Freitag, 31. Juli 2026

Wasser ist knapp? Nehmt doch Salz!

Es war mal wieder soweit. 
Frau Stöhr hat einen ihrer Verwechsler von Sprichworten herausgehauen. 
Sie fühlte sich ungerecht behandelt und dieses Mal musste ich ihr sogar Recht geben. Kurz zuvor hatten wir drüber gesprochen, da trat diese Situation ein.
Das veranlasste sie zu sagen, das sei "Salz auf ihre Mühlen". 
Ja, Wasser ist knapp, aber es bleibt bei der Redewendung, "Wasser auf meine (seine, deine, ihre, deren...) Mühlen" - nämlich immer dann, wenn Ereignisse oder Ergebnise die eigene Meinung oder Ansicht bestärken oder unterstützen.
Salz in die Wunde gestreut - zum Beispiel, wenn man jemandem einen Fehler mehrfach "unter die Nase reibt" oder darauf "herumreitet", dass durch zu schnelles Fahren der Führerschein des Gegenübers gefährt sei. 
 
Es hätte beides gepasst. Ohne Zweifel. Aber in dieser Kombi habe ich es noch nie gehört.

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