Es ist schon erschreckend, wie man ständig genötigt wird, zur Tagespolitik Stellung zu nehmen.
Die AFD hat kalkuliert, gezockt und gewonnen.
Sieht es niemand, oder wagt es einfach keiner laut zu sagen, weil die AFD vielleicht noch nicht von alleine drauf gekommen ist?
Egal, wer in Thüringen zum MP vorgeschlagen wird, sei es Herr R., erneut Herr K. oder jemand anderes. Die AFD wird geschlossen für ihn stimmen.
Denn wer von "ihnen" gewählt wird, muss zurücktreten, schließlich darf man keine gemeinsame Sache mit Nazis machen.
So wird jetzt jede Wahl im Parlament ad absurdum geführt.
Deutschland ist ab dieser Woche unregierbar geworden.
Sonntag, 9. Februar 2020
Freitag, 7. Februar 2020
Wissen heißt wissen
Tante G**gle weiß alles!
Gestern Abend habe ich aus einer Laune heraus nach Infos über ein altes Buch gesucht.
"Durch die weite Welt" - ein Jahrbuch für Jungen (?) von 1928 aus der "Franckh'schen Verlagsbuchhandlung".
Nun endlich weiß ich, dass es sich hier um ein Buch aus dem Hause "Kosmos" handelt und die Reihe "Durch die weite Welt" bis in die 1980er hinein fortgesetzt worden ist.
All das sind Informationen, die nett zu wissen sind, mein Leben verändern werden sie nicht.
Doch das Buch ist interessant. Tatsächlich habe ich es von meinem Großvater geerbt, der mir damit das Lesen der deutschen Frakturschrift beibrachte und es mir dann schenkte.
Er wird es als Jugendlicher gekauft oder geschenkt bekommen haben.
Nehme ich es zur Hand, lese ich Geschichten, die in exotischen Ländern spielten, lerne, wie man mit einfachen Chemikalien belichtete Bilder entwicklen kann, wie man die Temperatur einer Flamme berechnet. Es gibt einen Aufsatz über Geheimschriften, kleine Rätsel und launige Artikel, die nicht ganz ernst gemeint sind.
Kurzum ein bunter Strauß an interessanten Dingen, die mal mehr mal weniger relevant für den Alltag sind. Doch - und das ist ein Kern dieses Postings - diese Informationen sind jederzeit abrufbar.
Das Buch hat nicht nur fast 100 Jahre überstanden, einen Weltkrieg, mehrere Umzüge und Besitzerwechsel, doch es steht noch alles so geschrieben, wie einst.
Selbst wenn es den Kosmos-Verlag nicht mehr gäbe - das Buch existierte weiter.
Dagegen habe ich vor einigen Jahren auf YouTube ein Video gesehen, in dem der Saxophonist Gerry Mulligan mit der Sängerin Judy Holliday das Lied ''I can't wait to get married'' geprobt hat.
Dies Video ist verschwunden, gelöscht.
So, was soll uns das alles sagen?
Heute wird gestreamt; also gegen Bezahlung heruntergeladen.
Doch was man sieht, wird nicht erworbenen.
Die ''Online-Musiksammlung'' gibt es nur so lange, wie es auch den Anbieter gibt.
Das gleiche gilt auch für Online-Büchereien.
Es wird gezahlt, ohne die Sachen zu besitzen. Nein, es ist nicht wie mieten oder leasen.
Denn die Ware ist nur solange verfügbar, wie Strom und/oder Internet verfügbar ist.
Ein feiner Unterschied, der einem erst dann auffällt, wenn die bezahlte Leistung nicht mehr verfügbar ist. So steht der Kunde also in direkter Abhängigkeit zum Anbieter - und scheint es nicht zu merken, ja mehr noch. Er erklärt jeden für altmodisch oder gar beschränkt, der dieses System anzweifelt.
Als ich im vergangenen Jahrhundert zur Schule ging, wurde uns immer gesagt, wissen heißt wissen, wo es steht.
Das war und ist natürlich nur die halbe Wahrheit.
Es reichte nicht, nur irgendwie und ein bisschen. Nein, es ging darum, in welchem Buch, in welchem Kapitel, auf welcher Seite.
Die relevanten Informationen mussten dann auch selbst herausgelesen werden.
Heute wird Grundschülern einfach an den Kopf geworfen: Sucht das mal im Internet.
Ohne Anleitung, wie eine zielstrebige Suche aussieht.
Das Resultat sehen wir heute. Google ist die meistgenutzte Suchmaschine, Wikipedia hat alle Enzyklopädien vom Markt gefegt, Telefonnummern hat man nur noch im Telefonspeicher und der Weg zum Bäcker wird ohne den Navi nicht gefunden.
Gewiss, ich übertreibe. Aber nicht sehr.
Der Nachteil an der ganzen Sache ist jedoch, ohne Strom läuft nix.
Akku leer - die Langeweile beginnt.
Sendemast ausgefallen - die Suizidrate steigt.
Strom weg - alles Wissen ist dahin.
Sollte wirklich mal ein "black out" des Stromnetzes in Europa das Licht ausgehen lassen, dann werden Chaos und Anarchie herrschen.
Abgesehen von den tatsächlichen Problemen, wie abtauende Gefriertruhen, kalte Heizungen und geschlossene Läden, wird es für die Menschen schwierig, wenn sie keine Bilder von sich vor der dunklen Ampel, dem verschlossenen Kiosk oder vor einem Autounfall mehr bei Instagram oder Facebook posten können. Online-Spiele fallen aus, "Freunde" und "Follower" sind nicht mehr zu erreichen. Anrufen kann man auch niemanden mehr. Nicht nur, weil das Internet nicht mehr läuft, sondern auch weil niemand mehr die Nummer des jeweils anderen kennt.
Selbst wer ländlich lebt und die fehlende Heizung mit einem Holzofen ausgleichen kann, wird nicht mehr wissen, was er essen soll, denn alles Wissen über Pilze und Wildkräuter steckt in einer App.
Die Grundlagen, um evtl. eine Notstromversorgung mittels Nabendynamo herzustellen sind zwar vorhanden, aber der Bauplan liegt im Netz und beim Elektroversand kann auch nicht bestellt werden.
Diese hochzivilisierte Welt ist derart abhängig von Strom und Internet, dass einem bei etwas Nachdenken Angst und Bange wird. Wir leben in einem sehr fragilen System.
Vielleicht sollte ich mal anfangen, vorzusorgen...
Gestern Abend habe ich aus einer Laune heraus nach Infos über ein altes Buch gesucht.
"Durch die weite Welt" - ein Jahrbuch für Jungen (?) von 1928 aus der "Franckh'schen Verlagsbuchhandlung".
Nun endlich weiß ich, dass es sich hier um ein Buch aus dem Hause "Kosmos" handelt und die Reihe "Durch die weite Welt" bis in die 1980er hinein fortgesetzt worden ist.
All das sind Informationen, die nett zu wissen sind, mein Leben verändern werden sie nicht.
Doch das Buch ist interessant. Tatsächlich habe ich es von meinem Großvater geerbt, der mir damit das Lesen der deutschen Frakturschrift beibrachte und es mir dann schenkte.
Er wird es als Jugendlicher gekauft oder geschenkt bekommen haben.
Nehme ich es zur Hand, lese ich Geschichten, die in exotischen Ländern spielten, lerne, wie man mit einfachen Chemikalien belichtete Bilder entwicklen kann, wie man die Temperatur einer Flamme berechnet. Es gibt einen Aufsatz über Geheimschriften, kleine Rätsel und launige Artikel, die nicht ganz ernst gemeint sind.
Kurzum ein bunter Strauß an interessanten Dingen, die mal mehr mal weniger relevant für den Alltag sind. Doch - und das ist ein Kern dieses Postings - diese Informationen sind jederzeit abrufbar.
Das Buch hat nicht nur fast 100 Jahre überstanden, einen Weltkrieg, mehrere Umzüge und Besitzerwechsel, doch es steht noch alles so geschrieben, wie einst.
Selbst wenn es den Kosmos-Verlag nicht mehr gäbe - das Buch existierte weiter.
Dagegen habe ich vor einigen Jahren auf YouTube ein Video gesehen, in dem der Saxophonist Gerry Mulligan mit der Sängerin Judy Holliday das Lied ''I can't wait to get married'' geprobt hat.
Dies Video ist verschwunden, gelöscht.
So, was soll uns das alles sagen?
Heute wird gestreamt; also gegen Bezahlung heruntergeladen.
Doch was man sieht, wird nicht erworbenen.
Die ''Online-Musiksammlung'' gibt es nur so lange, wie es auch den Anbieter gibt.
Das gleiche gilt auch für Online-Büchereien.
Es wird gezahlt, ohne die Sachen zu besitzen. Nein, es ist nicht wie mieten oder leasen.
Denn die Ware ist nur solange verfügbar, wie Strom und/oder Internet verfügbar ist.
Ein feiner Unterschied, der einem erst dann auffällt, wenn die bezahlte Leistung nicht mehr verfügbar ist. So steht der Kunde also in direkter Abhängigkeit zum Anbieter - und scheint es nicht zu merken, ja mehr noch. Er erklärt jeden für altmodisch oder gar beschränkt, der dieses System anzweifelt.
Als ich im vergangenen Jahrhundert zur Schule ging, wurde uns immer gesagt, wissen heißt wissen, wo es steht.
Das war und ist natürlich nur die halbe Wahrheit.
Es reichte nicht, nur irgendwie und ein bisschen. Nein, es ging darum, in welchem Buch, in welchem Kapitel, auf welcher Seite.
Die relevanten Informationen mussten dann auch selbst herausgelesen werden.
Heute wird Grundschülern einfach an den Kopf geworfen: Sucht das mal im Internet.
Ohne Anleitung, wie eine zielstrebige Suche aussieht.
Das Resultat sehen wir heute. Google ist die meistgenutzte Suchmaschine, Wikipedia hat alle Enzyklopädien vom Markt gefegt, Telefonnummern hat man nur noch im Telefonspeicher und der Weg zum Bäcker wird ohne den Navi nicht gefunden.
Gewiss, ich übertreibe. Aber nicht sehr.
Der Nachteil an der ganzen Sache ist jedoch, ohne Strom läuft nix.
Akku leer - die Langeweile beginnt.
Sendemast ausgefallen - die Suizidrate steigt.
Strom weg - alles Wissen ist dahin.
Sollte wirklich mal ein "black out" des Stromnetzes in Europa das Licht ausgehen lassen, dann werden Chaos und Anarchie herrschen.
Abgesehen von den tatsächlichen Problemen, wie abtauende Gefriertruhen, kalte Heizungen und geschlossene Läden, wird es für die Menschen schwierig, wenn sie keine Bilder von sich vor der dunklen Ampel, dem verschlossenen Kiosk oder vor einem Autounfall mehr bei Instagram oder Facebook posten können. Online-Spiele fallen aus, "Freunde" und "Follower" sind nicht mehr zu erreichen. Anrufen kann man auch niemanden mehr. Nicht nur, weil das Internet nicht mehr läuft, sondern auch weil niemand mehr die Nummer des jeweils anderen kennt.
Selbst wer ländlich lebt und die fehlende Heizung mit einem Holzofen ausgleichen kann, wird nicht mehr wissen, was er essen soll, denn alles Wissen über Pilze und Wildkräuter steckt in einer App.
Die Grundlagen, um evtl. eine Notstromversorgung mittels Nabendynamo herzustellen sind zwar vorhanden, aber der Bauplan liegt im Netz und beim Elektroversand kann auch nicht bestellt werden.
Diese hochzivilisierte Welt ist derart abhängig von Strom und Internet, dass einem bei etwas Nachdenken Angst und Bange wird. Wir leben in einem sehr fragilen System.
Vielleicht sollte ich mal anfangen, vorzusorgen...
Donnerstag, 6. Februar 2020
Probleme des 21. Jahrhunderts - gelöst!
Computer schaffen Probleme, die ohne Computer nicht lösbar sind.
Computer lösen Probleme, die wir ohne sie nicht hätten.
... und manchmal ist es so, dass wir uns im 21. Jahrhundert mit Unzulänglichkeiten herumärgern, an denen moderne Geräte scheitern.
Mein Smartphone (aka Handy) hat eine Ladebuchse.
Soweit so gut. Aber es ist ein USB-Micro-Irgendwas-Stecker.
In unserem Haushalt mit gefühlt 25 Geräten mit USB-Anschlüssen ist es das einzige, dass diesen filigranen Stecker benötigt - übrigens lässt sich der Stecker ebensoleicht richtig herum, wie falsch herum einstecken - wer konstruiert soetwas, das eine Fehlnutzung geradezu provoziert?!
Nach etwa einem Jahr fing es an, dass die Buchse Probleme machte - die Akku-Ladung funktionierte nicht mehr, bzw. die Schnellladung klappte nicht.
Nachdem ich mit der Einschränkung, nur noch langsam laden zu können, gelebt habe, wurde es nicht besser.
Im Gegenteil - die Ladung wurde immer schwieriger. Manchmal wurde "laden" angezeigt - die Akkuspannung sank aber trotzdem weiter ab. Die Lösung hier war, das Handy auszuschalten und erst dann zu laden. Meistens klappte das noch ganz gut. Doch wehe, jemand berührte Handy oder Kabel - die Verbindung war sofort wieder unterbrochen.
Also bin ich bei einem Bekannten vorstellig geworden, der sich die Buchse mal ansehen sollte - vielleicht war ja ein Kontakt verbogen oder korodiert oder sonstwas.
Mit großer Lupe und Licht bewaffnet, konnte er dem Problem zu Leibe rücken.
Normalerweise repariert er Platinen und verfügt über allerlei feines Werkzeug.
Damit hat er einiges!! an Staub und Fusseln aus der Steckerbuchse rausgepult.
Anschließend war wieder alles gut.
Das Handy ließ sich wieder laden, auch die Schnellladefunktion war wieder da!
Fantastisch.
Ursache der verfusselten Buchse ist sicherlich, dass ich das Handy immer in der Hosentasche trage und so wurden bei jedem Laden ein paar Fussel in die Buchse gepresst, bis über die Monate hinweg eine feste Schicht entstanden ist, darum konnte der Stecker nicht mehr tief genug eingesteckt werden und hatte keinen ordentlichen Kontakt mehr.
Meine Lösung für das Problem: Ein Streifen Tes@-Film über die olle USB-Buchse.
Der Streifen muss zwar dann und wann ersetzt werden (Plastikmüll!), dafür ist die Sache mit den Fusseln aber erstmal erledigt.
Wenn ich mich recht entsinne, haben die Kinder 80er früher so ziemlich alles mit Tes@ ge- und verklebt. Wir arbeiten also mit Geräten des 21. Jahrhunderts und müssen uns dennoch mit den Ansätzen aus den 80ern behelfen, weil die modern Technik halt anfällig ist und bleibt.
Computer lösen Probleme, die wir ohne sie nicht hätten.
... und manchmal ist es so, dass wir uns im 21. Jahrhundert mit Unzulänglichkeiten herumärgern, an denen moderne Geräte scheitern.
Mein Smartphone (aka Handy) hat eine Ladebuchse.
Soweit so gut. Aber es ist ein USB-Micro-Irgendwas-Stecker.
In unserem Haushalt mit gefühlt 25 Geräten mit USB-Anschlüssen ist es das einzige, dass diesen filigranen Stecker benötigt - übrigens lässt sich der Stecker ebensoleicht richtig herum, wie falsch herum einstecken - wer konstruiert soetwas, das eine Fehlnutzung geradezu provoziert?!
Nach etwa einem Jahr fing es an, dass die Buchse Probleme machte - die Akku-Ladung funktionierte nicht mehr, bzw. die Schnellladung klappte nicht.
Nachdem ich mit der Einschränkung, nur noch langsam laden zu können, gelebt habe, wurde es nicht besser.
Im Gegenteil - die Ladung wurde immer schwieriger. Manchmal wurde "laden" angezeigt - die Akkuspannung sank aber trotzdem weiter ab. Die Lösung hier war, das Handy auszuschalten und erst dann zu laden. Meistens klappte das noch ganz gut. Doch wehe, jemand berührte Handy oder Kabel - die Verbindung war sofort wieder unterbrochen.
Also bin ich bei einem Bekannten vorstellig geworden, der sich die Buchse mal ansehen sollte - vielleicht war ja ein Kontakt verbogen oder korodiert oder sonstwas.
Mit großer Lupe und Licht bewaffnet, konnte er dem Problem zu Leibe rücken.
Normalerweise repariert er Platinen und verfügt über allerlei feines Werkzeug.
Damit hat er einiges!! an Staub und Fusseln aus der Steckerbuchse rausgepult.
Anschließend war wieder alles gut.
Das Handy ließ sich wieder laden, auch die Schnellladefunktion war wieder da!
Fantastisch.
Ursache der verfusselten Buchse ist sicherlich, dass ich das Handy immer in der Hosentasche trage und so wurden bei jedem Laden ein paar Fussel in die Buchse gepresst, bis über die Monate hinweg eine feste Schicht entstanden ist, darum konnte der Stecker nicht mehr tief genug eingesteckt werden und hatte keinen ordentlichen Kontakt mehr.
Meine Lösung für das Problem: Ein Streifen Tes@-Film über die olle USB-Buchse.
Der Streifen muss zwar dann und wann ersetzt werden (Plastikmüll!), dafür ist die Sache mit den Fusseln aber erstmal erledigt.
Wenn ich mich recht entsinne, haben die Kinder 80er früher so ziemlich alles mit Tes@ ge- und verklebt. Wir arbeiten also mit Geräten des 21. Jahrhunderts und müssen uns dennoch mit den Ansätzen aus den 80ern behelfen, weil die modern Technik halt anfällig ist und bleibt.
Freitag, 31. Januar 2020
Die Rache am Genderwahn
Die Rache/der Rachen des Volkes am deutschen Phänomen Genderwahn*in kommt.
In Anzeigen*er sollen jetzt ja immer alle angesprochen werden:
Männliche, weibliche, diverse Bewerber*innen.
Abgekürzt mit m/w/d
Jetzt habe ich gerade gehört - und herzhaft gelacht - es sei die Abkürzung für
männlich/weiß/deutsch
Bitteschön - dem Volk aufs Maul schauen! Schließlich sagen die Unmündigen die Wahrheit.
In Anzeigen*er sollen jetzt ja immer alle angesprochen werden:
Männliche, weibliche, diverse Bewerber*innen.
Abgekürzt mit m/w/d
Jetzt habe ich gerade gehört - und herzhaft gelacht - es sei die Abkürzung für
männlich/weiß/deutsch
Bitteschön - dem Volk aufs Maul schauen! Schließlich sagen die Unmündigen die Wahrheit.
Nicht von Pappe!
Frau Stöhr schmipft vor sich hin:
Kein Wunder, dass nichts klappt. Es seien ja immer die selbe. Sie kenne diese Pappeneimer.
Echt jetzt? Pappeneimer? Die müssen aus der gleichen Gegend kommen, wie die Mainzelmännchen, die immer kommen, um die Arbeit zu machen...
My dear Mr Singingclub!
Nun weiß ich auch auch nicht immer alles, aber hier bin ich mir ziemlich sicher:
Es sind Pappenheimer und wenn jemand kommt, um die Arbeit zu machen, sind es die Heinzelmännchen.
Aber nun gut.
Kein Wunder, dass nichts klappt. Es seien ja immer die selbe. Sie kenne diese Pappeneimer.
Echt jetzt? Pappeneimer? Die müssen aus der gleichen Gegend kommen, wie die Mainzelmännchen, die immer kommen, um die Arbeit zu machen...
My dear Mr Singingclub!
Nun weiß ich auch auch nicht immer alles, aber hier bin ich mir ziemlich sicher:
Es sind Pappenheimer und wenn jemand kommt, um die Arbeit zu machen, sind es die Heinzelmännchen.
Aber nun gut.
Montag, 27. Januar 2020
Männerwochenende
Victor und ich hatte ein Männerwochenende.
Was Männer da so machen?
Wir waren im Baumarkt.
Wir haben im Hobbykeller lustige Sachen gebastelt.
Wir haben Männeressen gekocht und gegessen:
Sonnabend gab es Bratkartoffeln und Sonntag Gulasch - die Variante ohne Gemüsekram.
Wir haben bis spät in die Nacht Filme geguckt und haben Bier getrunken (bzw. alkohlfreie Fassbrause).
Er war noch im Fitnesscenter, ich hatte noch einen Auftritt.
Zum Schluss haben wir noch etwas aufgeräumt und den Ofen angemacht.
Schön war es.
Aber schön war es auch, als Bea wieder da war.
Was Männer da so machen?
Wir waren im Baumarkt.
Wir haben im Hobbykeller lustige Sachen gebastelt.
Wir haben Männeressen gekocht und gegessen:
Sonnabend gab es Bratkartoffeln und Sonntag Gulasch - die Variante ohne Gemüsekram.
Wir haben bis spät in die Nacht Filme geguckt und haben Bier getrunken (bzw. alkohlfreie Fassbrause).
Er war noch im Fitnesscenter, ich hatte noch einen Auftritt.
Zum Schluss haben wir noch etwas aufgeräumt und den Ofen angemacht.
Schön war es.
Aber schön war es auch, als Bea wieder da war.
Donnerstag, 23. Januar 2020
Das Niveau sinkt.
Gerade bei "pocket" als Vorschlag bekommen:
"Wie eine Milliardärin aus Angola sich bereichert"
Nichts an der (etwa reißerischen) Schlagzeile auszusetzen?
Doch klar - das ist keine deutsch Syntax.
Umgangssprachlich mag das ja noch angehen, wenn man die Wortstellung etwas freier handhabt - genügend Leute schaffen es ja nicht einmal einen angefangen Satz richtig zu beenden.
Aber das geschriebene Wort sollte doch etwas mehr Sorgfalt von uns erfahren:
"Wie sich eine Milliardäring aus Angola bereichert"
Jetzt ist das ein Satz, der nach etwas klingt; bei dem Satzgefüge und Rhytmus übereinstimmen.
Ist es denn wirklich so schwer?
"Wie eine Milliardärin aus Angola sich bereichert"
Nichts an der (etwa reißerischen) Schlagzeile auszusetzen?
Doch klar - das ist keine deutsch Syntax.
Umgangssprachlich mag das ja noch angehen, wenn man die Wortstellung etwas freier handhabt - genügend Leute schaffen es ja nicht einmal einen angefangen Satz richtig zu beenden.
Aber das geschriebene Wort sollte doch etwas mehr Sorgfalt von uns erfahren:
"Wie sich eine Milliardäring aus Angola bereichert"
Jetzt ist das ein Satz, der nach etwas klingt; bei dem Satzgefüge und Rhytmus übereinstimmen.
Ist es denn wirklich so schwer?
Montag, 13. Januar 2020
Wie soll das nur werden.
Die Weltordnung zerfällt immer mehr und der nahe Osten steht in Flammen.
Wie soll man denn da in Ruhe seinen täglichen Blödsinn schreiben.
Es fällt mir wirklich schwer, die Nichtigkeiten des Alltags zu skizzieren, während es allerorten brennt.
Wie soll man denn da in Ruhe seinen täglichen Blödsinn schreiben.
Es fällt mir wirklich schwer, die Nichtigkeiten des Alltags zu skizzieren, während es allerorten brennt.
Montag, 23. Dezember 2019
Es weihnachtet sehr, sagt Vater Bär.
Es wird Weihnachten.
Das möchte vorbereitet sein.
Ist alles eingekauft?
Ist an alles gedacht?
Bei uns wird auch gern geguckt, ob altes aus Kühlschrank oder Truhe noch verbraucht werden kann.
Offene Packungen werden geleert, angefangenes aufgebraucht, Rest sinnvoll verwertet.
Die Tage vor dem Fest leben wir fast nur von Resten.
Platz für neues, altes hinter sich lassen.
In diesem Sinne: Frohe Weihnachten.
Das möchte vorbereitet sein.
Ist alles eingekauft?
Ist an alles gedacht?
Bei uns wird auch gern geguckt, ob altes aus Kühlschrank oder Truhe noch verbraucht werden kann.
Offene Packungen werden geleert, angefangenes aufgebraucht, Rest sinnvoll verwertet.
Die Tage vor dem Fest leben wir fast nur von Resten.
Platz für neues, altes hinter sich lassen.
In diesem Sinne: Frohe Weihnachten.
Montag, 16. Dezember 2019
Pay
Aus der Rubrik "einen Doofen finden wir schon!"
Besonders schön der erste Satz: "Bedauern, Sie... informiert zu haben."
Dieser Satz in der vollendeten Vergangenheit ist nur dann sinnvoll, wenn man den originalen Betreff dazunimmt: "Ihr Konto wurde gesperrt".
Doch davon ist im Text selber gar nichts mehr zu lesen. Zudem ist diese Zeitform sehr unüblich, besonders in "offiziellen" Schreiben.
Doch lest selbst:
Besonders schön der erste Satz: "Bedauern, Sie... informiert zu haben."
Dieser Satz in der vollendeten Vergangenheit ist nur dann sinnvoll, wenn man den originalen Betreff dazunimmt: "Ihr Konto wurde gesperrt".
Doch davon ist im Text selber gar nichts mehr zu lesen. Zudem ist diese Zeitform sehr unüblich, besonders in "offiziellen" Schreiben.
Sehr geehrter Kunde,
Wir bedauern, Sie über diese schlechten Nachrichten informiert zu haben
Wir haben Ihr Konto in die Liste der eingeschränkten Konten eingetragen
weil Ihr Konto nicht sicher ist und wir einige Informationen benötigen, um Ihren Kunden zu schützen.
Klicken Sie auf die Schaltfläche unten und folgen Sie einfach den Schritten
Jetzt einloggen
Beste Grüße
ΡayΡal
Tatsächlich geht das hier für mich unter "stümperhaft". Welchen "Schritten" soll ich "folgen" Das ist keine deutsche Formulierung, nicht dass sich da heute noch viele junge Leute darum kümmern, aber hier hört es sich einfach nur nach schlecht übersetzt an.
Ansonsten frage ich mich,war um ich als "Kunde" angesprochen werden. Das hätte zumindest "Herr oder Frau Kunde" sein können, oder?
"Beste Grüße" - warum nicht gleich "LG" oder "Greetz" oder dergleichen, schlimmer kann es gar nicht mehr werden.
Donnerstag, 5. Dezember 2019
Pisa - und nicht nur der Turm ist schief
Mal wieder eine Pisa-Studie.
Mal wieder die Geschichte mit Äpfel und Birnen.
Es werden Asiaten mit Europäern und Amerikanern verglichen.
Reiche Staaten mit armen Staaten.
Reduziert auf etwas, das man als "Bildung, verengt auf die Anforderung der Berufsweld" bezeichnen kann.
In Deutschland kann nur jeder fünfte 15jährige die einfachen Texte verstehen, die anderen sind unterfordert? Ist denn da auch der Anteil der frisch zugezogenen Imigranten berücksichtigt?
Denen kann man keinen Vorwurf machen, die sind ja dabei, noch zu lernen.
Wer ein oder mehrere Kinder durch die Grundschule geschleust hat, kann ein Lied davon singen, dass der Unterricht oft nicht strukturiert ist. Stunden fallen aus. Lehrer unterrichten in "fachfremden" Fächern. Junge Hüpfer ohne jede Erfahrung, aber mit großen Rosinen im Kopf werden ohne Begleitung auf die Kinder losgelassen.
Ist es da ein Wunder, wenn lesen und schreiben nicht mehr richtig gelehrt und gelernt werden.
Hier hake ich gleich ein: Es wird immer darauf rumgehackt, dass Kinder aus bildungsfernen und/oder ärmeren Haushalten schlechtere Chancen haben.
Da kann man der Schule aber nicht alle Schuld anlasten.
Bei uns war es so, das Yolande Bücher verschlungen hat. Sachbücher, Kinderbücher, textlastiges, Comics - einfach alles.
Victor hat dagegen lieber gehört. Mit ihm habe ich drei Jahre jeden Abend gelesen***. Im Rahmen der Gute-Nacht-Geschicht (die anscheinend auch immer mehr aus der Mode kommt), hatte er einen Teil zu lesen und ich auch. Es gehört Ausdauer und Leidesnfähigkeit auch von den Eltern dazu.
Eine Zeile Großdruck mit acht einfachen Wörtern konnte schon einmal fünf Minuten in Anspruch nehmen. Aushalten, aushalten, aushalten - nicht eingreifen, nicht erleichtern, nicht vorsagen.
Der Erfolg kam. Ganz langsam wurde die Lesegeschwindigkeit schneller, die Wörter saßen sicherer und irgendwann lief es. Jetzt liest das Kind aus eigenem Antrieb - allerdings oft nur die Dinge, die ihn interessieren. Auch das gehört dazu, wenn Emil, Michel, die Kinder vom Möwenweg oder aus Bullerbü nicht gefallen, dann eben Ritter Trenk, Mangas oder lustige Taschenbücher.
Kinder lesen nur, wenn sie etwas zu lesen bekommen, was ihnen gefällt; macht es den Kindern doch leichter und unterstützt das.
Doch ist da noch die Zeit, wenn Mama bis 21.00 Uhr im Laden steht oder schon wieder Nachtschicht hat, wenn Papa, soweit es einen gibt, nach 12 stressigen Stunden wieder zuhause ist. Wieviele Eltern können sich nicht vom Smartphone lösen.
... und die Schule soll jetzt alle Defizite aus allen Gesellschaftsschichten auffangen und egalisieren?
In Singapur ist die Millionärsdichte sehr hoch.
Merkwürdig, das Kinder von dort besser abschneiden, als aus einem Flächenland, wie Deutschland.
In China gibt es Ganztagsschulen und abends Nachhilfe.
Ist das ein Vorbild für uns? Meine Kinder hätten Ganztagsschulen doof gefunden. Die wollten auch noch Freizeit ohne Gängelung und Beaufsichtigung. Aber da sind wir vielleicht auch Old-School und nicht mehr auf dem Laufenden und alle anderen finden das toll.
Wer wusste schon, dass in D. tatsächlich alle Schüler teilnehmen konnten und durften - egal ob Ramona, Hans, Ali oder Jaqueline.
In einigen Staaten wurden nur die Muttersprachler zum Test gebeten, bzw. nur deren Ergebnisse wurden weitergeleitet.
Wird dadurch das Gesamtbild nicht verzerrt?
So gesehen ist unser Abschneiden im Mittelfeld gar nicht schlecht. Kein Grund sich auszuruhen, aber auch kein Grund alles schlecht zu reden.
Wie wäre es mal damit, die Bildungspolitik durch die Leher an der Basis bewerten zu lassen?
Seit Jahren wird von oben entschieden, aber unten muss alles ausgebadet werden. Einige Minister würden sich sehr wundern, wenn sie selbst mal erleben, wie es im Schulalltag in einer 8. Gemeinschaftsschulklasse aussieht.
*** Nur um eines klarzustellen: Victor hatte seine Mühe, das Lesen zu lernen, aber bei Interesse bleiben Daten und Fakten wie von selber hängen. Erdzeitalter, Dinosauriernamen, Schwertarten ...
Das läuft alles. Im Moment liest er "Anmerkungen zu Hitler" von Sebastian Haffner.
Er liest es nicht nur, er versteht es auch. Angesichts der Pisa-Studie ist das ja ein Knackpunkt an dem die deutschen Schulen arbeiten müssen.
Mal wieder die Geschichte mit Äpfel und Birnen.
Es werden Asiaten mit Europäern und Amerikanern verglichen.
Reiche Staaten mit armen Staaten.
Reduziert auf etwas, das man als "Bildung, verengt auf die Anforderung der Berufsweld" bezeichnen kann.
In Deutschland kann nur jeder fünfte 15jährige die einfachen Texte verstehen, die anderen sind unterfordert? Ist denn da auch der Anteil der frisch zugezogenen Imigranten berücksichtigt?
Denen kann man keinen Vorwurf machen, die sind ja dabei, noch zu lernen.
Wer ein oder mehrere Kinder durch die Grundschule geschleust hat, kann ein Lied davon singen, dass der Unterricht oft nicht strukturiert ist. Stunden fallen aus. Lehrer unterrichten in "fachfremden" Fächern. Junge Hüpfer ohne jede Erfahrung, aber mit großen Rosinen im Kopf werden ohne Begleitung auf die Kinder losgelassen.
Ist es da ein Wunder, wenn lesen und schreiben nicht mehr richtig gelehrt und gelernt werden.
Hier hake ich gleich ein: Es wird immer darauf rumgehackt, dass Kinder aus bildungsfernen und/oder ärmeren Haushalten schlechtere Chancen haben.
Da kann man der Schule aber nicht alle Schuld anlasten.
Bei uns war es so, das Yolande Bücher verschlungen hat. Sachbücher, Kinderbücher, textlastiges, Comics - einfach alles.
Victor hat dagegen lieber gehört. Mit ihm habe ich drei Jahre jeden Abend gelesen***. Im Rahmen der Gute-Nacht-Geschicht (die anscheinend auch immer mehr aus der Mode kommt), hatte er einen Teil zu lesen und ich auch. Es gehört Ausdauer und Leidesnfähigkeit auch von den Eltern dazu.
Eine Zeile Großdruck mit acht einfachen Wörtern konnte schon einmal fünf Minuten in Anspruch nehmen. Aushalten, aushalten, aushalten - nicht eingreifen, nicht erleichtern, nicht vorsagen.
Der Erfolg kam. Ganz langsam wurde die Lesegeschwindigkeit schneller, die Wörter saßen sicherer und irgendwann lief es. Jetzt liest das Kind aus eigenem Antrieb - allerdings oft nur die Dinge, die ihn interessieren. Auch das gehört dazu, wenn Emil, Michel, die Kinder vom Möwenweg oder aus Bullerbü nicht gefallen, dann eben Ritter Trenk, Mangas oder lustige Taschenbücher.
Kinder lesen nur, wenn sie etwas zu lesen bekommen, was ihnen gefällt; macht es den Kindern doch leichter und unterstützt das.
Doch ist da noch die Zeit, wenn Mama bis 21.00 Uhr im Laden steht oder schon wieder Nachtschicht hat, wenn Papa, soweit es einen gibt, nach 12 stressigen Stunden wieder zuhause ist. Wieviele Eltern können sich nicht vom Smartphone lösen.
... und die Schule soll jetzt alle Defizite aus allen Gesellschaftsschichten auffangen und egalisieren?
In Singapur ist die Millionärsdichte sehr hoch.
Merkwürdig, das Kinder von dort besser abschneiden, als aus einem Flächenland, wie Deutschland.
In China gibt es Ganztagsschulen und abends Nachhilfe.
Ist das ein Vorbild für uns? Meine Kinder hätten Ganztagsschulen doof gefunden. Die wollten auch noch Freizeit ohne Gängelung und Beaufsichtigung. Aber da sind wir vielleicht auch Old-School und nicht mehr auf dem Laufenden und alle anderen finden das toll.
Wer wusste schon, dass in D. tatsächlich alle Schüler teilnehmen konnten und durften - egal ob Ramona, Hans, Ali oder Jaqueline.
In einigen Staaten wurden nur die Muttersprachler zum Test gebeten, bzw. nur deren Ergebnisse wurden weitergeleitet.
Wird dadurch das Gesamtbild nicht verzerrt?
So gesehen ist unser Abschneiden im Mittelfeld gar nicht schlecht. Kein Grund sich auszuruhen, aber auch kein Grund alles schlecht zu reden.
Wie wäre es mal damit, die Bildungspolitik durch die Leher an der Basis bewerten zu lassen?
Seit Jahren wird von oben entschieden, aber unten muss alles ausgebadet werden. Einige Minister würden sich sehr wundern, wenn sie selbst mal erleben, wie es im Schulalltag in einer 8. Gemeinschaftsschulklasse aussieht.
*** Nur um eines klarzustellen: Victor hatte seine Mühe, das Lesen zu lernen, aber bei Interesse bleiben Daten und Fakten wie von selber hängen. Erdzeitalter, Dinosauriernamen, Schwertarten ...
Das läuft alles. Im Moment liest er "Anmerkungen zu Hitler" von Sebastian Haffner.
Er liest es nicht nur, er versteht es auch. Angesichts der Pisa-Studie ist das ja ein Knackpunkt an dem die deutschen Schulen arbeiten müssen.
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