Montag, 14. Januar 2013

Der springende Punkt

Deutsche Sprache, schwere Sprache.
Aber auch die Fremdwörter, die hier einsickern haben es in sich.
Von den Mischformen ganz zu schweigen.

Der "Knackpunkt" wird gerne mal als "Casus Knacktus" verballhornt.

Eine Kollegin macht da immer den "Knasus Knacktus" drauß.
Ich erspare es mir, sie drauf hinzuweisen, schließlich bin ich nicht der Oberlehrer und wer merkt es denn außer mir?

Freitag, 11. Januar 2013

Frauentausch

Gestern abend mal reingezappt.
Was ist das eigentlich für ein Müll?
Abgesehen davon, dass alles nach Drehbuch läuft und billige Nichtschauspieler ihr Gesicht für diesen Schund hingeben.

Ordentlich trifft auf schlampig, Glimmerlitzer trifft auf Unterschicht, fleißig trifft natürlich auf faul.
Am Besten mindestens zwei Punkte auf Mal.
Dabei werden nach Möglichkeit alle Klischees bedient, die es so gibt.
Gestern war es "arbeitslos und faul" - die Mama macht kein Frühstück, wenn gibt es nur Nutellatoast, der Lütte bekommt Frühstück im Kindergarten (immerhin zahlen die ja dafür *eg*), in der Wohnung sieht es aus wie bei Hempels unterm Sofa.

Letzte Woche (?) war eine Tauschfrau eine Roma. Fantastisch - die Wohnung war ein Traum in weiß und gold - klinisch sauber und Papa ist der Pasche, das Sagen hat aber die Schwiegermama.
Dagegen wurde eine dickliche Hundebesitzerin gesetzt, die sich nicht nur weigerte, einen Rock zu tragen, sondern auch Widerworte gegen den Mann hatte (der damit anscheinend völlig überfordert war - sowas kannte der wohl nicht) und auch der Schiegermama Paroli bot. Der Hausdrachen war völlig außer sich.

Es hat einen gewissen Unterhaltungswert, ist aber eigentlich nur peinlich.
Ich nehme an, dass diese Sendung nur produziert wird, um die Pausen zwischen den Werbeblöcken zu füllen.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Der Sinn der Sache

Jeans waren mal derbe, kräftige Hosen.
Dafür gemacht, Belastung standzuhalten.
Vor zwanzig Jahren gab es noch Hosen, die wirklich sechs, zehn oder mehr Jahre gehalten haben.
Nach dem Waschen waren die so steif, dass sie von alleine standen.

Aber heutzutage gibt es nur noch diese windelweichen Jeans aus dünnem, dehnbarem Stoff, die von 12 bis mittags halten.
Vielleicht ist der Tragekomfort etwas höher, aber die Haltbarkeit ist unter aller Kanone.

Es gibt Dinge, die früher besser waren.

Mittwoch, 9. Januar 2013

Electro Swing

Ich mag Swing.
Diesen Swing der 20er und 30er. Die Mode der Flappers, der Klang der alten Aufnahmen.
Swing war damals neu und jung, unverbraucht, spritzig und humorvoll.
Später wurde er ein wenig überladen und schon fast bombastisch - dann folgte der Niedergang.

Jetzt, also seit ein paar Jahren, erfährt der Swing einen Aufschwung.
Gepaart mit einem Electrobeat, Loops, Scratchen, Rap und dergleichen erorbert er verlorenes Terrain zurück.
Zu Weihnachten bekam ich einen Sampler "Electro Swing" geschenkt - in Wirklichkeit habe ich ihn erst am 4. Januar bekommen, aber wer will denn da schon kleinlich werden?

Hübsch anzusehen, diese CD - immerhin erinnert sie optisch an eine Schallplatte. Komplett schwarz, mit einer "Rillenoptik" auf der Oberseite, sowie einem nostalgisch anmutenden Label in der Mitte.
Drauf sind 20 (?) Lieder verschiedener Künstler. Wer Details wissen möchte, kann bei Amaz*n gucken.

Meine CD-Kritik halte ich kurz: Ich mag diese Scheibe. Es macht Spaß, sie zu hören. Ich bekomme gute Laune und kann meine Sorgen mal für einige Zeit beiseiteschieben.
Es sind nicht alle Lieder nach meinem Geschmack, aber im Großen und Ganzen finde ich die Zusammenstellung gelungen und ich freue mich, auf dem Rückweg von der Arbeit weiterhören zu können.

Dienstag, 8. Januar 2013

Sodom und Gomorrah!

Jetzt trennt sich sogar der Ex-Präsident von seiner Frau.
Gibt es denn gar keine Vorbilder mehr in diesem Staat?
Herr Wulff war wirklich ein Griff ins Klo, wenn mich jemand fragt.

Sonntag, 6. Januar 2013

Sammys Abenteuer 2

Haben zu viert Sammys Abenteuer 2 geguckt.
Endlich mal ein Film, bei dem ich nicht heulen musste.
Es gab Popcorn und Fanta.
Heute Abend gab es Wodka. Sollte ich mir Gedanken machen?
Erstmal nicht.

Puzzle an einem Aldi-Puzzle. Habe ich für 4,99 gekauft.
War ein Fehler - es ist in Silber-Optik. D.h. es ist nicht schwarz/weiß, sondern schwarz/silbern.
Ich sitze jetzt schon seit 5 Stunden dran und haben noch nicht viel fertig.
Den Rand und einige Teile innen. Dabei dachte ich, dass 1000 Teile keine Hürde sein.
Ich mag keine Puzzle, die sich ewig hinziehen. Ich brauche auch mal Erfolgserlebnisse.

Samstag, 5. Januar 2013

So ein Mist!

Ich habe mein Brillengestell verbogen.
Nicht schrecklich dramatisch, es ist noch in Form und passt in mein Gesicht, aber die Brille sitzt nun etwas lose und ich muss sie öfters zurechtrücken.
Nun warte ich drauf, dass runde Brillen wieder in Mode kommen, damit ich mal zuschlagen und endlich ein neues Nasenfahrrad kaufen kann.
Meines ist nun schon über 12 Jahre alt, bereits zwei Mal gelötet und auch der Lack ist so ziemlich ab.

Freitag, 4. Januar 2013

Mehr Geld - aber für wen eigentlich?

Vor kurzem war im lokalen Käseblatt die Schlagzeile:
"Bürger können 2013 mehr ausgeben"

gemeint war, dass durch Lohnsteigerung und recht guter Beschäftigung viele Menschen mehr in den Taschen haben und darum auch mehr ausgeben können.

Was der Bericht nur nebenbei mitteilte, war, dass die paar Euro zusätzlich wohl mehr als reichlich von den steigenenden Energiepreisen und anderen Kosten aufgefressen werden werden.

Die richtige Schlagzeile hätte also:
"Bürger werden 2013 mehr ausgeben"
heißen müssen!

Donnerstag, 3. Januar 2013

Silvesternachlese

Erstmal für alle: Silvester schreibt sich mit "i" - der Name Sylvester dagegen mit "y".

Es sind wieder Finger und Hände abgerissen worden, sogar Tote gab es.
Da fragt man sich, ob die Leute irgendwann schlauwerden.
Böller, die nicht explodieren, läßt man liegen.
Böller, deren Zündschnur brennt, wirft man flugs weg!
Von billigen Polenböllern lässt man die Finger, sonst verliert man sie.
Alkohol in Maßen ist i.O., aber in Massen geht das gar nicht.
Besonders bei Kälte ist Alkohol kontraproduktiv, weil es die Durchblutung fördert, es wird also mehr Wärme abgegeben, als normalerweise. Man fühlt sich zwar wärmer, aber man ist es in Wirklichkeit gar nicht.

Aber die Dummen sterben nicht aus.

Dienstag, 25. Dezember 2012

Weihnachten

Es fing am 23. schon spannend an.
Kind 1 konnte nicht schlafen.
Habe es in mein Bett umgelegt und bin im anderen Bett schlafen gegangen.
Die Nacht habe ich schlecht geschlafen.
Morgens um 5.30 fiel in der Küche in Brettchen von der Anrichte. Da waren wir (F. und ich) wach. Danach war nicht mehr an Schlaf zu denken. Bin dann um 6.20 aufgestanden und hoffte auf eine ruhigen Morgen mit Tee und Zeitung. Um 7.00 wollte ich los, um die Ente (8,99/kg) zu holen.
Aber Kind 2 kam um 6.40 runter. Warm, quakig, müde, habe befürchtet, es sei krank; Thermometer in den Mund: 37.6° - wird wohl die Aufregung sein.
War um 7.20 bei Edeka - der Parkplatz war schon gerammelt voll. Zum Glück war noch kaum eine Schlange vorm Schlachter - in 15 Minuten war ich also durch und wieder ab vom Hof.

Vormittags, war Geburtstag.
Nachmittags Kirche (neuer Pastor: war sehr gut!)
Dann heim und den Vogel in die Röhre, anschließend Bescherung.
Die Ente war gut, aber letztes Jahr war sie besser. Ich habe mir Notizen gemacht, damit ich nächstes Jahr nicht die gleichen Fehler mache.

Unser Baum war hübsch, mit EUR 35,00 aber auch einigemaßen teuer.

Zwischen den Tagen brauchen wir uns nichts vornehmen - wir schaffen sowieso nichts, weil wir mit uns selbst beschäftigt sind. Ist auch gut so.Müssen wir 2013 einfach mal im Hinterkopf behalten.

Mit Kind 2 war ich am 26. nochmal zur Notfallsprechstunde, weil sein Fieber doch auf 39,5 stieg; grippaler Infekt; Ruhe, Sofa Bett und gut.
Am 27. war er wieder einigermaßen fit.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Heute gehört!

Weil es glatt war und ich lange Zeit im Auto gesessen habe, hörte ich Radio, es ging um eine Abstimmung (neudeutsch: "Voting") zwischen zwei Musiktiteln:
"Mit diesem Titel werden wir noch einige Klicks suggerieren!"

Die Pause vor "suggerieren" ließ ahnen, dass die Moderatorin nach dem richtigen Wort suchte - und es nicht fand.
Warum sollten den Hörern wohl Klicks 'eingeredet' werden?
Mit "generieren" hätte sie richtiger gelegen, schön klingt aber auch das nicht.
Warum nicht einfach: "Diese Titel verdient noch viele Klicks von euch!" (Wobei ich mich ungerne aus dem Radio heraus duzen lasse!).
Manchmal ist einfaches Deutsch schöner, als komplizierte Sätze mit möglichst falschen Fremdwörtern!