Mittwoch, 18. Januar 2017

in eigener Sache

Wenn ich schon so auf dem Wahn, alles in Fertiggerichten ausdrücken zu müssen, rumhacke - sollte ich mal etwas produktives beitragen:

Rinderrouladen:
Man nehme frisch geschnittene Rouladen vom Schlachter seines Vertrauens.
Klopfe die ein wenig in Form.
Mit etwas Senf bestreichen ("körniger Senf" wird von mir bevorzugt verwendet).
Gewürzgurken längst in dünne Streifen schneiden,
Zwiebeln nach Belieben schneiden,
Speck, Schinken, Frühstücksspeck (Bacon) oder sonstiges in handliche Stücke zerlegen,
Käse in Streifen schneiden - alles nach Belieben (schon wieder!!) auf die Roulade legen,
die Außenkanten einklappen (nicht zwingend nötig) und die R. aufrollen.
Mit Zahnstochern oder Rouladennadeln verschließen, wer möchte kann auch Küchenband nehmen.
Ich nehme weder Salz noch Pfeffer noch andere Gerwürze. Es ist so schon genügend Geschmack enthalten.

In einem Topf rundrum anbraten, mit Wasser ablöschen und soweit auffüllen, dass die R. so eben bedeckt sind. Nun gebe ich einen Teelöffel Brühe(pulver) dazu.
Wenn alles schon kocht, auf kleinste Stufe drehen und alles rund 4 Stunden vor sich hinsimmern lassen.
Nehmt keinen Druckkochtopf. Lasst es einfach - Rouladen in 15 Minuten?? Bei mir waren die stets zäh wie Schuhsohlen. Gute Küche braucht Zeit.
Vier Stunden weiter die Rouladen vorsichtig aus der Kochflüssigkeit heben, warmstellen.
Die Flüssigkeit durch ein Sieb kippen, etwas Sahne dazu, ein wenig Soßenbinder (wer möchte auch Mehl mit Wasser), Soße aufkochen und fertig.

Dazu gibt es Makkaroni oder Kartoffeln.
Als Gemüse Rotkohl (auch so etwas, was man besser selber eingemacht haben sollte) oder Bohnen.
Mein Tip für die Bohnen: Wenn die gar sind, Wasser abkippen, mit Sahne auffüllen, aufkochen und dann mit Mehl-Wasser andicken.

Guten Appetit.

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