Mittwoch, 23. November 2016

Gepimpt, gepusht, gedopet**

Kinder Medikamente einwerfen und zur Schule schicken - Alltag in Deutschland.
Jetzt sind wir auch dabei!

Yolande wachte mit Bauchschmerzen und Leichenblässe im Gesicht auf.
Einen Tee, etwas leichtes zum Essen und eine Schmerztablette - dann gings.
Anschließend habe ich das Kind vor der Schule abgeladen - immerhin musste ein Klausur geschrieben werden.
Alternativ dazu hätten wir den Vormittag auch beim Kinderarzt im Wartezimmer sitzen können, um ein Attest zu erstehen.
Die Gefahr, sich dort Grippe, Magen-Darm oder Hepatitis zuzuziehen ist aber groß, daher doch besser die Zähne zusammenbeißen und durch.

Ein Trauerspiel, dass es nicht anders geht.


**hier kann man übrigens sehen, wie bekloppt es aussieht, wenn man englische Wörter nach deutschen Regeln beugt.
Im Gegenzuge sieht es für den deutschen Leser merkwürdig aus, wenn man einen Mischmasch macht, wie z.B. "gepimped".
Deutschen wir die Wörter doch einfach ein: gepuscht und gedopt  - irgendwann haben wir uns dran gewöhnt.

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