Montag, 12. Januar 2026

Eine Frage der Ethik

Es wird immer wieder darüber gesprochen, ob es in Ordnung ist, Tiere erst großzuziehen und sie dann zu töten. 
Eine berechtigte Frage. 
 
Was außer Acht gelassen wird, ist die Frage, wie wir mit Pflanzen umgehen. 
Denn auch Pflanzen haben Gefühle und eine Wahrnehmung. 
Nicht erst seit dem "geheimen Leben der Bäume" ist das bekannt. Es gab schon vor 30/40 Jahren Forschung zu diesem Thema. 
Anscheinend können Pflanzen sogar Personen erkennen.  
Auch diejenigen, die mit ihren Pflanzen sprechen, wissen um den positiven Effekt, den die Zuwendung hat. 
In anderen Versuchen wurden Pflanzen mit Klassik, Pop oder Punk beschallt. 
Klassik wurde als angenehm empfunden, bei Punk machten die Pflanzen "Selbstmord". 
Aber ob sich das mit Quellen belegen lässt, oder nicht, habe ich jetzt nicht nachgeforscht. Hinweise nehme ich gerne entgegen. 
 
Mir ist dieser Gedanke zu den Pflanzen gekommen, als ich eine Chili-Pflanze aus dem warmen Wohnzimmer in die Kälte nach draußen befördert habe. 
Gerade hatte ich die letzten Schoten abgeerntet und nun wurde sie nicht mehr gebraucht. Zack und raus in die Kälte. 
Genauer gesagt: In den sicheren Tod, denn diese Pflanzen vertragen keinen Frost. 

Tatsächlich kam ich mir herzlos und unbarmherzig vor. Bloß weil die Pflanze keine Augen hat und/oder nicht schreien kann, wird sie dennoch bei ihrem kalten Tod leiden. 
Wenn auch die Pflanzen als Lebewesen wahrgenommen werden, so wie wir auch die Tiere zunehmend als Gegenüber auffassen - was werden wir in Zukunft noch essen können? Vielleicht nur noch Essen, dass im Labor gezüchtet wurde. Der Gedanke daran ist nicht weniger gruselig als alles andere. 

Freitag, 9. Januar 2026

Die Rache der festgefahrenen Sprachmuster

Frau Stöhr ist immer wieder einen Eintrag wert. 
Wie oft verdreht sie Sprichworte oder auch andere Formulierungen.  
 
Jetzt übertraf sie sich selbst. 
Wenn viel los ist, oder Ware nicht kommt, sagt sie gerne, dieses oder jenes müsse passieren: Sonst sei "Alarm in die Berge". 
 
Nun wird vor Winterwetter, leichtem Frost und etwas Schnee gewarnt. 
Sie hat sich ordentlich darüber aufgeregt und meinte, es würde mal wieder "Alarm ohne Berge" gemacht. 
 
Tatsächlich bezweifle ich, dass sie ihren Versprecher überhaupt bemerkt hat.  

Donnerstag, 8. Januar 2026

Die Bildung in der Tonne

Es schneit. An sich ist das nichts sonderbares, denn es ist Winter. 
Nun stellt es sich aber so dar, dass die Gewohnheiten des Alltages plötzlich nicht mehr so gelebt werden können, wie man es gewohnt ist. 
Es stand an, die Restmülltonne der Abfuhr bereitzustellen. 
Also bin ich mit meiner Schneeschaufel bewaffnet an die Straße gestiefelt und habe einen Stellplatz für die Tonne geschaffen. Weil ich ausgesprochen nett bin, habe ich die Lücke genügend groß gestaltet, um mindestens zwei Tonnnen aufstellen zu können. Meine Nachbarin hat ihre Tonne etwas unglücklich auf ihrem Weg geparkt und es stand zu befürchten, dass die Müllabfuhr diese nicht geleert hätte. 
Kein Problem für mich und ihre Tonne habe ich neben meine gestellt. 
 
Am Morgen des Folgetages war die Müllabfuhr trotz der widrigen Wetterbedingungen pünktlich um halb sieben bei uns "durch" und als ich zur Arbeit sollte, wollte ich die Tonne wieder bei uns reinstellen. 
Ups, es standen nun drei Tonnen da - der Platz war doch etwas knapp, die dritte stand auf der Straße und war randvoll, sogar der Deckel stand auf. 
Meine Tonne war zwar geleert worden, aber es befanden sich schon wieder zwei Tüten mit Müll darinnen, die nicht aus unserem Haushalt stammten. 
 
Irgendwer hat nach der Abfuhr seine volle Tonne dazugestellt und weiteren Müll in den geleerten Tonnen verteilt. 
Das wäre die offensichtlichste Erklärung. 
Die zweite wäre, die dritte Tonne kam vor der Abfuhr und besagter jemand hat seinen Müll bei uns "oben drauf" gepackt. 
Da die Müllwerker angehalten sind, einen prüfenden Blick in die Tonnen zu werfen, damit kein falscher Müll mitgenommen wird, kann es sein, dass die dritte Tonne wegen "Fehlbefüllung" nicht geleert wurde und ggfls. fehlbefüllte Tüten anschließend in den anderen Tonnen verteilt wurden. Beim Schreiben merke ich schon, wie sehr sich das nach Blödsinn anhört. 
 
Unser Haushalt ist knapp mit Müll. Die Kinder sind aus dem Haus und viel fällt bei uns nicht an. Die Zeiten, wo wir die 60L knackevoll hatten, sind lange schon vorbei. Daher kann ich damit leben, dass wir zwei Tüten mit "Fremdmüll" bis zur nächsten Leerung beherbergen müssen. 
Trotzdem konnte ich nicht umhinkommen, mir den Müll genauer anzusehen. Tatsächlich hatte ich auf einen Brief(-umschlag) mit Anschrift gehofft, denn dann hätte ich den Kram freundlich zurückgebracht. Aber der Gefallen wurde mir nicht getan. Sollte ich den Müll allerdings analysieren, stächen zwei Punkte heraus: 
Es ist ein Raucherhaushalt - unüberriechbar. 
Anscheinend ist das Bildungsniveau niedrig oder Mülltrennung ist besagter Person ganz egal, vielleicht auch unbekannt.
Ich habe eine pfandfähige Dose gefunden - die Mülltüte ist transparent, war also leicht zu durchschauen. Außerdem noch eine Energiesparbirne. 
Das sind beides keine Sachen, die man wegschmeißen sollte. Das eine bringt unfassbar viel Geld, das andere sollte einer Entsorgungsstelle zugeführt werden (damit wird das Problem von giftigen Leuchtmitteln nicht gelöst, aber immerhin bin ich meine Sorge los). 
Den Rest habe ich wieder in meiner Tonne versenkt. Doch die Müllmenge hätte sich noch gut reduzieren lassen: Verpackung, Lebensmittel, Metalle (aka Besteck), Papier. Da der ganze Kram dermaßen nach Kippen stank, habe ich davon Abstand genommen. 
 
Was bleibt, ist der Ärger, dass jemand so dummdreist ist und seinen Müll anderen zuschiebt. Ich habe dann aufgehört, mich zu ärgern, denn nichts anderes machen wir "zivilisieren" Kulturen; unser Plastikmüll, unsere Altkleider und die Online-Fehlkauf-Retouren verklappen wir im globalen Süden und dann wundern wir uns, wenn Umweltflüchtlinge zu uns kommen. 
In diesem Sinne ist der gute Vorsatz für dieses Jahr: Weniger Artikel zu konsumieren, die in Verpackungsmüll eingewickelt, gekauft werden müssen.   

Donnerstag, 11. Dezember 2025

Die künstliche Intelligenz übernimmt - und alle machen mit!

Von vielen befürchtet, von einigen prophezeit und nun ist es wirklich soweit. 
KI übernimmt und wir können uns kaum wehren. 
 
Nicht nur, dass bei YouTube viele Videos automatisch von schlechten KI-Stimmen synchronisiert werden - eine Einstellung, die man nicht ändern kann - es gibt auch zunehmend KI-generierte Beiträge.
Einige sind "Geschichtswissen" im weiteren Sinne - geheime Details über Bands, Informationen über verschollene Songs oder auch die Weltgeschichte einfach erklärt. Viel zu oft, weiß man aber nicht, ob es wirklich Fakten sind, die aufbereitet wurden, ob die KI einfach munter drauf los fabuliert oder ob gezielt Unsinn erstellt worden ist, um Klicks, und damit Einnahmen, zu generieren.
 
Noch schlimmer sind "AI-Artists", also Computer-Sängerinnen und Sänger.
Meistens mit "Retro"-Plattencover und mit Attributen versehen wie: Jahrelang verboten, digital aufbereitet, verschollen, wegweisend...
Die Namen sind Klischees und jetzt kommt das Schlimme: Die Musik ist z.T. gut gemacht. 
Glaubt man den Kommentaren, durchblicken nur die wenigsten, dass es sich hier um KI-Kram handelt.
 
Vielleicht gibt es aber ein bisschen Hoffnung, denn anscheinend sind die ersten Plattformen drauf gekommen, dass KI-Inhalte nicht sehr beliebt sind. 
Noch mehr: Sie sind austauschbar.
Aber Menschen wollen Dinge sehen, die sie packen: Interessante Geschichten, packende Schicksale, versierte Handwerkskunst und und und.  
 
Das alles bietet KI nicht. 
Aus einem Beitrag aus Insta kam die Info, dass KI zurückgedrängt und/oder eindeutig gekennzeichnet werden muss. 
Auch sollen KI-Beiträge nicht mehr durch Algorithmen gepusht werden. 
Zurück zum richtigen "Content-Creator", denn nur mit denen ist es auf einer Plattform interessant. 
Wenn das Internet langweilig wird, dann wird es keiner mehr nutzen - nutzt es keiner, gibt es keine Werbeeinnahmen. 
KI hilft, das kapitalistische System auszuhöhlen. 
 
Seine wir gespannt, was noch passieren wird.  

Donnerstag, 9. Oktober 2025

Die EU ist eine sinnvolle Gemeinschaft

Was manche vielleicht nicht nachvollziehen können, ist aber dennoch wahr. 
Die EU ist eine sinnvolle Einrichtung, leider arbeitet sie sich viel zu oft an Dingen ab, die weniger sinnvoll sind. 
Um das einmal vorweg zu schieben: Die Gurkenposse wurde von der Lobby der Verpackungsindustrie angestoßen. 
Es war also keine Idee "der EU", sondern von den Kasperköppen, die uns mit Plastik zumüllen. 
Was die EU hätte machen müssen, wäre einfach gewesen: Sich nicht vor den Karren spannen zu lassen. 
 
So wie jetzt: Die konservative Fraktion hat einen Antrag eingebracht, dass nur Wurst aus Fleisch "Wurst" heißen darf und Burger aus totem Tier "Burger". 
 
Für wie doof halten die die Bürger, von denen sie gewählt wurden?
Uns wird ein Nutriscore zugemutet, dessen Funktion den meisten Menschen unbekannt ist und auch die Nährwertangaben sind in der kleinstmöglichen Schrift gedruckt. Auch bei "Shrinkflation" und anderen Methoden,  die Gewinnmarge zu optimieren wird gesagt, dass "der Verbraucher" mündig sei und sich doch bitteschön selber infomieren kann, darf und muss. 
Aber der gleiche Verbraucher ist dann zu blöde, um das Wort "Veggie-Burger"  zu verstehen oder auch "Tofu-Wurst". 
Davor muss der unmündige Bürger geschützt werden. 
 
Liebes EU-Parlament: Kümmert Euch um die wichtigen Dinge: 
Holt die Drohnen vom Himmel. 
Seht zu, dass weltweit agierende Tec-Firmen in der EU gefälligst angemessene Steuern zahlen - Frankreich könnte innerhalb von 2 Tagen schuldenfrei sein - und alle anderen auch. 
Das gleiche gilt für Handelsplattformen: Wo Gewinn erzielt wird, werden die Steuern gezahlt. 
Als dritte Punkt, der mal angegangen werden muss: Social-Media-Plattformen, die nicht gegen Falschmeldungen (aka Fake-News), Hetze und Hassrede vorgehen, verlieren ihre Lizenz und der Dienst wird EU-weit abgeschaltet. 
Bevor da jetzt jemand schreit, dass sei Bevormundung und das dürfe nicht sein: Jeder Fußballer, der fortwährend foult, fliegt vom Platz. 
Ist hier nichts anderes. 
Da die Firmen den Markt in Europa nicht verlieren wollen - denn dann könnten Konkurrenzunternehmen den Platz einnehmen - werden sie nach den Regeln der EU spielen. Auch Amazon, Netflix und Co. wollen den Markt Europa nicht verlieren. Also nehmt gerechte Steuern. 
Fertig aus. 
 
Den Rest regelt der Markt. So einfach ist die ganze Sache.  

Donnerstag, 18. September 2025

Einmal, zweimal - und dann ist auch gut

Lange ist es her. 
Da schrieb ein Herr Boy Lornsen das Buch "Robbi, Tobbi und das Fliwatüt".
 
Eine schöne Geschichte über Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Toleranz und Mut.  
Eine Nebenperson die dort auftaucht, ist ein Sergant (den Namen müsste ich jetzt nachschlagen), der die Angewohnheit hatte, Dinge zweimal zu sagen. 
Zum Beispiel: "Das ist ja verrückt, das ist ja verrückt!" oder auch "So machen wir das, so machen wir das!"
 
Es war als "Spleen" eines englischen Polizeibeamtens gedacht und man hat etwas darüber geschmunzelt. 
Was stelle ich jetzt fest? Die "junge Generation", also die um die 20 herum haben diesen Spleen übernommen. 
Wie oft wird "genau, genau" gesagt oder "so machen wir das, so machen wir das".
 
Wenn ich daraus eine mathematische Reihe ableite, wird über kurz oder lang ein Roboter an mein Fenster klopfen. 
Ist das nun gut oder beängstigend? 

Montag, 15. September 2025

Herbstgebäck

... und Zack ist es über Nacht Herbst geworden. 
War das Wochenende noch sonnig und schön, erwartet uns der Montagmorgen mit Sturmböen und Regen. Gefühlt ist die Temperatur 10 Grad nach unten gegangen. 
 
Passend dazu sind es heute noch genau 100 Tage bis Weihnachten.  

Freitag, 12. September 2025

Autos und Blinker

Bleiben wir doch mal beim Auto. 
Vielleicht auch mehr bei den Lappen, die damit rumfahren. 
Es gibt auf jeden Fall welche, die besser fahren als ich - keine Frage. 
Aber worauf ich Wert lege, ist der richtige Zeitpunkt, den Blinker zu betätigen. 
 
Immerhin möchte ich die hinter mir darauf aufmerksam machen, dass ich gleich abbiegen werde. 
Der Erfolg ist in aller Regel, dass umgehend der Abstand vergrößert wird; schließlich ist davon auszugehen, dass ich gleich auf die Bremse trete. 
 
90% derjenigen, die da draußen mit einem amtlichen Führerschein herumfahren handeln aber anders. 
Ein Beispiel von heute morgen:  
Vor mir fährt jemand und davor auch noch. Die Linksabbiegerspur naht (ich blinke bereits) und der vor-vor mir hält sich schon auffällig links, plötzlich steigt er in die Eisen, zieht seinen Kombi nach links und als er schon halb auf der Abbiegespur ist, setzt er den Blinker. 
 
Da frage ich mich: Was hast Du nicht verstanden? 

Donnerstag, 14. August 2025

Autos, Autos

Ich weiß ja nicht, aber geht es nur mir so?
Stehe ich an der Straße und warte darauf, mich in den Verkehr einzufädeln, kann ich oft schon daran, wie jemand an mir vorbeifährt sehen, was mich erwartet, wenn ich hinter demjenigen herfahre. 
Auch das Verhalten vor und in Kurven ist aufschlussreich. 
Natürlich fallen mir immer die auf, die langsam fahren, nicht wissen wie man überholt oder am Mittelstreifen kleben. 
Aber tatsächlich sehe ich das schon wenn die einfach an mir vorbeigefahren sind. 
 
Dabei zeichne ich mich ganz sicher nicht durch eine besondere Sensibilität aus. Im Gegenteil.  

Mittwoch, 6. August 2025

Spontan auf und davon III

Stadtluft macht frei, so heißt ein altes Sprichwort. 
Bei Victor hat man auch genau diesen Eindruck. Er hat diese Woche zwei freie Tage aber wird nicht "nach Hause" kommen. 
Nein, er möchte sich etwas akklimatisieren und weiter einrichten und überhaupt fühlt er sich sehr wohl. 
Das ist natürlich ein bisschen traurig (für uns), denn wir haben fast das Gefühl, dass er froh ist, endlich von uns weg zu sein, aber andererseits ist es auch gut. 
Anscheinend genießt er es, auf eigenen Beinen zu stehen, für sich selbst zu sorgen, kochen, aufräumen, putzen...
Ist es nicht das, was Eltern eigentlich wollen? Kinder so zu erziehen, oder es ihnen so vorzuleben, dass sie ohne weiteres alleine in der Welt zurechtkommen?
Mission geglückt. 
Zudem hat er uns eingeladen, ihn zu besuchen und die Wohnung anzusehen - und (da hat er sich selber eingeladen) wir könnten ja zusammen essengehen. 
 
Die letzten Jahre in der Schule haben ihm sehr zugesetzt, auch eine Liaison mit einem Mädchen (die sich als sehr manipulativ entpuppt hat) tat ihm wirklich nicht gut. Die Folge waren Antriebslosigkeit, depressive Stimmung und das Gefühl in einem Loch ohne Ausgang zu sitzen. 
Wie anders ist es nun: Er hat Energie, er macht Pläne, er hat Lust zu seiner Arbeit - auch wenn das etwas ist, das er machen "muss", so ist es anderes, als Schule. 
Vielleicht möchte er auch dieses Gefühl von Freiheit, Ausgeglichenheit und Energie bis zum letzten auskosten. 
 
Sei es ihm gegönnt, ich freue mich für ihn, denn zuvor hatte er arge Bedenken, ob er wirklich schon ausziehen wollte. Nun geht es ihm gut damit.  

Dienstag, 5. August 2025

Spontan auf und davon II

Das war sie also die erste Nacht. 
Ein bisschen aufregend für alle - keine Möglichkeit schnell zu helfen, keine Deeptalk am Abend und auch keine "Kontrolle", ob das Kind am Morgen aufsteht. 
 
Aber er hat anscheinend gut geschlafen, es sei noch alles etwas ungewohnt, aber ansonsten fühle er sich wohl und es sei alles in Ordnung. 
 
 
Diese Beiträge sind langweilig?
 
Ja, vielleicht für Euch, aber Ihr braucht sie nicht zu lesen. 
Da ich manche Dinge mit niemandem teilen kann (außer mit Bea, aber wir brauchen uns nicht die ganze Zeit die gleichen Gedanken "zuzuechoen", wird ja langweilig und wir sind auch kein Thunfisch), schreibe ich auch Kleinigekeiten auf, um einfach mal einige Dinge zu reflektieren. 
 
Es ist schön zu sehen, dass das Kind, dass man einige Jahre gepflegt und gegossen hat, nun auf eigenen Beinen stehen möchte und seine Freude daran hat. 
Gleichzeitig ist einem Weh ums Herz, weil Hänschenklein nun in die Welt hinauszieht. 
Andererseits ist es schön, dass es nur eine Wegstunde ist, so ist man im Notfall schnell zur Stelle.