Tatsächlich sind wir zu einem zweiten Oktoberfest eingeladen worden.
Diesmal waren wir aber nicht der Lückenbüßer zum Frühschoppen, sondern die "Vorgruppe" vorm richtigen Fest. Wir haben also vom Beginn des Einlass` bis zum offiziellen Beginn gespielt.
Tatsächlich waren 90% der Leute in Lederhosen und Dirndl da, obwohl es draußen wirklich ungemütlich war.
Ob die Mädels in Lederhosen eine bestimmtes Ansinnen hatten? Aber Männer im Dindl gab's nicht...
Wir haben gut gespielt, die Stimmung war gut, das Publikum hat mitgemacht, geklatscht, gesungen.
Die Organisatoren hatten uns Stühle hingestellt, es gab zu trinken, das Zelt war warm und doch war die Luft gut.
Ein himmelweiter Unterschied zum letzen Mal.
Da fahren wir gerne mal wieder hin!
Montag, 6. November 2017
Freitag, 3. November 2017
Auch Katalonien ist keine Insel
Was ist nur in Europa los?
Da haben wir vor nur wenigen Jahrzehnten die Grenzbäume weggerissen, nachdem zuvor Nationalismus Europa zweimal in den Krieg geführt hat.
Einigkeit und Gemeinsamkeit standen hoch im Kurs.
Jetzt geht die Uhr wieder rückwärts.
Das vereinigte Königreich tritt aus der EU aus, ohne einen Plan gehabt zu haben, wie es denn konkret aussehen soll.
Meine Idee, zur neuen EU-Außengrenze auf Irland:
Give Ireland back to the Irish!
Schon ist das Problem gelöst und die Besatzung der grünen Insel endet endlich.
Der Balkan ist zersplittert und lauter nur halbwegs lebensfähige Zwergstaaten krebsen am Rande des Existenzminimuns dahin.
Da kommen die stolzen Katalanen und wollen sich aus Spanien lösen - sie wären dann eine Insel innerhalb Spaniens.
Eine Insel, die nicht zur EU gehört - bitteschön! Eigenes Geld, eigene Regierung, eigene Außengrenze, eigene Polizei, eigenes Steuerwesen, eingenes Bildungswesen.
Mal eben alles aus dem Boden gestampft?
EU-Mitgliedschaft? Bestimmt nicht. Denn das scheitert am Veto Spaniens, ganz zu schweigen davon, dass auch die anderen "Großen" aus der EU gegen eine Abspaltung waren und sind.
Aber der Geist war aus der Flasche und es wurde abgestimmt - hat sich da wieder niemand Gedanken um die Konsequenz gemacht?
Puigdemont hatte sich wohl nicht vorstellen können, was passiert, wenn er die Unabhängigkeit erklärt.
Mal vorher in der Vergangenheit kramen? Unabhängigkeitskrieg der USA?
Aufsplitterung der UdSSR? Wirtschaftlicher Niedergang viele Regionen?
Der ganze Balkan mit all seinen Kriegen?
Dass sich Spanien das so nicht gefallen lässt, lag doch auf der Hand.
Jetzt sitzt er in Belgien und tut so, als sei er ein Unschuldslamm und Spanien die ganz, ganz bösen.
...die Geister die ich rief.
Manchmal fragt man sich: Woran hat's gelegen?
Da haben wir vor nur wenigen Jahrzehnten die Grenzbäume weggerissen, nachdem zuvor Nationalismus Europa zweimal in den Krieg geführt hat.
Einigkeit und Gemeinsamkeit standen hoch im Kurs.
Jetzt geht die Uhr wieder rückwärts.
Das vereinigte Königreich tritt aus der EU aus, ohne einen Plan gehabt zu haben, wie es denn konkret aussehen soll.
Meine Idee, zur neuen EU-Außengrenze auf Irland:
Give Ireland back to the Irish!
Schon ist das Problem gelöst und die Besatzung der grünen Insel endet endlich.
Der Balkan ist zersplittert und lauter nur halbwegs lebensfähige Zwergstaaten krebsen am Rande des Existenzminimuns dahin.
Da kommen die stolzen Katalanen und wollen sich aus Spanien lösen - sie wären dann eine Insel innerhalb Spaniens.
Eine Insel, die nicht zur EU gehört - bitteschön! Eigenes Geld, eigene Regierung, eigene Außengrenze, eigene Polizei, eigenes Steuerwesen, eingenes Bildungswesen.
Mal eben alles aus dem Boden gestampft?
EU-Mitgliedschaft? Bestimmt nicht. Denn das scheitert am Veto Spaniens, ganz zu schweigen davon, dass auch die anderen "Großen" aus der EU gegen eine Abspaltung waren und sind.
Aber der Geist war aus der Flasche und es wurde abgestimmt - hat sich da wieder niemand Gedanken um die Konsequenz gemacht?
Puigdemont hatte sich wohl nicht vorstellen können, was passiert, wenn er die Unabhängigkeit erklärt.
Mal vorher in der Vergangenheit kramen? Unabhängigkeitskrieg der USA?
Aufsplitterung der UdSSR? Wirtschaftlicher Niedergang viele Regionen?
Der ganze Balkan mit all seinen Kriegen?
Dass sich Spanien das so nicht gefallen lässt, lag doch auf der Hand.
Jetzt sitzt er in Belgien und tut so, als sei er ein Unschuldslamm und Spanien die ganz, ganz bösen.
...die Geister die ich rief.
Manchmal fragt man sich: Woran hat's gelegen?
Dienstag, 17. Oktober 2017
Ferien vom ich
Als ich 14 war, bin ich mit einem Freund auf einen Campingplatz gefahren.
Der Platz war ca. 60km weit entfernt, dort stand ein Wohnwagen auf einem Dauercamperplatz.
Wir haben unsere sieben Sache aufs Rad geschnallt und waren dann mal weg.
Telefonanruf, wir sind gut angekommen. Dann war Funkstille.
Wir haben einige Tage mit lange schlafen, in der Sonne sitzen, lesen, Billardspielen und Spaghettikochen verbracht.
Ob wir dann auch per Rad zurückgefahren sind oder im strömenden Regen abgeholt worden sind - ich weiß es nicht mehr.
Aber wir waren unterwegs, ohne Navi, ohne Handy, kein Online-unterstützter Support.
Victor ist von Freunden eingeladen worden, eine Woche mit in den Urlaub zu fahren.
Natürlich durfte er.
Aber was für ein Unterschied zu meiner oben geschilderten Reise:
Schon im Zug gab es das erste Foto, jedes Umsteigen wurde kommentiert, Sprachnachrichten, Statusmeldungen und Zwischenberichte.
An einem Tag mehr Bilder, als wir in einer Woche gemacht haben (haben wir überhaupt fotografiert...??).
Der Informationsflut wurde von uns Einhalt geboten.
Victor ist im Urlaub und muss nicht jeden Tag eine "mir geht es gut" Nachricht schicken.
Er darf einfach und ungebunden seine Zeit genießen.
Wenn eine Nachricht kommt, dass er krank ist oder abholt werden muss oder sonstiges schlimmes passiert ist - das ist ausreichend. Doch solange keine Nachricht kommt, gehen wir davon aus, dass alles gut ist.
Stellen wir Eltern doch mal den Helikopter ab und genießen einfach die Stille...
Der Platz war ca. 60km weit entfernt, dort stand ein Wohnwagen auf einem Dauercamperplatz.
Wir haben unsere sieben Sache aufs Rad geschnallt und waren dann mal weg.
Telefonanruf, wir sind gut angekommen. Dann war Funkstille.
Wir haben einige Tage mit lange schlafen, in der Sonne sitzen, lesen, Billardspielen und Spaghettikochen verbracht.
Ob wir dann auch per Rad zurückgefahren sind oder im strömenden Regen abgeholt worden sind - ich weiß es nicht mehr.
Aber wir waren unterwegs, ohne Navi, ohne Handy, kein Online-unterstützter Support.
Victor ist von Freunden eingeladen worden, eine Woche mit in den Urlaub zu fahren.
Natürlich durfte er.
Aber was für ein Unterschied zu meiner oben geschilderten Reise:
Schon im Zug gab es das erste Foto, jedes Umsteigen wurde kommentiert, Sprachnachrichten, Statusmeldungen und Zwischenberichte.
An einem Tag mehr Bilder, als wir in einer Woche gemacht haben (haben wir überhaupt fotografiert...??).
Der Informationsflut wurde von uns Einhalt geboten.
Victor ist im Urlaub und muss nicht jeden Tag eine "mir geht es gut" Nachricht schicken.
Er darf einfach und ungebunden seine Zeit genießen.
Wenn eine Nachricht kommt, dass er krank ist oder abholt werden muss oder sonstiges schlimmes passiert ist - das ist ausreichend. Doch solange keine Nachricht kommt, gehen wir davon aus, dass alles gut ist.
Stellen wir Eltern doch mal den Helikopter ab und genießen einfach die Stille...
Mittwoch, 4. Oktober 2017
Der Deutschen Feiertage
Das war also "Der Tag der Deutschen Einheit".
Mal unter uns. Viele kirchliche Feiertage wurden auf drängen der Wirtschaft abgeschafft, weil die breite Gesellschaft diese Tage nicht mehr zur Einkehr und Besinnung nutze, sondern einfach einen freien Tag genieße - mit Glaube und Kirche habe das nichts mehr zu tun, darum sei auch der Feiertag überflüssig.
Was war denn gestern?
Bei uns hatte niemand Schwarz-Rot-Gold geflaggt, niemand hat Girlanden aufgehängt, keine fröhlichen Gesichter, keine deutschen Feiertagstraditionen.
Mein Nachbar hat den ganzen Vormittag damit verbracht, irgendwas an Holz zu sägen (elektrisch), zu schleifen (elektrisch), seine Kinder im Zaum zu halten (verbal).
Ist das die rechte Art, diesen historischen Tag zu begehen?
Wenn ich mich nicht sehr irre, haben viele Gartenarbeit gemacht, ihr Haus geputzt oder waren an neuralgischen Punkten (Eisdielen, Cafés) flanieren.
Nach den o.g. Argumenten, dass nur eine Minderheit den Tag im Gedenken an Einheit und Freiheit verbracht hat, gehört er abgeschafft.
Nebenbei bemerkt: Ich war auch im Garten und nachmittags haben wir einen Freund besucht, der sein altes Haus Stück für Stück renoviert - auch am Feiertag...
Mal unter uns. Viele kirchliche Feiertage wurden auf drängen der Wirtschaft abgeschafft, weil die breite Gesellschaft diese Tage nicht mehr zur Einkehr und Besinnung nutze, sondern einfach einen freien Tag genieße - mit Glaube und Kirche habe das nichts mehr zu tun, darum sei auch der Feiertag überflüssig.
Was war denn gestern?
Bei uns hatte niemand Schwarz-Rot-Gold geflaggt, niemand hat Girlanden aufgehängt, keine fröhlichen Gesichter, keine deutschen Feiertagstraditionen.
Mein Nachbar hat den ganzen Vormittag damit verbracht, irgendwas an Holz zu sägen (elektrisch), zu schleifen (elektrisch), seine Kinder im Zaum zu halten (verbal).
Ist das die rechte Art, diesen historischen Tag zu begehen?
Wenn ich mich nicht sehr irre, haben viele Gartenarbeit gemacht, ihr Haus geputzt oder waren an neuralgischen Punkten (Eisdielen, Cafés) flanieren.
Nach den o.g. Argumenten, dass nur eine Minderheit den Tag im Gedenken an Einheit und Freiheit verbracht hat, gehört er abgeschafft.
Nebenbei bemerkt: Ich war auch im Garten und nachmittags haben wir einen Freund besucht, der sein altes Haus Stück für Stück renoviert - auch am Feiertag...
Mittwoch, 27. September 2017
Der Yeti beim Oktoberfest
Schon letztes Jahr ist unser Musikzug für den Sonntags-Frühschoppen beim Oktoberfest gebucht worden.
Tatsächlich gibt es zahlreiche Bilder von Freitag- und Samstagabend Menschen in Lederhosen und Dirndel, die labberiges Bier trinken und trockene "Brezen" essen, sich auf der Tanzfläche blamieren und vor einem Alpenpanoram Selfies machen.
Doch vom Frühschoppen gibt es keine Bilder.
Jetzt wissen wir auch warum.
Es war total tote Hose.
In einem Zelt, in das 600, 700 Leute oder mehr passen, waren zu Anfang unseres Auftritts nur etwa 40 Menschen. Als es auf Mittag zuging, zählte ich rund 100, um 14.00 Uhr, als wir einpackten waren keine 30 mehr im Zelt.
Die waren aber schon reichlich angetrunken und haben (erst) als wir schon halb eingepackt haben, nach einer Zugabe gebrüllt.
Stimmung ist in den drei Stunden, die wir gespielt haben, nicht recht aufgekommen.
Zuerst waren nur wenige Zuhörer da, dann war das Essen wichtiger als wir und zum Schluss saßen die verbliebenen Besoffskis gefühlte 500m entfernt am anderen Ende des Zeltes.
Zwar haben wir gutes Geld für diesen Gig bekommen, aber so richtig Spaß hat es nicht gemacht.
PS: Es geht hier nicht um "die Wiesn", sondern um eines der Nachmacherfeste, dem man einfach den Stempel "Oktoberfest" aufdrückt, einge weißblaue Fahnen aufhängt und den Bierpreis verdoppelt.
Ich hoffe, dass wir das nächste Mal nicht wieder gefragt werden...
Tatsächlich gibt es zahlreiche Bilder von Freitag- und Samstagabend Menschen in Lederhosen und Dirndel, die labberiges Bier trinken und trockene "Brezen" essen, sich auf der Tanzfläche blamieren und vor einem Alpenpanoram Selfies machen.
Doch vom Frühschoppen gibt es keine Bilder.
Jetzt wissen wir auch warum.
Es war total tote Hose.
In einem Zelt, in das 600, 700 Leute oder mehr passen, waren zu Anfang unseres Auftritts nur etwa 40 Menschen. Als es auf Mittag zuging, zählte ich rund 100, um 14.00 Uhr, als wir einpackten waren keine 30 mehr im Zelt.
Die waren aber schon reichlich angetrunken und haben (erst) als wir schon halb eingepackt haben, nach einer Zugabe gebrüllt.
Stimmung ist in den drei Stunden, die wir gespielt haben, nicht recht aufgekommen.
Zuerst waren nur wenige Zuhörer da, dann war das Essen wichtiger als wir und zum Schluss saßen die verbliebenen Besoffskis gefühlte 500m entfernt am anderen Ende des Zeltes.
Zwar haben wir gutes Geld für diesen Gig bekommen, aber so richtig Spaß hat es nicht gemacht.
PS: Es geht hier nicht um "die Wiesn", sondern um eines der Nachmacherfeste, dem man einfach den Stempel "Oktoberfest" aufdrückt, einge weißblaue Fahnen aufhängt und den Bierpreis verdoppelt.
Ich hoffe, dass wir das nächste Mal nicht wieder gefragt werden...
Montag, 25. September 2017
Deutschland hat gewählt
Das war sie also, die Wahl in Deutschland.
Das Ergebnis war erwartet worden, aber es hätte auch schlimmer kommen können.
Die Rechte hatte ich schon bei 20% vermutet - gleichauf mit den Sozis.
Aber auch die erreichten 13% sind schon schlimm genug.
Ziehen wir mal einen Strich unter die Werte.
Was kommt heraus?
Wir sind einen Schritt näher an der Weimarer Republik.
Noch eine Fraktion mehr im Bundestag, die Regierungsbildung wird nicht einfacher und die zukünftige Koalition wird nicht sehr stabil sein.
Wie lange geben wir dem ganzen?
Zwei Jahre oder gar drei?
Was macht der Deutsche am Sonntag?
...
Das Ergebnis war erwartet worden, aber es hätte auch schlimmer kommen können.
Die Rechte hatte ich schon bei 20% vermutet - gleichauf mit den Sozis.
Aber auch die erreichten 13% sind schon schlimm genug.
Ziehen wir mal einen Strich unter die Werte.
Was kommt heraus?
Wir sind einen Schritt näher an der Weimarer Republik.
Noch eine Fraktion mehr im Bundestag, die Regierungsbildung wird nicht einfacher und die zukünftige Koalition wird nicht sehr stabil sein.
Wie lange geben wir dem ganzen?
Zwei Jahre oder gar drei?
Was macht der Deutsche am Sonntag?
...
Dienstag, 19. September 2017
Das Erwachen des Emperiums
Tjajajaja.
Sagen alte Leute halt so.
Damit meinen sie: Es ist wie es ist und es gibt nichts neues auf der Welt.
Victor und ein Freund haben bei uns "Das Erwachen der Macht" gesehen.
Sporadisch habe ich mitgeguckt, weil ich noch verschiedene Sachen auf dem Zettel hatte und nicht zwei Stunden wertvoller Lebenszeit für einen halbgaren Disney-Streifen vergeuden wollte.
Jetzt kommt ein ganz schonungsloses Outing:
Ich bin kein Starwars-Fan.
Die Sage beginnt für mich beim heute "vierten Teil" genannten Film und endet mit dem "sechsten Teil".
In diesen drei Filmen ist die ganze Sache einigermaßen rund und ein Kultstatus ist durchaus anzuerkennen.
Alles andere ist nur Geldschneiderei und der Versuch, dem Herrn der Ringe das Wasser zu reichen.
Überflüssig.
Jetzt zum Film.
Alleine der Titel ist schon merkwürdig. "Das Erwachen der Macht"
Hat die Macht geschlafen? War Werbepause? Gab es Funkstille? Haben Luke, Leia und andere Yedis keinen Kontakt mehr zur ominösen "force" gehabt?
Aber jetzt erwacht sie.
Schönen guten Morgen.
Der restliche Film wirkt wie ein Sammelsurium von den Teilen 4-6.
Wir hätten da einen Darth Vader-Verschnitt mit Maske und rotem Schwert.
Leider weder noch ernsthaft, noch selbstironisch. Auch die Selbstzweifel bleiben halbgar.
Eine Dame, in der die Macht stark ist, aber die nicht ausgebildet wurde und das alles eigentlich gar nicht will.
Was vorher das Imperium war, heißt jetzt erste Ordnung und erinnert (sicher ganz unbewusst an die Nazis).
Der Todesstern kehrte zurück - nur größer und besser, aber auch der kann nicht mehr, als Sterne zu zerstören.
Dann haben wir den Widerstand, der wie David gegen Goliath...
Der Milleniumsfalke tauch auch wieder auf. Han Solo ähnelt immer mehr Indiana Jones und dann gibt es noch den unbedarften Stormtrooper, der desertiert und ungewollt in dieses ganze Schlamassel reingezogen wird.
Geht es nur mir so?
Sagen alte Leute halt so.
Damit meinen sie: Es ist wie es ist und es gibt nichts neues auf der Welt.
Victor und ein Freund haben bei uns "Das Erwachen der Macht" gesehen.
Sporadisch habe ich mitgeguckt, weil ich noch verschiedene Sachen auf dem Zettel hatte und nicht zwei Stunden wertvoller Lebenszeit für einen halbgaren Disney-Streifen vergeuden wollte.
Jetzt kommt ein ganz schonungsloses Outing:
Ich bin kein Starwars-Fan.
Die Sage beginnt für mich beim heute "vierten Teil" genannten Film und endet mit dem "sechsten Teil".
In diesen drei Filmen ist die ganze Sache einigermaßen rund und ein Kultstatus ist durchaus anzuerkennen.
Alles andere ist nur Geldschneiderei und der Versuch, dem Herrn der Ringe das Wasser zu reichen.
Überflüssig.
Jetzt zum Film.
Alleine der Titel ist schon merkwürdig. "Das Erwachen der Macht"
Hat die Macht geschlafen? War Werbepause? Gab es Funkstille? Haben Luke, Leia und andere Yedis keinen Kontakt mehr zur ominösen "force" gehabt?
Aber jetzt erwacht sie.
Schönen guten Morgen.
Der restliche Film wirkt wie ein Sammelsurium von den Teilen 4-6.
Wir hätten da einen Darth Vader-Verschnitt mit Maske und rotem Schwert.
Leider weder noch ernsthaft, noch selbstironisch. Auch die Selbstzweifel bleiben halbgar.
Eine Dame, in der die Macht stark ist, aber die nicht ausgebildet wurde und das alles eigentlich gar nicht will.
Was vorher das Imperium war, heißt jetzt erste Ordnung und erinnert (sicher ganz unbewusst an die Nazis).
Der Todesstern kehrte zurück - nur größer und besser, aber auch der kann nicht mehr, als Sterne zu zerstören.
Dann haben wir den Widerstand, der wie David gegen Goliath...
Der Milleniumsfalke tauch auch wieder auf. Han Solo ähnelt immer mehr Indiana Jones und dann gibt es noch den unbedarften Stormtrooper, der desertiert und ungewollt in dieses ganze Schlamassel reingezogen wird.
Geht es nur mir so?
Donnerstag, 14. September 2017
Lost Generation
Nach Yolandes Party hatten wir bis Mittag des Folgetages noch Besuch im Haus.
Es scheint dort so üblich zu sein, noch den Tag miteinander zu verbringen.
Beim Frühstück fiel mir etwas auf.
Abgesehen davon, dass es tatsächlich keine Raucher gibt, hat auch niemand einen Kaffee getrunken.
Auch Tee als Alternative wurde nur von Yolande verlangt.
Ansonsten ging morgens vor allem Wasser und Orangensaft.
Anscheinend wächst hier eine Generation an, die nicht nur auf Fleisch, Tabak, harte Drogen verzichtet, sondern auch Kaffee nicht mehr trinkt.
Wo soll es mit dieser Gesellschaft nur hingehen...
Es scheint dort so üblich zu sein, noch den Tag miteinander zu verbringen.
Beim Frühstück fiel mir etwas auf.
Abgesehen davon, dass es tatsächlich keine Raucher gibt, hat auch niemand einen Kaffee getrunken.
Auch Tee als Alternative wurde nur von Yolande verlangt.
Ansonsten ging morgens vor allem Wasser und Orangensaft.
Anscheinend wächst hier eine Generation an, die nicht nur auf Fleisch, Tabak, harte Drogen verzichtet, sondern auch Kaffee nicht mehr trinkt.
Wo soll es mit dieser Gesellschaft nur hingehen...
Montag, 11. September 2017
Chancengleichheit
Die Chancengleichheit in der Bildung in der Gemeinschaftsschule sieht in meinen Augen so aus:
Schlechte Schüler werden nur mitgeschleppt.
Gute Schüler werden ausgebremst.
Unterm Strich heißt das: Schlechter Abschluss mit mangelhaftem Wissen für alle!
Schlechte Schüler werden nur mitgeschleppt.
Gute Schüler werden ausgebremst.
Unterm Strich heißt das: Schlechter Abschluss mit mangelhaftem Wissen für alle!
Freitag, 8. September 2017
Taritara - der Herbst ist da!
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Habe mir grünen Tee gemacht und wünschte, ich wäre zuhause.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Es regnet.
Habe mir grünen Tee gemacht und wünschte, ich wäre zuhause.
Donnerstag, 7. September 2017
Selbstversuch
Bei der Vorbereitung von Yolandes Fete haben wir auch noch einige Flaschen Cola entdeckt, die ein sicher tödlich ab Mindesthaltbarkeitsdatum Juli2017 aufgedruckt hatten.
Klar, dass bei einer Fete sowas nix zu suchen hat, aber ich bin da völlig schmerzlos und habe den Selbstversuch gewagt.
1L Cola an einem Tag trinken.
Es war nicht schön - soviel vorab.
Normalerweise trinke ich nur Wasser und 2-3 Becher schwarzen Tee (morgens, mittags, abends).
Bei der Arbeit habe ich nach dem Frühstück um 9.00 Uhr angefangen, um 15.00 Uhr war die Flasche leer. Nach den ersten zwei Gläsern habe ich das Coffein und den Zucker (?) gemerkt. Ich war deutlich unruhiger als sonst und das Coffein trieb einen ständig zum Pinkeln.
Der Mund war stets leicht klebrig und auf der Zunge hatte ich (gefühlt) einen seltsamem Belag.
Zwischendurch Wasser oder Tee zu trinken war wirklich erleichternd und wohltuend.
Nein, abends habe ich mich nicht besser oder schlechter gefühlt, als ohne "Cola-Genuss", auch mein Nachtschlaf war nicht weiter beeinträchtigt.
Warum manche aber so sehr auf Cola "stehen" und davon literweise trinken, verstehe ich nicht recht.
Klar, dass bei einer Fete sowas nix zu suchen hat, aber ich bin da völlig schmerzlos und habe den Selbstversuch gewagt.
1L Cola an einem Tag trinken.
Es war nicht schön - soviel vorab.
Normalerweise trinke ich nur Wasser und 2-3 Becher schwarzen Tee (morgens, mittags, abends).
Bei der Arbeit habe ich nach dem Frühstück um 9.00 Uhr angefangen, um 15.00 Uhr war die Flasche leer. Nach den ersten zwei Gläsern habe ich das Coffein und den Zucker (?) gemerkt. Ich war deutlich unruhiger als sonst und das Coffein trieb einen ständig zum Pinkeln.
Der Mund war stets leicht klebrig und auf der Zunge hatte ich (gefühlt) einen seltsamem Belag.
Zwischendurch Wasser oder Tee zu trinken war wirklich erleichternd und wohltuend.
Nein, abends habe ich mich nicht besser oder schlechter gefühlt, als ohne "Cola-Genuss", auch mein Nachtschlaf war nicht weiter beeinträchtigt.
Warum manche aber so sehr auf Cola "stehen" und davon literweise trinken, verstehe ich nicht recht.
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