Dienstag, 31. August 2021

Der große Umsturz

Frau Stöhr platzte damit heraus: Eine Freundin hätte ihr gesteckt, dass innerhalb der nächsten sieben Tage ein General-Lockdown geplant sei. 
Kein Strom, kein Wasser und danach solle alles besser werden. 
Sie würde sich jetzt eindecken und wir sollten das auch tun. 

Nun sind wir gut eingedeckt. Victor hat sich eingehend mit verschiedenen Szenarien beschäftigt und daher haben wir die offizielle Notrationen-Liste zwar nicht 1:1 umgesetzt, aber doch als Orientierung genommen. Allerdings hängen wir das nicht an die große Glocke. 
Es kann jederzeit etwas passieren. 
Das europäische Stromnetz ist fragil, teils marode und ein Stromausfall kann uns täglich treffen. 
Da sprechen wir auch gleich von Tagen ohne Strom und nicht nur für ein oder zwei Stunden. 

Was mich aber umtreibt ist der Umstand, wie sich die Nachricht vom "großen Lockdown" verbreitet und auch unreflektiert weitergegeben wird. 
Vor allem höre ich immer "die" und "es wird alles besser" und "wird umorganisiert"...
Auf die Nachfrage, wer denn den Lockdown ausrufen, wer ihn umsetzen und überwachen wird, bekomme ich keine Antwort. Auch was "alles besser" werden soll, bleibt nebulös. 

Noch hat die Woche ein paar Tage, es kann viel passieren, aber was ist nun, wenn die Sache einfach so dahingeht, ohne Lockdown, ohne Umsturz, ohne Stromausfall...
Dann sitzt Frau Stöhr auf einem Zentner Grillkohle, 30 Dosen Ravioli und einigen Kisten mit Dauerwurst.

Montag, 16. August 2021

Ja, äh...

Ein Lebenszeichen. 
Es fällt schwer
 - nach so langer Zeit wieder an die alte Form anzuknüpfen.  
 - nach Corona wieder etwas zu schreiben (NACH Corona? Wir sind noch mitten drin)!
 - nach der Flutkatastrophe.
 - nach Waldbränden in und um Europa.
 - nach Afganisthan.
 - nach LaschetBaerbockScholz.

Wie kann ich da weiter meinen belanglosen Unsinn schreiben?
Wie weiterhin spöttisch alles wichtige ignorieren?

Um es mit den Worten von Frank'n'Furter aus der Rocky Horror Show zu sagen: 
It's not easy, having a good time (Es ist nicht einfach, eine schöne Zeit zu haben).

Freitag, 12. Februar 2021

Februar im Schnee

Tatsächlich muss ich mich ranhalten. 

 
2020 habe ich im Schnitt einen Post in der Woche geschrieben, bis jetzt schaffe ich mit Ach und Krach einen im Monat. 
Tatsächlich geht es in diesem Post wenig um den Februar, gar nicht um Schnee, auch nicht um Corona oder die albernen Spam-Mails, die alle paar Tage aufpoppen.  

Nein, dieses Mal maule ich über mein Handy und die moderne Technik im allgemeinen. 

Mein Samsung habe ich schon zwei oder drei Jahre, es ist ein Android-Gerät der Einsteigerklasse. 
Display, unten ein schwarzer Rand, der kein Display ist, aber einen mechanisch wirkenden Knopp aufweist, der sich sogar richtig drücken lässt. 
Rechts und links sind je ein Sensor - einer ist die "Zurück-Taste", der andere ein "Zeige-alle-Fenster-an-damit-sie-einzeln-oder-komplett-geschlossen-werden-können-Taste". Dafür gibt es bestimmt einen total kurzen englischen Begriff. 
Von Anfang an war zu sehen, dass diese Berührungsfelder - wie soll ich das sinnvoll beschreiben? - "da" sind.
Die Felder sind eigentlich "unsichtbar", aber wenn man in einem bestimmten Winkel draufguckt, dann sieht man je ein lustiges Symbol. 
Mehr nicht. 
Jahrelang habe ich blind gedrückt, weil ich wusste, dass sie da sind, auch wenn sie sich nicht (oder nur schemenhaft) zu erkennen geben.
Mehrfach habe ich im Menü einen Hinweis darauf gesucht, ob und wie da eine Beleuchtung einzuschalten wäre.  Aber weder die (völlig nutzlose, weil nichts findende) Hilfefunktion bringt da etwas Licht ins Dunkel (haha, was für eine treffende Beschreibung), noch durchsteigt man das, bestimmt total intuitiv zu bedienende, Menü an sich. 
Meine Intuition scheint ein anderes Release zu sein, als das von den Handyentwicklern und ist auf keinen Fall kompatibel.
 
Jetzt - nach JAHREN - sind, nach dem letzten Update, diese Felder plötzlich illuminiert. 
Welche Freude. Es ist wie jeden Tag Weihnachten. 
Und der Clou daran ist: Das Lichtlein leuchtet nur ganz kurz auf. 
a) Wenn ich das Display aktiviere
b) Wenn ich eine der Tasten benutzt habe. 
 
Wirklich, a) kann ich verstehen. Wenn das Display aktiviert wird, zeigt mir das Handy: 
"Hier kannste mich drücken. 2 Sekunden lang offenbar ich Dir mein Geheimnis." 

Aber b) erschließt sich mir nicht. Wenn ich den Sensor benutzt habe, wusste ich, wo ich ihn finden kann. Ganz ohne Licht, ganz ohne tolles Zeichen. 
Aber das Handy zeigt mir an: "Hey - Du hast diesen oder den anderen Sensor gerade benutzt! Guck Dir nochmal die tollen Icons an! Schick, was? Nach zwei Sekunden verschwinden die wieder, also genieße den Anblick" ... und schon sind beide Felder wieder schwarz. 

Wer hat sich diesen Unsinn ausgedacht?
Das ist so, als würde ich (um doch mal das Wetter nicht ganz auszublenden) mit meinem Auto in den Graben rutschen und wenn ich da so liege, erscheint eine Anzeige im Display: "Die Straße ist glatt."
Danke - dass weiß ich jetzt selbst. 
Oder ich trinke einen Schluck Tee und verbrühe mir die Zunge. Anschließend erscheinen auf dem Tee die Worte: "Vorsicht, heiß!"

Leider finde ich mal wieder niemanden, der mir erklären kann, warum Hinweise eingeblendet werden, nachdem man sie gebraucht hätte. 
Oder ist das eine Allegorie auf's Leben, in dem ich die Erfahrung erst dann bekomme, nachdem ich sich gebraucht hätte?

Programmierer müsste man sein. 
Man denkt sich krausen Kram aus, spielt das per Update auf Millionen von im Betrieb befindliche Handys und die Endnutzer müssen damit klarkommen, egal wie schwachsinnig das neue "Feature" auch sein mag. 

Fortsetzung folgt. 

 

Nachtrag nach einem halben Jahr: Die Freude war nur kurz. In der Zwischenzeit sind die Tasten wieder ohne Licht. Rational nachvollziehen lässt sich das alles für mich nicht.  

Wer eine sinnvolle Erklärung hat, darf die gerne als Kommentar dalassen.

 

Dienstag, 12. Januar 2021

Weihnachten und Silvester

Das neue Jahr ist schon halb rum und ich habe noch immer nichts geschrieben. 
Dabei gäbe es so viel. 
Fangen wir mal damit an, dass wir Weihnachten hatten. 
2020 war alles anders. 
Tatsächlich sollte 2019 das letzte Jahr sein, in dem Estelle für den Weihnachts-Familiengottesdienst verantwortlich war. Also hatten Yolande und ich auch das letzte Mal einen Auftritt als Saxophon-Duett. 
Soweit war die Planung. Dann kam Corona und es gab nicht einmal einen richtigen Gottedienst. 
Sehr schade, aber was half alles lamentieren. Unser Herr Pasteur ist, von der Feuerwehr begleitet, durch die Dörfer gefahren und hat Straßenandachten gehalten. Einfälle muss man haben. 
Ansonsten hatten wir es ruhig, so wie auch Silvester. Gemütlich essen, Dinner For One, etwas spielen und dann gemeinsam nach draußen, um das neue Jahr zu begrüßen. 
Es war stiller als sonst, aber auch andere hatten noch Batterien und Raketen gehortet, also gab es immerhin etwas an Feuerwerk. Knaller, Kanonenschläge und dergleichen waren aber sehr selten zu hören. 
Am nächsten Tag waren also auch kaum Reste auf der Straße zu beseitigen. 
Es war das letzte Mal, dass wir als Familie zusammen gefeiert haben. 
2021 wird Yolande mit ihren Freunden und Victor mit seinen Freunden feiern. Wir Alten müssen dann selber ein Fass aufmachen. 
Sofern wir die zweite, dritte und vierte Welle überleben. 
Im Moment wütet das Virus schlimmer als zuvor und niemand weiß so recht, was noch passieren wird. 
Tatsächlich finde ich, die sollten einige Anti-Corona-Demos steigen lassen, mit verbindlicher, namentlicher Anmeldung und einem damit verbundenen Verzicht auf ärztliche Hilfe, bzw. Sauerstoffgabe/Beatmung im Falle einer Erkrankung. 
Einige Probleme ließen sich so einfach lösen. 

Meine treuen Leser merken, auch dieses Jahr spare ich nicht mit zynischen Bemerkungen, Sarkasmus und abfälligen Bemerkungen über alle anderen. 

Frohes neues Jahr.

Freitag, 18. Dezember 2020

Nena W(31) fühlt sich einsam...

Mal wieder der Griff in die Mottenkiste. 
Lest erstmal selber, dann zerpflücken wir das Ding. 
 

Na Du! Ich bin die Nena2020, bin 31 und du? Du kommst aus meiner Nähe? Ich bin nun schon länger auf der Suche, nach meiner Scheidung, habe ich irgendwie kein Glück mehr gehabt, was Männer betrifft. Ich suche im großen und ganzen auch nichts kompliziertes, eher etwas entspanntes, mit erotischen Aktivitäten... Ich habe kommende Woche Urlaub, aber wahrscheinlich ist das zu spontan für Dich oder? Dieser Virus hat echt viel durcheinander gebracht, sogar jemanden kennenlernen ist schwer geworden..

Erstmal der Betreff: Nena W(31) fühlt sich einsam...
Vorname und abgekürzter Nachname. Wie im Polizeibericht in der Zeitung. 
Wofür steht das "W"? Soll das gleich auf "weiblich" hindeuten?
31 Jahre, in Klammern angegeben - da sind wir wieder bei der Zeitungsmasche, gleichzeitig wird signalisiert, kein junges Ding, Erfahrung, aber nicht zu alt. 

Dann folgt der lockere Einstieg mit "Na Du" - immerhin wird die Anrede hier, wie auch später großgeschrieben. Immerhin. Täuscht aber nicht über die anderen Fehler hin, die WORD prompt markiert hätte. "Ich bin die Nena2020, bin 31 und du?" 
Zack - Anrede wieder klein. Dann dieses dusselige "die" vor dem Namen, dass Du nicht "der" Nena bist, haben wir uns schon gedacht. 
 
"... und du?" Nein, ich bin weder Nena2020, noch bin ich 31. Was für eine blöde Frage. DU bist Nena2020 - aber das scheint der Schreiberling, der diesen Text verfasst hat anscheinend gerade vergessen. Denn wer glaubt denn wirklich, dass wir es hier mit einer "echten" Nena zu tun haben?

Jetzt werde ich mal etwas boshaft: "nach meiner Scheidung, habe ich irgendwie kein Glück mehr gehabt, was Männer betrifft." Vorher wahrscheinlich auch nicht. 
Boshaftigkeit mal beiseite, was hier ausgedrückt werden soll ist ganz einfach: Du, der auf diese E-Mail reinfällst, sollst denken, Du seist besser, als die anderen - oder es ist die ganz egal, Du willst sie nur flachlegen und da schon länger "nichts mehr gelaufen ist", ist ein williges Opfer zu erwarten. 

"...im großen und ganzen..." Ist der Deutschunterricht wirklich so schlecht geworden?
Es heißt "im Großen und Ganzen". 
Zählt das nun zu "Betrüger wissen es nicht besser" oder eher zu "Perfektion ist verdächtig"?
Naja, "Nena" will entspannte erotische Aktivitäten. Sex, meine lieben Lesemenschen, ist kein stabiles Fundament für eine gute Partnerschaft. Da gibt es nix dran zu rütteln. Das hält weder 9 1/2 Wochen, noch bis zum verflixten 7. Jahr. 

Jetzt kommt der Hammer: "Habe nächste Woche Urlaub" - ja klar, ich auch. Ab dem 23.12. abends. 
Da habe ich am 24. Zeit, mich in erotische Abenteuer zu stürzen, während Frau und Kinder die Weihnachtsstube herrichten. Ist ganz klar - wo ist mein Sarkasmus-Schild?

"Der Virus hat echt viel durcheinandergebracht" - genau, das ist EIN Wort und es wird nicht dadurch richtig, dass es immer wieder falschgeschrieben wird. 
Während der Virus wütet, will sich Nena mit Männern aus der Nähe treffen. 
Ansteckung? Gibt es gar nicht, Covid-19 ist ja nur von der Regierung erfunden. 

Jetzt noch einen zum Schluss: "Du kommst aus meiner Nähe?"
Warum klingt das trotz Fragezeichen am Satzende eher nach einer Feststellung?
Vor allem frage ich; woher ich das wissen soll

Wenn ich einen Strich drunter mache - komme ich wie immer zu dem Ergebnis: 
Hier sollte man die Finger von lassen!


PS: Der Spamfilter hat eine Nachricht abgefangen, von der ich nur die Überschrift sehe: 
Setze dein inneres Biest frei!
Das ist doch einfach nur schlecht aus dem Englischen übersetzt. 
Hier hat niemand ein "inneres beast" Ein "Biest" ist hier eine unfreundliche Dame, die keifend im Laden steht und den Angestellten das Leben schwer macht. Oder eine beliebige weibliche Person, die hinterhältig und intrigant in Soaps agiert. 
Männer sind niemals ein Biest, auch wenn es "das Biest" heißt. 
Eine sinnvolle Übersetzung für o.g. Betreff wäre: 
Befreie das Tier in deinem Inneren!
Das wäre ein deutscher Satz, der hätte Sinn und Verstand. 
Klingt natürlich nicht so schmissig, aber letztendlich ist es auch egal.
Welches Tier, oder gar Biest soll ich befreien?
Einen Löwen, einen Tiger, einen Bären. 

"Schlimmer als des Tigers Zahn,
ist der Mensch in seinem Wahn"

Dem füge ich nichts mehr hinzu!

Montag, 14. Dezember 2020

Jetzt ist es soweit...

... kein Alkohol auf der Straße, keine Silvesterknaller, kein Spaß. 

Jetzt befürchte ich, ist der Zeitpunkt nicht mehr weit, wo die Stimmung wirklich kippt.  
Nach einem entbehrungsreichen Jahr wird auhc noch das Knallbonbon zum Ende gestrichen. 
Aua, aua. Hoffentlich haben sich die Verantwortlichen das auch gut überlegt. 
Ganz zu schweigen davon, dass auch die Pyrobranche jetzt den Bach runtergeht. 

Wartet mal ab, das ist der Einstieg in den Ausstieg. 
Nächstes Jahr heißt es: Das war so toll ohne die Kanller: Keine Verletzten, kein Müll, keine verängstigten Tiere, keine Sachbeschädigung. 
Wir verbieten das jetzt für immer. 

Legt es Euch auf Termin und guckt in einem Jahr wieder auf diesen Post. 
So wird es kommen.

Freitag, 11. Dezember 2020

Vom Vorlesen und Keksebacken

Tatsächlich kommen jetzt erstmal einige Absätze Geplänkel, in denen ich mich wie üblich über meine Mitmenschen lustig mache. 
Der wirklich wichtige Teil kommt erst weiter unten. 

Schon immer habe ich gerne gebacken. Plätzchen, Kuchen, Brot. 
Dabei neige ich zu den einfachen Rezepten. Die Sachen müssen Hand und Fuß haben, kein Schickimicki, kein Goldrand und vor allem muss es schmecken. 
Modetorten in quietschbunten Farben, sind bei mir nicht zu finden. 

Der Erfolg gibt mir recht. Mein Kuchen wird gerne gegessen, meine Plätzchen finden regen Absatz. 

Jetzt geht es in die nächste Generation - Yolande sitzt in einer fernen x-beliebigen Universitätsstadt, betreibt Home-Studying (schreibt man das wirklich so?) und backt Weihnachtskekse. 
So kamen auch prompt per Newmedia erst Bilder und später auch Kommentare. 

Sie beschrieb ein mir bekanntes Szenario: Die Kekse kommen gut an, sind schon fast weg und diejenigen, denen ein Döschen geschenkt wurde melden (von sich aus), wie lecker die sind und ob es evtl. noch einen klitzekleinen Nachschub geben könne. 

Dem gegenüber stehen dann die Plätzchen, die uns geschenkt werden. 
Es ist ja lieb gemeint, aber bitte behaltet eure Steinküchlein. Wir brauchen kein Staubgebäck und auch keine Dekokekse ohne Geschmack. 
Warum tut ihr uns und auch euch selbst das an?
Könnt oder wollt Ihr das nicht besser machen?
Schmecken euch die eigenen Kekse, oder seid ihr so freigiebig, weil ihr die loswerden wollt und sie auch euch nicht munden?
Nein, nicht jedes Rezept ergibt leckeres Gebäck. Das ist auch bei mir so, aber ich sortiere aus. 
Schmeckt der Keks nicht fliegt das Rezept ins Altpapier. 
Bei Fehlversuchen, die auf meine Kappe gehen, mache ich Notizen und probiere es ein anderes Mal erneut und bringe (hoffentlich) eine Verbesserung ein. 
Aber Lebensmittelabfälle werden von mir nicht zur Tarnung hübsch eingepackt und verschenkt. 
So misantrophisch bin nicht einmal ich. 
Interessant dabei, dass auch Yoland mir berichtet, wie sehr sich ihre Erfahrung mit meiner o.g. Beschreibung deckt. 

Jetzt zu den wichtigen Dingen im Leben. 
Yolande berichtete aus ihrem Studium, wie ein Prof die Wichtigkeit des Vorlesens bei Kindern herausgestellt hat. 
Das sei nicht nur eine gemütliche Zeit zusammen, sondern es verbessere die Konzentrationsfähigkeit, den Wortschatz, trage zu einer positiven Einstellung zur Sprache im allgemeinen bei und zu guter Letzt haben Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wurde bessere Noten in Sprachen und Mathematik. 
Jungs profitieren deutlich mehr vom Vorlesen, als Mädchen. 

Nicht, dass wir immer alls gut und richtig gemacht hätten, aber Vorlesen war immer ein Bestandteil des Abendrituals. Ist es so schwer, sich mal diese Viertelstunde um das Blag zu kümmern und etwas zu lesen? Warum ist das nicht allgemeiner Konsens.

Auch wenn Eltern nicht oder nicht sicher lesen können, dann kann anhand eines Bilderbuches eine Geschichte erzählt werden. Lasst Phantasie zu, gebt dem Kind Raum, die Geschichte mitzugestalten und entwickelt eigene Ansätze. Das gemeinsame Lesen (und Leben) bietet Chancen - nehmt sie wahr. 

Nein, nicht jedes Kind wird durch Vorlesen zum Einstein. 
Wahrscheinlich gar kein Kind, wenn es nicht das entsprechende genetische Potential mitbekommen hat.
Aber die Schulzeit wird für alle leichter, wenn Jungemädchenkindjugendlicher mit einem positiven Verhältnis zu Buch und Sprache durchs Leben geht. 
 
In diesem Sinne - raus mit den Büchern und dann wird vorgelesen!

Mittwoch, 2. Dezember 2020

Das Jahresende...

 ... naht und schon lange haben wir nichts mehr vom Brexit gehört. 


Was spielt sich da hinter den Kulissen ab und warum ist schon so lange Funkstille?

Mittwoch, 25. November 2020

Eine Frage der Kultur

 Ich bin ja kein Nazi, aber...


... beim Plätzchenbacken habe ich die Form "Halbmond" aussortiert und steche bevorzugt "Schweinchen" aus.

Montag, 23. November 2020

Lass die Dinge doch mal laufen.

Die einen protestieren gegen Corona, die anderen protestieren gegen die, die gegen Corona protestieren. 
Dazwischen unsere Freunde von der Polizei, die nach jeder Seite den Kopf hinhalten müssen. 

Lasst sie doch einfach mal die Sache unter sich klären. 
Die Polizei schützt die Geschäfte und Anwohner, passt auf, dass die Rettungswagen freien Zugang haben und dann sollen sich Coronaleugner und Coronaleugnergegner mal einfach die Köppe einschlagen. 

Das Ergebnis wir sein, dass die nächsten Demonstrationen geringer ausfallen, weil nur noch die kommen, die Krawall möchten. 
Wenn das zwei oder drei Mal durchexerziert wurde, kommt nur noch eine überschaubare Menge und wenn die an den Stadtrand gedrängt werden, weil innerorts keine Demos mehr erlaubt sind, können wir Tribünen aufstellen, Eintritt nehmen und den Gladiatorenkämpfen der Gegenward beiwohnen. 

So hätte jeder etwas davon. 

Ach ja, die Krankenkassen brauchen natürlich nicht für Schäden zu zahlen, die durch Teilnahme an Demonstrationen entstehen. So kann jeder selber entscheiden, ob er sich gesittet verhalten möchte oder lieber die Konsequenzen für dümmliches Verhalten selber tragen möchte. 


Nachsatz: Dieser Beitrag ist natürlich nicht ernstgemeint.

Freitag, 20. November 2020

Trump und der Deep State

 Eines mal vorweg: Es gibt keinen Deep State. 
Zumindest nicht so, wie ihn sich viele vorstellen. 
Einen geheimen Machtapperat, der in Wahrheit die Strippen zieht und im Verborgenen agiert. 
Unsinn. 
Es gibt einen Regierungsapperat, der funktioniert auch dann, wenn es an der Spitze krieselt. Der unabhängig von der Farbe oder der Richtung der Regierung seine Arbeit macht und einen Staat am Laufen hält. Es sei denn, dort wird von Regierungsseite massiv eingegriffen.

Was hat es denn nun mit den Vorwürfen Trumps auf sich, dass der Deep State ihn weghaben möchte. 
Gäbe es den Deep State wirklich, dann würde Trump endlich mal die Wahrheit sagen. 

Als es vor vier Jahren darum ging, die Nachfolge Obamas anzutreten, kam Trump wie gerufen. 
Ein Politneuling, weiß, männlich, alt und unerfahren. 
Besser als eine taffe, regierungserfahrene Frau. 
Auch der Deep State kann sich irren. 

Bestimmt verfolgt auch der DS ein "America First", aber wenn man der Erste sein möchte, muss man auch überall mitmischen. Also das Gegenteil von dem, was Trump wollte. 
War vielleicht nicht allen klar. 
Oder man versprach sich, dass der Politkasper schon eingefangen werden kann. Als Neuling wäre er bestimmt leicht beeinflussbar. Das Regieren mit Trump als Marionette wäre schick und einfach gewesen. 
Vielleicht wurde er auch etwas eingeweiht, um ihn gefügig zu machen, nach dem Motto: Wir zeigen und geben Dir etwas, dafür machst Du, was wir wollen. 

Da Trump aber völlig beratungsresistent ist, schlug dieses Experiment völlig fehl. Dafür zerschlug er in vier Jahren so viel politisches Porzellan, dass nun die Notbremse gezogen wurde und ein weiterer alter, weißer Mann an die Spitze gesetzt werden soll. 
Dann eben auch mit einer jungen, schwarzen Frau. 
#Metoo und Gender gehen auch am DS nicht spurlos vorbei. Auch das Volk soll ja folgen. 

Um jetzt mal aufzuzeigen, dass wir es hier mit einem Hirngespinst zu tun haben, folgender Gedanke: 
Wenn der Deep State so mächtig ist, wie alle glauben, UND er Trump weghaben möchte - warum hat er dann nicht die Chance genutzt, Trump während der Covid-19-Infektion einfach sang- und klanglos zu beseitigen? Wäre doch eine gute Gelegenheit gewesen. 
Wie simpel, einen Krankenpfleger oder eine Schwester einzuschleusen, die tödliche Medikamente hätte geben können, einen IT-Spezi, der die Krankenakte ändert, einen Arzt, der einen beschönigten Totenschein ausstellt, eine Obduktion, die ein "offizielles" Ergebnis bestätigt. 

Zu guter Letzt wäre dieses prominente Opfer auch ein guter Hebel gewesen, das Volk weiter zu unterdrücken und zu knebeln. 

Alles nicht passiert. 
Nehmt Abschied von den Echsenmenschen des Deep States. 

Verschwörungstheorien existieren, weil Leute an sie glauben und sie weiterspinnen. Aber sie sind nicht wahr.