Freitag, 1. Oktober 2021

Der große Umsturz 4

Noch immer nicht an der Impfung gestorben und auch die nicht existente Merkel-Diktatur neigt sich dem Ende entgegen. Ganz ohne gewaltsamen Umsturz.

Wann passiert was?

Donnerstag, 30. September 2021

Spamverdacht

Im Spamfilter sind wunderbare Sachen hängengeblieben:
Geschützte bioverfügbare Formel für vollständige & schnelle Aufnahme
Was bitte ist eine "bioverfügbare" Formel und warum ist gerade die ein Garant für eine vollständige & schnelle Aufnahme?
 
Hier ein typisches Phishing-Angebot: 
Damit Sie sich mit unserem neuen System vertraut machen sich über den nachfolgenden Link über die Neuerungen zu informieren.
Das völlig Fehlen von Satzzeichen lässt einen schon gleich stutzen. Aber sollte es nicht heißen: "Damit Sie sich...vertraut machen können..."
Auch "sich...zu informieren" hängt etwas in der Luft. Schön, dass Übersetzungsprogramme noch nicht alles können. 
 
Hier vermute ich mal, dass eine nicht existente junge Dame gerne ein Treffen für intime Zweisamkeit anbieten möchte: noch heute wenn du kannst
Aber was ist denn, wenn ich könnte, aber nicht möchte? 

Zu guter Letzt wieder eine Phishing-Mail: 
Stornieren Eine Überweisung / ausstehend
Aber fällt wirklich jemand auf den geradebrechten Betreff mit beliebiger Groß-/Kleinschreibung rein? 

Vielleicht ist "wunderbar", wie oben geschrieben, etwas dick aufgetragen, aber ein Schmunzeln entlockt es uns doch.

 

Dienstag, 28. September 2021

Homosexuelle sind der Untergang des Abendlandes

Na, auch wegen der provokanten Überschrift hierhergeklickt?
Dann sage ich das am besten gleich:
Hier wird einfach ein Gedanke etwas überspitzt und satierisch auf den Punkt gebracht.
Ich schreibe das lieber gleich, weil Satiere, Ironie und selbst blanker Unsinn in Deutschland generell ernst und für bare Münze genommen wird.

Wem verdanken wir einige der besten Stücke Literatur, unvergessliche Musik und bahnbrechende Filme?
Ganz klar, homosexuellen Künstlern.
Thomas Manns "Zauberberg" und "Tonio Kröger"
Tennessee Willams "Katze auf dem heißen Blechdach" oder die "Glasmenagerie"
Freddy Mercurys Musik
...
Jedem werden wohl Beispiele einfallen, sei es in Kunst oder Bildung, Forschung oder Technik.

Die Beatles sind bekannt geworden, weil Brian Epstein von den Jungs fasziniert war und aus einschlägig bekannten Gründen keine Familie gegründet hat.
Also wurden die Beatles seine Familie und er kümmerte sich intensiv um deren Erfolg.

In Manns Werken stecken viele Anspielungen auf seine unterdrückte Neigung und auch bei anderen Künstlern ist die verdrängte Sexualität oft zur Triebfeder ihrer Werke und Arbeiten geworden.

Die Kinder, die aus den evtl. geschlossenen Ehen hervorgingen haben die künstlerischen Neigungen oft geerbt und auf die eine oder ander Weise umgesetzt.

Aber was sehen wir jetzt?

In unserer pluralistischen Gesellschaft darf jeder so homo oder bi oder hetero sein, wie gerne möchte.
Wer mit Latexmaske zur Arbeit geht oder sich als Pferd verkleidet durch die Straßen treiben lassen möchte, kann das tun. Es interessiert irgendwie auch niemanden mehr so richtig.

Wo bleibt jetzt der Untergang?
Ganz einfach, da wo kein Zwang mehr besteht, entsteht auch keine Kunst mehr. Die Kraft, die Energie, die sich vorher kreativ entladen hat, kann nun auf ein normales Leben aufgewendet werden.
Also verarmt die Künstlerlandschaft, weil keiner mehr den Drang verspührt, sich auf einer Metaeben auszutoben - geht jetzt ja auch einfacher.

Weiterhin pflanzen sich diejenigen, die sich dennoch künstlerisch ausdrücken müssen, nicht mehr fort. Für den Einzelnen ist es ein Segen oder eine Befreiung, denn mit einer unterdrückten Sexualität zu leben ist kein Spaß, wieviele Selbstmorde auf das Konto von Unterdrückung Repressalien geht, ist wohl nirgendwo erfasst, müsste aber enorm sein.
 
Doch die Kultur-Gesellschaft zwingt es in die Knie.
Kein künstlerischer Ausdruck, keine frischen Ideen, niemand mehr, der uns den Spiegel vorhält.
Zu guter Letzt werden auch die kreativen Gene nicht mehr weitergegeben und in dieser Folge verarmt die Kultur Europas.  
 
Freue mich auf Eure geschätzten Kommentare zu diesem brisanten Thema.  

Freitag, 24. September 2021

Immer an der Wand lang

Hier ein Beitrag, der schon einige Jahre "eigentlich fertig" rumgelegen hat. 
Jetzt ist es schon fast zu spät, den noch glaubwürdig zu posten. Die Kinder sind groß, gemeinsames Basteln oder Plätzchen-Backen kommt so gut wie nicht mehr vor.
Aber vielleicht spricht der Inhalt doch noch den einen oder anderen Eltern aus der Seele:
 

Meine Wenigkeit, als Generation nach der Nachkriegs-Generation wurde stets drauf geeicht, sparsam zu sein. Nichts zu verschwenden, alles bis aufs Letzte auszunutzen.

So lernte ich nicht nur, Yoghurtbecher und Nutellagläser so auszukratzen, dass sie bereits vor dem Abwasch praktisch sauber waren, Äpfel aß ich inkl. brauner Stellen und mit Kerngehäuse, Geld gab ich nur aus, nachdem ich es drei bis vier mal gedreht hatte und beim Verwerten von Papierbögen, Stoff(resten) und Plätzchenteig war ich nicht zu schlagen.
Ganz klar wurde am äußersten Rand angefangen, jede Ecke wurde genutzt, es wurde Teil an Teil gelegt, damit kein Material verschwendet wurde.
Dabei ist mir nicht bewusst, dass mir das aufgedrückt wurde oder ich aktiv angeleitet wurde.
Es war einfach so.

Derartige Feinheiten fehlen den Kindern heute anscheinend völlig.
Kekse werden mitten aus dem Teig rausgestochen, Papier wird in einer Ecke bemalt und dann weggeworfen und von den leeren Yoghurt-Bechern könnte in Kind in der dritten Welt noch eine Woche lang essen.
Ja, ich übertreibe boshaft, das ist mir bewusst.

Aber warum schaffe ich es nicht, meine Sparsamkeit - zumindest die guten Seiten davon - sinnreich zu vermitteln und weiterzugeben??

Kinder sind der Spiegel, der mir täglich vorgehalten wird.

Donnerstag, 16. September 2021

Weniger ist das neue Mehr!

Kochbücher, Kochblogs, Koch-Websites, Vlogs, Blabla. 
Überall wird man "dichtgeballert" mit Rezepten, Vorschlägen und tollen Ideen. 
 
Daber ist es so einfach: 
Ich habe den Fisch nur mit Salz und Butter in der Pfanne gebraten. 
Dazu Kartoffeln und Gemüse. 
Ein Gaumenschmaus. 
Warum immer so aufwendig?

Liebt das Einfache, auch wenn es schwierig ist.

Montag, 13. September 2021

Der große Umsturz 3

 Frau Stöhr hat nachgelegt. Nicht nur, dass sie noch weitere Lebensmittel gekauft hat, nein, jetzt ist das nächste Thema dran. 
Am 15. September sterben alle Geimpften. 
Egal, ob ein- oder zweimal geimpft. 

Sie ist natürlich nicht betroffen, denn sie hat sich noch nicht impfen lassen. 

Mittwoch weiß ich näheres.

Donnerstag, 9. September 2021

Der große Umsturz 2

Bis jetzt ist noch nichts passiert. 
Aber Frau Stöhr sagte, der 11.September käme ja noch und da werde sicher etwas passieren. 
Zwar frage ich mich, was diese Organisation mit dem 11. September verbindet, weil in der öffentlichen Wahrnehmung immer die Sache mit den Twin Towers gesehen wird und nie die Fertigstellung der weltweit ersten Diesellok, doch letztendlich ist der Grund wohl egal.
 
Der Countdown läuft.

Dienstag, 31. August 2021

Der große Umsturz

Frau Stöhr platzte damit heraus: Eine Freundin hätte ihr gesteckt, dass innerhalb der nächsten sieben Tage ein General-Lockdown geplant sei. 
Kein Strom, kein Wasser und danach solle alles besser werden. 
Sie würde sich jetzt eindecken und wir sollten das auch tun. 

Nun sind wir gut eingedeckt. Victor hat sich eingehend mit verschiedenen Szenarien beschäftigt und daher haben wir die offizielle Notrationen-Liste zwar nicht 1:1 umgesetzt, aber doch als Orientierung genommen. Allerdings hängen wir das nicht an die große Glocke. 
Es kann jederzeit etwas passieren. 
Das europäische Stromnetz ist fragil, teils marode und ein Stromausfall kann uns täglich treffen. 
Da sprechen wir auch gleich von Tagen ohne Strom und nicht nur für ein oder zwei Stunden. 

Was mich aber umtreibt ist der Umstand, wie sich die Nachricht vom "großen Lockdown" verbreitet und auch unreflektiert weitergegeben wird. 
Vor allem höre ich immer "die" und "es wird alles besser" und "wird umorganisiert"...
Auf die Nachfrage, wer denn den Lockdown ausrufen, wer ihn umsetzen und überwachen wird, bekomme ich keine Antwort. Auch was "alles besser" werden soll, bleibt nebulös. 

Noch hat die Woche ein paar Tage, es kann viel passieren, aber was ist nun, wenn die Sache einfach so dahingeht, ohne Lockdown, ohne Umsturz, ohne Stromausfall...
Dann sitzt Frau Stöhr auf einem Zentner Grillkohle, 30 Dosen Ravioli und einigen Kisten mit Dauerwurst.

Montag, 16. August 2021

Ja, äh...

Ein Lebenszeichen. 
Es fällt schwer
 - nach so langer Zeit wieder an die alte Form anzuknüpfen.  
 - nach Corona wieder etwas zu schreiben (NACH Corona? Wir sind noch mitten drin)!
 - nach der Flutkatastrophe.
 - nach Waldbränden in und um Europa.
 - nach Afganisthan.
 - nach LaschetBaerbockScholz.

Wie kann ich da weiter meinen belanglosen Unsinn schreiben?
Wie weiterhin spöttisch alles wichtige ignorieren?

Um es mit den Worten von Frank'n'Furter aus der Rocky Horror Show zu sagen: 
It's not easy, having a good time (Es ist nicht einfach, eine schöne Zeit zu haben).

Freitag, 12. Februar 2021

Februar im Schnee

Tatsächlich muss ich mich ranhalten. 

 
2020 habe ich im Schnitt einen Post in der Woche geschrieben, bis jetzt schaffe ich mit Ach und Krach einen im Monat. 
Tatsächlich geht es in diesem Post wenig um den Februar, gar nicht um Schnee, auch nicht um Corona oder die albernen Spam-Mails, die alle paar Tage aufpoppen.  

Nein, dieses Mal maule ich über mein Handy und die moderne Technik im allgemeinen. 

Mein Samsung habe ich schon zwei oder drei Jahre, es ist ein Android-Gerät der Einsteigerklasse. 
Display, unten ein schwarzer Rand, der kein Display ist, aber einen mechanisch wirkenden Knopp aufweist, der sich sogar richtig drücken lässt. 
Rechts und links sind je ein Sensor - einer ist die "Zurück-Taste", der andere ein "Zeige-alle-Fenster-an-damit-sie-einzeln-oder-komplett-geschlossen-werden-können-Taste". Dafür gibt es bestimmt einen total kurzen englischen Begriff. 
Von Anfang an war zu sehen, dass diese Berührungsfelder - wie soll ich das sinnvoll beschreiben? - "da" sind.
Die Felder sind eigentlich "unsichtbar", aber wenn man in einem bestimmten Winkel draufguckt, dann sieht man je ein lustiges Symbol. 
Mehr nicht. 
Jahrelang habe ich blind gedrückt, weil ich wusste, dass sie da sind, auch wenn sie sich nicht (oder nur schemenhaft) zu erkennen geben.
Mehrfach habe ich im Menü einen Hinweis darauf gesucht, ob und wie da eine Beleuchtung einzuschalten wäre.  Aber weder die (völlig nutzlose, weil nichts findende) Hilfefunktion bringt da etwas Licht ins Dunkel (haha, was für eine treffende Beschreibung), noch durchsteigt man das, bestimmt total intuitiv zu bedienende, Menü an sich. 
Meine Intuition scheint ein anderes Release zu sein, als das von den Handyentwicklern und ist auf keinen Fall kompatibel.
 
Jetzt - nach JAHREN - sind, nach dem letzten Update, diese Felder plötzlich illuminiert. 
Welche Freude. Es ist wie jeden Tag Weihnachten. 
Und der Clou daran ist: Das Lichtlein leuchtet nur ganz kurz auf. 
a) Wenn ich das Display aktiviere
b) Wenn ich eine der Tasten benutzt habe. 
 
Wirklich, a) kann ich verstehen. Wenn das Display aktiviert wird, zeigt mir das Handy: 
"Hier kannste mich drücken. 2 Sekunden lang offenbar ich Dir mein Geheimnis." 

Aber b) erschließt sich mir nicht. Wenn ich den Sensor benutzt habe, wusste ich, wo ich ihn finden kann. Ganz ohne Licht, ganz ohne tolles Zeichen. 
Aber das Handy zeigt mir an: "Hey - Du hast diesen oder den anderen Sensor gerade benutzt! Guck Dir nochmal die tollen Icons an! Schick, was? Nach zwei Sekunden verschwinden die wieder, also genieße den Anblick" ... und schon sind beide Felder wieder schwarz. 

Wer hat sich diesen Unsinn ausgedacht?
Das ist so, als würde ich (um doch mal das Wetter nicht ganz auszublenden) mit meinem Auto in den Graben rutschen und wenn ich da so liege, erscheint eine Anzeige im Display: "Die Straße ist glatt."
Danke - dass weiß ich jetzt selbst. 
Oder ich trinke einen Schluck Tee und verbrühe mir die Zunge. Anschließend erscheinen auf dem Tee die Worte: "Vorsicht, heiß!"

Leider finde ich mal wieder niemanden, der mir erklären kann, warum Hinweise eingeblendet werden, nachdem man sie gebraucht hätte. 
Oder ist das eine Allegorie auf's Leben, in dem ich die Erfahrung erst dann bekomme, nachdem ich sich gebraucht hätte?

Programmierer müsste man sein. 
Man denkt sich krausen Kram aus, spielt das per Update auf Millionen von im Betrieb befindliche Handys und die Endnutzer müssen damit klarkommen, egal wie schwachsinnig das neue "Feature" auch sein mag. 

Fortsetzung folgt. 

 

Nachtrag nach einem halben Jahr: Die Freude war nur kurz. In der Zwischenzeit sind die Tasten wieder ohne Licht. Rational nachvollziehen lässt sich das alles für mich nicht.  

Wer eine sinnvolle Erklärung hat, darf die gerne als Kommentar dalassen.

 

Dienstag, 12. Januar 2021

Weihnachten und Silvester

Das neue Jahr ist schon halb rum und ich habe noch immer nichts geschrieben. 
Dabei gäbe es so viel. 
Fangen wir mal damit an, dass wir Weihnachten hatten. 
2020 war alles anders. 
Tatsächlich sollte 2019 das letzte Jahr sein, in dem Estelle für den Weihnachts-Familiengottesdienst verantwortlich war. Also hatten Yolande und ich auch das letzte Mal einen Auftritt als Saxophon-Duett. 
Soweit war die Planung. Dann kam Corona und es gab nicht einmal einen richtigen Gottedienst. 
Sehr schade, aber was half alles lamentieren. Unser Herr Pasteur ist, von der Feuerwehr begleitet, durch die Dörfer gefahren und hat Straßenandachten gehalten. Einfälle muss man haben. 
Ansonsten hatten wir es ruhig, so wie auch Silvester. Gemütlich essen, Dinner For One, etwas spielen und dann gemeinsam nach draußen, um das neue Jahr zu begrüßen. 
Es war stiller als sonst, aber auch andere hatten noch Batterien und Raketen gehortet, also gab es immerhin etwas an Feuerwerk. Knaller, Kanonenschläge und dergleichen waren aber sehr selten zu hören. 
Am nächsten Tag waren also auch kaum Reste auf der Straße zu beseitigen. 
Es war das letzte Mal, dass wir als Familie zusammen gefeiert haben. 
2021 wird Yolande mit ihren Freunden und Victor mit seinen Freunden feiern. Wir Alten müssen dann selber ein Fass aufmachen. 
Sofern wir die zweite, dritte und vierte Welle überleben. 
Im Moment wütet das Virus schlimmer als zuvor und niemand weiß so recht, was noch passieren wird. 
Tatsächlich finde ich, die sollten einige Anti-Corona-Demos steigen lassen, mit verbindlicher, namentlicher Anmeldung und einem damit verbundenen Verzicht auf ärztliche Hilfe, bzw. Sauerstoffgabe/Beatmung im Falle einer Erkrankung. 
Einige Probleme ließen sich so einfach lösen. 

Meine treuen Leser merken, auch dieses Jahr spare ich nicht mit zynischen Bemerkungen, Sarkasmus und abfälligen Bemerkungen über alle anderen. 

Frohes neues Jahr.