Gestern war der erste national Warntag.
Was haben sich einige darüber aufgeregt - was das soll, wofür, völliger Unsinn...
Jetzt hat das mit dem Warnen so gar nicht geklappt.
Keine Sirenen, keine Info über die Warnapp - nix.
Die gleichen Leute beschweren sich jetzt darüber, dass alles nicht geklappt hat.
Entscheidet Euch doch bitte mal.
Entweder doof finden, dass es gemacht wird oder doof finden, dass es nicht klappt.
Aber doch bitte nicht beides. Das macht Euch unglöaubwürdig.
Ich finde den Warntag gut und er hat gezeigt, dass Verbesserungspotential vorhanden ist.
Nächstes Jahr muss es besser laufen.
Bereiten wir uns auf den Ernstfall vor.
Ich freue mich schon darauf, wenn wirklich die Bomben fallen, wie sich dann die Querdenker in Berlin aufbauen um mit Plakaten und Märschen gegen Bombenhagel, und Sirenengeheul protestieren, weil das ja alles nur inszeniert und gelogen ist. Eine echte Gefahr bestehe nicht und die Aufforderung, Luftschutzbunker aufzusuchen sei ein unzulässiger Eingriff in die Freiheit des Einzelnen.
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Freitag, 11. September 2020
Mittwoch, 19. August 2020
Gendern hat Grenzen - und grenzt aus!
Gendern verhilft zu einer gleichberechtigen Sprache?
Wenn Du das glauben möchtest?
Tatsächlich werden Begriffe, die grammatisch gesehen männlich sind, mit einer weiblichen Entsprechung versehen.
der Schüler - die Schülerin
der Präsident - die Präsidentin
usw.
Was aber nie passiert: Begriffe, die grundsätzlich weiblich sind, bekommen keine männliche Entsprechung.
die Krankenschwester - ???
die Hebamme - ???
die Rampensau - ???
die gute Seele - ???
Nicht nur, dass gendern die Welt in schwarz und weiß einteilt, nämlich weiblilch und männlich und damit alle anderen Formen von Geschlechtern ausgrenzt, nein, es wird unter dem Deckmantel der "Gleichberechtigung" jegliche "männliche" Form mit einer weiblichen Entsprechung versehen - solange es sich nicht um Sexualstraftäter handelt, denn von Sexualstraftäterinnen liest oder hört man nie, obwohl es auch die gibt - ohne gleichbereichtigterweise eine Möglichkeit anzubieten, weibliche Formen auch mit männlicher Endung zu versehen.
Gut, kein Konzept ist perfekt, aber dann sollten die Genderinnen bitte ein bisschen mehr Toleranz für die aufbringen, die nicht auf deren Linie liegen.
Wenn Du das glauben möchtest?
Tatsächlich werden Begriffe, die grammatisch gesehen männlich sind, mit einer weiblichen Entsprechung versehen.
der Schüler - die Schülerin
der Präsident - die Präsidentin
usw.
Was aber nie passiert: Begriffe, die grundsätzlich weiblich sind, bekommen keine männliche Entsprechung.
die Krankenschwester - ???
die Hebamme - ???
die Rampensau - ???
die gute Seele - ???
Nicht nur, dass gendern die Welt in schwarz und weiß einteilt, nämlich weiblilch und männlich und damit alle anderen Formen von Geschlechtern ausgrenzt, nein, es wird unter dem Deckmantel der "Gleichberechtigung" jegliche "männliche" Form mit einer weiblichen Entsprechung versehen - solange es sich nicht um Sexualstraftäter handelt, denn von Sexualstraftäterinnen liest oder hört man nie, obwohl es auch die gibt - ohne gleichbereichtigterweise eine Möglichkeit anzubieten, weibliche Formen auch mit männlicher Endung zu versehen.
Gut, kein Konzept ist perfekt, aber dann sollten die Genderinnen bitte ein bisschen mehr Toleranz für die aufbringen, die nicht auf deren Linie liegen.
Montag, 17. August 2020
Ich bin ein Rassist!
Also, ich bin ja kein Rassist, aber...
So fängt ein typischer Monolog an, wo jemand "nur mal was sagen dürfen" möchte und ungewollt darlegt, warum er eben doch ein Rassist ist.
Tja, ich habe mit Spaghettis zu tun, mit Froschfressern, Polacken, Speckdänen und Schlitzaugen.
Natürlich auch noch mit anderen, aber da gibt es keine so schönen Namen für.
Das ist alles nicht mehr politisch korrekt und es gibt wirklich Menschen, die meinen "Froschfresser" oder "Schlitzauge" wäre herabwürdigend, oder gar verächtlich.
Das ist natürlich völliger Blödsinn.
Schließlich verwende ich diese Wörter nicht gegenüber den entsprechenden Personen.
Ich sage sie nur zu mir - oder zu Menschen, denen ich vertraue, die genau wissen, dass ich kein Rassist bin. Wenn ich da das Wort "Polacke" fallen lasse, weiß ein jeder, dass ich es eher liebevoll meine. Ich kokettiere mit dem, was gerade noch gesagt werden darf - aber nicht gegenüber jedem.
Mein Menschenbild ist dadurch natürlich nicht beeinflusst. Kümmeltürken können wirklich freundliche Menschen sein und ehrliche Geschäftspartner. Genauso ist mit den Gelbgesichtern gut umgehen möglich, solange es nicht komliziert wird. Denn dann wird es kompliziert.
Also, ich bin ja kein Rassist, aber man wird doch noch althergebrachte Begriffe benutzen dürfen!
Jetzt hole ich mir erstmal einen Negerkuss.
Guten Appetit.
So fängt ein typischer Monolog an, wo jemand "nur mal was sagen dürfen" möchte und ungewollt darlegt, warum er eben doch ein Rassist ist.
Tja, ich habe mit Spaghettis zu tun, mit Froschfressern, Polacken, Speckdänen und Schlitzaugen.
Natürlich auch noch mit anderen, aber da gibt es keine so schönen Namen für.
Das ist alles nicht mehr politisch korrekt und es gibt wirklich Menschen, die meinen "Froschfresser" oder "Schlitzauge" wäre herabwürdigend, oder gar verächtlich.
Das ist natürlich völliger Blödsinn.
Schließlich verwende ich diese Wörter nicht gegenüber den entsprechenden Personen.
Ich sage sie nur zu mir - oder zu Menschen, denen ich vertraue, die genau wissen, dass ich kein Rassist bin. Wenn ich da das Wort "Polacke" fallen lasse, weiß ein jeder, dass ich es eher liebevoll meine. Ich kokettiere mit dem, was gerade noch gesagt werden darf - aber nicht gegenüber jedem.
Mein Menschenbild ist dadurch natürlich nicht beeinflusst. Kümmeltürken können wirklich freundliche Menschen sein und ehrliche Geschäftspartner. Genauso ist mit den Gelbgesichtern gut umgehen möglich, solange es nicht komliziert wird. Denn dann wird es kompliziert.
Also, ich bin ja kein Rassist, aber man wird doch noch althergebrachte Begriffe benutzen dürfen!
Jetzt hole ich mir erstmal einen Negerkuss.
Guten Appetit.
Dienstag, 16. Juni 2020
gut - besser - einigermaßen
Steigerungen in der deutschen Sprache sind schön.
Gut - besser - am besten.
Dabei ist "besser" oftmals nicht besser als "gut", sondern schlechter.
Frage einen Kranken, der auf dem Wege der BESSERung ist:
"Wie geht es Dir?"
"Es geht besser."
"Aber noch nicht gut?"
"Nein, gut nicht, nur (etwas) besser."
Dagegen die Antwort eines leicht gestressten Mitarbeiters auf
die Frage, ob alles gut sei.
"Danke, bestens!"
Tonfall und Gestik zeigten aber deutlich, dass gar nichts gut war.
Nicht mal "besser"...
Gut - besser - am besten.
Dabei ist "besser" oftmals nicht besser als "gut", sondern schlechter.
Frage einen Kranken, der auf dem Wege der BESSERung ist:
"Wie geht es Dir?"
"Es geht besser."
"Aber noch nicht gut?"
"Nein, gut nicht, nur (etwas) besser."
Dagegen die Antwort eines leicht gestressten Mitarbeiters auf
die Frage, ob alles gut sei.
"Danke, bestens!"
Tonfall und Gestik zeigten aber deutlich, dass gar nichts gut war.
Nicht mal "besser"...
Freitag, 24. April 2020
Vom Schalten und Walten...
Gaaanz modern.
die Politik tagt nicht mehr in Hinterzimmern, sondern per "Videoschalte".
Ein Begriff, der es schon bis in Zeitung und Rundfunk geschafft hat.
Was ist eigentlich eine "Schalte"?
Es ist eine "Schaltung".
Aber es klingt so schön jugendlich und modern.
Dabei hat die "Schalte" keinen Vorteil gegenüber der "Schaltung".
Vielleicht meinen die Sprecher, es sei eine tolle Abkürzung.
Hmm - prüfen wir das mal:
Schal-te
Schal-tung
Jedesmal zwei Silben und "-ung" klingt nicht kürzer als "-e".
Für Schreiber mag es ein immenser Vorteil sein, zwei Buchstaben zu sparen.
Vor allem, wenn das Wort "Schalte" achtmal in drei Zeilen erwähnt wird.
Es ist ja gerade so sehr "in".
Aber tatsächlich spart das höchstens, wenn man per SMS schreibt, die verkürzte
und mit speziellen Begriffen gespickte SMS-Kurzsprache hatte ja eine kurze
Blüte, bis Whatsapp und SMS-Flatrates ihr den Garaus gemacht haben.
In der Tagespresse darf gerne geschliffen formuliert werden. Es darf,
ja, muss sogar, ein griffiges Deutsch geschrieben werden.
Tatsächlich erleben wir einen dpa-geprägten Einheitsbrei in dem
brav nachgeplappert wird, was Journalisten ohne Sprachgefühl "vorschreiben".
Es gibt keinen Genitiv mehr, das Fugen-S wird radikal ausgemerzt und
abgedroschene Phrasen werden bis zum Erbrechen wiederholt.
Da ist die "Schalte" nur ein weiterer Beweis für eine Verflachung unserer
ehemals tiefen und facettenreichen Sprache.
die Politik tagt nicht mehr in Hinterzimmern, sondern per "Videoschalte".
Ein Begriff, der es schon bis in Zeitung und Rundfunk geschafft hat.
Was ist eigentlich eine "Schalte"?
Es ist eine "Schaltung".
Aber es klingt so schön jugendlich und modern.
Dabei hat die "Schalte" keinen Vorteil gegenüber der "Schaltung".
Vielleicht meinen die Sprecher, es sei eine tolle Abkürzung.
Hmm - prüfen wir das mal:
Schal-te
Schal-tung
Jedesmal zwei Silben und "-ung" klingt nicht kürzer als "-e".
Für Schreiber mag es ein immenser Vorteil sein, zwei Buchstaben zu sparen.
Vor allem, wenn das Wort "Schalte" achtmal in drei Zeilen erwähnt wird.
Es ist ja gerade so sehr "in".
Aber tatsächlich spart das höchstens, wenn man per SMS schreibt, die verkürzte
und mit speziellen Begriffen gespickte SMS-Kurzsprache hatte ja eine kurze
Blüte, bis Whatsapp und SMS-Flatrates ihr den Garaus gemacht haben.
In der Tagespresse darf gerne geschliffen formuliert werden. Es darf,
ja, muss sogar, ein griffiges Deutsch geschrieben werden.
Tatsächlich erleben wir einen dpa-geprägten Einheitsbrei in dem
brav nachgeplappert wird, was Journalisten ohne Sprachgefühl "vorschreiben".
Es gibt keinen Genitiv mehr, das Fugen-S wird radikal ausgemerzt und
abgedroschene Phrasen werden bis zum Erbrechen wiederholt.
Da ist die "Schalte" nur ein weiterer Beweis für eine Verflachung unserer
ehemals tiefen und facettenreichen Sprache.
Montag, 17. Februar 2020
Was ist in dem Tee?
Frau Stöhr trinkt Tee.
An sich nichts schlimmes.
Auch dass es Kräutertee ist, stört mich wenig.
Manchmal ist es auch eher erheiternd.
Seit neuestem hat sie einen Tee von M@ssm@r namens "Kräuter pur".
Was, so fragte ich sie und so frage ich Euch, ist dann in Kamillentee oder Magentee.
An sich nichts schlimmes.
Auch dass es Kräutertee ist, stört mich wenig.
Manchmal ist es auch eher erheiternd.
Seit neuestem hat sie einen Tee von M@ssm@r namens "Kräuter pur".
Was, so fragte ich sie und so frage ich Euch, ist dann in Kamillentee oder Magentee.
Freitag, 31. Januar 2020
Die Rache am Genderwahn
Die Rache/der Rachen des Volkes am deutschen Phänomen Genderwahn*in kommt.
In Anzeigen*er sollen jetzt ja immer alle angesprochen werden:
Männliche, weibliche, diverse Bewerber*innen.
Abgekürzt mit m/w/d
Jetzt habe ich gerade gehört - und herzhaft gelacht - es sei die Abkürzung für
männlich/weiß/deutsch
Bitteschön - dem Volk aufs Maul schauen! Schließlich sagen die Unmündigen die Wahrheit.
In Anzeigen*er sollen jetzt ja immer alle angesprochen werden:
Männliche, weibliche, diverse Bewerber*innen.
Abgekürzt mit m/w/d
Jetzt habe ich gerade gehört - und herzhaft gelacht - es sei die Abkürzung für
männlich/weiß/deutsch
Bitteschön - dem Volk aufs Maul schauen! Schließlich sagen die Unmündigen die Wahrheit.
Nicht von Pappe!
Frau Stöhr schmipft vor sich hin:
Kein Wunder, dass nichts klappt. Es seien ja immer die selbe. Sie kenne diese Pappeneimer.
Echt jetzt? Pappeneimer? Die müssen aus der gleichen Gegend kommen, wie die Mainzelmännchen, die immer kommen, um die Arbeit zu machen...
My dear Mr Singingclub!
Nun weiß ich auch auch nicht immer alles, aber hier bin ich mir ziemlich sicher:
Es sind Pappenheimer und wenn jemand kommt, um die Arbeit zu machen, sind es die Heinzelmännchen.
Aber nun gut.
Kein Wunder, dass nichts klappt. Es seien ja immer die selbe. Sie kenne diese Pappeneimer.
Echt jetzt? Pappeneimer? Die müssen aus der gleichen Gegend kommen, wie die Mainzelmännchen, die immer kommen, um die Arbeit zu machen...
My dear Mr Singingclub!
Nun weiß ich auch auch nicht immer alles, aber hier bin ich mir ziemlich sicher:
Es sind Pappenheimer und wenn jemand kommt, um die Arbeit zu machen, sind es die Heinzelmännchen.
Aber nun gut.
Donnerstag, 23. Januar 2020
Das Niveau sinkt.
Gerade bei "pocket" als Vorschlag bekommen:
"Wie eine Milliardärin aus Angola sich bereichert"
Nichts an der (etwa reißerischen) Schlagzeile auszusetzen?
Doch klar - das ist keine deutsch Syntax.
Umgangssprachlich mag das ja noch angehen, wenn man die Wortstellung etwas freier handhabt - genügend Leute schaffen es ja nicht einmal einen angefangen Satz richtig zu beenden.
Aber das geschriebene Wort sollte doch etwas mehr Sorgfalt von uns erfahren:
"Wie sich eine Milliardäring aus Angola bereichert"
Jetzt ist das ein Satz, der nach etwas klingt; bei dem Satzgefüge und Rhytmus übereinstimmen.
Ist es denn wirklich so schwer?
"Wie eine Milliardärin aus Angola sich bereichert"
Nichts an der (etwa reißerischen) Schlagzeile auszusetzen?
Doch klar - das ist keine deutsch Syntax.
Umgangssprachlich mag das ja noch angehen, wenn man die Wortstellung etwas freier handhabt - genügend Leute schaffen es ja nicht einmal einen angefangen Satz richtig zu beenden.
Aber das geschriebene Wort sollte doch etwas mehr Sorgfalt von uns erfahren:
"Wie sich eine Milliardäring aus Angola bereichert"
Jetzt ist das ein Satz, der nach etwas klingt; bei dem Satzgefüge und Rhytmus übereinstimmen.
Ist es denn wirklich so schwer?
Donnerstag, 5. Dezember 2019
Pisa - und nicht nur der Turm ist schief
Mal wieder eine Pisa-Studie.
Mal wieder die Geschichte mit Äpfel und Birnen.
Es werden Asiaten mit Europäern und Amerikanern verglichen.
Reiche Staaten mit armen Staaten.
Reduziert auf etwas, das man als "Bildung, verengt auf die Anforderung der Berufsweld" bezeichnen kann.
In Deutschland kann nur jeder fünfte 15jährige die einfachen Texte verstehen, die anderen sind unterfordert? Ist denn da auch der Anteil der frisch zugezogenen Imigranten berücksichtigt?
Denen kann man keinen Vorwurf machen, die sind ja dabei, noch zu lernen.
Wer ein oder mehrere Kinder durch die Grundschule geschleust hat, kann ein Lied davon singen, dass der Unterricht oft nicht strukturiert ist. Stunden fallen aus. Lehrer unterrichten in "fachfremden" Fächern. Junge Hüpfer ohne jede Erfahrung, aber mit großen Rosinen im Kopf werden ohne Begleitung auf die Kinder losgelassen.
Ist es da ein Wunder, wenn lesen und schreiben nicht mehr richtig gelehrt und gelernt werden.
Hier hake ich gleich ein: Es wird immer darauf rumgehackt, dass Kinder aus bildungsfernen und/oder ärmeren Haushalten schlechtere Chancen haben.
Da kann man der Schule aber nicht alle Schuld anlasten.
Bei uns war es so, das Yolande Bücher verschlungen hat. Sachbücher, Kinderbücher, textlastiges, Comics - einfach alles.
Victor hat dagegen lieber gehört. Mit ihm habe ich drei Jahre jeden Abend gelesen***. Im Rahmen der Gute-Nacht-Geschicht (die anscheinend auch immer mehr aus der Mode kommt), hatte er einen Teil zu lesen und ich auch. Es gehört Ausdauer und Leidesnfähigkeit auch von den Eltern dazu.
Eine Zeile Großdruck mit acht einfachen Wörtern konnte schon einmal fünf Minuten in Anspruch nehmen. Aushalten, aushalten, aushalten - nicht eingreifen, nicht erleichtern, nicht vorsagen.
Der Erfolg kam. Ganz langsam wurde die Lesegeschwindigkeit schneller, die Wörter saßen sicherer und irgendwann lief es. Jetzt liest das Kind aus eigenem Antrieb - allerdings oft nur die Dinge, die ihn interessieren. Auch das gehört dazu, wenn Emil, Michel, die Kinder vom Möwenweg oder aus Bullerbü nicht gefallen, dann eben Ritter Trenk, Mangas oder lustige Taschenbücher.
Kinder lesen nur, wenn sie etwas zu lesen bekommen, was ihnen gefällt; macht es den Kindern doch leichter und unterstützt das.
Doch ist da noch die Zeit, wenn Mama bis 21.00 Uhr im Laden steht oder schon wieder Nachtschicht hat, wenn Papa, soweit es einen gibt, nach 12 stressigen Stunden wieder zuhause ist. Wieviele Eltern können sich nicht vom Smartphone lösen.
... und die Schule soll jetzt alle Defizite aus allen Gesellschaftsschichten auffangen und egalisieren?
In Singapur ist die Millionärsdichte sehr hoch.
Merkwürdig, das Kinder von dort besser abschneiden, als aus einem Flächenland, wie Deutschland.
In China gibt es Ganztagsschulen und abends Nachhilfe.
Ist das ein Vorbild für uns? Meine Kinder hätten Ganztagsschulen doof gefunden. Die wollten auch noch Freizeit ohne Gängelung und Beaufsichtigung. Aber da sind wir vielleicht auch Old-School und nicht mehr auf dem Laufenden und alle anderen finden das toll.
Wer wusste schon, dass in D. tatsächlich alle Schüler teilnehmen konnten und durften - egal ob Ramona, Hans, Ali oder Jaqueline.
In einigen Staaten wurden nur die Muttersprachler zum Test gebeten, bzw. nur deren Ergebnisse wurden weitergeleitet.
Wird dadurch das Gesamtbild nicht verzerrt?
So gesehen ist unser Abschneiden im Mittelfeld gar nicht schlecht. Kein Grund sich auszuruhen, aber auch kein Grund alles schlecht zu reden.
Wie wäre es mal damit, die Bildungspolitik durch die Leher an der Basis bewerten zu lassen?
Seit Jahren wird von oben entschieden, aber unten muss alles ausgebadet werden. Einige Minister würden sich sehr wundern, wenn sie selbst mal erleben, wie es im Schulalltag in einer 8. Gemeinschaftsschulklasse aussieht.
*** Nur um eines klarzustellen: Victor hatte seine Mühe, das Lesen zu lernen, aber bei Interesse bleiben Daten und Fakten wie von selber hängen. Erdzeitalter, Dinosauriernamen, Schwertarten ...
Das läuft alles. Im Moment liest er "Anmerkungen zu Hitler" von Sebastian Haffner.
Er liest es nicht nur, er versteht es auch. Angesichts der Pisa-Studie ist das ja ein Knackpunkt an dem die deutschen Schulen arbeiten müssen.
Mal wieder die Geschichte mit Äpfel und Birnen.
Es werden Asiaten mit Europäern und Amerikanern verglichen.
Reiche Staaten mit armen Staaten.
Reduziert auf etwas, das man als "Bildung, verengt auf die Anforderung der Berufsweld" bezeichnen kann.
In Deutschland kann nur jeder fünfte 15jährige die einfachen Texte verstehen, die anderen sind unterfordert? Ist denn da auch der Anteil der frisch zugezogenen Imigranten berücksichtigt?
Denen kann man keinen Vorwurf machen, die sind ja dabei, noch zu lernen.
Wer ein oder mehrere Kinder durch die Grundschule geschleust hat, kann ein Lied davon singen, dass der Unterricht oft nicht strukturiert ist. Stunden fallen aus. Lehrer unterrichten in "fachfremden" Fächern. Junge Hüpfer ohne jede Erfahrung, aber mit großen Rosinen im Kopf werden ohne Begleitung auf die Kinder losgelassen.
Ist es da ein Wunder, wenn lesen und schreiben nicht mehr richtig gelehrt und gelernt werden.
Hier hake ich gleich ein: Es wird immer darauf rumgehackt, dass Kinder aus bildungsfernen und/oder ärmeren Haushalten schlechtere Chancen haben.
Da kann man der Schule aber nicht alle Schuld anlasten.
Bei uns war es so, das Yolande Bücher verschlungen hat. Sachbücher, Kinderbücher, textlastiges, Comics - einfach alles.
Victor hat dagegen lieber gehört. Mit ihm habe ich drei Jahre jeden Abend gelesen***. Im Rahmen der Gute-Nacht-Geschicht (die anscheinend auch immer mehr aus der Mode kommt), hatte er einen Teil zu lesen und ich auch. Es gehört Ausdauer und Leidesnfähigkeit auch von den Eltern dazu.
Eine Zeile Großdruck mit acht einfachen Wörtern konnte schon einmal fünf Minuten in Anspruch nehmen. Aushalten, aushalten, aushalten - nicht eingreifen, nicht erleichtern, nicht vorsagen.
Der Erfolg kam. Ganz langsam wurde die Lesegeschwindigkeit schneller, die Wörter saßen sicherer und irgendwann lief es. Jetzt liest das Kind aus eigenem Antrieb - allerdings oft nur die Dinge, die ihn interessieren. Auch das gehört dazu, wenn Emil, Michel, die Kinder vom Möwenweg oder aus Bullerbü nicht gefallen, dann eben Ritter Trenk, Mangas oder lustige Taschenbücher.
Kinder lesen nur, wenn sie etwas zu lesen bekommen, was ihnen gefällt; macht es den Kindern doch leichter und unterstützt das.
Doch ist da noch die Zeit, wenn Mama bis 21.00 Uhr im Laden steht oder schon wieder Nachtschicht hat, wenn Papa, soweit es einen gibt, nach 12 stressigen Stunden wieder zuhause ist. Wieviele Eltern können sich nicht vom Smartphone lösen.
... und die Schule soll jetzt alle Defizite aus allen Gesellschaftsschichten auffangen und egalisieren?
In Singapur ist die Millionärsdichte sehr hoch.
Merkwürdig, das Kinder von dort besser abschneiden, als aus einem Flächenland, wie Deutschland.
In China gibt es Ganztagsschulen und abends Nachhilfe.
Ist das ein Vorbild für uns? Meine Kinder hätten Ganztagsschulen doof gefunden. Die wollten auch noch Freizeit ohne Gängelung und Beaufsichtigung. Aber da sind wir vielleicht auch Old-School und nicht mehr auf dem Laufenden und alle anderen finden das toll.
Wer wusste schon, dass in D. tatsächlich alle Schüler teilnehmen konnten und durften - egal ob Ramona, Hans, Ali oder Jaqueline.
In einigen Staaten wurden nur die Muttersprachler zum Test gebeten, bzw. nur deren Ergebnisse wurden weitergeleitet.
Wird dadurch das Gesamtbild nicht verzerrt?
So gesehen ist unser Abschneiden im Mittelfeld gar nicht schlecht. Kein Grund sich auszuruhen, aber auch kein Grund alles schlecht zu reden.
Wie wäre es mal damit, die Bildungspolitik durch die Leher an der Basis bewerten zu lassen?
Seit Jahren wird von oben entschieden, aber unten muss alles ausgebadet werden. Einige Minister würden sich sehr wundern, wenn sie selbst mal erleben, wie es im Schulalltag in einer 8. Gemeinschaftsschulklasse aussieht.
*** Nur um eines klarzustellen: Victor hatte seine Mühe, das Lesen zu lernen, aber bei Interesse bleiben Daten und Fakten wie von selber hängen. Erdzeitalter, Dinosauriernamen, Schwertarten ...
Das läuft alles. Im Moment liest er "Anmerkungen zu Hitler" von Sebastian Haffner.
Er liest es nicht nur, er versteht es auch. Angesichts der Pisa-Studie ist das ja ein Knackpunkt an dem die deutschen Schulen arbeiten müssen.
Mittwoch, 23. Oktober 2019
Der Einschlag!
Heute große Schlagzeile!
"Asteroid hat die Dinos alleine getötet"
Inhalt des Artikels: Der Komet war für das Aussterben der Dinosaurierer maßgeblich - nix anderes.
Boshaft, wer jetzt denkt: Endlich ist der Mensch mal nicht an einer Umweltkatastrophe schuld.
"Asteroid hat die Dinos alleine getötet"
Inhalt des Artikels: Der Komet war für das Aussterben der Dinosaurierer maßgeblich - nix anderes.
Boshaft, wer jetzt denkt: Endlich ist der Mensch mal nicht an einer Umweltkatastrophe schuld.
Dienstag, 17. September 2019
Der weiße Neger Paul und das Foucaultsche Pendel
"Der weiße Neger Wumbaba" ist wohl der populärste Verhörer und schon ein bisschen ein geflügeltes Wort. Immerhin ist er auch als Buchtitel zu finden und irgendwann gab es eine Fernsehshow zu diesem Thema.
Das war sehr interessant, denn dort wurden (ausländische) Songs eingespielt, anschließend wurde der "Verhörer" vorgestellt, also das, was irgendjemand dort herausgehört zu haben meint.
Zum Beispiel hat einer gemeint im Lied "Carabonada" (heißt das wirklich so??) die Zeile "Wer soll das bezahlen" (oder so ähnlilch) herausgehört zu haben.
In der Praxis sah das so aus:
Erst wurde das Lied angespielt (s.o.) und nachdem man wusste, was zu hören sein sollte, war die gleiche Stelle noch einmal zu hören.
Wie von Zauberhand konnte man nun ganz klar hören, was einem vorher verborgen war.
Um genau zu sein *konnte* man jetzt gar nichts mehr anderes hören, als das, was gerade vorgestellt worden ist.
Und was ist nun mitHasi Paul los?
YouTube sei Dank.
Dort wurde mir mehrfach etwas zum Thema "Paul is dead" vorgeschlagen.
Für alle nicht Eingeweihte:
1969 kam (nicht zum ersten Mal) das Gerücht auf, dass Paul McCartney tot sei.
Ein Anrufer präsentierte einem lokalen Radiosender in den USA den "Beweis" in Form von Textstellen in Beatles-Texten und/oder rückwärts gespielten Ausschnitten.
Zusätzlich wurden Hinweise auf Plattencovern und Büchern oder Filmen angeführt.
Der bei einem Autounfall im November 1966 gestorbene Paul wurde durch einen Doppelgänger ersetzt, der schon mehrfach gebucht worden ist, damit der Fan-Mob den falschen Beatles nachlaufen konnte, damit sich die richtigen unbehelligt bewegen konnten.
Besagter Doppelgänger wurde auch noch plastisch operiert und konnte sowohl singen, baßspielen als auch Songs schreiben.
Jetzt habe ich oben angeführt, wie man "nach Vorgabe" etwas anderes aus Songtexten heraushören kann, als "wirklich" zu hören ist.
Damit ergibt sich für mich, dass man bei allen rückwärts gespielten Songschnipseln das hört, was man hören möchte, bzw. das was man dem unbedarften Hörer vorgegeben hat.
Alle anderen Hinweise kann man sich zurechtbiegen.
So werden zwei Plattencover (das "Butcher-Cover" und der Ersatz dafür [das Butcher-Cover, das jeder gerne mal selber googeln, das führt jetzt viel zu weit]) als Beweis herangezogen.
Beide Cover sind aber vor Pauls angeblichem Tod veröffentlicht worden.
Trotzdem werden sie immer wieder aufgeführt.
Auch ein auf "Abbey Road" zu sehendes Nummerschild wird gerne als Hinweis gesehen.
Dort ist die Ziffernfolge "28 IF" zu sehen und wird als "Paul would have been 28 IF he was still alive" gedeutet. Leider war er beim Erscheinen des Albums erst 27 Jahre alt.
Wenn man jetzt die 9 Monate im Mutterbauch dazuzählt, dann stimmt die Rechnung wieder.
Tatsächlich hilft auch etwas "Geschichtswissen": Das Kennzeichen trägt die Zeichen "281 F".
So war das eben in England. Wobei die "1" wirklich wie ein großen "i" aussieht.
"Schtonk" - Die Hitlertagbücher.
Eine Szene ist mir stark im Gedächtnis geblieben.
Auf den angeblichen Tagbüchern prankte in Frakturschrift ein verschnörkeltes AH.
Ganz klar, sollte ja "Adolf Hitler" heißen.
Leider stand dort aber "FH" - bei den schnörkligen Buchstaben waren "F" und "A" schwer zu unterscheiden und die Schablone für "A" war nicht vorhanden.
Also hat der Fälscher "FH" aufgemalt, weil er meinte, es fiele wohl niemandem auf.
Der AH-Fan, der nun im Film die Echtheit der Tagebücher bestätigen sollte erkannte aber das "F".
Fragende Blicke, peinliches Schweigen und dann die Erkenntnis: "FH" steht für "Führer-Hauptquartier". Schon stimmte die Geschichte wieder.
So erscheint es mir auch bei "Paul is dead" - was nicht passt, wird passend gedeutet.
Auf dem Cover von Sgt. Pepper hält Paul eine (schwarze) Klarinette, während die anderen drei Blechblasinstrumente halten. Das schwarze Instrument ist ein deutliches Zeichen, dass Paul tot ist.
Bedenken wir, dass auch Giora Feidmann seit Jahrzehnten mit einer (ebenfalls) schwarzen Klarinette abgebildet wird - in spätestens 50 Jahren wird es wahr sein.
Giora Feidmann ist tot und die Klarinette hat uns das schon seit Jahren geweissagt.
Es gibt übrigens diverse Aufnahmen für das Plattencover von Sgt. Pepper. Verschiedene Aufstellungen, verschiedene Instrumente - wäre ein zielgerichteter Hinweis gewollt gewesen hätte man sich viele Bilder und viel Zeit sparen können.
Oder wollten die drei "echten" Beatles das Double in Sicherheit wiegen?
Immerhin hat in 50 Jahren NIEMAND versucht, Kapital aus dieser Geschichte geschlagen.
Abgesehen von den Plattenfirmen, die jedes Mal, wenn das Gerücht neu befeuert wurde mehr Platten absetzen konnte.
Als Parallel-Lektüre empfehle ich hier "Das Foucaultsche Pendel" von Umberto Eco.
Dort führt er lang und breit aus, wie Verschwörungstheoretiker alles (!!!) so hindeuten, dass es in ihre Welt passt. Egal, ob ein Hinweis dafür spricht oder dagegen - jeder Hinweis beweist die Richtigkeit der Theorie.
Also die Beatles Ende 1969/Anfang 1970 zerbrachen, setzte jeder der Vier seine Karriere mehr oder wenig erfolgreich alleine fort.
Oft spielten Ex-Beatles auf ihren Solo-Alben zusammen.
Auffälligerweise spielten George und Ringo oft zusammen. Manchmal war auch John mit von der Partie.
John und Paul dagegen gingen sich wirklich aus dem Weg - ihren persönlichen Streit drückten Sie gerne auch über Plattencover oder Fotos aus.
Nach Pauls LP "Ram" (Schafsbock oder Widder) sah man John Lennon auf einem Bild, wie er einen Schafsbock an den Hörnern festhielt.
Wäre es nicht ein leichtes für John gewesen, "Pauls" Karriere durch ein kurzes Statement zu beenden, indem er erklärte, "Paul" sein in Wirklichkeit ein Doppelgänger und die Jahre nach 1966 waren die Beatles gar nicht mehr die echten Beatles?
Ist nicht passiert.
Vielleicht ist der Bruch der Beatles auch gar nicht durch Yoko Ono herbeigeführt worden (was auch immer wieder bezweifelt wird), auch nicht durch die Streitigkeiten der Beatles untereinander.
Schließlich sind gerade Aufnahmen aufgetaucht auf denen die Vier über ein Album nach Abbey Road diskutierten, es hätte also doch weitergehen können.
Der Bruch wurde - jetzt spekuliere ich mal drauf los - durch den falschen Paul provoziert, damit er seine musikalischen Visionen umsetzen konnte, was mit den anderen Beatles nicht so ging, wie er wollte.
Diese Rechnung geht auf - der falsche Paul war und ist der erfolgreichste Beatle.
Der echte Paul war sicher nicht musikalisch genug, um das zu schaffen.
So gesehen ist sein Tod ein Glücksfall für "Billy Shears" gewesen, der sonst niemals oder nicht in dieser Form zu einer solchen Karriere hätte kommen können.
Nebenbei bemerkt.
Wer genau sucht, findet genügend Hinweise, dass Ringo tot ist.
Auch schon seit Mitte der Sechziger!
Daher lebt kein echter Beatle mehr und darum schweigen sich auch alle Beteiligten beharrlich darüber aus.
Das war sehr interessant, denn dort wurden (ausländische) Songs eingespielt, anschließend wurde der "Verhörer" vorgestellt, also das, was irgendjemand dort herausgehört zu haben meint.
Zum Beispiel hat einer gemeint im Lied "Carabonada" (heißt das wirklich so??) die Zeile "Wer soll das bezahlen" (oder so ähnlilch) herausgehört zu haben.
In der Praxis sah das so aus:
Erst wurde das Lied angespielt (s.o.) und nachdem man wusste, was zu hören sein sollte, war die gleiche Stelle noch einmal zu hören.
Wie von Zauberhand konnte man nun ganz klar hören, was einem vorher verborgen war.
Um genau zu sein *konnte* man jetzt gar nichts mehr anderes hören, als das, was gerade vorgestellt worden ist.
Und was ist nun mit
YouTube sei Dank.
Dort wurde mir mehrfach etwas zum Thema "Paul is dead" vorgeschlagen.
Für alle nicht Eingeweihte:
1969 kam (nicht zum ersten Mal) das Gerücht auf, dass Paul McCartney tot sei.
Ein Anrufer präsentierte einem lokalen Radiosender in den USA den "Beweis" in Form von Textstellen in Beatles-Texten und/oder rückwärts gespielten Ausschnitten.
Zusätzlich wurden Hinweise auf Plattencovern und Büchern oder Filmen angeführt.
Der bei einem Autounfall im November 1966 gestorbene Paul wurde durch einen Doppelgänger ersetzt, der schon mehrfach gebucht worden ist, damit der Fan-Mob den falschen Beatles nachlaufen konnte, damit sich die richtigen unbehelligt bewegen konnten.
Besagter Doppelgänger wurde auch noch plastisch operiert und konnte sowohl singen, baßspielen als auch Songs schreiben.
Jetzt habe ich oben angeführt, wie man "nach Vorgabe" etwas anderes aus Songtexten heraushören kann, als "wirklich" zu hören ist.
Damit ergibt sich für mich, dass man bei allen rückwärts gespielten Songschnipseln das hört, was man hören möchte, bzw. das was man dem unbedarften Hörer vorgegeben hat.
Alle anderen Hinweise kann man sich zurechtbiegen.
So werden zwei Plattencover (das "Butcher-Cover" und der Ersatz dafür [das Butcher-Cover, das jeder gerne mal selber googeln, das führt jetzt viel zu weit]) als Beweis herangezogen.
Beide Cover sind aber vor Pauls angeblichem Tod veröffentlicht worden.
Trotzdem werden sie immer wieder aufgeführt.
Auch ein auf "Abbey Road" zu sehendes Nummerschild wird gerne als Hinweis gesehen.
Dort ist die Ziffernfolge "28 IF" zu sehen und wird als "Paul would have been 28 IF he was still alive" gedeutet. Leider war er beim Erscheinen des Albums erst 27 Jahre alt.
Wenn man jetzt die 9 Monate im Mutterbauch dazuzählt, dann stimmt die Rechnung wieder.
Tatsächlich hilft auch etwas "Geschichtswissen": Das Kennzeichen trägt die Zeichen "281 F".
So war das eben in England. Wobei die "1" wirklich wie ein großen "i" aussieht.
"Schtonk" - Die Hitlertagbücher.
Eine Szene ist mir stark im Gedächtnis geblieben.
Auf den angeblichen Tagbüchern prankte in Frakturschrift ein verschnörkeltes AH.
Ganz klar, sollte ja "Adolf Hitler" heißen.
Leider stand dort aber "FH" - bei den schnörkligen Buchstaben waren "F" und "A" schwer zu unterscheiden und die Schablone für "A" war nicht vorhanden.
Also hat der Fälscher "FH" aufgemalt, weil er meinte, es fiele wohl niemandem auf.
Der AH-Fan, der nun im Film die Echtheit der Tagebücher bestätigen sollte erkannte aber das "F".
Fragende Blicke, peinliches Schweigen und dann die Erkenntnis: "FH" steht für "Führer-Hauptquartier". Schon stimmte die Geschichte wieder.
So erscheint es mir auch bei "Paul is dead" - was nicht passt, wird passend gedeutet.
Auf dem Cover von Sgt. Pepper hält Paul eine (schwarze) Klarinette, während die anderen drei Blechblasinstrumente halten. Das schwarze Instrument ist ein deutliches Zeichen, dass Paul tot ist.
Bedenken wir, dass auch Giora Feidmann seit Jahrzehnten mit einer (ebenfalls) schwarzen Klarinette abgebildet wird - in spätestens 50 Jahren wird es wahr sein.
Giora Feidmann ist tot und die Klarinette hat uns das schon seit Jahren geweissagt.
Es gibt übrigens diverse Aufnahmen für das Plattencover von Sgt. Pepper. Verschiedene Aufstellungen, verschiedene Instrumente - wäre ein zielgerichteter Hinweis gewollt gewesen hätte man sich viele Bilder und viel Zeit sparen können.
Oder wollten die drei "echten" Beatles das Double in Sicherheit wiegen?
Immerhin hat in 50 Jahren NIEMAND versucht, Kapital aus dieser Geschichte geschlagen.
Abgesehen von den Plattenfirmen, die jedes Mal, wenn das Gerücht neu befeuert wurde mehr Platten absetzen konnte.
Als Parallel-Lektüre empfehle ich hier "Das Foucaultsche Pendel" von Umberto Eco.
Dort führt er lang und breit aus, wie Verschwörungstheoretiker alles (!!!) so hindeuten, dass es in ihre Welt passt. Egal, ob ein Hinweis dafür spricht oder dagegen - jeder Hinweis beweist die Richtigkeit der Theorie.
Also die Beatles Ende 1969/Anfang 1970 zerbrachen, setzte jeder der Vier seine Karriere mehr oder wenig erfolgreich alleine fort.
Oft spielten Ex-Beatles auf ihren Solo-Alben zusammen.
Auffälligerweise spielten George und Ringo oft zusammen. Manchmal war auch John mit von der Partie.
John und Paul dagegen gingen sich wirklich aus dem Weg - ihren persönlichen Streit drückten Sie gerne auch über Plattencover oder Fotos aus.
Nach Pauls LP "Ram" (Schafsbock oder Widder) sah man John Lennon auf einem Bild, wie er einen Schafsbock an den Hörnern festhielt.
Wäre es nicht ein leichtes für John gewesen, "Pauls" Karriere durch ein kurzes Statement zu beenden, indem er erklärte, "Paul" sein in Wirklichkeit ein Doppelgänger und die Jahre nach 1966 waren die Beatles gar nicht mehr die echten Beatles?
Ist nicht passiert.
Vielleicht ist der Bruch der Beatles auch gar nicht durch Yoko Ono herbeigeführt worden (was auch immer wieder bezweifelt wird), auch nicht durch die Streitigkeiten der Beatles untereinander.
Schließlich sind gerade Aufnahmen aufgetaucht auf denen die Vier über ein Album nach Abbey Road diskutierten, es hätte also doch weitergehen können.
Der Bruch wurde - jetzt spekuliere ich mal drauf los - durch den falschen Paul provoziert, damit er seine musikalischen Visionen umsetzen konnte, was mit den anderen Beatles nicht so ging, wie er wollte.
Diese Rechnung geht auf - der falsche Paul war und ist der erfolgreichste Beatle.
Der echte Paul war sicher nicht musikalisch genug, um das zu schaffen.
So gesehen ist sein Tod ein Glücksfall für "Billy Shears" gewesen, der sonst niemals oder nicht in dieser Form zu einer solchen Karriere hätte kommen können.
Nebenbei bemerkt.
Wer genau sucht, findet genügend Hinweise, dass Ringo tot ist.
Auch schon seit Mitte der Sechziger!
Daher lebt kein echter Beatle mehr und darum schweigen sich auch alle Beteiligten beharrlich darüber aus.
Sonntag, 25. August 2019
Wenn die Rechten kein Deutsch können.
Großes Plakat an der Straße:
"Böse Dingens - letztes Konzert"
Ganz klein darunter:
"in 2019"
Leute, Leute.
Ein Deutscher sagt nicht: "Das war IN 2019", er sagt: "Das war 2019!"
Fertig.
Da kommt kein überflüssiges "in" mit rein.
Diese Syntax wurde aus dem Englischem übernommen und ist nicht nötig.
Wer auf deutsch singt, sollte auf die Feinheiten achten.
Wie, die sind gar nicht rechts?
Das macht den Fehler nicht besser.
"Böse Dingens - letztes Konzert"
Ganz klein darunter:
"in 2019"
Leute, Leute.
Ein Deutscher sagt nicht: "Das war IN 2019", er sagt: "Das war 2019!"
Fertig.
Da kommt kein überflüssiges "in" mit rein.
Diese Syntax wurde aus dem Englischem übernommen und ist nicht nötig.
Wer auf deutsch singt, sollte auf die Feinheiten achten.
Wie, die sind gar nicht rechts?
Das macht den Fehler nicht besser.
Freitag, 9. August 2019
Geht's noch!?
Das gute alte "Vorkochen" heißt jetzt "Meal Prep"...
Es vergeht kein Tag, an dem es nicht noch schräger wird.
Es vergeht kein Tag, an dem es nicht noch schräger wird.
Dienstag, 9. Juli 2019
Ausgewählter Blödsinn
Die Werbung ist immer wieder ein schöner Funds, wenn es um Unsinn geht.
Aufschrift auf einer Milchpackung:
Von ausgewählten Höfen mit grünen Weiden.
Wie bitte?
Natürlich von "ausgewählten Höfen". Woher denn sonst? Von "zufällig angefahrenen Höfen?"
Mal ganz deutlich: Ich kaufe nur in ausgewählten Geschäften ein: Edeka und Aldi.
Die beiden habe ich ausgewählt, weil die verkehrstechnisch vernünftig erreichbar sind.
"Ausgewählt" hat den Beiklang, als sei sorgfältig abgewogen worden, ob eher vom Hof Müller, vom Hof Meyer oder vom Hof Schulze gekauft werden soll. Doch beim Höfesterben ringsum wird die Auswahl immer kleiner und ganz sicher wurden die Höfe zwar sorgfältig ausgewählt, aber das ist ein relativ einfaches Verfahren: Gehört zu unserer Genossenschaft, ist es dort sauber, werden dort Kühe gehalten, sind die Abgabemengen attraktiv?
Wenn alles mit "ja" beantwortet wurde, kann schon fast das "go" gegeben werden.
Fertig ist die Liste mit den "ausgewählten" Höfen.
"... mit grünen Weiden" - Gibt es gelbe Weiden, rote, blaue oder braune?
Eigentlich kann ich hier schon aufhören.
Die Aussage zu den "Ausgewählten Höfen" soll hier noch potenziert werden.
Nicht nur ausgewählt, sondern auch grün. Fantastisch.
Es wird das romantische Bild in uns erzeugt, dass glückliche Kühe auf blumengesäumten Wiese stehen, friedlich vor sich hin grasen und wiederkäuen. Sich dann morgens freudig um die Melkering scharen, die mir warmen Händen frische Milch in die Eimer melkt.
Alles Unsinn! Selbst die Kühe auf der Weide tragen einen Microchip am Halsband und bekommen tagtäglich ihre festgelegte Ration an Hochleistungsfutter. Morgens und abends werden sie auf automatischen Melkständen gemolken und sehen den ganzen Tag keinen Menschen.
Immerhin dürfen sie raus an die Luft, wenn ihnen danach ist.
Fassen wir zusammen:
Milch von Höfen mit Weiden.
Das klingt genauso simpel und unsexy, wie es ist.
Aber alles andere so selbstverständlich, dass es nicht erwähnt zu werden brauchte.
Achtet mal drauf; Werbung berieselt und mit selbstverständlichen Belanglosigkeiten, die erst dadurch werbewirksam werden, weil sie gut klingen und ein Bild in uns erzeugen, das nicht zwingend der Realität entspricht.
Anregungen lese ich gerne in den Kommentaren.
Aufschrift auf einer Milchpackung:
Von ausgewählten Höfen mit grünen Weiden.
Wie bitte?
Natürlich von "ausgewählten Höfen". Woher denn sonst? Von "zufällig angefahrenen Höfen?"
Mal ganz deutlich: Ich kaufe nur in ausgewählten Geschäften ein: Edeka und Aldi.
Die beiden habe ich ausgewählt, weil die verkehrstechnisch vernünftig erreichbar sind.
"Ausgewählt" hat den Beiklang, als sei sorgfältig abgewogen worden, ob eher vom Hof Müller, vom Hof Meyer oder vom Hof Schulze gekauft werden soll. Doch beim Höfesterben ringsum wird die Auswahl immer kleiner und ganz sicher wurden die Höfe zwar sorgfältig ausgewählt, aber das ist ein relativ einfaches Verfahren: Gehört zu unserer Genossenschaft, ist es dort sauber, werden dort Kühe gehalten, sind die Abgabemengen attraktiv?
Wenn alles mit "ja" beantwortet wurde, kann schon fast das "go" gegeben werden.
Fertig ist die Liste mit den "ausgewählten" Höfen.
"... mit grünen Weiden" - Gibt es gelbe Weiden, rote, blaue oder braune?
Eigentlich kann ich hier schon aufhören.
Die Aussage zu den "Ausgewählten Höfen" soll hier noch potenziert werden.
Nicht nur ausgewählt, sondern auch grün. Fantastisch.
Es wird das romantische Bild in uns erzeugt, dass glückliche Kühe auf blumengesäumten Wiese stehen, friedlich vor sich hin grasen und wiederkäuen. Sich dann morgens freudig um die Melkering scharen, die mir warmen Händen frische Milch in die Eimer melkt.
Alles Unsinn! Selbst die Kühe auf der Weide tragen einen Microchip am Halsband und bekommen tagtäglich ihre festgelegte Ration an Hochleistungsfutter. Morgens und abends werden sie auf automatischen Melkständen gemolken und sehen den ganzen Tag keinen Menschen.
Immerhin dürfen sie raus an die Luft, wenn ihnen danach ist.
Fassen wir zusammen:
Milch von Höfen mit Weiden.
Das klingt genauso simpel und unsexy, wie es ist.
Aber alles andere so selbstverständlich, dass es nicht erwähnt zu werden brauchte.
Achtet mal drauf; Werbung berieselt und mit selbstverständlichen Belanglosigkeiten, die erst dadurch werbewirksam werden, weil sie gut klingen und ein Bild in uns erzeugen, das nicht zwingend der Realität entspricht.
Anregungen lese ich gerne in den Kommentaren.
Mittwoch, 3. Juli 2019
Reisen und sich bewegen
Wer wissen will, wie das Wetter wird, befragt eine Wetter-App oder entsprechende Webseite.
Die Betreiber zeigen die Wetterdaten nicht aus Nächstenliebe oder weil sie nix anderes zu tun haben, sondern weil sie Geld mit Werbung einnehmen.
Das ist alles legitim und darüber beschwere ich mich auch gar nicht.
Doch die Werbemenschen bringen immer wieder die dollsten Werbesprüche in die Welt.
Jetzt wurde dafür geworben, "das mobile Reisen" zu entdecken.
Meine Frage dazu: Wie reise ich immobil?
"Mobil", ihr Süßen, bedeutet "beweglich". Das "Automobil" heiß so, weil es sich selbst (auto) bewegt (mobil) und nicht von Pferden gezogen werden muss.
"M0bilat" soll ausdrücken, dass man sich nach dem Gebrauch wieder bewegen kann.
Ja, und jetzt? Wer reist, muss sich bewegen; reisen und Bewegung gehören zusammen. Denn sonst verbliebe man an ein und demselben Fleck.
Warum also "mobil reisen"? Jeder, der ein wenig darüber nachdenkt, kann herausfinden, wie dämlich diese Anzeige ist. Natürlich geht es ums Reisen mit einem WohnMOBIL - also einer beweglichen Wohnung. Wohnwagen kann man es nicht nennen, weil dann jeder meint es sei ein Anhänger.
Aber drehen wir das doch mal um. Wie würde dieser Werbefritze werben, wenn er den Auftrag von einem Wohnwagenhersteller bekommen hätte?
"Entdecken Sie das wagene Reisen"?? Geht gar nicht! "Das wohnende Reisen"?? Völliger Blödsinn!
Das ist alles der gleiche Unsinn wie "mobiles Reisen".
Wird denn heute gar nicht mehr nachgedacht, bevor der Kram in die Welt hinausposaunt wird?
Die Betreiber zeigen die Wetterdaten nicht aus Nächstenliebe oder weil sie nix anderes zu tun haben, sondern weil sie Geld mit Werbung einnehmen.
Das ist alles legitim und darüber beschwere ich mich auch gar nicht.
Doch die Werbemenschen bringen immer wieder die dollsten Werbesprüche in die Welt.
Jetzt wurde dafür geworben, "das mobile Reisen" zu entdecken.
Meine Frage dazu: Wie reise ich immobil?
"Mobil", ihr Süßen, bedeutet "beweglich". Das "Automobil" heiß so, weil es sich selbst (auto) bewegt (mobil) und nicht von Pferden gezogen werden muss.
"M0bilat" soll ausdrücken, dass man sich nach dem Gebrauch wieder bewegen kann.
Ja, und jetzt? Wer reist, muss sich bewegen; reisen und Bewegung gehören zusammen. Denn sonst verbliebe man an ein und demselben Fleck.
Warum also "mobil reisen"? Jeder, der ein wenig darüber nachdenkt, kann herausfinden, wie dämlich diese Anzeige ist. Natürlich geht es ums Reisen mit einem WohnMOBIL - also einer beweglichen Wohnung. Wohnwagen kann man es nicht nennen, weil dann jeder meint es sei ein Anhänger.
Aber drehen wir das doch mal um. Wie würde dieser Werbefritze werben, wenn er den Auftrag von einem Wohnwagenhersteller bekommen hätte?
"Entdecken Sie das wagene Reisen"?? Geht gar nicht! "Das wohnende Reisen"?? Völliger Blödsinn!
Das ist alles der gleiche Unsinn wie "mobiles Reisen".
Wird denn heute gar nicht mehr nachgedacht, bevor der Kram in die Welt hinausposaunt wird?
Donnerstag, 20. Juni 2019
Noch mehr Experten!
Schild in der Sporthalle:
Neue Termine:
Montag's 16.00 Uhr
Mittwoch's 17.30 Uhr
Donnerstag's 16.00 Uhr
Doppelt falsch wird noch immer nicht richtig!
Neue Termine:
Montag's 16.00 Uhr
Mittwoch's 17.30 Uhr
Donnerstag's 16.00 Uhr
Doppelt falsch wird noch immer nicht richtig!
Freitag, 14. Juni 2019
Experten am Werk!
Werbeflyer einer Fachfirma:
Hier arbeiten Profi's!
Dem ist nicht's mehr hinzuzufügen, oder?
Hier arbeiten Profi's!
Dem ist nicht's mehr hinzuzufügen, oder?
Freitag, 7. Juni 2019
Fremdsprachen sind ja so sexy!
Ein Friseurladen namens "Le Cut" - beileibe kein Einzelfall.
Da ist jemand auf die Idee gekommen, Französisch und Englisch zu einem unwiederstehlichen Blödsinn zu vermischen.
Vielleicht in Anlehnung an die Marke "Le Frog" - genauso ein Unsinn.
"Der Schnitt" ist übrigens "die Schnitt" im Französischen, das Wort "Cut" gibt es gar nicht.
Ein jeder bilde sich bitte selber seine Meinung zur Verwendung von Fremdsprachen, die vom Werbenden anscheinend nicht verstanden werden, um einen Endruck zu erwecken, der leider keinen Bezug zum Name aufweist.
Da ist jemand auf die Idee gekommen, Französisch und Englisch zu einem unwiederstehlichen Blödsinn zu vermischen.
Vielleicht in Anlehnung an die Marke "Le Frog" - genauso ein Unsinn.
"Der Schnitt" ist übrigens "die Schnitt" im Französischen, das Wort "Cut" gibt es gar nicht.
Ein jeder bilde sich bitte selber seine Meinung zur Verwendung von Fremdsprachen, die vom Werbenden anscheinend nicht verstanden werden, um einen Endruck zu erwecken, der leider keinen Bezug zum Name aufweist.
Dienstag, 14. Mai 2019
Im Sandkasten
Der blonde Junge haut den schwarzhaarigen Jungen und sagt:
"Wage es nicht, mich auch zu schlagen!"
Der schwarzhaarige Junge denkt kurz nach und sagt:
"Morgen schlage ich dich auch!"
Da heult der blonde Junge:
"So war es doch gar nicht gemeint!", und läuft schnell nach Hause.
Ist das wirklich die Art und Weise, in der Welthandelspolitik gemacht werden soll?
"Wage es nicht, mich auch zu schlagen!"
Der schwarzhaarige Junge denkt kurz nach und sagt:
"Morgen schlage ich dich auch!"
Da heult der blonde Junge:
"So war es doch gar nicht gemeint!", und läuft schnell nach Hause.
Ist das wirklich die Art und Weise, in der Welthandelspolitik gemacht werden soll?
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