Frau Stöhr hat mir ihrem Jüngsten gebacken.
Zu ihrer Verteidigung sei gesagt, dass sie stets betont, keine gute Bäckerin zu sein.
Tatsächlich gehen bei sogar Ausstechplätzchen bei ihr nicht so gut.
Vielleicht hat ihr auch jemand ein falsches Rezept untergeschoben...
Die Plätzchen erinnerten eher an Dekokekse, oder Schmuckkekse, wie sie im norddeutschen Raum im vorletzten Jahrhundert üblich waren:
Sehr dick, sehr pappig, sehr geschmacksneutral und sehr hell.
Ausstechplätzchen müssen, dünn, zart, butterig und knusprig sein. Leicht gebräunt, eigentlich eher goldgelb mit einem verführerischen Duft.
Knackig im Anbiss und knusprig im Mund, nicht krümelig aber doch trocken genug, dass sie in Tee, Kaffee oder Kakoa gestippt werden wollen, sich vollsaugen und ihre Form behalten, bis sie im Mund landen, auch wenn man noch eine Strophe "Fröhliche Weihnachten" zuende singen möchte.
Zugegeben, mein Anspruch an Weihnachtsgebäck ist hoch.
Doch halte ich ihn für erfüllbar und angemessen.
Es dauert nicht mehr lange, dann werde ich mich an diesem Post selber messen lassen müssen...
Montag, 21. November 2016
Donnerstag, 17. November 2016
Falsche Freunde
Im Englischunterricht wurden wir stets vor "false friends" gewarnt.
"when can I bekome a beefsteak" heißt nicht "wann bekomme ich ein Beefsteak", sondern " wann werde ich ein Beefsteak".
Auch der "murder" ist kein "Mörder" sondern der "Mord".
Verschiednen Beispiele haben sich bei mir so tief ins Hirn eingebrannt, dass auch bei anderen Wörtern die Alarmglocke schrillt, wenn ich eine Übersetzung lese, dass nicht sonderlich schlüssig ist.
Gerade so wie hier:klick mich
Ein Brief von John Lennon ist aufgetaucht und bei gmx.de wird die Sache als "Hass-Brief" breitgetreten - geschrieben in einer Zeit, als alle vier Beatles nicht gut aufeinander zu sprechen waren.
Im untenstehenden Ausschnitt ist ein prägnanter Satz fett hervorgehoben - leider fehlt der englische Originalausschnitt, doch ich vermute, dass Lennnon von "the perverted little thing you call brain" gesprochen haben könnte.
"to pervert" wird zwar auch für "pervertieren" gebraucht, aber im Englischen hat es nicht diesen negativen und ins sexuelle hinübergehenden Klang, wie in unserer Sprache.
Eine sinnvolle Übertragung wäre wahrscheinlich diese:
"Bekommst Du das in dies verdrehte Ding, dass Du Hirn nennst!"
Denn die übliche Verwendung von "to pervert" ist tatsächlich "verdrehen, irreleiten, fehlleiten".
In diesem Sinne: Dieser Artikel ist ziemlich verdreht...

PS: Der Text ist ein Ausschnitt aus dem Artikel und daher sind die Sätze auch vorne und hinten nicht vollständig!
Um den Artikel vollständig zu lesen (lohnt sich übrigens nicht), klickt den Link weiter oben an.
"when can I bekome a beefsteak" heißt nicht "wann bekomme ich ein Beefsteak", sondern " wann werde ich ein Beefsteak".
Auch der "murder" ist kein "Mörder" sondern der "Mord".
Verschiednen Beispiele haben sich bei mir so tief ins Hirn eingebrannt, dass auch bei anderen Wörtern die Alarmglocke schrillt, wenn ich eine Übersetzung lese, dass nicht sonderlich schlüssig ist.
Gerade so wie hier:klick mich
Ein Brief von John Lennon ist aufgetaucht und bei gmx.de wird die Sache als "Hass-Brief" breitgetreten - geschrieben in einer Zeit, als alle vier Beatles nicht gut aufeinander zu sprechen waren.
Im untenstehenden Ausschnitt ist ein prägnanter Satz fett hervorgehoben - leider fehlt der englische Originalausschnitt, doch ich vermute, dass Lennnon von "the perverted little thing you call brain" gesprochen haben könnte.
"to pervert" wird zwar auch für "pervertieren" gebraucht, aber im Englischen hat es nicht diesen negativen und ins sexuelle hinübergehenden Klang, wie in unserer Sprache.
Eine sinnvolle Übertragung wäre wahrscheinlich diese:
"Bekommst Du das in dies verdrehte Ding, dass Du Hirn nennst!"
Denn die übliche Verwendung von "to pervert" ist tatsächlich "verdrehen, irreleiten, fehlleiten".
In diesem Sinne: Dieser Artikel ist ziemlich verdreht...
PS: Der Text ist ein Ausschnitt aus dem Artikel und daher sind die Sätze auch vorne und hinten nicht vollständig!
Um den Artikel vollständig zu lesen (lohnt sich übrigens nicht), klickt den Link weiter oben an.
Donnerstag, 3. November 2016
Family Gothic
Wenn am Wochenende gewaschen wird, dann hat man das Gefühl, als
wohnten nur "Gruftis" bei uns.
Schwarz, schwarz, schwarz.
Alles nur schwarze Klamotten...
Mittwoch, 2. November 2016
Mülltage
Als Kind waren Geburtstag und Weihnachten die großen Landmarken im Leben,
später kamen die Ferien dazu.
später kamen die Ferien dazu.
Solche fixen Größen gaben dem Leben Struktur und waren gleichzeitig Indikatoren für das
Fortschreiten des Jahres.
Fortschreiten des Jahres.
Heute gibt es eine Vielzahl an Landmarken, die einem jetzt weniger als Orientierung dienen,
als vielmehr aufzeigen, wie schnell die Zeit vergeht.
als vielmehr aufzeigen, wie schnell die Zeit vergeht.
So kommt dienstags die Müllabfuhr.
Alle zwei Wochen wird der Restmüll abgeholt, alle vier Wochen wird Papier bzw. „gelber“ Müll geholt.
(das geht dann so: Restmüll, Papier, Restmüll, gelber Müll, Restmüll, Papier, ...)
So wird meine Lebenszeit von diesen Terminen eindeutig getaktet.
Gut, dass es zuverlässige Wegmarken im Leben gibt.
Dienstag, 1. November 2016
Die Türkei macht es richtig!
HIER könnten wir uns am ungeliebten Nachbarn im Süden mal ein Beispiel nehmen.
Der kranke Mann am Bosporus verstellt seine Uhren nicht mehr und bleibt dauerhaft bei der Sommerzeit.
Richtig so!
Das sollten wir auch tun.
Die Mär von der Energieeinsparung ist schon lange widerlegt und was bleibt ist nur ein gigantischer und teurer Aufwand, alles umzustellen.
Von den Auswirkungen auf den Biorhythmus von Mensch und (Wild-)Tier ganz zu schweigen.
Der kranke Mann am Bosporus verstellt seine Uhren nicht mehr und bleibt dauerhaft bei der Sommerzeit.
Richtig so!
Das sollten wir auch tun.
Die Mär von der Energieeinsparung ist schon lange widerlegt und was bleibt ist nur ein gigantischer und teurer Aufwand, alles umzustellen.
Von den Auswirkungen auf den Biorhythmus von Mensch und (Wild-)Tier ganz zu schweigen.
Dienstag, 18. Oktober 2016
Sturm im Wasserglas?
Vielleicht sehe ich es ja völlig falsch.
Aber da hat sich ein Terrorverdächtiger in der Haft umgebracht.
Passiert wohl öfters, dass sich Menschen selber umbringen - soll hier aber nicht der Gegenstand der Betrachtung sein.
Was nun vielen übel aufstößt: Dieser Mann war verdächtig und man wollte von ihm ganz, ganz viel erfahren und so alles aufklären.
Jetzt frage ich mich, naiv, wie ich nunmal bin:
Da sitzt jemand, der vermutlich die grundsätzliche Meinung hat, "Ungläubige" sollten sterben, die westliche Kultur sei unwert und seine Haft und der Umgang mit ihm beweisen es jeden Tag aufs neue.
Wird dieser nun kooperativ alles auspacken, was er weiß?
Wird der nach zig Jahren im Gefängnis geläutert und als wertvolles Mitglied der Gesellschaft wieder in die Freiheit treten?
Wird er sein Fehlverhalten einsehen und später anderen Menschen den Weg zu Freiheit und einem selbstbestimmten Leben weisen?
Ich glaube es nicht.
Vielmehr drängt sich mir die Ansicht auf, dass dem Steuerzahler viel Geld gespart wurde.
All die Untersuchungen, die Befragungen, der Aufenthalt im Gefängnis, die Wärter, die Richter, die Anwälte...
Zeit und Geld, das an anderer Stelle sinnvoll angelegt sein kann.
... und bitte, nun werft mit Steinen.
Aber da hat sich ein Terrorverdächtiger in der Haft umgebracht.
Passiert wohl öfters, dass sich Menschen selber umbringen - soll hier aber nicht der Gegenstand der Betrachtung sein.
Was nun vielen übel aufstößt: Dieser Mann war verdächtig und man wollte von ihm ganz, ganz viel erfahren und so alles aufklären.
Jetzt frage ich mich, naiv, wie ich nunmal bin:
Da sitzt jemand, der vermutlich die grundsätzliche Meinung hat, "Ungläubige" sollten sterben, die westliche Kultur sei unwert und seine Haft und der Umgang mit ihm beweisen es jeden Tag aufs neue.
Wird dieser nun kooperativ alles auspacken, was er weiß?
Wird der nach zig Jahren im Gefängnis geläutert und als wertvolles Mitglied der Gesellschaft wieder in die Freiheit treten?
Wird er sein Fehlverhalten einsehen und später anderen Menschen den Weg zu Freiheit und einem selbstbestimmten Leben weisen?
Ich glaube es nicht.
Vielmehr drängt sich mir die Ansicht auf, dass dem Steuerzahler viel Geld gespart wurde.
All die Untersuchungen, die Befragungen, der Aufenthalt im Gefängnis, die Wärter, die Richter, die Anwälte...
Zeit und Geld, das an anderer Stelle sinnvoll angelegt sein kann.
... und bitte, nun werft mit Steinen.
Samstag, 15. Oktober 2016
Zeitfenster
Auf dem Weg zur Arbeit, gibt es gewisse Zeitfenster.
Fahre ich zu einer bestimmten Zeit los, weiß ich sicher, dass es sich dort oder dort staut.
Oder zu einer anderen Zeit ist diese Ecke frei und man kommt gut durch.
Manchmal erwischt man auch seltsame Moment, in den einem keine Autos begegenen - weder auf der "eigenen" noch auf der Gegenfahrbahn.
So einen Moment hatte ich letztens, als leichte Morgennebel rechts und links der Straße waberten und niemand außer mir auf der Straße zu seien schien.
Plötzlich tat sich mir ein anderes "Zeitfenster" auf - eine Erinnerung.
Vor zwei oder drei Dekaden waren wir in Dänemark im Urlaub. Wer es kennt, in der Nähe von Börsmose in direkter Nachbarschaft zu einem Militärübungsplatz.
Schon beim Frühstück waren Maschinengewehrsalven zu hören.
Eines frühen Abends waren wir noch am Strand - leichter Nebel zog von der See auf, der Himmel war trüb und das Licht nicht mehr als ein diffuses Zwielicht.
Außer uns war (in meiner Erinnerung) niemand mehr am Strand.
Auch wir machten uns auf den Weg zu unserem Ferienhäuschen zurück.
Plötzlich fuhr ein Militärlaster auf den Strand, dann ein zweiter und ein dritter.
Die Plane der Ladefläche wurde aufgezogen und aus den drei Lastern sprangen Soldaten auf den Strand, die sahen nicht nach Baden aus.
Eine Szene, wie aus einem SiFi-Film oder einem Horrorstreifen.
Der menschenleere Strand im Nebel und darauf nur ausschwärmende Soldaten.
Auf unserem Weg durch die wenigen kommerziellen Buden, die das "Herz" der Ferien-Anlage bildeten war auch niemand mehr zu sehen - alles war wie ausgestorben und eine gespenstische Stille, wie sie dem Abendnebel zu eigen ist, lag über den Dünen.
So kam ich mir auch auf dem Weg zur Arbeit vor.
Als wäre man plötzlich allein auf der Welt und Nebel harrt nur, einen zu verschlingen...
Fahre ich zu einer bestimmten Zeit los, weiß ich sicher, dass es sich dort oder dort staut.
Oder zu einer anderen Zeit ist diese Ecke frei und man kommt gut durch.
Manchmal erwischt man auch seltsame Moment, in den einem keine Autos begegenen - weder auf der "eigenen" noch auf der Gegenfahrbahn.
So einen Moment hatte ich letztens, als leichte Morgennebel rechts und links der Straße waberten und niemand außer mir auf der Straße zu seien schien.
Plötzlich tat sich mir ein anderes "Zeitfenster" auf - eine Erinnerung.
Vor zwei oder drei Dekaden waren wir in Dänemark im Urlaub. Wer es kennt, in der Nähe von Börsmose in direkter Nachbarschaft zu einem Militärübungsplatz.
Schon beim Frühstück waren Maschinengewehrsalven zu hören.
Eines frühen Abends waren wir noch am Strand - leichter Nebel zog von der See auf, der Himmel war trüb und das Licht nicht mehr als ein diffuses Zwielicht.
Außer uns war (in meiner Erinnerung) niemand mehr am Strand.
Auch wir machten uns auf den Weg zu unserem Ferienhäuschen zurück.
Plötzlich fuhr ein Militärlaster auf den Strand, dann ein zweiter und ein dritter.
Die Plane der Ladefläche wurde aufgezogen und aus den drei Lastern sprangen Soldaten auf den Strand, die sahen nicht nach Baden aus.
Eine Szene, wie aus einem SiFi-Film oder einem Horrorstreifen.
Der menschenleere Strand im Nebel und darauf nur ausschwärmende Soldaten.
Auf unserem Weg durch die wenigen kommerziellen Buden, die das "Herz" der Ferien-Anlage bildeten war auch niemand mehr zu sehen - alles war wie ausgestorben und eine gespenstische Stille, wie sie dem Abendnebel zu eigen ist, lag über den Dünen.
So kam ich mir auch auf dem Weg zur Arbeit vor.
Als wäre man plötzlich allein auf der Welt und Nebel harrt nur, einen zu verschlingen...
Donnerstag, 6. Oktober 2016
Der Bart ist ab!
Wir haben ein altes Haus.
Das hat Vorteile, aber auch Nachteile, manchmal kleine Einschränkungen.
So ist die Haustür etwas tricky.
Je nach Jahreszeit und Wetterlage lässt sie sich gut schließen oder auch schlecht. Manchmal sitzt sie stramm im Schloss, manchmal etwas lose.
Demnach lässt sie sich an einigen Tagen gut ab- und aufschließen, an anderen geht es etwas schwerer.
Gestern abend war es dann soweit.
Mein Schlüssel aus Aluminium in einem schicken Grün gab seinen Geist auf.
Ich hielt den Kopf in der Hand, während der Bart noch im Schlüsselloch steckte.
Etwa auf 3 Uhr.
Ein Schlüsseldienst um 9.00 Uhr abends zu bestellen kostet in der Zwischenzeit soviel, wie ein gemütliches Wochenende in Berlin.
Also meinen Spannungsprüfer aus dem Teeschrank geholt und mit einigen leichten Klopfern, etwas Gehebel und Gewürge habe ich den Zylinder auf 12 Uhr drehen können.
Dann noch mit einem weiteren Schlüssel von draußen einmal kräftig zugestoßen und der verbliebene Rest konnte mit spitzen Fingern aus dem Schloss gezogen werden.
Da war ich doch sehr erleichtert - ein Nachschlüssel ist doch etwas günstiger als ein Schlüsseldienst...
Warum ich einen Alu-Schlüssel hatte?
Eigentlich sollte Victor den bekommen. Als er einen eigenen Schlüssel haben sollte, waren wir im Baumarkt, um einen zu holen und in grün gefiel ihm der gut. Als er dann mit auf den Weg bekam, mit dem etwas vorsichtig zu sein, wollte er doch lieber einen "normalen" - gekauft ist gekauft, also habe ich den grünen Schlüssel bekommen.
Werde die Farbe am Schlüsselbund vermissen.
Das hat Vorteile, aber auch Nachteile, manchmal kleine Einschränkungen.
So ist die Haustür etwas tricky.
Je nach Jahreszeit und Wetterlage lässt sie sich gut schließen oder auch schlecht. Manchmal sitzt sie stramm im Schloss, manchmal etwas lose.
Demnach lässt sie sich an einigen Tagen gut ab- und aufschließen, an anderen geht es etwas schwerer.
Gestern abend war es dann soweit.
Mein Schlüssel aus Aluminium in einem schicken Grün gab seinen Geist auf.
Ich hielt den Kopf in der Hand, während der Bart noch im Schlüsselloch steckte.
Etwa auf 3 Uhr.
Ein Schlüsseldienst um 9.00 Uhr abends zu bestellen kostet in der Zwischenzeit soviel, wie ein gemütliches Wochenende in Berlin.
Also meinen Spannungsprüfer aus dem Teeschrank geholt und mit einigen leichten Klopfern, etwas Gehebel und Gewürge habe ich den Zylinder auf 12 Uhr drehen können.
Dann noch mit einem weiteren Schlüssel von draußen einmal kräftig zugestoßen und der verbliebene Rest konnte mit spitzen Fingern aus dem Schloss gezogen werden.
Da war ich doch sehr erleichtert - ein Nachschlüssel ist doch etwas günstiger als ein Schlüsseldienst...
Warum ich einen Alu-Schlüssel hatte?
Eigentlich sollte Victor den bekommen. Als er einen eigenen Schlüssel haben sollte, waren wir im Baumarkt, um einen zu holen und in grün gefiel ihm der gut. Als er dann mit auf den Weg bekam, mit dem etwas vorsichtig zu sein, wollte er doch lieber einen "normalen" - gekauft ist gekauft, also habe ich den grünen Schlüssel bekommen.
Werde die Farbe am Schlüsselbund vermissen.
Donnerstag, 22. September 2016
Statisch
Es bleibt wie es ist.
Das RL fordert mich sehr und wenn ich mal etwas Ruhe habe, sitze ich bestimmt nicht vorm Rechner.
Dafür lese ich jetzt abends im Bett immer noch ein paar Minuten.
Ein jeder kann jetzt ausrechnen, wie lange ich bei einem täglichen Pensum von ca. 5 Seiten für Manns "Zauberberg" brauche, wenn ich die Diskussionen von Setembrini und Naphta überspringe.
*ggg*
Werde mich demnächst wieder melden. :-)
Das RL fordert mich sehr und wenn ich mal etwas Ruhe habe, sitze ich bestimmt nicht vorm Rechner.
Dafür lese ich jetzt abends im Bett immer noch ein paar Minuten.
Ein jeder kann jetzt ausrechnen, wie lange ich bei einem täglichen Pensum von ca. 5 Seiten für Manns "Zauberberg" brauche, wenn ich die Diskussionen von Setembrini und Naphta überspringe.
*ggg*
Werde mich demnächst wieder melden. :-)
Mittwoch, 7. September 2016
Neu - diesmal ohne Müll
Bitte meiner Blog-Rolle einmal etwas Aufmerksamkeit entgegenbringen.
Da habe ich "Alternulltiv" hinzugefügt, eine Seite, deren Betreiber das Ziel haben, ohne Müll zu leben.
Leider verträgt sich dieser Blog nicht mit "Alternulliv", daher wird nicht angezeigt, wenn sich dort etwas neues tut.
Daher empfehle ich dort regelmäßig zu gucken, ob es Neuigkeiten gibt.
Nachmachen ist hier nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht.
Da habe ich "Alternulltiv" hinzugefügt, eine Seite, deren Betreiber das Ziel haben, ohne Müll zu leben.
Leider verträgt sich dieser Blog nicht mit "Alternulliv", daher wird nicht angezeigt, wenn sich dort etwas neues tut.
Daher empfehle ich dort regelmäßig zu gucken, ob es Neuigkeiten gibt.
Nachmachen ist hier nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht.
Dienstag, 6. September 2016
Zurück aus dem Mittelalter
Lange Stille - auch ein Yeti braucht mal Urlaub, daher habe ich meine Höhle verlassen und war in der Welt der Menschen unterwegs.
Seltsame Dinge habe ich erlebt - so war ich auf einem mittelalterlichen Markt.
Wenn man es genau nimmt, war es ein Wikingermarkt.
So ein Markt, wo man nie weiß, wo der Markt endet und die Privatsphäre der Teilnehmer beginnt, da die dort auch schlafen und wohnen.
Ich finde sie etwas merkwürdig, diese Menschen.
Einerseits sind sie und ihresgleichen so sehr auf Authentizität bedacht, dass niemand mit seinem Stand am Markt teilnehmen darf, der nicht 100% den Anforderungen entspricht.
Andererseits laufen da viele Kurzgeschorene mit teuren Schwertern herum.
Nun muss man wissen, dass langes Haar ein Zeichen der Freien war und nur Sklaven und gedemütigten wurden die Haare geschoren.
Schwerter hatten den Wert eines heutigen Einfamilienhauses - also wirklich nur etwas für Adlige, zudem war es in der Regel auf Märkten verboten, ein Schwert zu tragen - schließlich kam man in friedlicher Absicht.
Dann laufen da wirklich viele dicke Männer mit merkwürdigen Tatoos, kurzen Haaren und langen Bärten rum. Mit "viele" meine ich überproportional viele.
Ganz zu schweigen davon, dass die Wikinger im Mittelalter ein karges Leben führten, da war dickwerden wirklich ein Privileg...
Etwas albern fand ich die Preisschilder, auf denen "Silberlinge" oder "Taler" gefordert werden.
Interessant dagegen der Kollege, der Fische abschuppte, die verblieben Haut in Urin gerbte und das Endprodukt als "Fischleder" verkauft - sehr gerne für Taschen und Handschuhe genommen.
Tatsächlich kann man mit vielen gut ins Gespräch kommen und es wird gerne erzählt was und wie gemacht wird.
Putzig sind die Kinder, in ihren altertümlichen Gewändern barfuß durchs Gras laufen.
Aber ob es wirklich so gewesen ist?
Eine Bekannte meinte mal, diese Freizeit-Mittelalterlichen seien ihr zuwider, weil sie tags die Vorzüge des 21. Jahrhunderts genössen und am Wochenende auf "authentisch" machten.
Zum Teil mag ich ihr zustimmen, zum Teil finde ich es schon interessant, was diese Menschen machen, weil so manches Rätsel der Archeologie von ihnen praktisch ausprobiert und gelöst wurde/wird.
Nachtrag:
Auch diese seltsame Angewohnheyt, das "i" bei jedem "ei" durch ein "y" zu ersetzen, finde ich eyn kleyn wenig albern und historisch nicht so richtig authentisch - aber sey's drum; jeder blamiert sich so gut er eben kann.
Seltsame Dinge habe ich erlebt - so war ich auf einem mittelalterlichen Markt.
Wenn man es genau nimmt, war es ein Wikingermarkt.
So ein Markt, wo man nie weiß, wo der Markt endet und die Privatsphäre der Teilnehmer beginnt, da die dort auch schlafen und wohnen.
Ich finde sie etwas merkwürdig, diese Menschen.
Einerseits sind sie und ihresgleichen so sehr auf Authentizität bedacht, dass niemand mit seinem Stand am Markt teilnehmen darf, der nicht 100% den Anforderungen entspricht.
Andererseits laufen da viele Kurzgeschorene mit teuren Schwertern herum.
Nun muss man wissen, dass langes Haar ein Zeichen der Freien war und nur Sklaven und gedemütigten wurden die Haare geschoren.
Schwerter hatten den Wert eines heutigen Einfamilienhauses - also wirklich nur etwas für Adlige, zudem war es in der Regel auf Märkten verboten, ein Schwert zu tragen - schließlich kam man in friedlicher Absicht.
Dann laufen da wirklich viele dicke Männer mit merkwürdigen Tatoos, kurzen Haaren und langen Bärten rum. Mit "viele" meine ich überproportional viele.
Ganz zu schweigen davon, dass die Wikinger im Mittelalter ein karges Leben führten, da war dickwerden wirklich ein Privileg...
Etwas albern fand ich die Preisschilder, auf denen "Silberlinge" oder "Taler" gefordert werden.
Interessant dagegen der Kollege, der Fische abschuppte, die verblieben Haut in Urin gerbte und das Endprodukt als "Fischleder" verkauft - sehr gerne für Taschen und Handschuhe genommen.
Tatsächlich kann man mit vielen gut ins Gespräch kommen und es wird gerne erzählt was und wie gemacht wird.
Putzig sind die Kinder, in ihren altertümlichen Gewändern barfuß durchs Gras laufen.
Aber ob es wirklich so gewesen ist?
Eine Bekannte meinte mal, diese Freizeit-Mittelalterlichen seien ihr zuwider, weil sie tags die Vorzüge des 21. Jahrhunderts genössen und am Wochenende auf "authentisch" machten.
Zum Teil mag ich ihr zustimmen, zum Teil finde ich es schon interessant, was diese Menschen machen, weil so manches Rätsel der Archeologie von ihnen praktisch ausprobiert und gelöst wurde/wird.
Nachtrag:
Auch diese seltsame Angewohnheyt, das "i" bei jedem "ei" durch ein "y" zu ersetzen, finde ich eyn kleyn wenig albern und historisch nicht so richtig authentisch - aber sey's drum; jeder blamiert sich so gut er eben kann.
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