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Dienstag, 17. September 2024

Die Stirne bieten - wer kann, der kann.

 Freistunde in der Schule und das Gemüt von einigen schlägt über die Stränge. 
Man solle doch über eine nicht so sehr beliebten Klassenkameradin eine "lustige" Präsentation über den Beamer zu jagen - zur allgemeinen Belustigung. 
 
Warum steht nur Victor auf und benennt es als das, was es ist: Mobbing.
Einer stachelt auf, andere machen mit, die Mehrheit schweigt. 
Nur einer lehnt sich auf. 
 
Was ist bei der Erziehung von 24 Jugendlichen schiefgelaufen?

Mittwoch, 14. September 2022

Nimm Abschied und gesunde!

Tja, die Überschrift hatte ich schon ausformuliert (bzw. Herr Hesse hat das für mich übernommen) und meinte dann dann wohl, ich wüsste noch, was ich schreiben wollte, denn seit Juni steht dieser Post als Entwurf im Hintergrund und harrt der Dinge, die ich schreiben wollte. 
 
Aber was wollte ich denn eigentlich schreiben?
Vielleicht von Victors Abschluss aus der Schule?
Der Abschied von den Nappels aus seiner Klasse. 
Ebenso von liebgewonnen und weniger liebgewonnenen Lehrer.
usw. usw. usw. 
 
Es mag sich ein jeder selber ausdenken, denn ich weiß gar nicht mehr, worum es ging. 
Tatsächlich habe ich auch gar nicht viel Lust zu schreiben. 
Mir ist da nicht nach. 
Zuviel Arbeit und viel zuviel, was ich privat um die Finger habe. 

Also bis bald.


Montag, 10. Januar 2022

Wissen ist Nacht!

Der Satz "Wissen ist Nacht" spiel im Roman "Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär" eine zentrale Rolle.
Wer das Buch kennt - also das Buch, nicht das Hörbuch - weiß, dass es eine Schwarte ist. 
700 oder 800 Seiten - mit Abzügen bei der B-Note. Es gibt viele Zeichnungen, teilweise über eine ganze Seite, der Schrift ist nicht allzuklein und es gibt einen Rand, an dem Unterüberschriften stehen. 
 
Worauf ich hinausmöchte: Nicht jedes Kind mag lesen. War vor 30 Jahren nicht anders als heute, mit dem Unterschied, dass es außer Fernsehen und Gameboy wenig anderes gab.  
Sofern wir von basteln, Modellbau, Sport, draußen spielen, Freunde treffen, musizieren/Musik hören, zeichnen oder backen/kochen absehen. Das sind halt alles Dinge, die Aktion bedeuten. 
Wer sich nicht langweilen wollte, musste aktiv werden. 
Heute nimmt uns das Smartphone jede Langeweile. 

Alles in allem kein großer Anreiz mehr das Lesen zu kultivieren. 
Hier habe ich in einer Fußnote beschrieben, dass Victor Mühe beim Lesenlernen hatte. 
Vielleicht gibt es sogar einen "richtigen" Beitrag darüber, aber den habe ich nicht gefunden. 
Tatsächlich habe ich viel mit ihm geübt und unser beider Geduld wurde arg strapaziert. 

Er hat lesen gelernt, aber es war nie sein liebstes Hobby. 
Doch irgendwann hat er entdeckt, dass er neues lernen kann, wenn er liest. Neue Welten taten sich auf. Er ist geschichtlich interessiert und so waren plötzlich Bücher im Fokus, in denen deutsches Zeitgeschehen als Roman verarbeitet wurde. 
Siehe da, er liest fleißig, gerne, versteht, was er liest. 
Bücher mit 200, 300, 400 Seiten. 
Das hätte ich vor 10 Jahren noch nicht gedacht. 

Damit möchte ich eines hervorheben: Eltern, lest mit Euren Kindern! Nehmt Euch Zeit. Lest vor, macht neugierig, verbringt "Quality Time" mit den Blagen. Führt sie positiv an Bücher heran. 
Es lohnt sich. Gemeinsam "erlebte" (erlesene) Geschichten verbinden. Das können immer wieder Anknüpfpunkte für Gespräche sein, ihr bleibt im Gespräch und "verliert" die Kinder nicht. 

Das Ergebnis zählt! Selbst wenn Sie Groschenromane lesen oder Fanfic, Disneys lustige Taschebücher oder auch Mangas. Die Fähigkeit einer Handlung zu folgen, geschriebene Inhalte aufzunehmen und zu verstehen sind auch in einer "digitalisierten" Welt unbezahlbar. 
Nehmt Euren Kindern diese Chance nicht sondern eröffnet ihnen durchs Lesen neue Welten. 

Victor liest gerade "Käptn Blaubär", ein Wälzer mit 700 Seiten oder mehr - natürlich ist das keine deutsche Hochliteratur, aber er liest freiwillig und gerne. Zu sagen, er kämpft sich da durch, wäre falsch. Er erobert sich spielend einen Kontinent namens Zamonien und das alles ohne Druck und Ärger. 

Eltern - nehmt Euch Zeit für die Kinder und lest - es zahlt sich tausendfach zurück!

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Pisa - und nicht nur der Turm ist schief

Mal wieder eine Pisa-Studie.

Mal wieder die Geschichte mit Äpfel und Birnen.

Es werden Asiaten mit Europäern und Amerikanern verglichen.
Reiche Staaten mit armen Staaten.
Reduziert auf etwas, das man als "Bildung, verengt auf die Anforderung der Berufsweld" bezeichnen kann.

In Deutschland kann nur jeder fünfte 15jährige die einfachen Texte verstehen, die anderen sind unterfordert? Ist denn da auch der Anteil der frisch zugezogenen Imigranten berücksichtigt?
Denen kann man keinen Vorwurf machen, die sind ja dabei, noch zu lernen.
Wer ein oder mehrere Kinder durch die Grundschule geschleust hat, kann ein Lied davon singen, dass der Unterricht oft nicht strukturiert ist. Stunden fallen aus. Lehrer unterrichten in "fachfremden" Fächern. Junge Hüpfer ohne jede Erfahrung, aber mit großen Rosinen im Kopf werden ohne Begleitung auf die Kinder losgelassen.
Ist es da ein Wunder, wenn lesen und schreiben nicht mehr richtig gelehrt und gelernt werden.
Hier hake ich gleich ein: Es wird immer darauf rumgehackt, dass Kinder aus bildungsfernen und/oder ärmeren Haushalten schlechtere Chancen haben.
Da kann man der Schule aber nicht alle Schuld anlasten.
Bei uns war es so, das Yolande Bücher verschlungen hat. Sachbücher, Kinderbücher, textlastiges, Comics - einfach alles.
Victor hat dagegen lieber gehört. Mit ihm habe ich drei Jahre jeden Abend gelesen***. Im Rahmen der Gute-Nacht-Geschicht (die anscheinend auch immer mehr aus der Mode kommt), hatte er einen Teil zu lesen und ich auch. Es gehört Ausdauer und Leidesnfähigkeit auch von den Eltern dazu.
Eine Zeile Großdruck mit acht einfachen Wörtern konnte schon einmal fünf Minuten in Anspruch nehmen. Aushalten, aushalten, aushalten - nicht eingreifen, nicht erleichtern, nicht vorsagen.
Der Erfolg kam. Ganz langsam wurde die Lesegeschwindigkeit schneller, die Wörter saßen sicherer und irgendwann lief es. Jetzt liest das Kind aus eigenem Antrieb - allerdings oft nur die Dinge, die ihn interessieren. Auch das gehört dazu, wenn Emil, Michel, die Kinder vom Möwenweg oder aus Bullerbü nicht gefallen, dann eben Ritter Trenk, Mangas oder lustige Taschenbücher.
Kinder lesen nur, wenn sie etwas zu lesen bekommen, was ihnen gefällt; macht es den Kindern doch leichter und unterstützt das.
Doch ist da noch die Zeit, wenn Mama bis 21.00 Uhr im Laden steht oder schon wieder Nachtschicht hat, wenn Papa, soweit es einen gibt, nach 12 stressigen Stunden wieder zuhause ist. Wieviele Eltern können sich nicht vom Smartphone lösen.
... und die Schule soll jetzt alle Defizite aus allen Gesellschaftsschichten auffangen und egalisieren?

In Singapur ist die Millionärsdichte sehr hoch.
Merkwürdig, das Kinder von dort besser abschneiden, als aus einem Flächenland, wie Deutschland.
In China gibt es Ganztagsschulen und abends Nachhilfe.
Ist das ein Vorbild für uns? Meine Kinder hätten Ganztagsschulen doof gefunden. Die wollten auch noch Freizeit ohne Gängelung und Beaufsichtigung. Aber da sind wir vielleicht auch Old-School und nicht mehr auf dem Laufenden und alle anderen finden das toll.

Wer wusste schon, dass in D. tatsächlich alle Schüler teilnehmen konnten und durften - egal ob Ramona, Hans, Ali oder Jaqueline.
In einigen Staaten wurden nur die Muttersprachler zum Test gebeten, bzw. nur deren Ergebnisse wurden weitergeleitet.
Wird dadurch das Gesamtbild nicht verzerrt?

So gesehen ist unser Abschneiden im Mittelfeld gar nicht schlecht. Kein Grund sich auszuruhen, aber auch kein Grund alles schlecht zu reden.
Wie wäre es mal damit, die Bildungspolitik durch die Leher an der Basis bewerten zu lassen?
Seit Jahren wird von oben entschieden, aber unten muss alles ausgebadet werden. Einige Minister würden sich sehr wundern, wenn sie selbst mal erleben, wie es im Schulalltag in einer 8. Gemeinschaftsschulklasse aussieht.


*** Nur um eines klarzustellen: Victor hatte seine Mühe, das Lesen zu lernen, aber bei Interesse bleiben Daten und Fakten wie von selber hängen. Erdzeitalter, Dinosauriernamen, Schwertarten ...
Das läuft alles. Im Moment liest er "Anmerkungen zu Hitler" von Sebastian Haffner.
Er liest es nicht nur, er versteht es auch. Angesichts der Pisa-Studie ist das ja ein Knackpunkt an dem die deutschen Schulen arbeiten müssen. 

Dienstag, 20. März 2018

Mit den Füßen abgestimmt

Als der Schnee fiel war alles wie immer.
So wie immer, wenn Schnee fällt .
Zumindest bei uns.

Als erstes fahren die Busse nicht mehr, dann stellt die Bahn den Betrieb ein.
Die Schule dagegen fällt nicht aus. Denn die LAndeshauptstadt liegt jenseits einer Wetterscheide und wenn es bei uns Schnee schüttet, passiert dort gar nichts.
Andersherum haben wir blauen Himmel, wenn die dort im Schnee versinken.
Seltsamerweise gibt es in dem Fall sofort schneefrei.
Angeblich wird sich mit der Polizei und den Straßenmeistereien abgestimmt - a.n.g.e.b.l.i.c.h.
Tatsächlich ist es so wie beschrieben - dort Schnee, hier frei - dort kein Schnee, hier kein frei.

Es war dann aber so, dass keiner seine Kinder zur Schule geschickt hat, ich bin später an Victors Schule vorbeigekommen und der Schulhof war (bis auf wenige schmale Trampelpfade) noch wie frisch verschneit - nichtmal die Feuerwehrzufahrt war geräumt.

Der nächste Tag war dann so, dass wir die Kinder wieder zur Schule gejagt haben, die Busse fuhren wieder - nur fand kein Unterricht statt. Nur Kinderaufbewahrung und vorzeitiger Schulschluss um 12.00 Uhr.

Ein weiterer Tag später (es war ein Freitag) fiel in einem Teil der Schulen der Unterrricht aus - wobei die Straßen sowas von frei waren...

Nun mag im Winter bei Eis und Schnee nicht immer alles richtig laufen und manches ist auch einfach schwieriger als sonst, aber was unser Schulministerium so macht, erschließt sich mir nicht.

Wir Eltern haben das gemacht, was am sinnvollsten war, die Kinder zuhause behalten und ihnen einen schönen Tag im Schnee geschenkt.

Montag, 11. September 2017

Chancengleichheit

Die Chancengleichheit in der Bildung in der Gemeinschaftsschule sieht in meinen Augen so aus:

Schlechte Schüler werden nur mitgeschleppt.
Gute Schüler werden ausgebremst.

Unterm Strich heißt das: Schlechter Abschluss mit mangelhaftem Wissen für alle!

Dienstag, 19. Mai 2015

Benimm dich mal!

"Benimmunterricht"
Viele Deutsche fänden es gut, wenn es diesen Unterricht an der Schule gäbe.

Was schließe ich daraus?

Die meisten Eltern sind unfähig ihren Kindern Benimm bezubringen - denn sonst wäre diese Idee nie auf offene Ohren gestoßen.

Mittwoch, 6. Mai 2015

VERA

Mal wirklich gute Nachrichten:
Victor hat je eine VERA in Mathe und Deutsch geschrieben.

Beide mal hat er wirklich gute Ergebnisse hingelegt.
Damit ist diesmal ein Vergleich mit seinen Klassenkameraden gemeint und nicht nur Victor-sonst und Victor-diesmal.

In der Mathe-VERA hat er 82% und in Deutsch lag er dicht an den 90%.

Dafür, dass er nach wie vor für Schule nicht viel über hat und sich immer wieder fragt, warum die Zeit zwischen den Pausen überhaupt gefüllt werden muss, sind das wirklich gute und mutmachende Ergebnisse.

Freitag, 17. April 2015

Das fliegende Klassenzimmer

Erich Kästern hat in seinem Kinderbuchklassiker die Rivaliät zwischen verschiedenen Schulen festgeschrieben.
Weidemann und Hassenkamp haben dieses Thema immer wieder gerne aufgenommen und in den "glorreichen Sieben" und der "Schreckenstein"-Reihe weitergeführt.

Wie nahe es der Realität ist, merkte ich, als Yolande und ich bei einem Spaziergang ehemalige Kameradinen aus der Grundschule trafen.
Die würdigten sich keines Blickes - immerhin sind sie jetzt auf verschiedenen Schulen.
Auch wenn die sich gegenseitig als "Schwesterschulen" bezeichnen, so wäre "Spinnefeindschulen" die treffendere Bezeichnung...

Montag, 13. April 2015

Welt der Wunder?

Wenn man Kinder in der Schule hat, wird man sich wohl oder übel mit der Handschrift auseinander setzen müssen.

In meinem Fall ist es so, dass ich das Schreiben per Hand sehr schätze und natürlich sind Meldungen wie "per Hand geschriebenes bleibt besser im Gedächtnis" Wasser auf meine Mühlen. Hieß es zu meiner Schulzeit doch auch immer: Wer schreibt, der bleibt! - wobei sich das eher auf das Mitschreiben im Untericht bezog, allerdings waren damals Handies nur etwas für Wichtigtuer und Angeber. Von einem Smartphone hat nicht mal jemand geträumt.

Lernten wir früher noch die lateinische Ausgangschrift, mit vielen Schwungübungen vorweg in der Schule. So wird jetzt zu allererst
Druckschrift gelehrt. Die alberne Begründung dazu:
Es wird ja auch viel Druckschrift gelesen, also sollte man die "vertraute" Schrift auch lernen.
Warum die eine Schrift dann Druckschrift und die andere Schreibschrift heißt kann ich jetzt auch gar nicht mehr verstehen...
Nun gut. Nachdem die Kinder die Druckschrift noch nicht ordentlich können wird umgehend die Schreibschrift angefangen.
Das Lernen der Schreibschrift erfolgt aber nicht in der Schule - nein, es gibt Arbeitsbücher, die komplett zu Hause durchgearbeitet werden müssen.
Sind diese dann fertigt, kann anschließend der Füllerführerschein gemacht werden.
Wobei es in der Schule dann ganz egal ist, wie die Kinder schreiben.
Druckschrift, Schreibschrift, "organisch verbunden"...

Neben der lateinischen Ausgangsschrift gibt es noch die Schulschrift, die vereinfachte Ausgangsschrift und evtl. noch weitere unsinnige Vereinfachungen, die je nach Bundesland verschieden gelehrt werden.

Das Ergebnis war vor kurzem eine kurze Meldung, in der ein Pädagogenverband beklagte, die Schrift der Schüler sei zu einem großen Teil unleserlich und die Schüler selbst könnten auch nicht mehr längere Zeit am Stück schreiben.
Schon nach einer halben Stunde hätten sie Schmerzen un/oder Ermüdungserscheinungen.

Wer zählt denn jetzt hier mal eins und eins zusammen?

Zum einen wird eine flüssige Handschrift gar nicht mehr ordentlich gelehrt, nicht gefördert und schon gar nicht gefordert.
Dann wird auf ein formal schönes Schriftbild kein Wert gelegt und auch das Schreiben mit dem Füller - mit dem ein langes ermüdungsfreies Schreiben möglich ist - läuft nur so nebenbei.
Zum anderen Beklagen die Lehrer, dass die Schrift der Schüler so schlecht geworden ist.

Was passt hier jetzt nicht mehr zusammen?

Dienstag, 17. September 2013

Deutsche Geschichte

Jetzt fehlt er wieder, mein Vater kannte sich in der deutschen Geshichte aus.
Nicht nur Zahlen und Fakten, nein, er kannte auch viele Anekdoten, die in keinem Schulbuch stehen.
Damit konnte er Wissen vermitteln, ohne einen monotonen Vortrag halten zu müssen.

Nun hat Yolande die Anfänge des deutschen Reiches im Unterricht, Karl und Otto und so weiter.
Das wäre der Zeitpunkt gewesen, wo "Opa" richtig hätte auffahren können.
Schade, dass sie das nicht mehr erlebt.

Freitag, 13. September 2013

Aussichtsloser Kampf

Unglaublich, da hat ein Gericht entschieden, dass eine 13-jährige mit einem „Burkini“ schwimmen und auch den Anblick von leichtbekleideten Jungen ertragen muss.
Obwohl sie eine Muslime ist und sie sich auf ihren Glauben beruft.

Dann wurde auch noch in einem Fall entschieden, wo ein Sohn von Zeugen Jehovas vor dem Film „Krabat“ beschützt werden sollte, er müsse diesen Film sehen, denn der Lehrauftrag der Schule umfasse auch die Vermittlung von den „Wurzeln“ der Kultur.

Vielleicht habe ich das aber auch falsch verstanden.

Wie dem auch sei, meine Chancen gegen die allseits gelehrte Mathematik zu klagen, stehen nun wohl schlecht.
Denn ich wollte mich gerne auf meine religiöse Ansicht stützen, und meine Kinder nur in die zamonische Urmathematik unterrichten lassen, weil alle anderen Zahlensysteme meinem Glauben total entgegenstehen.

Schließlich steht die religiöse Freiheit doch über allem, oder?

Die kürzlich erlassenen Urteile lassen aber befürchten, dass den Anhängern kleinerer Glaubensgemeinschaften großes Ungemach ins Haus steht.
















Für alle, die begriffsstutzig sind: Der oben stehende Beitrag ist nicht ganz ernstgemeint.


Donnerstag, 12. September 2013

Positives aus der Schule

Tatsächlich mal positives aus der Schule.
Die Klassenlehrerin hat angerufen und vermeldet, dass sich Victor seit den Ferien besser konzentrieren kann, er ist mehr bei der Sache, beteiligt sich am Unterricht und arbeitet zügiger.
Seine Leistungen sind unter "Druck" höher und besser, als wenn man ihn einfach machen lässt.
Warum erkenne ich mich da bloß so sehr wieder??
Insgesamt ist er auf einem guten Weg, so als "käme er langsam in der Schule an".

Darüber sind wir natürlich wirklich froh. Denn das beständige Therapieren und Fördern geht uns allen ganz schön auf den Senkel. Aber die Ergo scheint doch etwas zu bringen.
Wenn sich die geänderten Verhaltensweisen nun verfestigen und bleiben, könnte auch der Rest der Schulzeit für alle etwas entspannter werden.
Hoffen wir mal, dass auch Victor die Wende zur Besserung positiv wahrnimmt.

Dienstag, 27. August 2013

Endlich mal ein Problem, das ich nicht habe!

Im Moment geht bei uns das Thema "lesen durch schreiben" durch die Presse.
Kurz gefasst heißt es, Kinder schreiben so, wie sie meinen und ab der 2. Klasse kümmert man sich dann um die Rechtschreibung. "Otto Pol fült sich wol amm Nootpol one Atomstrom."
Könnte dabei rauskommen.
Aber auch schlimmeres ist möglich.

Ein Glück, dass zumindest bei uns schreibenlernen und Rechtschreibung Hand in Hand gelehrt werden. Wenn der Unterricht auch sonst nicht sonderlich elitär ist, so wird zumindest an diesem Punkt kein Experiment gemacht.

Immerhin.

Wer es noch nicht verstanden hat:
Ich finde "lesen durch schreiben" für ausgemachten Blödsinn!

Montag, 18. März 2013

Schnee

Es schneit, es weht, es ist März und irgendwie kann man das mit dem Klimawandel gerade nur schwer glauben.
Morgens klingelt mehrfach das Telefon und besorgte Mütter teilen mit, dass ihr Kind zuhause bleibt.
Wie kommentiert Yolande das alles: "Das Leben ist hart an der Küste!", schultert ihre Schultasche und macht sich auf den Weg zum Bus!

Bea und eine andere Mutter fragen zu Recht, was den Kindern eigentlich vermittelt wird, wenn die wegen jeder Kleinigkeit zuhause gelassen werden.

Andererseits wäre es für uns nicht schlimm gewesen, wäre die Schule tatsächlich ausgefallen.
Tat sie aber nicht, darum wird nach Plan vorgegangen.
Victor hat sich auch beschwert, aber es hilft nunmal nichts und schließlich muss ich auch zur Arbeit, da kann ich auch nicht einfach wegbleiben, nur weil die Straßen mit meterhohen Schneewehen vollstehen.