loch erweitert, damit ich meine Hose wieder etwas enger schnallen kann. Es ist noch nicht angenehm, aber es passt schon fast gut.