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Montag, 16. Februar 2026

Es reicht auch langsam.

Die Lage ist nicht überall gleich, aber hier schneit es und friert und wenn das eine mal weniger wird, fängt das andere um so mehr an. 

Jetzt ist auch mal gut. 

Dienstag, 13. Januar 2026

Pole-Position

Es hat geschneit. 
Damit ist jede Normalität dahin. 
 
Konkret sieht es so aus: Am Dienstagabend werden die Mülltonnen an die Straße gestellt. Da der Schneepflug (schon letzte Woche) einen Wall aus Schnee am Straßenrand hinterlassen hat - ach ja, einen Bürgersteig gibt es bei uns nicht - ist auch kein Platz für Mülltonnen mehr da. 
 
Kurzerhand habe ich bereits letzte Woche etwas Platz freigeschaufelt - darüber habe ich bereits geschrieben. 
Damit mir jetzt niemand den von mir freigeschaufelten Platz wegnehmen kann, habe ich meine Mülltonne bereits heute an Ort und Stelle gestellt. 
Mögen die anderen sich selber einen Fleck freimachen, aber ich sehe es nicht ein, für die mitzuarbeiten, die es mir so gar nicht danken. 
 
Ja, das ist echt ätzend von egoistisch von mir. Es fühlt sich auch beim Schreiben wirklich schlecht an. Trotzdem habe ich keine Lust heute Abend im Halbdunkel an der nassen Straße im Regen im vereisten Schnee rumzugraben. 
 
Folgt mir für mehr Egoismus-Tipps.  

Donnerstag, 8. Januar 2026

Die Bildung in der Tonne

Es schneit. An sich ist das nichts sonderbares, denn es ist Winter. 
Nun stellt es sich aber so dar, dass die Gewohnheiten des Alltages plötzlich nicht mehr so gelebt werden können, wie man es gewohnt ist. 
Es stand an, die Restmülltonne der Abfuhr bereitzustellen. 
Also bin ich mit meiner Schneeschaufel bewaffnet an die Straße gestiefelt und habe einen Stellplatz für die Tonne geschaffen. Weil ich ausgesprochen nett bin, habe ich die Lücke genügend groß gestaltet, um mindestens zwei Tonnnen aufstellen zu können. Meine Nachbarin hat ihre Tonne etwas unglücklich auf ihrem Weg geparkt und es stand zu befürchten, dass die Müllabfuhr diese nicht geleert hätte. 
Kein Problem für mich und ihre Tonne habe ich neben meine gestellt. 
 
Am Morgen des Folgetages war die Müllabfuhr trotz der widrigen Wetterbedingungen pünktlich um halb sieben bei uns "durch" und als ich zur Arbeit sollte, wollte ich die Tonne wieder bei uns reinstellen. 
Ups, es standen nun drei Tonnen da - der Platz war doch etwas knapp, die dritte stand auf der Straße und war randvoll, sogar der Deckel stand auf. 
Meine Tonne war zwar geleert worden, aber es befanden sich schon wieder zwei Tüten mit Müll darinnen, die nicht aus unserem Haushalt stammten. 
 
Irgendwer hat nach der Abfuhr seine volle Tonne dazugestellt und weiteren Müll in den geleerten Tonnen verteilt. 
Das wäre die offensichtlichste Erklärung. 
Die zweite wäre, die dritte Tonne kam vor der Abfuhr und besagter jemand hat seinen Müll bei uns "oben drauf" gepackt. 
Da die Müllwerker angehalten sind, einen prüfenden Blick in die Tonnen zu werfen, damit kein falscher Müll mitgenommen wird, kann es sein, dass die dritte Tonne wegen "Fehlbefüllung" nicht geleert wurde und ggfls. fehlbefüllte Tüten anschließend in den anderen Tonnen verteilt wurden. Beim Schreiben merke ich schon, wie sehr sich das nach Blödsinn anhört. 
 
Unser Haushalt ist knapp mit Müll. Die Kinder sind aus dem Haus und viel fällt bei uns nicht an. Die Zeiten, wo wir die 60L knackevoll hatten, sind lange schon vorbei. Daher kann ich damit leben, dass wir zwei Tüten mit "Fremdmüll" bis zur nächsten Leerung beherbergen müssen. 
Trotzdem konnte ich nicht umhinkommen, mir den Müll genauer anzusehen. Tatsächlich hatte ich auf einen Brief(-umschlag) mit Anschrift gehofft, denn dann hätte ich den Kram freundlich zurückgebracht. Aber der Gefallen wurde mir nicht getan. Sollte ich den Müll allerdings analysieren, stächen zwei Punkte heraus: 
Es ist ein Raucherhaushalt - unüberriechbar. 
Anscheinend ist das Bildungsniveau niedrig oder Mülltrennung ist besagter Person ganz egal, vielleicht auch unbekannt.
Ich habe eine pfandfähige Dose gefunden - die Mülltüte ist transparent, war also leicht zu durchschauen. Außerdem noch eine Energiesparbirne. 
Das sind beides keine Sachen, die man wegschmeißen sollte. Das eine bringt unfassbar viel Geld, das andere sollte einer Entsorgungsstelle zugeführt werden (damit wird das Problem von giftigen Leuchtmitteln nicht gelöst, aber immerhin bin ich meine Sorge los). 
Den Rest habe ich wieder in meiner Tonne versenkt. Doch die Müllmenge hätte sich noch gut reduzieren lassen: Verpackung, Lebensmittel, Metalle (aka Besteck), Papier. Da der ganze Kram dermaßen nach Kippen stank, habe ich davon Abstand genommen. 
 
Was bleibt, ist der Ärger, dass jemand so dummdreist ist und seinen Müll anderen zuschiebt. Ich habe dann aufgehört, mich zu ärgern, denn nichts anderes machen wir "zivilisieren" Kulturen; unser Plastikmüll, unsere Altkleider und die Online-Fehlkauf-Retouren verklappen wir im globalen Süden und dann wundern wir uns, wenn Umweltflüchtlinge zu uns kommen. 
In diesem Sinne ist der gute Vorsatz für dieses Jahr: Weniger Artikel zu konsumieren, die in Verpackungsmüll eingewickelt, gekauft werden müssen.   

Dienstag, 28. September 2021

Homosexuelle sind der Untergang des Abendlandes

Na, auch wegen der provokanten Überschrift hierhergeklickt?
Dann sage ich das am besten gleich:
Hier wird einfach ein Gedanke etwas überspitzt und satierisch auf den Punkt gebracht.
Ich schreibe das lieber gleich, weil Satiere, Ironie und selbst blanker Unsinn in Deutschland generell ernst und für bare Münze genommen wird.

Wem verdanken wir einige der besten Stücke Literatur, unvergessliche Musik und bahnbrechende Filme?
Ganz klar, homosexuellen Künstlern.
Thomas Manns "Zauberberg" und "Tonio Kröger"
Tennessee Willams "Katze auf dem heißen Blechdach" oder die "Glasmenagerie"
Freddy Mercurys Musik
...
Jedem werden wohl Beispiele einfallen, sei es in Kunst oder Bildung, Forschung oder Technik.

Die Beatles sind bekannt geworden, weil Brian Epstein von den Jungs fasziniert war und aus einschlägig bekannten Gründen keine Familie gegründet hat.
Also wurden die Beatles seine Familie und er kümmerte sich intensiv um deren Erfolg.

In Manns Werken stecken viele Anspielungen auf seine unterdrückte Neigung und auch bei anderen Künstlern ist die verdrängte Sexualität oft zur Triebfeder ihrer Werke und Arbeiten geworden.

Die Kinder, die aus den evtl. geschlossenen Ehen hervorgingen haben die künstlerischen Neigungen oft geerbt und auf die eine oder ander Weise umgesetzt.

Aber was sehen wir jetzt?

In unserer pluralistischen Gesellschaft darf jeder so homo oder bi oder hetero sein, wie gerne möchte.
Wer mit Latexmaske zur Arbeit geht oder sich als Pferd verkleidet durch die Straßen treiben lassen möchte, kann das tun. Es interessiert irgendwie auch niemanden mehr so richtig.

Wo bleibt jetzt der Untergang?
Ganz einfach, da wo kein Zwang mehr besteht, entsteht auch keine Kunst mehr. Die Kraft, die Energie, die sich vorher kreativ entladen hat, kann nun auf ein normales Leben aufgewendet werden.
Also verarmt die Künstlerlandschaft, weil keiner mehr den Drang verspührt, sich auf einer Metaeben auszutoben - geht jetzt ja auch einfacher.

Weiterhin pflanzen sich diejenigen, die sich dennoch künstlerisch ausdrücken müssen, nicht mehr fort. Für den Einzelnen ist es ein Segen oder eine Befreiung, denn mit einer unterdrückten Sexualität zu leben ist kein Spaß, wieviele Selbstmorde auf das Konto von Unterdrückung Repressalien geht, ist wohl nirgendwo erfasst, müsste aber enorm sein.
 
Doch die Kultur-Gesellschaft zwingt es in die Knie.
Kein künstlerischer Ausdruck, keine frischen Ideen, niemand mehr, der uns den Spiegel vorhält.
Zu guter Letzt werden auch die kreativen Gene nicht mehr weitergegeben und in dieser Folge verarmt die Kultur Europas.  
 
Freue mich auf Eure geschätzten Kommentare zu diesem brisanten Thema.  

Freitag, 12. Februar 2021

Februar im Schnee

Tatsächlich muss ich mich ranhalten. 

 
2020 habe ich im Schnitt einen Post in der Woche geschrieben, bis jetzt schaffe ich mit Ach und Krach einen im Monat. 
Tatsächlich geht es in diesem Post wenig um den Februar, gar nicht um Schnee, auch nicht um Corona oder die albernen Spam-Mails, die alle paar Tage aufpoppen.  

Nein, dieses Mal maule ich über mein Handy und die moderne Technik im allgemeinen. 

Mein Samsung habe ich schon zwei oder drei Jahre, es ist ein Android-Gerät der Einsteigerklasse. 
Display, unten ein schwarzer Rand, der kein Display ist, aber einen mechanisch wirkenden Knopp aufweist, der sich sogar richtig drücken lässt. 
Rechts und links sind je ein Sensor - einer ist die "Zurück-Taste", der andere ein "Zeige-alle-Fenster-an-damit-sie-einzeln-oder-komplett-geschlossen-werden-können-Taste". Dafür gibt es bestimmt einen total kurzen englischen Begriff. 
Von Anfang an war zu sehen, dass diese Berührungsfelder - wie soll ich das sinnvoll beschreiben? - "da" sind.
Die Felder sind eigentlich "unsichtbar", aber wenn man in einem bestimmten Winkel draufguckt, dann sieht man je ein lustiges Symbol. 
Mehr nicht. 
Jahrelang habe ich blind gedrückt, weil ich wusste, dass sie da sind, auch wenn sie sich nicht (oder nur schemenhaft) zu erkennen geben.
Mehrfach habe ich im Menü einen Hinweis darauf gesucht, ob und wie da eine Beleuchtung einzuschalten wäre.  Aber weder die (völlig nutzlose, weil nichts findende) Hilfefunktion bringt da etwas Licht ins Dunkel (haha, was für eine treffende Beschreibung), noch durchsteigt man das, bestimmt total intuitiv zu bedienende, Menü an sich. 
Meine Intuition scheint ein anderes Release zu sein, als das von den Handyentwicklern und ist auf keinen Fall kompatibel.
 
Jetzt - nach JAHREN - sind, nach dem letzten Update, diese Felder plötzlich illuminiert. 
Welche Freude. Es ist wie jeden Tag Weihnachten. 
Und der Clou daran ist: Das Lichtlein leuchtet nur ganz kurz auf. 
a) Wenn ich das Display aktiviere
b) Wenn ich eine der Tasten benutzt habe. 
 
Wirklich, a) kann ich verstehen. Wenn das Display aktiviert wird, zeigt mir das Handy: 
"Hier kannste mich drücken. 2 Sekunden lang offenbar ich Dir mein Geheimnis." 

Aber b) erschließt sich mir nicht. Wenn ich den Sensor benutzt habe, wusste ich, wo ich ihn finden kann. Ganz ohne Licht, ganz ohne tolles Zeichen. 
Aber das Handy zeigt mir an: "Hey - Du hast diesen oder den anderen Sensor gerade benutzt! Guck Dir nochmal die tollen Icons an! Schick, was? Nach zwei Sekunden verschwinden die wieder, also genieße den Anblick" ... und schon sind beide Felder wieder schwarz. 

Wer hat sich diesen Unsinn ausgedacht?
Das ist so, als würde ich (um doch mal das Wetter nicht ganz auszublenden) mit meinem Auto in den Graben rutschen und wenn ich da so liege, erscheint eine Anzeige im Display: "Die Straße ist glatt."
Danke - dass weiß ich jetzt selbst. 
Oder ich trinke einen Schluck Tee und verbrühe mir die Zunge. Anschließend erscheinen auf dem Tee die Worte: "Vorsicht, heiß!"

Leider finde ich mal wieder niemanden, der mir erklären kann, warum Hinweise eingeblendet werden, nachdem man sie gebraucht hätte. 
Oder ist das eine Allegorie auf's Leben, in dem ich die Erfahrung erst dann bekomme, nachdem ich sich gebraucht hätte?

Programmierer müsste man sein. 
Man denkt sich krausen Kram aus, spielt das per Update auf Millionen von im Betrieb befindliche Handys und die Endnutzer müssen damit klarkommen, egal wie schwachsinnig das neue "Feature" auch sein mag. 

Fortsetzung folgt. 

 

Nachtrag nach einem halben Jahr: Die Freude war nur kurz. In der Zwischenzeit sind die Tasten wieder ohne Licht. Rational nachvollziehen lässt sich das alles für mich nicht.  

Wer eine sinnvolle Erklärung hat, darf die gerne als Kommentar dalassen.

 

Montag, 29. Oktober 2018

Das Ende der Herrlichkeit

Vor einer Woche liefern wir hier noch im T-Shirt herum - jetzt gab es den ersten Nachtfrost!

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Fog - der Nebel des Grauens

Gestern Abend, war ich mit dem Auto unterwegs,  es begann gegen sechs zu "nebeln" und das auch nicht zu knapp.

Normalerweise hilft ja der Scheibenwischer,  die Scheibe so frei zu halten, dass man zumindest etwas ins weißgraue Wetter hinaussehen kann, aber es gab nur Geschmiere auf der Scheibe.

Dachte ich zunächst, es läge an meinem Wischer oder den Insekten auf der Windschutzscheibe, hörte ich später von Bea, dass es ihr genauso ergangen war.

Was für ein gruseliger Nebel, zäh, dicht und schmierig.

Hat jemand das Buch "Rumo" gelesen?

An genau den Nebel fühlte ich mich erinnert.

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Oktober

Mit dem Oktober setzt irgendwie auch schlagartig der Herbst ein.
Am Dienstag (dem Vorabend zum Tag der deutschen Einheit) habe ich tatsächlich den Ofen angemacht. Die Wärme hält sich dann etwa einen Tag, also heißt es heute abend wieder:
Ofen an.
Denn es ist kalt, es regnet und stürmt.
Wenn der Regen zur gleichen Zeit an alle Fenster im Haus trommelt - egal ob Norden, Süden, Osten oder Westen, dann ist es gleich klar: Der Sommer ist unwiederruflich vorbei!

Dienstag, 15. Mai 2018

Zeit für Neues!

Dringend Zeit für einen neuen, sinnvollen Beitrag.
Aber dafür habe ich gar nicht richtig Zeit...

Das Wetter ist schön bei uns, der Garten fordert seinen Anteil, die Buschbohnen sind aufgelaufen, bei den Zucchini warte ich noch.
Wir haben mehrere Forellen (küchenfertig) geschenkt bekommen - auch das ist einen Beitrag wert,
Helferlein (mein Rasenmäher) hat Pause, weil mir das Begrenzungskabel gerissen ist und ich im Moment nicht zuhause bin, wenn es hell ist :-(
Pfingsten steht vor der Tür, nebst jährlichem Familientreffen, dafür muss vorbereitet werden...

...und  noch vieles mehr...

Dienstag, 20. März 2018

Mit den Füßen abgestimmt

Als der Schnee fiel war alles wie immer.
So wie immer, wenn Schnee fällt .
Zumindest bei uns.

Als erstes fahren die Busse nicht mehr, dann stellt die Bahn den Betrieb ein.
Die Schule dagegen fällt nicht aus. Denn die LAndeshauptstadt liegt jenseits einer Wetterscheide und wenn es bei uns Schnee schüttet, passiert dort gar nichts.
Andersherum haben wir blauen Himmel, wenn die dort im Schnee versinken.
Seltsamerweise gibt es in dem Fall sofort schneefrei.
Angeblich wird sich mit der Polizei und den Straßenmeistereien abgestimmt - a.n.g.e.b.l.i.c.h.
Tatsächlich ist es so wie beschrieben - dort Schnee, hier frei - dort kein Schnee, hier kein frei.

Es war dann aber so, dass keiner seine Kinder zur Schule geschickt hat, ich bin später an Victors Schule vorbeigekommen und der Schulhof war (bis auf wenige schmale Trampelpfade) noch wie frisch verschneit - nichtmal die Feuerwehrzufahrt war geräumt.

Der nächste Tag war dann so, dass wir die Kinder wieder zur Schule gejagt haben, die Busse fuhren wieder - nur fand kein Unterricht statt. Nur Kinderaufbewahrung und vorzeitiger Schulschluss um 12.00 Uhr.

Ein weiterer Tag später (es war ein Freitag) fiel in einem Teil der Schulen der Unterrricht aus - wobei die Straßen sowas von frei waren...

Nun mag im Winter bei Eis und Schnee nicht immer alles richtig laufen und manches ist auch einfach schwieriger als sonst, aber was unser Schulministerium so macht, erschließt sich mir nicht.

Wir Eltern haben das gemacht, was am sinnvollsten war, die Kinder zuhause behalten und ihnen einen schönen Tag im Schnee geschenkt.

Dienstag, 6. März 2018

Nochmal Schnee

Wo wir gerade beim Schnee waren.
In der benachbarten Kleinstadt zeigt der Schnee deutlich, wie die Stadt stirbt.
Vor vielen Häusern wurde nicht geräumt, denn dort wohnt niemand mehr (jetzt mal die Vorurteilskanone aus der Tasche: oder es wohnen dort Harz4-Bezieher, Arbeitslose, Assoziale und Asylanten! ;-).
Auf den zweiten Blick offenbart sich dann oft, dass zwar Gardinen und Blumen im Fenster sind, aber dahinter ist es kahl und leer.

Ein einstmals florierender Flecken mit viel Potential siecht dahin. Die jungen Leute ziehen der Arbeit wegen weg, die Geschäfte stehen leer, der Müll am Straßenrand wird mehr.

Bonjour Tristess.

Montag, 5. März 2018

Schnee

Der Schnee bringt es an den Tag.

Ganz deutlich wird die Gedankenlosigkeit der Menschen.
Auf den Gehwegen wird Schnee geräumt - oder auch nicht.
Einige räumen wirklich über die ganze Breite und Länge. Andere lassen es komplett bleiben und warten auf Tauwetter. Eine dritte Gruppe gibt nur die Minimallösung zum besten:
Durch den Schnee wird ein Pfad in der Breite der Schneeschaufel gebahnt.
Solange nur wenige Zentimeter liegen, beschwere ich mich gar nicht, aber wenn mehr als 10cm fallen, dann geht es los...

Im RL sieht das dann so aus: Ich gehe auf einem gut geräumten Stück, gehe dann durch einen schmalen Pfad, treffe auf Stück auf dem der Schnee nur runtergetrampelt wurde, es folgen einige Grundstücke mit schmalem Pfad, dann wieder ein "gutes" Stück, dass von einem nichtgeräumten Bürgersteig gefolgt wird usw. usw. usw.

Denken die Bewohner gar nicht daran, dass vielleicht mal jemand kommt, der ein Fahrrad schiebt (so wie ich), oder eine Mutter mit Kinderwagen unterwegs ist, vielleicht auch jemand älteres mit einem Rollator?
Es ist unmöglich auf einem schmalen "Schneeschaufelpfad" ein Fahrrad zu schieben - der Platz reicht nicht. Ein Ausweichen - selbst mit leichtem Gepäck - ist auch mehr als schwierig. Kinderwagen und Rollatoren sind deutlich breiter als eine Schneeschaufel. Gilt das schon als Diskriminierung, wenn einem der Weg durch Schnee versperrt ist und nur Menschen ohne Behinderung oder Beiwagen dürfen noch passieren?

Wer sich nun zurücklehnt und meint, er sei aus dem Schneider, weil der Bürgersteig ja mehrfach am Tag gefegt und gesalzen wird, den frage ich:
Denkst Du auch dran, einen Durchgang zu machen, damit die Straße gequert werden kann?
Mehrmals musste ich durch Schneeberge am Straßenrand stapfen, weil ich einfach nur auf die andere Seite wollte oder musste.

So, Ihr autofahrenden Gewegsanlieger - macht mal eine Spaziergang durch euer Viertel und schiebt das Fahrrad einmal um den Block. Anschließend ist Euere Hose nass, Euer Blutdruck hoch und der Horizont vielleicht etwas weiter...


Donnerstag, 23. November 2017

National Weather Report

Wenn ich den Wetterbericht höre, bin ich mir sicher, in einem anderen Land zu wohnen.
Der Tag war strahlend schön, kaum eine Wolke am Himmel - dann heißt es beim "Wetter": Nach diesem verregneten Tag können wir uns evtuell noch auf einige blau Flecken am Himmel freuen!

Hat es den ganzen Tag gegossen, höre ich später: Es gab heute ein paar Schauer, aber im Allgemeinen ist es trocken geblieben, freuen wir uns über einen sonnigen Feierabend. 
Dabei habe ich den Scheibenwischer auf zweiter Stufe laufen.

Wird für nachmittags Regen angesagt, gibt es höchstens Wolken, soll Sturm kommen ist es nur Wind.
Ansage für Sonne und warm - keine Frage Wolken und kalt.

Es hört sich jetzt unglaublich und übertrieben an, aber hier scheint ein Wetterloch zu sein.
Egal ob ich Deutschlandfunk oder regionale Sender höre - das Wetter findet anderswo statt.

Dabei leben wir im dritten Jahrtausend, können Atome spalten und schicken Menschen in den Weltraum. Eine Wettervorhersage zu machen, die annährend richtig ist, scheint aber ein Ding der Unmöglichkeit zu sein.

Freitag, 8. September 2017

Taritara - der Herbst ist da!

Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.

Habe mir grünen Tee gemacht und wünschte, ich wäre zuhause. 

Montag, 25. April 2016

Winter im April

Der ganz große Einbruch ist ja an uns vorübergegangen, aber trotzdem hat es bei uns gehagelt, geschneit, geregnet, gestürmt und gefroren.
Wohlgemerkt ist es fast Mai und alle sagen, der April sei zu warm.
Zu trocken - da stimme ich zu.
Aber was gerade passiert, spottet jeder Beschreibung: Es ist weißer als es im "Winter" war.
Und in einer Woche fängt der "Wonnemonat" Mai an - da ist noch einiges im Argen, bevor die Wonne so richtig loslegt.

Donnerstag, 26. November 2015

Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen...

... mit 40 km/h.

Kein Wunder, es war spiegelblank auf der Straße.
Ich bin da nicht so empfindlich, aber wenn der Wagen auf gerader Strecke anfängt ein Eigenleben zu entwickeln, fahre sogar ich langsamer.

Das Mädchen im Hutschelfutschel habe ich dann doch überholt. Sie sah nicht sehr glücklich aus. Vielleicht ihre erste Fahrt auf glatter Fahrbahn.

Wenn ich daran denke, dass Yolande bald fahren wird - mir wird dann doch etwas komisch dabei.

Montag, 23. November 2015

Schneefee

Victor hat sich beschwert.
Der November war zu warm und er wartet auf Schnee.
"Dieses Jahr schneit es nicht mehr!", sagte er beim Frühstück.
Bea hielt dagegen und bot eine Wette an; wenn es dieses Jahr (bis incl. 31.12 um 23.59 Uhr) schneit, muss Victor einen gemütlichen Vorlesenachmittag organisieren: Termin planen, Naschkram kaufen und Geschichte aussuchen.
Schneit es nicht, ist Bea "dran".

Victor willigte ein.

Zwei Stunden später schneite es.

Manchmal ist mir diese Frau unheimlich.

Donnerstag, 19. November 2015

It's Misty Outside!

Natürlich ist es gar nicht "misty" (=nebelig).
Aber es ist Mistwetter - es stürmt, es regnet, es hagelt, es gewittert.
Etwa in der Reihenfolge, teils mit Überschneidungen oder auch alles zugleich.

Dass es "misty outside" ist, haben mir übrigens weder Yolande noch Victor abgenommen. Yolande rollte nur mit den Augen, Victor hat mich ganz trocken korrigiert.

Dienstag, 7. April 2015

Ostern

Dieses Jahr einmal mit gutem Wetter.
Da gab es bei uns gar nichts zu meckern.

Auch sieben Wochen ohne sind vorbei.
Tatsächlich kann ich derzeit gut damit umgehen, nicht viel zu naschen. Es sein zu lassen, wenn ich eine Kleinigkeit gegessen habe.
Neue Gewohnheiten müssen auch geübt werden.
Wenn ich auf die Waage sehe, dann lohnt es sich.
Habe ich mir doch letztes Jahr vorgenommen, vier Kilo abzunehmen.
Jetzt bin ich kurz vor dem Ziel. Dabei mache ich eigentlich gar nichts anders, als sonst. Einzig das Naschen lasse ich sein.
Wenn doch alles im Leben so einfach wäre...

Samstag, 10. Januar 2015

Ausflug an die See


Der Sturm tobt - heute schlimmer als gestern. 
Ein Ausflug an die See zeigt wie bewegend das Wasser sein kann. 
Leider ist dies Filmchen nur unzureichend und gibt nicht die Gewalt wieder, die wirklich im am Werke waren. Zudem ist mir die Kamera abgeschmiert, als ich etwas näher ranzoomen wollte. 
Nur zur weiteren Info - es ist eine Stunde vor Hochwasser und das Wasser steht normalerweise 2m tiefer als es das jetzt tut...