Jetzt ist auch mal gut.
Montag, 16. Februar 2026
Es reicht auch langsam.
Jetzt ist auch mal gut.
Dienstag, 13. Januar 2026
Pole-Position
Donnerstag, 8. Januar 2026
Die Bildung in der Tonne
Nun stellt es sich aber so dar, dass die Gewohnheiten des Alltages plötzlich nicht mehr so gelebt werden können, wie man es gewohnt ist.
Dienstag, 28. September 2021
Homosexuelle sind der Untergang des Abendlandes
Na, auch wegen der provokanten Überschrift hierhergeklickt?
Dann sage ich das am besten gleich:
Hier wird einfach ein Gedanke etwas überspitzt und satierisch auf den Punkt gebracht.
Ich schreibe das lieber gleich, weil Satiere, Ironie und selbst blanker Unsinn in Deutschland generell ernst und für bare Münze genommen wird.
Wem verdanken wir einige der besten Stücke Literatur, unvergessliche Musik und bahnbrechende Filme?
Ganz klar, homosexuellen Künstlern.
Thomas Manns "Zauberberg" und "Tonio Kröger"
Tennessee Willams "Katze auf dem heißen Blechdach" oder die "Glasmenagerie"
Freddy Mercurys Musik
...
Jedem werden wohl Beispiele einfallen, sei es in Kunst oder Bildung, Forschung oder Technik.
Die Beatles sind bekannt geworden, weil Brian Epstein von den Jungs fasziniert war und aus einschlägig bekannten Gründen keine Familie gegründet hat.
Also wurden die Beatles seine Familie und er kümmerte sich intensiv um deren Erfolg.
In Manns Werken stecken viele Anspielungen auf seine unterdrückte Neigung und auch bei anderen Künstlern ist die verdrängte Sexualität oft zur Triebfeder ihrer Werke und Arbeiten geworden.
Die Kinder, die aus den evtl. geschlossenen Ehen hervorgingen haben die künstlerischen Neigungen oft geerbt und auf die eine oder ander Weise umgesetzt.
Aber was sehen wir jetzt?
In unserer pluralistischen Gesellschaft darf jeder so homo oder bi oder hetero sein, wie gerne möchte.
Wer mit Latexmaske zur Arbeit geht oder sich als Pferd verkleidet durch die Straßen treiben lassen möchte, kann das tun. Es interessiert irgendwie auch niemanden mehr so richtig.
Wo bleibt jetzt der Untergang?
Ganz einfach, da wo kein Zwang mehr besteht, entsteht auch keine Kunst mehr. Die Kraft, die Energie, die sich vorher kreativ entladen hat, kann nun auf ein normales Leben aufgewendet werden.
Also verarmt die Künstlerlandschaft, weil keiner mehr den Drang verspührt, sich auf einer Metaeben auszutoben - geht jetzt ja auch einfacher.
Zu guter Letzt werden auch die kreativen Gene nicht mehr weitergegeben und in dieser Folge verarmt die Kultur Europas.
Freitag, 12. Februar 2021
Februar im Schnee
Tatsächlich muss ich mich ranhalten.
Fortsetzung folgt.
Nachtrag nach einem halben Jahr: Die Freude war nur kurz. In der Zwischenzeit sind die Tasten wieder ohne Licht. Rational nachvollziehen lässt sich das alles für mich nicht.
Wer eine sinnvolle Erklärung hat, darf die gerne als Kommentar dalassen.
Montag, 29. Oktober 2018
Das Ende der Herrlichkeit
Mittwoch, 17. Oktober 2018
Fog - der Nebel des Grauens
Normalerweise hilft ja der Scheibenwischer, die Scheibe so frei zu halten, dass man zumindest etwas ins weißgraue Wetter hinaussehen kann, aber es gab nur Geschmiere auf der Scheibe.
Dachte ich zunächst, es läge an meinem Wischer oder den Insekten auf der Windschutzscheibe, hörte ich später von Bea, dass es ihr genauso ergangen war.
Was für ein gruseliger Nebel, zäh, dicht und schmierig.
Hat jemand das Buch "Rumo" gelesen?
An genau den Nebel fühlte ich mich erinnert.
Donnerstag, 4. Oktober 2018
Oktober
Am Dienstag (dem Vorabend zum Tag der deutschen Einheit) habe ich tatsächlich den Ofen angemacht. Die Wärme hält sich dann etwa einen Tag, also heißt es heute abend wieder:
Ofen an.
Denn es ist kalt, es regnet und stürmt.
Wenn der Regen zur gleichen Zeit an alle Fenster im Haus trommelt - egal ob Norden, Süden, Osten oder Westen, dann ist es gleich klar: Der Sommer ist unwiederruflich vorbei!
Dienstag, 15. Mai 2018
Zeit für Neues!
Aber dafür habe ich gar nicht richtig Zeit...
Das Wetter ist schön bei uns, der Garten fordert seinen Anteil, die Buschbohnen sind aufgelaufen, bei den Zucchini warte ich noch.
Wir haben mehrere Forellen (küchenfertig) geschenkt bekommen - auch das ist einen Beitrag wert,
Helferlein (mein Rasenmäher) hat Pause, weil mir das Begrenzungskabel gerissen ist und ich im Moment nicht zuhause bin, wenn es hell ist :-(
Pfingsten steht vor der Tür, nebst jährlichem Familientreffen, dafür muss vorbereitet werden...
...und noch vieles mehr...
Dienstag, 20. März 2018
Mit den Füßen abgestimmt
So wie immer, wenn Schnee fällt .
Zumindest bei uns.
Als erstes fahren die Busse nicht mehr, dann stellt die Bahn den Betrieb ein.
Die Schule dagegen fällt nicht aus. Denn die LAndeshauptstadt liegt jenseits einer Wetterscheide und wenn es bei uns Schnee schüttet, passiert dort gar nichts.
Andersherum haben wir blauen Himmel, wenn die dort im Schnee versinken.
Seltsamerweise gibt es in dem Fall sofort schneefrei.
Angeblich wird sich mit der Polizei und den Straßenmeistereien abgestimmt - a.n.g.e.b.l.i.c.h.
Tatsächlich ist es so wie beschrieben - dort Schnee, hier frei - dort kein Schnee, hier kein frei.
Es war dann aber so, dass keiner seine Kinder zur Schule geschickt hat, ich bin später an Victors Schule vorbeigekommen und der Schulhof war (bis auf wenige schmale Trampelpfade) noch wie frisch verschneit - nichtmal die Feuerwehrzufahrt war geräumt.
Der nächste Tag war dann so, dass wir die Kinder wieder zur Schule gejagt haben, die Busse fuhren wieder - nur fand kein Unterricht statt. Nur Kinderaufbewahrung und vorzeitiger Schulschluss um 12.00 Uhr.
Ein weiterer Tag später (es war ein Freitag) fiel in einem Teil der Schulen der Unterrricht aus - wobei die Straßen sowas von frei waren...
Nun mag im Winter bei Eis und Schnee nicht immer alles richtig laufen und manches ist auch einfach schwieriger als sonst, aber was unser Schulministerium so macht, erschließt sich mir nicht.
Wir Eltern haben das gemacht, was am sinnvollsten war, die Kinder zuhause behalten und ihnen einen schönen Tag im Schnee geschenkt.
Dienstag, 6. März 2018
Nochmal Schnee
In der benachbarten Kleinstadt zeigt der Schnee deutlich, wie die Stadt stirbt.
Vor vielen Häusern wurde nicht geräumt, denn dort wohnt niemand mehr (jetzt mal die Vorurteilskanone aus der Tasche: oder es wohnen dort Harz4-Bezieher, Arbeitslose, Assoziale und Asylanten! ;-).
Auf den zweiten Blick offenbart sich dann oft, dass zwar Gardinen und Blumen im Fenster sind, aber dahinter ist es kahl und leer.
Ein einstmals florierender Flecken mit viel Potential siecht dahin. Die jungen Leute ziehen der Arbeit wegen weg, die Geschäfte stehen leer, der Müll am Straßenrand wird mehr.
Bonjour Tristess.
Montag, 5. März 2018
Schnee
Ganz deutlich wird die Gedankenlosigkeit der Menschen.
Auf den Gehwegen wird Schnee geräumt - oder auch nicht.
Einige räumen wirklich über die ganze Breite und Länge. Andere lassen es komplett bleiben und warten auf Tauwetter. Eine dritte Gruppe gibt nur die Minimallösung zum besten:
Durch den Schnee wird ein Pfad in der Breite der Schneeschaufel gebahnt.
Solange nur wenige Zentimeter liegen, beschwere ich mich gar nicht, aber wenn mehr als 10cm fallen, dann geht es los...
Im RL sieht das dann so aus: Ich gehe auf einem gut geräumten Stück, gehe dann durch einen schmalen Pfad, treffe auf Stück auf dem der Schnee nur runtergetrampelt wurde, es folgen einige Grundstücke mit schmalem Pfad, dann wieder ein "gutes" Stück, dass von einem nichtgeräumten Bürgersteig gefolgt wird usw. usw. usw.
Denken die Bewohner gar nicht daran, dass vielleicht mal jemand kommt, der ein Fahrrad schiebt (so wie ich), oder eine Mutter mit Kinderwagen unterwegs ist, vielleicht auch jemand älteres mit einem Rollator?
Es ist unmöglich auf einem schmalen "Schneeschaufelpfad" ein Fahrrad zu schieben - der Platz reicht nicht. Ein Ausweichen - selbst mit leichtem Gepäck - ist auch mehr als schwierig. Kinderwagen und Rollatoren sind deutlich breiter als eine Schneeschaufel. Gilt das schon als Diskriminierung, wenn einem der Weg durch Schnee versperrt ist und nur Menschen ohne Behinderung oder Beiwagen dürfen noch passieren?
Wer sich nun zurücklehnt und meint, er sei aus dem Schneider, weil der Bürgersteig ja mehrfach am Tag gefegt und gesalzen wird, den frage ich:
Denkst Du auch dran, einen Durchgang zu machen, damit die Straße gequert werden kann?
Mehrmals musste ich durch Schneeberge am Straßenrand stapfen, weil ich einfach nur auf die andere Seite wollte oder musste.
So, Ihr autofahrenden Gewegsanlieger - macht mal eine Spaziergang durch euer Viertel und schiebt das Fahrrad einmal um den Block. Anschließend ist Euere Hose nass, Euer Blutdruck hoch und der Horizont vielleicht etwas weiter...
Donnerstag, 23. November 2017
National Weather Report
Der Tag war strahlend schön, kaum eine Wolke am Himmel - dann heißt es beim "Wetter": Nach diesem verregneten Tag können wir uns evtuell noch auf einige blau Flecken am Himmel freuen!
Hat es den ganzen Tag gegossen, höre ich später: Es gab heute ein paar Schauer, aber im Allgemeinen ist es trocken geblieben, freuen wir uns über einen sonnigen Feierabend.
Dabei habe ich den Scheibenwischer auf zweiter Stufe laufen.
Wird für nachmittags Regen angesagt, gibt es höchstens Wolken, soll Sturm kommen ist es nur Wind.
Ansage für Sonne und warm - keine Frage Wolken und kalt.
Es hört sich jetzt unglaublich und übertrieben an, aber hier scheint ein Wetterloch zu sein.
Egal ob ich Deutschlandfunk oder regionale Sender höre - das Wetter findet anderswo statt.
Dabei leben wir im dritten Jahrtausend, können Atome spalten und schicken Menschen in den Weltraum. Eine Wettervorhersage zu machen, die annährend richtig ist, scheint aber ein Ding der Unmöglichkeit zu sein.
Freitag, 8. September 2017
Taritara - der Herbst ist da!
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Habe mir grünen Tee gemacht und wünschte, ich wäre zuhause.
Montag, 25. April 2016
Winter im April
Wohlgemerkt ist es fast Mai und alle sagen, der April sei zu warm.
Zu trocken - da stimme ich zu.
Aber was gerade passiert, spottet jeder Beschreibung: Es ist weißer als es im "Winter" war.
Und in einer Woche fängt der "Wonnemonat" Mai an - da ist noch einiges im Argen, bevor die Wonne so richtig loslegt.
Donnerstag, 26. November 2015
Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen...
Kein Wunder, es war spiegelblank auf der Straße.
Ich bin da nicht so empfindlich, aber wenn der Wagen auf gerader Strecke anfängt ein Eigenleben zu entwickeln, fahre sogar ich langsamer.
Das Mädchen im Hutschelfutschel habe ich dann doch überholt. Sie sah nicht sehr glücklich aus. Vielleicht ihre erste Fahrt auf glatter Fahrbahn.
Wenn ich daran denke, dass Yolande bald fahren wird - mir wird dann doch etwas komisch dabei.
Montag, 23. November 2015
Schneefee
Der November war zu warm und er wartet auf Schnee.
"Dieses Jahr schneit es nicht mehr!", sagte er beim Frühstück.
Bea hielt dagegen und bot eine Wette an; wenn es dieses Jahr (bis incl. 31.12 um 23.59 Uhr) schneit, muss Victor einen gemütlichen Vorlesenachmittag organisieren: Termin planen, Naschkram kaufen und Geschichte aussuchen.
Schneit es nicht, ist Bea "dran".
Victor willigte ein.
Zwei Stunden später schneite es.
Manchmal ist mir diese Frau unheimlich.
Donnerstag, 19. November 2015
It's Misty Outside!
Aber es ist Mistwetter - es stürmt, es regnet, es hagelt, es gewittert.
Etwa in der Reihenfolge, teils mit Überschneidungen oder auch alles zugleich.
Dass es "misty outside" ist, haben mir übrigens weder Yolande noch Victor abgenommen. Yolande rollte nur mit den Augen, Victor hat mich ganz trocken korrigiert.
Dienstag, 7. April 2015
Ostern
Da gab es bei uns gar nichts zu meckern.
Auch sieben Wochen ohne sind vorbei.
Tatsächlich kann ich derzeit gut damit umgehen, nicht viel zu naschen. Es sein zu lassen, wenn ich eine Kleinigkeit gegessen habe.
Neue Gewohnheiten müssen auch geübt werden.
Wenn ich auf die Waage sehe, dann lohnt es sich.
Habe ich mir doch letztes Jahr vorgenommen, vier Kilo abzunehmen.
Jetzt bin ich kurz vor dem Ziel. Dabei mache ich eigentlich gar nichts anders, als sonst. Einzig das Naschen lasse ich sein.
Wenn doch alles im Leben so einfach wäre...