Es wird immer wieder darüber gesprochen, ob es in Ordnung ist, Tiere erst großzuziehen und sie dann zu töten.
Eine berechtigte Frage.
Was außer Acht gelassen wird, ist die Frage, wie wir mit Pflanzen umgehen.
Denn auch Pflanzen haben Gefühle und eine Wahrnehmung.
Denn auch Pflanzen haben Gefühle und eine Wahrnehmung.
Nicht erst seit dem "geheimen Leben der Bäume" ist das bekannt. Es gab schon vor 30/40 Jahren Forschung zu diesem Thema.
Anscheinend können Pflanzen sogar Personen erkennen.
Auch diejenigen, die mit ihren Pflanzen sprechen, wissen um den positiven Effekt, den die Zuwendung hat.
In anderen Versuchen wurden Pflanzen mit Klassik, Pop oder Punk beschallt.
Klassik wurde als angenehm empfunden, bei Punk machten die Pflanzen "Selbstmord".
Aber ob sich das mit Quellen belegen lässt, oder nicht, habe ich jetzt nicht nachgeforscht. Hinweise nehme ich gerne entgegen.
Mir ist dieser Gedanke zu den Pflanzen gekommen, als ich eine Chili-Pflanze aus dem warmen Wohnzimmer in die Kälte nach draußen befördert habe.
Gerade hatte ich die letzten Schoten abgeerntet und nun wurde sie nicht mehr gebraucht. Zack und raus in die Kälte.
Genauer gesagt: In den sicheren Tod, denn diese Pflanzen vertragen keinen Frost.
Tatsächlich kam ich mir herzlos und unbarmherzig vor. Bloß weil die Pflanze keine Augen hat und/oder nicht schreien kann, wird sie dennoch bei ihrem kalten Tod leiden.
Gerade hatte ich die letzten Schoten abgeerntet und nun wurde sie nicht mehr gebraucht. Zack und raus in die Kälte.
Genauer gesagt: In den sicheren Tod, denn diese Pflanzen vertragen keinen Frost.
Tatsächlich kam ich mir herzlos und unbarmherzig vor. Bloß weil die Pflanze keine Augen hat und/oder nicht schreien kann, wird sie dennoch bei ihrem kalten Tod leiden.
Wenn auch die Pflanzen als Lebewesen wahrgenommen werden, so wie wir auch die Tiere zunehmend als Gegenüber auffassen - was werden wir in Zukunft noch essen können? Vielleicht nur noch Essen, dass im Labor gezüchtet wurde. Der Gedanke daran ist nicht weniger gruselig als alles andere.
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