Freitag, 8. August 2014

Unter uns

Bei der Arbeit benutze ich eine „Linkshändermaus“.
Da ich vermutlich auch linkshändig bin oder hätte sein sollen, ist das kein Problem
und mit der rechten Hand kann ich dann schreiben, während ich links klicke.
Kollegen, die temporär an meinem Rechner arbeiten sollen, werden dadurch
zur Verzweiflung getrieben. Ich finde das immer sehr amüsant.

Doch jetzt ergab sich daraus ein interessantes Gespräch, ein junger Kollege, der
nicht nur eine Sauklaue hat, sondern auch noch Legastheniker ist**, merkte an,
manchmal würde er auch Sachen mit links tun wollen, aber er sei ja Rechtshänder.
Nun stellte sich heraus, dass sowohl sein Vater Linkshänder ist, als auch seine Tochter
gewisse Neigungen hat, mit links zu arbeiten.

Gehen wir davon aus, dass Linkshändigkeit vererbt wird, ist anzunehmen, dass ich
mit einem nicht erkannten und umgeschulten Linkshänder gesprochen habe, der
sich nicht bewusst ist, was er seinem Kind antut, wenn dessen Linkshändigkeit
nicht erkannt und gefördert wird.

Also habe ich hilfreich eine Buchempfehlung und ein Link mit auf den Weg gegeben,
in der Hoffnung, dass er die Möglichkeiten nutzt.

**Sauklaue = Linkshänder? Warum das?
Versucht mal mit links zu schreiben – sieht das hübsch aus? Eben!
Legasthenie = Linkshänder?
Wer beständig mit der falschen Hand schreibt und dadurch seine starke
Hirn-Hälfte blockiert, der bekommt einfach Probleme mit der Schreibung.
Ist das so schwer zu begreifen?
Es ist ja auch nur ein Hinweis und noch nicht die umfassende Lösung – ein
Zusammenhang ist aber naheliegend.

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