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Freitag, 5. Juni 2026

Der Verfall einer Kultur

Es gibt "skills", die eindeutig als Kulturleistung zu sehen sind und bei denen ich schon seit geraumer Zeit feststelle, dass sie im Schwinden begriffen sind.
Zum Beispiel, aus der Flasche trinken. 
Scheint für viele U40er ein ernsthaftes Problem zu sein. 
Ebenso das Binden einer Schleife oder die richtige Haltung und Handhabung von Messer, Gabel und Löffel. Von der Haltung bei Tisch reden wir besser gar nicht. 
Jeder der einen Führerschein hat, sollte in der Fahrschule das Anfahren am Berg geübt haben. Ich halte immer extra Abstand, wenn jemand am Hang vor mir steht. 
Aus gutem Grund!
Auch der grundsätzliche Sinn, warum und wann der Blinker aka Fahrtrichtungsanzeiger zu benutzen ist, scheint bei mindestens der Hälfte der fahrenden Bevölkerung nicht verstanden worden zu sein. Ja, dazu zählen 95% der BMW-Fahrer. 
Zum Schluss nochmal ein Wort zum Müll. Es war (zumindest bei den Schulen hier im Umkreis) so, dass Mülltrennung gelehrt wurde. Dazu gehörte auch, die Vermittlung von Wissen darüber, wie schädlich es ist, Abfälle einfach auf die Straße, aus dem Autofenster oder neben den Abfalleimer zu werfen.
Anscheinend ist es heute ein Geheimwissen, das vielen verborgen bleibt. 
 

Montag, 1. Juni 2026

Wer nicht fragt, der nicht gewinnt

Letztens beim Essengehen. 
Das Essen war gut, die Bedienung freundlich, auch das Ambiente stimmte und zum Abschluss wollte der Kellner noch einen draufsatteln und brachte 5 Gläser mit Schnaps. 
Hätte er gefragt, hätte er keinen Schnaps wegschütten müssen. 
 
Tatsächlich ist es eine nette Geste, aber nachdem Yolande und ihr Freund abgelehnt hatten, war er doch etwas verunsichert und blickte etwas panisch in unsere Runde, ob er sich beim Alter vielleicht etwas vertan hat - Alkohol an Minderjährige auszuschenken, ist so eine Sache. 
Jetzt sind alle Kinder schon in den 20ern - nur trinken diese beiden eben kein Nervengift. Ich, als Fahrer, habe auch dankend verzichtet - Victor hat mich böse angesehen, weil er mein Glas gerne noch genommen hätte. Dann hat er Bea böse angesehen, die zwar aus Solidarität mit Victor und weil ihr der Kellner etwas leid tat, einen Schnaps genommen und getrunken hat. 
Denn ihr schmeckte der gar nicht und Victor meinte, er hätte den ja bekommen können. 

Vielleicht hätte der Kellner etwas ahnen können - zwei alkoholfreie Radler, ein alkoholfreies Erdinger, eine Flasche Wasser und ein Bier. 
Kann es sein, dass da jemand nicht so auf Alkohol steht?

Montag, 25. Mai 2026

Labubu 2 - die Party ist vorbei

Wer hier regelmäßig liest, kann sich mit Sicherheit noch an diesen Artikel erinnern. 
Für alle, die Links in Blogeinträgen misstrauen: Das war mein Post aus Juli 2025 über Labubus. 
La-was?
Richtig. Labubus sind schon wieder in der Versenkung verschwunden. 
 
Wer mit einer einschlägigen Suchmaschine danach fahndet wird eines sehr schnell feststellen; die meisten Artikel wurden in den Monaten 06/07/08.2025 veröffentlicht. Ganz wenige sind mit einem Datum aus September oder später zu finden. Wird ein neuerer Eintrag - also ab Januar 2026 - vorgeschlagen, handelt es sich wahrscheinlich um eine rückblickende Einschätzung des Trends. Vielleicht auch um eine kritische Analyse der "Trend-Kultur". 
 
Wer schon etwas älter ist, kann sich sicherlich an weitere Trends erinnern, aber nicht unbedingt, wie sie zuende gegagen sind. 
Denn der Hype ist laut, der Tod kommt still und leise. 
Was war mit...
...Lambada
...gecasteten Girl- und Boy-Groups
...Tamagotchi
...Arschgeweih
...Tennis
...Michael-Schuhmacher-Formel-1-Benetton-Ford
...Ice-Bucket-Challenge
...Jerusalema
...Diddel-Maus
 
Alles Trends, die mal ganz heiß waren und jetzt völlig verschwunden sind. 
Ein jeder möge einmal darüber nachdenken und in der Zukunft gut überlegen, ob jeder Trend mitzumachen ist. 

Dienstag, 28. April 2026

Gib mir bitte nur ein Wort

Die Gruppe "Wir sind Helden" haben mit dem Titel "Gib mir bitte nur ein Wort" einen Mann besungen, der zwar geliebt und begehrt ist, aber eben auch mundfaul. 
 
Männer an sich sollen ja angeblich weniger Reden als Frauen. Wobei es da einige Ausnahmen gibt. Um die versuche ich immer einen Bogen zu machen. 
 
Hier ist ein interessanter Artikel zum Thema, wieviel wir (noch) miteinander reden und welche Auswirkungen das hat, haben kann und woher es vielleicht kommt, dass die Menschen weniger miteinander sprechen. 
 
Einach mal lesen und mit jemandem drüber reden. 
 
Hinweis: Für diesen Link und den Artikel übernehme ich keinen Verantwortung für den Inhalt, die Richtigkeit, etwaige Schäden und auch nicht dafür, dass der Link tatsächlich dauerhaft dahinführt, wo er jetzt gerade hinführt. Ebensowenig halte ich irgendwelche Rechte daran und bin auch sonstwie nicht verantwortlich. Sollte Link unwissentlich unrechtmäßig gesetzt sein, werde ich ihn nach Aufforderung umgehend entfernen. 

Montag, 16. Februar 2026

Es reicht auch langsam.

Die Lage ist nicht überall gleich, aber hier schneit es und friert und wenn das eine mal weniger wird, fängt das andere um so mehr an. 

Jetzt ist auch mal gut. 

Donnerstag, 8. Januar 2026

Die Bildung in der Tonne

Es schneit. An sich ist das nichts sonderbares, denn es ist Winter. 
Nun stellt es sich aber so dar, dass die Gewohnheiten des Alltages plötzlich nicht mehr so gelebt werden können, wie man es gewohnt ist. 
Es stand an, die Restmülltonne der Abfuhr bereitzustellen. 
Also bin ich mit meiner Schneeschaufel bewaffnet an die Straße gestiefelt und habe einen Stellplatz für die Tonne geschaffen. Weil ich ausgesprochen nett bin, habe ich die Lücke genügend groß gestaltet, um mindestens zwei Tonnnen aufstellen zu können. Meine Nachbarin hat ihre Tonne etwas unglücklich auf ihrem Weg geparkt und es stand zu befürchten, dass die Müllabfuhr diese nicht geleert hätte. 
Kein Problem für mich und ihre Tonne habe ich neben meine gestellt. 
 
Am Morgen des Folgetages war die Müllabfuhr trotz der widrigen Wetterbedingungen pünktlich um halb sieben bei uns "durch" und als ich zur Arbeit sollte, wollte ich die Tonne wieder bei uns reinstellen. 
Ups, es standen nun drei Tonnen da - der Platz war doch etwas knapp, die dritte stand auf der Straße und war randvoll, sogar der Deckel stand auf. 
Meine Tonne war zwar geleert worden, aber es befanden sich schon wieder zwei Tüten mit Müll darinnen, die nicht aus unserem Haushalt stammten. 
 
Irgendwer hat nach der Abfuhr seine volle Tonne dazugestellt und weiteren Müll in den geleerten Tonnen verteilt. 
Das wäre die offensichtlichste Erklärung. 
Die zweite wäre, die dritte Tonne kam vor der Abfuhr und besagter jemand hat seinen Müll bei uns "oben drauf" gepackt. 
Da die Müllwerker angehalten sind, einen prüfenden Blick in die Tonnen zu werfen, damit kein falscher Müll mitgenommen wird, kann es sein, dass die dritte Tonne wegen "Fehlbefüllung" nicht geleert wurde und ggfls. fehlbefüllte Tüten anschließend in den anderen Tonnen verteilt wurden. Beim Schreiben merke ich schon, wie sehr sich das nach Blödsinn anhört. 
 
Unser Haushalt ist knapp mit Müll. Die Kinder sind aus dem Haus und viel fällt bei uns nicht an. Die Zeiten, wo wir die 60L knackevoll hatten, sind lange schon vorbei. Daher kann ich damit leben, dass wir zwei Tüten mit "Fremdmüll" bis zur nächsten Leerung beherbergen müssen. 
Trotzdem konnte ich nicht umhinkommen, mir den Müll genauer anzusehen. Tatsächlich hatte ich auf einen Brief(-umschlag) mit Anschrift gehofft, denn dann hätte ich den Kram freundlich zurückgebracht. Aber der Gefallen wurde mir nicht getan. Sollte ich den Müll allerdings analysieren, stächen zwei Punkte heraus: 
Es ist ein Raucherhaushalt - unüberriechbar. 
Anscheinend ist das Bildungsniveau niedrig oder Mülltrennung ist besagter Person ganz egal, vielleicht auch unbekannt.
Ich habe eine pfandfähige Dose gefunden - die Mülltüte ist transparent, war also leicht zu durchschauen. Außerdem noch eine Energiesparbirne. 
Das sind beides keine Sachen, die man wegschmeißen sollte. Das eine bringt unfassbar viel Geld, das andere sollte einer Entsorgungsstelle zugeführt werden (damit wird das Problem von giftigen Leuchtmitteln nicht gelöst, aber immerhin bin ich meine Sorge los). 
Den Rest habe ich wieder in meiner Tonne versenkt. Doch die Müllmenge hätte sich noch gut reduzieren lassen: Verpackung, Lebensmittel, Metalle (aka Besteck), Papier. Da der ganze Kram dermaßen nach Kippen stank, habe ich davon Abstand genommen. 
 
Was bleibt, ist der Ärger, dass jemand so dummdreist ist und seinen Müll anderen zuschiebt. Ich habe dann aufgehört, mich zu ärgern, denn nichts anderes machen wir "zivilisieren" Kulturen; unser Plastikmüll, unsere Altkleider und die Online-Fehlkauf-Retouren verklappen wir im globalen Süden und dann wundern wir uns, wenn Umweltflüchtlinge zu uns kommen. 
In diesem Sinne ist der gute Vorsatz für dieses Jahr: Weniger Artikel zu konsumieren, die in Verpackungsmüll eingewickelt, gekauft werden müssen.   

Donnerstag, 11. Dezember 2025

Die künstliche Intelligenz übernimmt - und alle machen mit!

Von vielen befürchtet, von einigen prophezeit und nun ist es wirklich soweit. 
KI übernimmt und wir können uns kaum wehren. 
 
Nicht nur, dass bei YouTube viele Videos automatisch von schlechten KI-Stimmen synchronisiert werden - eine Einstellung, die man nicht ändern kann - es gibt auch zunehmend KI-generierte Beiträge.
Einige sind "Geschichtswissen" im weiteren Sinne - geheime Details über Bands, Informationen über verschollene Songs oder auch die Weltgeschichte einfach erklärt. Viel zu oft, weiß man aber nicht, ob es wirklich Fakten sind, die aufbereitet wurden, ob die KI einfach munter drauf los fabuliert oder ob gezielt Unsinn erstellt worden ist, um Klicks, und damit Einnahmen, zu generieren.
 
Noch schlimmer sind "AI-Artists", also Computer-Sängerinnen und Sänger.
Meistens mit "Retro"-Plattencover und mit Attributen versehen wie: Jahrelang verboten, digital aufbereitet, verschollen, wegweisend...
Die Namen sind Klischees und jetzt kommt das Schlimme: Die Musik ist z.T. gut gemacht. 
Glaubt man den Kommentaren, durchblicken nur die wenigsten, dass es sich hier um KI-Kram handelt.
 
Vielleicht gibt es aber ein bisschen Hoffnung, denn anscheinend sind die ersten Plattformen drauf gekommen, dass KI-Inhalte nicht sehr beliebt sind. 
Noch mehr: Sie sind austauschbar.
Aber Menschen wollen Dinge sehen, die sie packen: Interessante Geschichten, packende Schicksale, versierte Handwerkskunst und und und.  
 
Das alles bietet KI nicht. 
Aus einem Beitrag aus Insta kam die Info, dass KI zurückgedrängt und/oder eindeutig gekennzeichnet werden muss. 
Auch sollen KI-Beiträge nicht mehr durch Algorithmen gepusht werden. 
Zurück zum richtigen "Content-Creator", denn nur mit denen ist es auf einer Plattform interessant. 
Wenn das Internet langweilig wird, dann wird es keiner mehr nutzen - nutzt es keiner, gibt es keine Werbeeinnahmen. 
KI hilft, das kapitalistische System auszuhöhlen. 
 
Seine wir gespannt, was noch passieren wird.  

Donnerstag, 9. Oktober 2025

Die EU ist eine sinnvolle Gemeinschaft

Was manche vielleicht nicht nachvollziehen können, ist aber dennoch wahr. 
Die EU ist eine sinnvolle Einrichtung, leider arbeitet sie sich viel zu oft an Dingen ab, die weniger sinnvoll sind. 
Um das einmal vorweg zu schieben: Die Gurkenposse wurde von der Lobby der Verpackungsindustrie angestoßen. 
Es war also keine Idee "der EU", sondern von den Kasperköppen, die uns mit Plastik zumüllen. 
Was die EU hätte machen müssen, wäre einfach gewesen: Sich nicht vor den Karren spannen zu lassen. 
 
So wie jetzt: Die konservative Fraktion hat einen Antrag eingebracht, dass nur Wurst aus Fleisch "Wurst" heißen darf und Burger aus totem Tier "Burger". 
 
Für wie doof halten die Politiker die Bürger, von denen sie gewählt wurden?
Uns wird ein Nutriscore zugemutet, dessen Funktion den meisten Menschen unbekannt ist und auch die Nährwertangaben sind in der kleinstmöglichen Schrift gedruckt. Bei "Shrinkflation" und anderen Methoden, die Gewinnmarge zu optimieren, wird gesagt, dass "der Verbraucher" mündig sei und sich doch bitteschön selber infomieren kann, darf und muss. 
Aber der gleiche Verbraucher ist dann zu blöde, um das Wort "Veggie-Burger"  zu verstehen oder auch "Tofu-Wurst". 
Davor muss der unmündige Bürger geschützt werden. 
 
Liebes EU-Parlament: Kümmert Euch um die wichtigen Dinge: 
Holt die Drohnen vom Himmel. 
Seht zu, dass weltweit agierende Tec-Firmen in der EU gefälligst angemessene Steuern zahlen - Frankreich könnte innerhalb von 2 Tagen schuldenfrei sein - und alle anderen auch. 
Das gleiche gilt für Handelsplattformen: Wo Gewinn erzielt wird, werden die Steuern gezahlt. 
Als dritte Punkt, der mal angegangen werden muss: Social-Media-Plattformen, die nicht gegen Falschmeldungen (aka Fake-News), Hetze und Hassrede vorgehen, verlieren ihre Lizenz und der Dienst wird EU-weit abgeschaltet. 
Bevor da jetzt jemand schreit, dass sei Bevormundung und das dürfe nicht sein: Jeder Fußballer, der fortwährend foult, fliegt vom Platz. 
Ist hier nichts anderes. 
Da die Firmen den Markt in Europa nicht verlieren wollen - denn dann könnten Konkurrenzunternehmen den Platz einnehmen - werden sie nach den Regeln der EU spielen. Auch Amazon, Netflix und Co. wollen den Markt Europa nicht verlieren. Also nehmt gerechte Steuern. 
Fertig aus. 
 
Den Rest regelt der Markt. So einfach ist die ganze Sache.  

Donnerstag, 14. August 2025

Autos, Autos

Ich weiß ja nicht, aber geht es nur mir so?
Stehe ich an der Straße und warte darauf, mich in den Verkehr einzufädeln, kann ich oft schon daran, wie jemand an mir vorbeifährt sehen, was mich erwartet, wenn ich hinter demjenigen herfahre. 
Auch das Verhalten vor und in Kurven ist aufschlussreich. 
Natürlich fallen mir immer die auf, die langsam fahren, nicht wissen wie man überholt oder am Mittelstreifen kleben. 
Aber tatsächlich sehe ich das schon wenn die einfach an mir vorbeigefahren sind. 
 
Dabei zeichne ich mich ganz sicher nicht durch eine besondere Sensibilität aus. Im Gegenteil.  

Freitag, 18. Juli 2025

Labubu oder: Der nächste Trend, der schnell wieder vorbeigeht.

Anscheinend werden die Püppis namens "Labubu" überall gehypet (abgesehen, davon, dass englische Wörter, die auf Deutsch gebeugt werden, ziemlich absonderlich aussehen) und durch künstliche Verknappung wird das Interesse hochgehalten. 
Nach der Ice-Bucket-Challenge, dem Jerusalema und der Dubai-Schokolade ist es nun der nächste "Hype", der alle, die keine Existenzsorgen haben in einen wahren Rausch versetzt. 
 
War die Challenge noch für irgendeinen guten Zweck (oder auch nicht, wer weiß das schon noch) und der Tanz nett anzusehen - immerhin verbindet tanzen Völker und Kulturen, so war die Dubai-Schokolade schon bedenklich. 
Horrendes Geld für einen Luxus-Artikel auszugeben, der nur kurzzeitigen Genuss versprach und letztlich eine Monströsität dieser Welt offenbarte: Einige wenige stopfen sich überteuerte Süßwaren in den Rachen, während wenige Kilometer weiter Menschen in einem ebenso sinnlosen, wie auch imperialistischen Krieg sterben und tausende von Menschen des Hungers sterben. 
Egal: Haben sie keine Schokolade, sollen sie halt Weingummi essen. 
 
Nun kommen Püppchen mit extremen Kindchen-Schema-Attributen auf den Markt, die vor allem eins sind: Unnötig. 
Es werden Ressourcen für Produktion und Versand aufgewendet, um ein Massenprodukt mit vermeintlichem Seltenheitswert in den Markt zu drücken, dessen Gegenwert nur in der Vorstellung besteht, etwas besonders zu haben oder vielleicht auch selbst zu sein.
 
Es geht hier nicht um Spielzeug - ganz nebenbei: 3 Puppen sollten genug sein, wie ein führender Politiker unlängst konstatierte - sondern um Sondermüll, der in wenigen Wochen erst auf dem Grabbeltisch, dann im Sonderpostenmarkt und schließlich auf den Deponien der dritten Welt landet, wo Kinder sich fragen, was sie mit diesen nutzlosen Puppen anfangen können. 
 
Wer Ohren hat, der höre und wer ein Hirn hat, der denke. 
 
Würden die Gelder, die jetzt die Geldbörsen der Lizenznehmer und Produzenten füllen, genommen und diese zur Beseitigung von Wohnungsnot, Krankheiten und Hunger verwendet (die Reihenfolge ist keine Wertung), dann wäre diese Welt auf einen Schlag um ein großes Stück lebenswerter geworden.  

Donnerstag, 3. Juli 2025

Geblitzdingst

Tatsächlich bin ich geblitzt worden. 
Keine Ausreden, ich war zu schnell. Gedankenlos gefahren, da wo ich wusste, dass es eine Begrenzug gibt. 
Mein Tipp an Euch: Seid schlauer, das ist immer ärgerliches Geld.  

Dienstag, 12. November 2024

Was wird hier eigentlich passiert?!

Gute Frage: Was passiert eigentlich gerade so um uns herum?
Die FDP begeht politischen Selbstmord, die SPD stolpert hinterher. 
Die CDU gibt Töne von sich, die sie anscheinend von den 10 Jahre alten PEGIDA-Parolen abgeschrieben haben, die AFD lehnt sich zurück, reibt sich die Hände und freut sich, dass ihre böse Saat aufgeht und Sarah Wagenknecht arbeitet daran, ihr neues Bündnis auf Linie zu bringen - mit dem Ergebnis, dass sie auch die Partei implodieren lässt - wie zuvor schon die Linke. 
Es bleiben die Grünen, die aber auch nicht mehr viel vom frechen Witz der 80er haben erhalten können. 
Sieht also düster aus. 
Nun stellt sich auch noch heraus, dass Taylor Swift auf ihrer Eras-Tour von Autopitch unterstützt zu Musik vom Band trällert und einige Gesangspassagen sogar gänzlich vom Band kommen. 
Da wird es doch gleich noch etwas düsterer. 
 
An solchen Tagen möchte ich mich eigentlich nur etwas in die Sonne stellen und ihre Wärme auf meiner alten Haut spüren. 

Dienstag, 17. September 2024

Die Stirne bieten - wer kann, der kann.

 Freistunde in der Schule und das Gemüt von einigen schlägt über die Stränge. 
Man solle doch über eine nicht so sehr beliebten Klassenkameradin eine "lustige" Präsentation über den Beamer zu jagen - zur allgemeinen Belustigung. 
 
Warum steht nur Victor auf und benennt es als das, was es ist: Mobbing.
Einer stachelt auf, andere machen mit, die Mehrheit schweigt. 
Nur einer lehnt sich auf. 
 
Was ist bei der Erziehung von 24 Jugendlichen schiefgelaufen?

Montag, 15. Juli 2024

Ein Schuss - ein Treffer

Es gab ein Attentat auf Herrn Trump - er wurde nur oberflächlich getroffen. 
Worüber kein mehr spricht, ist aber, dass ein anderer Mensch gestorben ist. 
Wieder steht nur Herr T. im Rampenlicht und er achtet darauf, dass er dort besonders gut aussieht. 
 
Tatsächlich höre ich im Umfeld vor allem zynische und enttäuschte Kommentare. 
Es gibt nicht wenige, die es lieber gesehen hätten, die Kugel hätte ihn getroffen. 
Ob dieser Wunsch moralisch fragwürdigt ist, möge bitte jeder für sich selbst beantworten. 
 
Was ich befürchte ist allerdings, dass dieser Schuss an Herrn T. vorbei die Präsidentenwahl vorab entschieden hat. 
Mit dieser Aktion wird Herr T. auf einmal deutlich beliebter werden, so schlimm sich das auch anhört.

Dienstag, 4. Juli 2023

Der Feind in meiner Tasche

 Dies ist der elfte Beitrag in diesem Jahr - damit habe ich 2022 also endlich übertroffen. 
Zwar bin ich noch weit von denbesten Zeiten entfernt, aber über den Zustand der Bloglandschaft habe ich ja auch schon einmal geschrieben. Seitdem hat sich nichts verbessert. 

Einerlei! 

Ein Gerücht besagt, dass die Smartphones ständig in Habacht-Stellung und auf Stichwortsuche sind. 
So wundert man sich nicht, wenn man auf Thomann.de nach Musikinstrumenten geguckt hat, plötzlich auf der bevorzugten Nachrichten-Seite entsprechende Werbung von diesem oder einem anderen Musikalienenhandel angezeigt wird. 

Kritisch wird es aber wenn man sich über Merly Streep unterhalten hat und der nächstbeste Streamingdienst mit "Brücken am Fluss" oder "Der Teufel trägt Prada"um Gunst und Aufmerksamkeit wirbt. 
Wer soetwas noch nie erlebt hat, möge sich bitte in den Kommentaren verewigen. 

Tatsächlich gibt es Untesuchungen dazu. Test, die das gewünschte Ergebnis provozieren und beweisen sollen. Ihr findet entsprechende Dokus im Internet. 
Eigentlich ist es absurd. Wieviel Rechnerleistung und Speicher würden benötigt, wenn das Smartphone aus dem beständigen Tonbrei, den es erreicht, werbeträchte Stichworte oder Themen heraus"hören", also erkennen muss. 
Ist das technisch überhaupt sinnvoll umzusetzen?
Geben wir doch zu. Auch wenn uns da die eine oder andere Auffälligkeit untergekommen ist, haben wir es hier nicht mit einem Ergebnis zu tun, das eindeutig ist. 
Spreche ich innerhab von 5 min. über Hundefutter, LEGO und Hansaplast müsste kurzfristig entsprechende Werbung auftauchen. Das passiert aber nicht. 
Vielleicht werden die erfassten Stichwörter auch mit dem Browserverlauf abgeglichen und nur bei einer Übereinstimmung wird das "go" für die Werbung gegeben. 

Andererseits hatte ich gerade dieses Erlebnis. 
Des Abends sprach ich mit Yolande und blätterte in einer Illustrierten, da stieß ich auf ein Rezept für selbstgemachten alkoholfreien Gin. 
Zudem habe ich über ein Forum gerade einen Tipp für einen alkoholfreien Gin bekommen, der wohl vernünftig schmeckt. 
Gin mag Yolande, Gin mag ich.
Alkohol dagegen muss gar nicht unbedingt sein. 
So habe ich mich mit ihr über das Rezept, den Vorschlag aus dem Forum und auch die Marke namens T. unterhalten. Das ganze waren nicht mehr als drei Minuten - wobei sie Instagram geöffnet hatte. 

Ergebnis: Eine Stunde später hatte sie Werbung für genau diesen Gin auf dem Handy. 
Zufall oder nicht. Es sieht einfach nicht gut für die Wahrheit aus.

Donnerstag, 29. Juni 2023

Abschied von Moira

 Fa. Knöterich sitzt in einem alten Gemäuer. Das ist nunmal so, wenn eine Firma schon recht betagt ist. Damit einher geht der Umstand, dass nicht alles auf dem neuesten Stand ist. 
So war auch unser Brandschutz nicht mehr up to date. 

Aber es gibt Feuerwehr-Verantwortliche, die Bekannte haben, die einen Laden kennen, der das in Nullkommanichts für richtig viel Asche wieder auf Vordermann bringen. 
Es haben also einige Wochen lang Weißrussen Wände durchbrochen, Wände neu gemauert, FH-Türen gesetzt und vor allem viel Lärm gemacht. Dann kamen die Elektriker und haben Rauchmelder installiert. 
Bis jetzt hat noch kein Test so richtig funktioniert, aber ein Dreistelliger Betrag ist sicherlich geflossen und das ist das Einzige, was wichtig ist. 

Nun gibt es einen Raum, in dem Testgeräte standen, Anschauungsobjekte und Dinge, die nur sporadisch gebraucht wurden. Kurzum, er war vollgestellt, aber man kam vom einen Ende zum anderen. 
Allerdings ist es ein Innenraum - mit "innen" meine ich "innen". 
Es gibt zwei Türen, dazwischen einen langen Raum und keine Fenster. 
Das einzige Licht kommt durch zwei Glasplatten, die in der Zwischenwand zu einem anderen Raum sind, der tatsächlich ein Fenster nach Norden hat. 
Alternativ kann man gemütliche Neonröhren anschalten. 

Der Raum ist für mich eine Abkürzung für fast alle Wege und - großer Vorteil - es sieht einen niemand, weil den so gut wie niemand nutzt. 
So habe ich mich da also oft durchgeschlichen, oft im zwielichtigen Dunkel und in der Hoffnung, nicht gegen etwas schmutzigen zu stoßen oder gar zu stolpern. Mein Handy diente oft als Leuchte, wobei ich meistens nur das Display aktiviert habe. Es reichte ja, den Weg zu erahnen. 
So fühlte ich mich dann für wenige Sekunden wie ein Gefährten von Gandalf, als sie Moria durchquerten. 

Doch jetzt sind die Elektriker "durch", es hängt ein beleuchtetes Schild "Notausgang" an der einen Tür und selbst im tiefsten Winter, wenn es schon um drei Dunkel ist, scheint der Raum taghell illuminiert zu sein. Alleine das Notausgangs-Schild gibt soviel Licht, dass die Neonröhren überflüssig sind. 
Zudem musste aus Brandschutzgründen so ziemlich alles ausgeräumt werden. 

Vorbei das bisschen Nervenkitzel, vergangen das bisschen Dunkel im Leben, dahin das Gefühl ein kleines Abenteuer zu erleben. 
Was ist diese Welt doch bloß langweilig geworden.

Mittwoch, 17. Mai 2023

Im Öffentlichen Nahverkehr - oder: Alleine unter Fußballfans

 Die Politiker, die so überaus engagiert für den Öffentlichen Nahverkehr werben und in ihrer großen Staatslimosine zum nächsten Termin dieseln, wissen oftmals gar nicht wovon sie reden. 
Haben die jemals 2 oder 3 Stunden zusammen mit einer Rotte Fußballfans den Zug geteilt?
Die Bässe dröhnen, das Bier spritzt und an ein Rauchverbot wird sich auch nicht gehalten. 

Von der Rückfahrt reden wir besser gar nicht. 

Aber hier ein kleiner Tipp (Life Hack):
Wer sich solche Fahrten aussucht und sich in die Menge mischt, kommt ohne Fahrkarte zum Ziel, denn die Zugbegleiter ersparen sich den Stress und kontrollieren gar nicht erst, wer einen gültigen Fahrschein hat. 
Aber macht das auf eigene Gefahr, ich übernehme keine Verantwortung für eine etwaige Strafverfolgung wegen Schwarzfahrens.

Montag, 20. März 2023

Zahnpulszeit

Da wollte ich einfach mal fix von Frau Stöhr berichten, die immer mal wieder Sachen sagt, bei denen sich einem die Nackenhaare aufstellen. 
Schon muss ich sehen, dass Bastian Sick mir um fünf Jahre zuvorgekommen ist. 

Frau Stöhr meinte, man müsse am Zahn der Zeit sein
Sie meinte allerdings am Puls der Zeit, was heutzutage niemand mehr sagt. 
Es ist noch mehr aus der Mode gekommen, als der Zahn der Zeit, der an allem nagt. 

Aber diese Formulierung hat es 2017 schon in einen Artikel geschafft, wahrscheinlich von einem "Jornalisten" geschrieben, der es nicht besser wusste. 
Somit ist Frau Stöhr nicht die Erste gewesen, die sich da vertan hat. 
Bleibt abschließend nur anzumerken, dass sie sicherlich auch nicht die Letzte sein wird.

Freitag, 6. Januar 2023

Das Jahr fängt ja gut an!

Warum ist der Streifen, wo der Scheibenwischer die Windschutzscheibe nicht richtig "trocken" bekommt immer genau auf Augenhöhe?
Genauso ist es immer die Stelle, an der die Scheibe beschlägt. 
Alles ist frei, nur da wo man auf die Straße guckt, ist es neblig. 

Steckt da etwa System hinter?

Freitag, 9. Dezember 2022

Der große Umsturz 6

Nu' is' die Bombe ja doch geplatzt. 
25 potentielle Umstürzler sind hoppsgenommen worden. 
Wollten sie doch doch die verhasste, demokratisch gewählte Regierung unserer Republik ausschalten und eine militärisch gestützte "Übergangsregierung" einsetzen. 

Das klingt sehr nach dem, was Frau Stöhr immer von sich gegeben hat. 
Nein, sie hat bestimmt keinen Anteil daran, denn sie plappert nur nach, was sie auf Telegram liest, ohne zu hinterfragen oder etwas infrage zu stellen (so ist die Queen schon 2015 gestorben und jetzt ist eben auch die Doppelgängerin drangewesen...). 
Auffällig finde ich aber, dass die jetzt zerschlagene Gruppe erst seit "spätestens November 2021" agiert haben soll.
Frau Stöhr hat uns schon im September 2021 gewarnt, dass bald "etwas passiert" und dann "alles besser" sein wird. 
Nun kann es mehrer Gruppen geben oder gegeben haben.
Vielleicht sind einige auch schon einmal früher ausgeschaltet worden, eher zufällig und aus anderen Gründen darum ist dann bei denen und durch die, nichts mehr passiert. 
Oder es sind einfach nur Schwurbler gewesen, die meinten, wenn sie lange genug vom Umsturz schwafeln, werden andere die Sache einfach angehen oder es wird einfach über Nacht wahr. Hokospokus. 

Bleibt festzuhalten: Die 24 Umstürzler um Prinz Heinrich herum waren und sind nicht die einzigen. 
Auch wenn jene nur Armbrüste und Signalwaffen hatten (so wie es jetzt scheint), so sind diese noch immer aktiv, jetzt gewarnt und werden weiterhin ihr Ziel eines Umsturzes verfolgen. 
(Jetzt rächt es sich, wer in Grammatik nicht aufgepasst hat - auf wen bezieht sich "jene" und auf wen "diese"....)

Bleibt zu hoffen, dass andere durch diesen Fall aufgerüttelt werden und ihnen das "den Tod anderer in Kauf nehmen" ein wenig aus ihrer Wohlfühlphantasie aufweckt; "alles wird besser", "freie Energie für alle" und der übrige Schwurbelkram ist nichts, auf dem man einen Staat gründen kann.